Beiträge von Pfeffersack

    Guten Morgen, Hanali,


    ich habe Dich noch nicht so richtig verstanden. Dein Ex-Mann muss Unterhalt zahlen, kann er aber nicht, weil er angeblich alles als tschechische Finanzamt zahlen muss?


    Das klingt kompliziert. Mein Rat: Geh zum Jugendamt und lass Dich dort beraten. Wenn Dein Ex-Mann Unterhalt zahlen muss, aber das nicht tut, kannst Du Unterhaltsvorschuss beantragen. Dann bekommst Du das Geld erstmal vom Amt und Dein Ex-Mann muss später zahlen.

    In meiner Wahrnehmung ist es eher die Themenauswahl, die sich bei "rechten" oder "linken" Medien unterscheidet. Die Meinung der Autor:innen kann man ja immer noch abstrahieren, aber die taz und die FAS behandeln sehr unterschiedliche Themen und das allein spricht schon für das Lesen eines breiteren Spektrums.

    Ich bin ein großer Fan der taz, weil sie als Genossenschaft sehr, sehr unabhängig ist. Dass sie oft eine linke Perspektive auf die Themen wirft, muss man wissen und mögen. Ich lese von Montag bis Samstag die taz und am Sonntag dann die F.A.S., quasi als konservativen Gegenpol. Die taz-App funktioniert hervorragend und im Digitalabo ist sie dann auch gut bezahlbar.


    Zum Probelesen: Die taz stellt tatsächlich alle Artikel auch kostenfrei auf taz.de online. Da kannst du mal schauen, ob das was für dich ist.

    Warum soll dies sinnvoll sein? Gegenüber IV/IV kann es bei III/V häufiger zu einer Steuernachzahlung kommen, was viele Menschen dann überrascht. Zu Zeiten höherer Zinsen mag III/V noch einen (geringen) Sinn ergeben haben, doch abgesehen von der Steigerung der Lohnersatzleistungen durch das höhere Nettoeinkommen sehe ich keinen Vorteil von III/V gegenüber IV/IV ggf. mit Faktor. Oder übersehe ich etwas?

    Ich glaube, das hängt sehr von der jeweiligen Lebenssituation der Menschen ab. In vielen Fällen ist es vielleicht nötig, monatlich mehr Geld zur Verfügung zu haben, um den Alltag zu bestreiten. Da hilft die Steuerrückzahlung dann nicht so viel bzw. zu spät. Gerade in der jetzigen Situation haben viele Haushalte mit dem bestreiten der alltäglichen Kosten schon zu kämpfen.


    Was mir zum Elterngeld noch einfällt: Das Elterngeld selbst ist steuerfrei, aber es unterliegt bei der Ermittlung des Steuersatzes dem sogenannten Progressionsvorbehalt. Und dann kann es Ende deswegen zu Steuernachzahlungen kommen. Das war nicht Deine Frage und wahrscheinlich wusstest Du es schon, aber ich wollte es einmal erwähnt haben :)

    So, jetzt habe ich in Ruhe durchgerechnet und dabei verschiedene Szenarien zu Grunde gelegt. Vergleichsgrundlage ist immer die Volltilgung des Darlehens nach 18 Jahren. Legen wir nun einen Teil in Festgeld an, statt zu tilgen, komme ich im schlechtesten Szenario auf ein Plus von 2.500,- € nach 18 Jahren, im besten Szenario auf 9.500,- €. Wir warten jetzt mal ab, wie sich die Festgeldzinsen im Herbst entwickeln, wenn der Leitzins im September weiter angehoben worden ist. Knapp 10.000,- € fände ich eine nette Rendite und die Risiken sind überschaubar. Auch vor dem Hintergrund, dass wir genügend auf der hohen Kante haben.


    Klarna werden wir uns aber noch gründlich überlegen. Schade, denn da ist die Verwaltung angenehm simpel und der monatliche Verwaltungsaufwand wäre schön klein.


    Vielen Dank für Euer Mitdenken!

    Der Hinweis mit dem Kontrahentenrisiko ist klasse, Danke Hornie. Ich hätte das Risiko nicht so groß eingeschätzt, weil ich mich auf die Einlagensicherung verlassen würde. Wenn es über die Summe ginge, würde ich natürlich streuen. Aber wenn es zu einer Klarna-Pleite kommt, macht der Papierkram sicher keinen Spaß und wer weiß, wie lange es dauert, bis man an sein Geld wieder rankommt. Das werde ich noch mal überdenken.

    Vielen Dank für Eure Beiträge! Die Rahmenbedingungen sind zum Teil fix für 20 Jahre (Kreditzins, Möglichkeit die Tilgungrate zu ändern, Sondertilgungsoption von 5% des Ursprungskredits per anno), die Festgeldzinsen natürlich nicht. Falls sich die Festgeldzinsen wieder verschlechtern, wird eben wieder getilgt. So oder so ist der Kredit dann in 18 Jahren abbezahlt.

    Vielen Dank Kater.Ka ! Ja, ich werde das ohnehin alles durchrechnen und dann gegenüber stellen. Meine Frage geht eher in die Richtung, ob ich Risiken übersehen habe. Wenn es sich inklusive Steuern nicht rechnet, dann rechnet es sich natürlich nicht.

    Moin, liebe Finanztip-Community,


    meine Frau und ich haben vor zwei Jahren gebaut und zahlen nun fleißig unseren Kredit ab. Wir zahlen 1,04% mit einer Zinsbindung von 20 Jahren. Die Finanzierung läuft über die ING, was automatisch mit einer hohen Flexibilität einherging. Wir können sowohl die Tilgung erhöhen oder reduzieren und auch einmal jährlich sondertilgen. Soweit der Rahmen.


    Nun fragen wir uns angesichts der steigenden Festgeldzinsen, ob wir nicht teilweise in Festgeld investieren sollten, weil das eine sichere Rendite verspricht, die mittlerweile mit 1,7% deutlich über unserem Kreditzins liegt und die Festgeldzinsen womöglich ja auch noch steigen.


    Ich weiß, dass die Frage, ob man statt zu tilgen auch in ETFs investieren könnte, hier oft diskutiert wurde und es auch von Finanztip eine eindeutige Haltung gibt, nämlich lieber tilgen. Seht ihr das bei Festgeld auch so? Mir scheint das eine sichere Sache zu sein, aber vielleicht übersehe ich etwas? Ich habe noch nicht ausgerechnet, was das am Ende sparen würde und habe auch die Steuer noch nicht kalkuliert, aber davon ab sehe ich vor allem zwei Contra-Argumente:


    1. Das Risiko der Arbeitslosigkeit: Dann müsste man das angelegte Festgeld mittelfristig zum eigenen Unterhalt einsetzen.

    2. Ein relativ hoher Aufwand, weil ich monatlich über Klarna Festgeld neu anlegen würde. Ist aber aus meiner Sicht in Ordnung, wenn die Rendite stimmt.


    Was denkt ihr dazu? Vielen Dank schon einmal!


    Schönen Sonntag

    Euer Pfeffersack