Beiträge von ssommerf

    Ebenfalls zu ergänzen bei Selbstständigen zählt nicht das letzte Jahreseinkommen sondern das letzte nachgewiesene Einkommen.
    Wird die EkSt durch einen Steuerberater erstellt kann diese bspw. erst am Ende des Folgejahres abgegeben werden (automatische Fristverlängerung). Damit sind für den Elterngeldantrag keine Daten des letzten Jahres - Feststellungserklärung des Finanzamtes vorhanden.


    Den Passus "Entscheidend ist nicht das Datum, das auf der Rechnung steht, sondern der Zeitpunkt, zu dem das Geld auf dem Konto eingeht." bezweifle ich bei bilanzierenden Selbstständigen.
    Der Satz dürfte nur bei IST Versteuerung gültig sein, bei SOLL müsste nicht der Geldeingang sondern Rechnungsstellung gelten, wie im Steuerrecht.

    Zum Abschluß dieses (schon älteren Themas), nach Auskunft der BEK München ist es so das PKV Versicherte Gewerbetreibende (Selbstständig/Freiberufler) die mit einem Partner verheiratet (?) sind der in der GKV versichert ist, eine Familienversicherung beantragt werden kann sobald das Gewerbe abgemeldet wird.


    Eine eigenständige GKV Mitgliedschaft erfolgt automatisch sobald wieder eine Tätigkeit mit Einkommen über 400 EUR ausgeübt wird. Dabei sind keine Fristen zu beachten (Abmeldung oder Wiederaufnahme einer Tätigkeit) lediglich die Kündigung bei der PKV muss erfolgen - sprich hier kann es X Tag/Wochen dauern bis sich die PKV zur Kündigungsbestättigung durchringen kann.


    Soweit die Auskünfte der BEK.

    Hallo Henning,


    nein noch nicht in Bezug auf das Thema "Aufgabe der Selbstständigkeit" da mir dies eben neu war. Ich kannte bis dato nur den "Umweg" über die Anstellung und Bruttogehalt unterhalb der Bemessungsgrenze.
    Dort wurde mit von der BEK mitgeteilt Versicherung ist erst nach 12 Monaten Bezug des Gehaltes unterhalb der Grenze möglich. Also die gesetzlich vorgegebene Frist.


    In der Realität, sprich wenn es dann soweit ist, wird - das hängt sicherlich vom Sachbearbeiter ab, nur der erste Lohnauszug geprüft. Letztlich kann die Kasse natürlich alle 12 verlangen.
    Nachfragen der Art "wie komme ich denn wieder bei euch rein" werden meiner Erfahrung nach mit Hinweis auf die Gesetzeslage bzw. eben Anstellung unterhalb Beitragsbemessunggrenze beantwortet.


    Wenn keiner mehr weiß über die Option "Aufgabe der Selbstständigkeit" bliebe doch nur der Weg zum bspw. Rentenberater.

    Danke für die Antwort(en). Grundsätzlich ging es mir aber erstmal darum ob es eben eine Art Karenzfrist bei der Aufgabe der Selbständigkeit gibt.
    Das ein solcher Vorgang in aller Breite und Umfang noch von einem Experten durchleuchtet, evtl. begleitet werden sollte ist klar. Sollte es aber bspw. notwendig sein für 12 Monate überhaupt keiner Tätigkeit, weder selbstständig noch unselbständig, nachzugehen, würde die Option für sehr viele sicherlich nicht mehr realisierbar sein.
    Sprich eine erweiterte Beratung wäre dann überflüssig.


    Vielleicht weiß ja noch jemand näheres zu evtl. Fristen oder ob es da überhaupt welche zu beachten gibt.

    Hallo,


    ergänzend zur Frage des Vorsschreibers würde mich interessieren wie sich die im Artikel genannte Option "Geschäftsaufagbe und Familienversicherung" realisieren liesse.


    Zum Hintergrund ich bin seit knapp 15 Jahren selbstständig und seit 7 Jahren in der PKV. Seit 3 Jahren bin ich nun Verheiratet und meine Partnerin ist in der GKV versichert.
    Reicht hier "einfach" die Abmeldung des Gewerbes bei Gewerbe- und Finanzamt? Wie lange muss die Abmeldung in Kraft sein?
    Bei der Option Anstellung und Bruttogehalt unterhalb der Beitragsbemessungsgrenze müsste m.W. ja das Gehalt einen Zeitraum von 12 Monaten bezogen worden sein ehe der Weg in die GKV wieder möglich ist (theoretisch zumindest).


    Vielen Dank!