Beiträge von mavier

    hallo zusammen,


    da mein post im newsletter vom 11.3. erwähnt wurde, möchte ich hier noch die ganze geschichte auflösen.


    ich befolgte den tipp vom Raphael und rief einfach mal beim FA an. der mann am telefon sagte mir, ich solle einfach die daten so übernehmen, wie sie ans FA übermittelt wurden, dann gibts auch keine probleme. denke mal, wenn ich da selbst alles ausgerechnet hätte käme es zu einer abweichnung der daten beim FA, und dann hätten die genauer hingeschaut. so hatte ich wahrscheinlich einfach nur glück.
    wie gesagt übernahm ich die daten so in mein steuerprogramm, wie vom FA bereitgestellt. nach bangenden wochen dann endlich der bescheid und das geld auf dem konto. die wahren hintergründe zu den abweichungen werden wohl nie aufgeklärt. aber so lange das FA seinen daten vertraut ist alles gut, anscheinend egal wo die daten herkommen und ob diese auf korrekt sind.

    so, habe mal beim STB nachgefragt.


    deren antwort zitiere ich einfach mal:


    Zitat

    ...
    da Ihre Abrechnungen erst im Jahr 2013 rückwirkend für 2012 erstellt wurden,
    wird die Lohnsteuer auch erst im Jahr 2013 gezahlt und abgeführt, somit gibt es für
    2012 keine Bescheinigung und deshalb ist 2013 auch so hoch vom 01/2013- 07/2013,
    denn darin ist 2012 und 2013 enthalten.
    ...


    so war das also. bringt mich jetzt aber auch noch nicht weiter. denn ich weiß nicht, wie ich das in der Steuererklärung eintragen soll. es geht hier um die zeit 09/12 - 12/12 und 01/13 - 07/13. ich verstehe das so, dass ich von sept. - dez. 2012 keine steuern gezahlt habe, die dann aber 2013 abgeführt wurden. STB meint, dass waere alles korrekt gelaufen. nur was gebe ich dann für die Monate in 2012 an? man muss dazu sagen, dass sozusagen der Arbeitgeber gewechselt wurde und deshalb eine Abrechnung gesplittet ist. ab sept 2012 war es ein andere Arbeitgeber. von jan 12 - jul 12 war alles korrekt, wurde auch korrekt übermittelt.
    Wenn ich das jetzt richtig verstehe, gebe ich für Sept-Dez 2012 bei der Steuererklärung nichts an? So als hätte ich gar kein Gehalt bekommen und packe das ganze dann in 2013 mit rein, so dass ich dann in 2013 für 2012 nachzahle? nur irgendwie muss ich das doch vermerken. sonst wäre auf meiner 2012er Erklärung nur Jan-Juli, August war ohne Arbeit, und den Rest weglassen?
    wie ich schon erwähnt hatte mache ich das ganze mit der wiso-Software. und beim belegabruf von 2013 meckert die schon, dass ich viel zu viel steuern gezahlt habe. das waere ja dann trotzdem korrekt, weil ja noch die steuern für 2012 mit drin sind.
    ich bin froh, wenn das Thema endlich vom tisch ist, das ist echt kompliziert, für mich zumindest ;) ist auch schwierig zu erklären, hoffe es war einigermaßen verständlich.


    Gruß,
    Martin

    hallo und danke erstmal für die antwort.


    es geht um den stb vom arbeitgeber, nicht um meinen. in papierform jabe ich die leider nicht. auf anfrage beim stb kam nur, dass ich mich an den arbeitgeber wenden soll. und dabei ist es dann auch geblieben, weil da auch nur ausflüchte kamen. ich vermute, dass dort intern irgendwas gemauschelt wurde und deshalb niemand wirklich stellung dazu beziehen will. nur was würde passieren, wenn ich das ganze 1:1 übernehme und die steuererklärung so abgebe? der sichere und bessere weg wäre doch, wenn ich das angebe was ich auch wirklich überwiesen bekommen habe, oder? es geht hier um ein halbes jahr, was so fragwürdig ist. habe mir mal die mühe gemacht und von meinem überwiesenen netto alles zurückzurechnen auf brutto, lohnsteuer, soli usw. und diese daten bei wiso eingetragen. die erstattung sieht dann schon realistischer aus. momentan steht sie bei knapp 2400 euro. ich kann mir kaum vorstellen, dass das FA das so durchgehen lässt. aber auf der anderen seite, falls der beleg bei denen der einzige ist würde ich vielleicht nur schlafende hunde wecken, wenn ich es abändere. habe mal gelesen, dass das FA immer erst auf das schaut, was auch bei denen im system hinterlegt ist. und wenn sich das dann unterscheidet, weil ich ja dann quasi korrekte angaben mache könnte die stutzig werden. übernehme ich es aber 1:1 wäre es aus sicht des FA eher korrekt.

    hallo,


    ich sitze gerade an meiner steuererklärung, so langsam wird es zeit es nachzuholen. mir ist dabei aufgefallen, dass die durch den STB übermittelten daten ans FA starke abweichungen haben. mein brutto für ein halbes jahr wurde um fast das doppelte angegeben als er in wirklichkeit war. auch die lohnsteuer, die angeblich abgeführt wurde ist viel höher und deckt sich keinesfalls mit dem was ich tatsächlich an bruttolohn bekommen habe. durch den belegabruf im wiso-steuerprogramm kam dadurch eine erhebliche erstattung zustande, öaut dem programm, welches die daten vom FA abgerufen hat. was tun? einfach ignorieren und übernehmen und warten was passiert? oder lieber alles komplett ändern, so dass es der realität entspricht? kann es im fall einer einfachen übernahme der daten später zu problemen führen?


    gruß