Beiträge von Shizz

    Aus Umweltsicht……. muss ein neues Gebührenmodell her.

    Alle Aspekte für mich nachvollziehbar.

    Aber die PV-Anlage ohne Speicher würde für unsere Anforderungen wie im ersten Post erwähnt dann wahrscheinlich überhaupt nicht in Frage kommen.

    Mit nur 6,xx Cent Überschusseinspeisung u. Eigenverbrauch inkl. zu zahlender Stromsteuer für den Eigenverbrauch, Wartung u. unvorhergesehenes, könnte m.E. die Anschaffung auch je nach Entscheidungen der Politik dann keine gute Entscheidung sein.


    Der Speicher wiederum würde immerhin dafür Sorgen, dass viel weniger Strom über Netz bezogen werden müsste und eben eine gewisse Autarkie geschaffen werden kann und zugleich dies auch monetär zur Ersparnis führt…


    Eben genau diese hin- und her Überlegungen lassen mich von meinen absolut positiven Grundgedanken zu diesem Thema zögern.

    Vorab, die Anschaffung der Anlage soll für uns keine Kapitalanlage oder ähnliches sein. Im Vordergrund stehen die Themen Nachhaltigkeit und Unabhängigkeit von dem was in der Zukunft alles kommen (könnte)…


    Wir haben ein Einfamilienhaus mit 2 Gauben auf welchen die PV-Module installiert werden sollen.

    Bundesland: Baden-Württemberg

    Geplant sind insgesamt 28 Module mit insgesamt 9,8 kWh Ertrag. Dazu noch ein Speicher mit 7,68 kWh der folglich im Keller installiert wird neben dem Wechselrichter.


    Zu den Komponenten im einzelnen:

    1. Module: HANWHA Q Cells PV-Modul monokristallin 350Wp, Q. PEAK DUO G9, 350W 12 busbars

    2. Wechselrichter: SUNGROW Hybridrechselrichter SH.10.ORT

    3. Speicher: BYD Solar Li-Ion Batteriespeicher B-BOX Premium HVS 7,68 kWh 7.7


    Preis inkl. allen Anbauteilen, Gerüst, Umrüstung Zählerschrank und Arbeitslohn = 25.300€ brutto


    Hinzukommen würden noch die Kosten für einen elektrischen Wärmetauscher (für Warmwasser im Sommer- würde die Heizung demnach für die Sommermonate komplett ersetzten).


    Die PV Anlage soll verwendet werden für:


    1. Eigenverbrauch Strom (aktuell ca. 6.000 kWh/Jahr - 0,36€/AP + GG)

    2. Herstellung einer Autarkie mit mindestens 70% (Liegenschaft/Lage unseres Hauses ist super)

    3. Anschaffung eBikes

    4. Anschaffung (Zeithorizont 3-5 Jahre) Hybrid/E-Auto


    Meine Fragen an dieser Stelle sind nun:


    - Übliche Laufzeit der Gerätschaften UND Garantie auf die eingesetzten Komponenten? Bestimmt dies der Händler vor Ort oder gibt dies der Hersteller vor?

    - Lohnt sich die Anschaffung des Akkus überhaupt bzw. wie kann die Amortisation berechnet werden?

    - Umsatzsteuer für den eigenen Strom in welcher Höhe?

    - Behandlung der Anlage gegenüber dem Finanzamt (Anschaffungskosten, Vorsteuer zurückholen - dafür aber Umsatzsteuer auf den ins eigene Netz eingespeisten Strom?)

    - Aktuelle Einspeisevergütung & Laufzeit?

    - Kann die Anlage komplett unabhängig vom Netzbetreiber genutzt werden wenn dieser über Stunden/Tage ausfallen würde? Ich habe hier diverse(s) gelesen

    - Gibt es Praxiserfahrungen bzgl. den Wartungskosten für alle Komponenten?


    Interessant wäre für uns, wenn jemand eine ähnliche Anlage bereits in Betrieb hat und/oder diese auch so plant und zu den Berechnungen und den Fragen praxisorientiert Auskunft geben kann.

    Danke vorab für die Hilfe.