Beiträge von TamInvest

    Also entweder hast Du, McProfit, was übrigens auch ein seltsam-lustiger Name ist, mich verwechselt, oder das nicht verstanden, was ich geschrieben habe. 😀

    Sollte ja auch normal sein, wenn man mit jemandem Zusammen ist, oder?:/

    So lange man nicht dauerhaft mit Jemandem in einer Wohnung zusammen lebt, würde ich eh nicht von Partnerschaft sprechen wollen.;) Dann kann man bei Problemen eben nicht mal eben in die eigene Wohnung flüchten, sondern muss das zusammen durchstehen!

    Sorry, ist totales OT, … aber ich finde, man sollte über fremde Lebensentwürfe nicht so urteilen, auch wenn sie nicht dem Stereotyp entsprechen. Für mich wäre eine Partnerschaft mit/in getrennten Wohnungen auch nichts, aber soll doch jede und jeder nach seiner Fasson glücklich sein oder zumindest werden. 😀

    Hallo Sparwutz,


    Deine Fragen sind gut, aber - wie ich finde - schwierig zu beantworten. Weil die Antworten sehr von persönlichen Gefühlen abhängen: Du schreibst ja selbst, dass Dir nach Jahren der finanziellen Schwierigkeiten ein Notgroschen von 3 Monatgehältern / 11.000,- auf Dauer wohl nicht ausreicht, um Dich gut zu fühlen. Da ist es für Dich bestimmt auch nicht hilfreich, von Dir zu hören, dass ich meinen Notgroschen (1) als Bestandteil des Sicherheitsbausteins in meinem Depot führe und er (2) auch nicht 3, sondern nur 1,5 bis 2 Monatsnettogehälter umfasst - ich bin allerdings auch ebenso wie meine Partnerin Beamter.


    Zudem wissen wir sehr wenig über Deine finanzielle Gesamtsituation: Ist bspw. das, was Du im Depot ansparst, etwas, das Du im Alter dringend brauchst, oder hast Du dafür (durch gesetzliche Rente und sonstige Bausteine der Altersvorsorge) bereits ausgesorgt?


    Mein Weg wäre, einen höheren Anteil in Sparpläne und einen kleineren Anteil aufs Tagesgeld zu bringen: 850,- vs. 350,- Euro. Und im Gegenzug würde ich eher bei den Kosten fürs Auto auf die Bremse treten. Aber ob der Weg auch für Dich der richtige wäre, kann ich natürlich nicht sagen.


    LG Andreas

    Bei uns gab es vor einem halben Jahr kaum Angebote auf Immoscout. IInzwischen "unzählige", also 43. Allerdings sind die Preisvorstellungen weiter hoch.

    Das kann ich für meine Region bestätigen, dass sich bei ImmoScout etwas getan hat. Mir fallen v. a. viele Angebote auf, die vor sechs oder zwölf oder 18 Monaten innerhalb weniger Tage verkauft wieder rausgenommen worden wären, und nun aber schon wochenlang angeboten werden.

    Damals fing ich gerade an konsequent Geld zu sparen - und habe mir daneben (Sparbuch, Sparbrief usw.) jedes Jahr ein paar kleine Handelsgoldmünzen gekauft (Vreneli, 20er-Goldmark, Sovereign).

    Darf ich fragen, wie Du vor diesem Hintergrund zu bspw. EUWAX-Gold stehst? Denke mir einerseits: Wenn Gold, dann richtiges Gold, das man im schlimmsten Fall auch mitnehmen kann. Andererseits sehe ich bei EUWAX-Gold halt schon die praktischen Vorteile …

    Bitte genau lesen. Man kann Verluste machen wenn Kurs steigt, so meine Theorie.

    Meines Erachtens ist das Gegenteil richtig: Dann kannst Du Gewinn machen, weil Du die Anleihe zu einem höheren Kurs verkaufen kannst.


    Und umgekehrt machst Du bei sinkendem Kurs keinen Verlust, sofern Du die Anleihe nicht vorzeitig verkaufst, sondern bis zum Ende hältst, weil da bekommst Du (unabhängig vom dann aktuellen Kurs) 100 %.

    Habe über Finanztip paar festgeld Angebote angesehen wie z.b Klarna (schwedische Bank AAA) Sie verspricht 1,65 %Zinsen für 36 Monate und da ist kein Risiko um gegensatz zu Anleihen.

    Ergänzend sei noch gesagt: Gerade in der aktuellen Situation mit mehr oder weniger stark und schnell steigenden Zinsen ist es auch ein himmelweiter Unterschied, ob man ein 14 Monate oder ein 36 Monate laufendes/bindendes Produkt anschaut.

    Möge mich jemand, der mehr Ahnung von Anleihen hat, korrigieren. Aber so ist es m.E.

    Das gilt auch für meine Anmerkung. 😀

    Habe seit Weihnachten jeden Monat gekauft.

    Das finde ich ja interessant. Darf ich fragen: als langfristigen Stabilitätsanker im Depot oder zur eher kurzfristigen Spekulation?


    Ich bin neulich mal über diese Meinung hier gestolpert … und würde eigentlich davon ausgehen, dass der Goldpreis in einem Jahr oder in zwei Jahren wieder tiefer ist - wenn der Höhepunkt der Inflation durchschritten ist, die Gefahr einer Rezession entweder gebannt oder jedenfalls klarer abschätzbar ist, die Geldpolitik der Notenbanken mit den Zinserhöhungen durch ist.


    Klar, niemand hat eine Glaskugel und überhaupt sind Prognosen immer schwierig, vor allem wenn sie die Zukunft betreffen - aber Meinungen, Gedanken, Überlegungen dazu finde ich trotzdem interessant. 😀

    Der nackte MSCI World Index spiegelt Aktienwerte gemäß Marktkapitalisierung wieder und zwar völlig unabhängig davon ob es sich um Value- oder Growth-Werte oder High-Dividend handelt. Nicht mehr und nicht weniger.

    Ja, … und?! Das habe ich ja auch nicht bestritten. Durch die - von Dir selbst ins Feld geführte - langjährige Überperformance der Growth-Titel ist der MSCI-World natürlich Growth-lastiger geworden. Das folgt ja denknotwendigerweise aus dem, was Du selbst schreibst. Und logischerweise waren die auch die Treiber seines Kurses, während seine Value-Bestandteile ihn gebremst haben. Wie Du richtigerweise schreibst, können und werden auch andere Zeiten kommen, und wenn man das letzte Jahr anschaut, sind sie offensichtlich bereits da. Was ich geschrieben habe, sollte ja gar keine Kritik am MSCI Wirld sein … sorry, wenn ich Dir da zu nahe getreten bin. Ich wollte nur den Blick dafür schärfen, dass Dividendentitel - auch wenn die Performance im Vergleich der letzten zehn Jahre im Vgl. zum MSCI World nicht gerade berauschend war - für die Bedürfnisse des TO durchaus auch sexy sein könnten. 😉

    Ich bin mir aber 100%ig sicher, dass es in 15 Jahren Jemanden gibt, der uns sagen kann, wie wir 2022 unser Geld hätten anlegen müssen.;)

    Jep, wenn man vom Rathaus kommt, ist man immer schlauer. Mein Hinweis sollte aber darauf abzielen, dass die zuletzt erlebten überdurchschnittlichen Renditen der Wachstumswerte (die sich ein gutes Stück weit in der MSCI World-Performance widerspiegeln) den Blick nicht gänzlich dafür trüben sollten, dass es auch Zeiten für Value-/Dividendenwerte gibt.

    Wenn es jetzt um Dividenden-ETFs geht, ist vielleicht auch dieser Artikel interessant.


    Ich habe mir eine Dreierkombi ins Depot gelegt, die jeden Monat eine Ausschüttung bringt … und sie hier mal mit dem von mir oben genannten MSCI World verglichen. Auf die maximal mögliche Vergleichsdauer bezogen, ist der MSCI World natürlich vorne; wenn man das letzte Jahr betrachtet, kommen die Value-orientierter Dividenden-ETFs gar nicht schlecht weg. 😀

    Ah, sorry - lese jetzt erst, dass es keine schriftliche Abmachung gibt. Das halte ich für unvernünftig.


    Da Du offen über Euren zeitgleichen Tod schreibst, scheue ich mich auch nicht, ein anderes unangenehmes Thema aufzuwerfen: Statistisch gesehen ist es wahrscheinlicher, dass sich Deine Frau und Du scheiden lassen als dass Ihr zeitgleich sterbt. In diesem (hoffentlich ebenfalls nicht eintretenden Fall) wünsche ich Euch, dass Ihr gemeinschaftlich alles so regeln könnt, dass es für alle passt. Alternativ (und besser) wäre es freilich, jetzt - wenn Ihr Euch noch alle über den Sachverhalt einig seid - das Darlehen und den Umgang mit ihm schriftlich zu fixieren.

    Hallo,


    ist das Privatdarlehen schriftlich vereinbart, sodass irgendwie ein Nachweis darüber geführt werden kann? Die Forderungen bestehen im angefragten Fall nach Eurem Tod ja fort, gleich ggü. welchem Darlehensgeber. (Wenn ich morgen Früh nicht mehr aufwache, sind meine Schulden aus dem Immokredit bei der ING ja auch nicht weg …)


    Insofern sehe ich gar keinen weiteren Regelungsbedarf, wenn die Schwiegereltern irgendwie den Nachweis des Kredits führen können.


    Ansonsten / Ergänzend ließe sich das sicher über ein gemeinsames Testament regeln.


    Viele Grüße

    Andreas