Beiträge von Mathematiker

    Also ich finde die Mitgliederversammlungen ganz interessant, dass ich schon schade finde, dass sie nur 1 mal im Jahr sind. Da gibt es viele neue Ideen und infos.

    Ein Vorschlag war, dass nicht jeder einzelne seinen Tiefgaragenplatz mit Stromladekabel für die E-Autos aufrüstet, sondern dass es gemeinsam gemacht wird und daher Kosten eingespart werden. (Genehmigungsverfahren nur 1 mal, der Handwerker/Elektriker hat ein Grossauftrag und kann massiv die Rechnung senken.

    Was klar sein muss, ist das jeder Mieter nichts anderes als ein Kreditnehmer ist. Die Schweizer sind da ehrlicher und nenne die Mietzahlung auch "Mietzins". Denn als Mieter nutze ich das Kapital anderer (eines Vermieters beispielsweise).

    Und Kreditaufnehmen bedeutet nicht nur Zinsen bezahlen inkl. Profitmargen der Banken _und _ des Vermieters, sondern auch die ganzen Risiken werden in den Zins eingearbeitet.

    Zinsänderungsrisiko, Kreditausfallrisiko, Leerstandsquote, Mietnomadentum (inkl Zerstörung was die schonmal machen), Inflation, Instandhaltung, Versicherungen, Verwaltungsarbeiten und - zeiten.

    Das Risiko des Mietnomadentums ist zwar nicht sehr hoch, wird aber in den Zins eingepreist. Die ehrlichen Mieter zahlen also für die unehrlichen mit.


    Und zur Rentenlücke: Wenn man als Arbeitnehmer locker schonmal 30% seines versteuerten Einkommens für die Miete aufwenden muss, dann wird es als Rentner später noch schwieriger. Auch wenn man als Mieter schafft, ein super ETF-Depot aufzubauen., um das zu kompensieren, dann zahlt man da immer noch Zinsen in Form vom Mietzins ab. Für immer.

    Auch die Rente lässt sich "kapitalisieren".

    Dazu brauchst du einen Zinssatz, den du ansetzt, und die zu erwartende Rentenzahlung.

    Angenommen, du bekämst mit deinen erreichten Rentenpunkten eine monatliche Rente von 500€, wenn du 65 wärst. Also 6000€/Jahr. Jetzt wähle einen Zinssatz, z.B. 2%.

    Teile 6000 durch 2% = 300.000€. Dies wäre also der Kapitalwert deiner Rentenversicherung.

    Aber Achtung: Die Rente wird nicht ewig ausbezahlt, sondern nur solange du lebst.

    leider nein. Mir ist zumindest kein Weg bekannt.

    Du schickst deinem Empfänger die 16-stellige PIN, und er kann dann damit machen was er will.

    Oder du kaufst etwas für ihn.

    Man konnte auch Guthaben auf andere paysafe cards übertragen, aber das wurde wegen der EU eingeschränkt :/


    Wenn dein Empfänger Amazonfan ist, dann kannst Du ihm auch Gutscheine schenken.


    payafecard ist leider auf 125 CHF beschränkt. Größere Spenden gehen damit nicht.

    Anonyme Zahlungen zumindest über Grenzen hinweg sind schon lange nicht mehr möglich. Bei jedem Zahlungsvorgang werden Name und Adresse in der Swiftmessage mitgeteilt, und somit von den Amis mitgelesen.

    Für kleinere anonyme Zahlungen kann ich Paysafecard empfehlen.

    Anoymität garantiert DSVGO-Konformität.

    Drittanbieter, die sich als DSVGO-konform deklarieren, musst Du dann vertrauen.

    Ja, dass die Hypotheken kaum abbezahlt werden (33% EK ist jedoch Pflicht) sichert den Banken hohe Hypothekensummen. Wenn der EMW abgeschafft werden würde (ich zweifle sehr, dass es jemals dazu kommt), dann würden dann die Hypotheken vermehrt abbezahlt werden und die Giralgeldschöpfung dadurch zurückgedreht. Könnte eine große Delle in der Schweizer Wirtschaft verursachen.

    Ein Freund von mir bezahlt gerade mal 0,7% auf 5 Jahre fix und würde freies Geld lieber in ETFs stecken als die Hypohtek zahlen. Falls die Zinsen steigen würden, dann kann er ja immer noch ETF-Geld zur Rückzahlung verwenden. Er macht sich nur sorgen, dass er die Zinssteigerungen und Aktien-baisse korrelieren.


    Ja, ich erinnere mich sogar an 1,67CHF/€ kurz vor der Finanzkrise. Ich finde es bemerkenswert, wie eine Volkswirtschaft eine ca. 50%-Aufwertung der eigenen Währung in so wenigen Jahren verkraften kann.

    Die DM war mal ähnlich stabil, aber für der Euro später durch die Euro-Politik habe ich keine Hoffnung mehr langfristig. Die "Südländer" haben den ewigen Streit zwischen Verschuldungspolitik (Schulden machen und abwerten) und Stabilitätsstrategie (der Nordländer) gewonnen. Die letzten Zweifel, das es so ist, sollten mit den Eurobonds (Coronakrise) passé sein.

    Also, ich finde, der Eigenmietwert ist gar nicht so arg.

    Die Kantone setzen nur 65% an. Dann kann man die Pauschale für Instandhaltungskosten(10%, bzw 20% für ältere Objekte) abziehen.

    Daher sind nur 45-55% übrig.

    Zudem kann man die Hypothekzinsen uneingeschränkt absetzen.

    Interessanterweise wird kaum erwähnt, dass man auch bei den Vermögenssteuer spart (ja, die Schweiz hat sowas).

    Denn der Immobilienwert wird bei Eigennutzung auch die Eingangs 65% angesetzt. Wenn so ein Objekt 1Mio kostet, dann spart man sich also bis zu 350.000 CHF x 0,2% / a = 700CHF Vermögenssteuer - sofern man ohnehin über der Vermögensfreigrenze von 125.000 liegt. Dies
    ist aber ohnehin gegeben, denn man braucht ja immer mindestens 20% Eigenkapital für den Kauf.

    Am Ende zahlt man also trotz Eigenmietwert kaum mehr Steuern als vorher.

    Bargeld einzuschränken ist wie die Redefreiheit einzuschränken, weil man damit auch Böses(TM) anstellen kann.


    Geldwäsche ist und war schon immer ein Problem. Allerdings wird es kaum mit Bargeld ausgeführt. Es gibt da so viele andere Möglichkeiten. Die Bargeldbegrenzung ist nur Populismus. Schade, dass sich so wenige Leute dagegen wehren. :(

    Hallo


    Ich weiß, dass Finanztipp einen Auftrag für Deutschland hat.

    Könnte die Finanztipp dennoch einen Vergleich mit der Schweiz machen? Lohnt es sich mehr oder weniger eine Immobilien zu verkaufen, als in Deutschland?