Beiträge von hanswurst90

    Wenn du in den letzten 20 Jahren keinerlei Beitragssteigerungen hattest, fände ich die Erhöhung eigentlich recht fair. Im Schnitt steigen die Kosten für private Krankenversicherungen doch so um ca. 3% pro Jahr. Genau so eine Erhöhung um 3% hatte ich im letzten Jahr für meine nicht mal ein Jahr laufende Zusatzversicherung.

    Das einzig echte Argument für die Krankenhauszusatzversicherung ist doch meines Wissens die Kostenübernahme der Chefarztbehandlung bzw. der Behandlung durch Spezialisten, die nur privat abrechnen. Einzel- bzw. Doppelzimmer kann man selbst zahlen, sagt auch finanztip.de.

    Noch eine Frage zur gelebten Praxis, die mich interessiert: Werden Honorarvereinbarungen bei einer Steigerung über den Höchstsatz hinaus mit einem bestimmten Arzt dann eigentlich mit einem Begrenzung (bspw. bis 5-fach oder 7-fach) getroffen oder kann da dann bei der Rechnung die dicke Überraschung kommen, dass zum Beispiel mit 11-fachem Satz abgerechnet wurde?

    Ja, der grundsätzliche Fehler, dass ich netto weniger als 1000 Euro habe und in einen ETF-Sparplan stecken kann, ist mir auch schon aufgefallen. Um meinen Arbeitgeber in Schutz zu nehmen: Er zahlt schon 2% meines Bruttoeinkommens in diese Altersvorsorge mit schlechter Rendite, bietet seinen Mitarbeitern aber die Möglichkeit, den Betrag noch einmal um ca. 0,5% selbst aufzustocken, wobei er in dem Fall auch noch einmal 0,5% drauflegen würde. Meine Entscheidungsfreiheit besteht eigentlich nur darin, ob ich diese Möglichkeit der Aufstockung wahrnehme, oder nicht. Die aktuelle Verzinsung, die dann auch für die nächsten 35 Jahre festgeschrieben wäre, orientiert sich eben an langlaufenden Bundesanleihen und hat keine Aktienkomponente, was zu einem schlechten Zinssatz führt.

    Hallo,


    mein Arbeitgeber bietet eine betriebliche Altersvorsorge an und ich überlege derzeit, ob es für mich Sinn macht, den Matchingbeitrag einzuzahlen, den mein Arbeitgeber dann nochmal verdoppeln würde. Unter der Annahme, dass ich noch 35 Jahre bis zur Rente habe, die bAV ziemlich schlecht verzinst ist (unter 1%), ein ETF eine konservativ geschätzte Rendite von 5% pro Jahr liefert und ich 1000 Euro jährlich einzahle, habe ich jetzt mal eine einfache Rechnung angestellt:


    1. bAV: 2000 Euro * 1,01 ** 35 = 2833 Euro Kapital nach 35 Jahren

    2. ETF-Sparplan: 1000 Euro * 1,05 ** 35 = 5516 Euro Kapital nach 35 Jahren


    Übersehe ich etwas, oder ist die bAV in meinem Fall mit der eher schlechten Verzinsung (kein Aktienanteil) wirklich keine gute Entscheidung?