Beiträge von nero13

    Gibt es nicht die Empfehlung 10 % - 20 % des netto Haushaltseinkommens zu sparen? Davon sind dann nicht nur ETF betroffen. Da gehört ebenso der Tilgungsanteil des Immobiliendarlehens, BSV, kapitalbildende LV, Riester, Aktien und was es alles so gibt dazu.

    Wie immer können so pauschale Werte aber nur grobe Orientierung bieten.

    Man kann die 5.500 € in Sondertilgung packen. Gibt dem Sicherheitsmenschen sicherlich ein gutes Gefühl. Steckt man das Geld in ETFs hat man die Chance auf eine deutlich größere Rendite.

    Als Mittelweg könnte man die jährlichen 5.500 € so in Festgeld anlegen, dass man in 2035 die 66.000 € Restschuld davon begleichen kann. Den überschüssigen Betrag von den 5.500 € legt man dann inETFs an.

    Ich nutze mal den bestehenden Thread.

    Wir haben bislang für unsere zwei Kinder auf dem Tagesgeld gespart.

    Wir würden jetzt gerne den geringen 4-stelligen Betrag in ein ETF-Depot packen und anschließend einen Sparplan aufsetzen und die bisherigen TG-Raten hier einzahlen.

    Grundsätzlich halte ich unsere Kinder für Vernünftig, aber ich würde das Geld lieber rechtlich bei uns Eltern belassen. Wie trenne ich jetzt die Anteile von Kind 1 und Kind 2 am besten? So dass klar ist, wem welches Geld gehört?

    Ist es möglich, zu einem späteren Zeitpunkt, den Sparbetrag auf das Kind zu übertragen, ohne die Anteile verkaufen zu müssen?

    - Die dritte Spalte gibt an wie viel EIN Anteil beim Kauf gekostet hat und darunter wie viel Du für alle zusammen bezahlt hattest (Anzahl * Einzelwert; Bei Sparplan natürlich komplizierter)

    Auch wenn es beim Sparplan komplizierter ist. Hierzu mal eine Rückfrage:

    ich bin bisher immer davon ausgegangen, dass Sie den Gesamtkaufpreis durch die Anteile rechnen. Dass es also ein Durchschnittspreis ist, den man wahrscheinlich so nie bezahlt hat. Ist das richtig?

    Zum Probelesen hilft manchmal ein Büchereiausweis. Viele Büchereien bieten mittlerweile auch eBooks und ePapers an. Man bekommt die Zeitung dann vielleicht nicht tagesaktuellen, aber man kann so ein paar Testen. Auch Wochenzeitungen wie Stern, Spiegel, Focus oder Zeit sind dort häufig verfügbar. Meine Bücherei bietet darüber hinaus das ePaper von Test und Finanztest an.

    BTW: auf Grund der Frage kam mir wieder die ftd in den Sinn. Die hab ich damals immer gerne gelesen, leider eingestellt. Seit dem habe ich selber auch keine gefunden mit der ich 100%ig zufrieden bin. Lese meistens Wochenzeitungen oder Magazine im Wechsel. Je nach Titelthema. So bekommt man auch mal unterschiedliche Meinungen zu lesen. Tagesaktuell informiere ich mich meistens in den TV, Radio oder Internetnachrichten.

    Danke für eure Hinweise.

    Bin ich schon mal beruhigt, dass ich die Zahlen zur Entscheidungsgrundlage richtig ermittelt habe.

    Ich denke, dass eine sichere ~4% Rendite (durch Sondertilgung) mir lieber ist, als die Wette auf den Markt.

    Das wir grundsätzlich nach 10 Jahren aus der Zinsbindung raus kommen, ist mir bewusst. Stand jetzt, liegen die Zinsen allerdings laut entsprechender Portale auf einem ähnlichen Niveau wie unser Zinssatz. Mit der heutigen Erkenntnis hätte zu Beginn des Jahres ein Forwarddarlehen natürlich Sinn gemacht.

    Die Restschuld nach 15 Jahren beträgt ~134T€. Nach 10 Jahren ~167T€.

    Bleibt der Zins auf dem Niveau und wir schließen nach 10 Jahre neu ab, könnten wir uns eine Tilgung leisten die nach weiteren 15 Jahren (~10 Jahre vor Rente) auslaufen würde.

    Lassen wir den aktuellen Kredit durchlaufen und erhöhen sich die Zinsen in der Zwischenzeit, dürften sie bis auf 6/7 % steigen. Dann benötigen wir allerdings erneute 15 Jahre (5 Jahre mehr).


    Meine Tendenz geht stark in Richtung Sondertilgung und Forward-Darlehen um den aktuellen Kredit nach 10 Jahren abzulösen. Dann bekommt man einen ähnlichen Zins wie jetzt und hat Planungssicherheit was die Abzahlung angeht. Maximal noch 17 Jahre (durch Sondertilgung schneller).

    Das man es nicht konkret vorhersagen kann, ist mir klar. Mir ging es in einem ersten Schritt zunächst darum, dass jemand meine Vergleichsrechnung bestätigt. Nicht das ich meine Entscheidung nach einen Rechen-/Logikfehler treffe.

    Hallo,

    wir ordnen gerade unsere Finanzen neu.

    Es läuft seit 8 Jahren eine Baufi mit 3,02% Zins und ~2% Tilgung (Rate von 930 € - 220T€ Darlehen)

    Zinsbindung sind 15 Jahre. Danach benötigen wir, sollten die Zinsen nicht deutlich steigen, noch ~ 10 Jahre.


    Zusätzlich führen wir seit einiger Zeit ein Depot mit ETF mit 50 €/Monat. -War nicht groß zum Ansparen gedacht, sondern einfach zum Erfahrung sammeln mit ETFs-


    Nun sind noch knappe 65 € mehr pro Monat "über".


    Habe jetzt mal gerechnet, wenn man diese insgesamt 115 €/Monat einmal im Jahr (1.380 €) in die Sondertilgung steckt (kostenlos möglich) spart man sich in den noch 7 Jahren Zinsbindungszeit ~1.200 € Zinsen, richtig?


    Ein ETF-Sparplan müsste im gleichen Zeitraum mindestens 4% Rendite abwerfen, um auf diesen Zinsbetrag zu kommen, richtig? 5% Rendite wären dann ~1.500 €. Da sind dann Kosten und Steuern noch nicht abgegolten.


    Auf Grund dieser Zahlen tendiere ich dazu, das Geld in die Sondertilgung zu stecken.