Beiträge von no-one-knows

    Die 5,5% gelten m.W. nur für Zwecke der Bilanzierung.


    Im Privatvermögen zählt das Zuflussprinzip, da du keine Zinsen bekommst, ist einkommensteuerlich auch nichts zu versteuern.


    Eine Schenkung erkenne ich jedenfalls nicht. Die würde nur entstehen, wenn du auf die Rückzahlung des Darlehens verzichtest

    Wird die freiberufliche Tätigkeit in einer anderen Stadt ausgeübt?


    Wenn ja, könnte daher die zweite Steuernummer kommen. In diesen Fällen ist dann beim Betriebsstättenfinanzamt eine Gesonderte Gewinnfeststellung mit der EÜR und der Umsatzsteuer abzugeben.


    Das Ergebnis der EÜR wird dann vom Betriebsstättenfinanzamt ans Wohnsitzfinanzamt gemeldet, welches für die Einlommensteuerveranlagung (z.B. mit deiner Frau) zuständig ist

    Hallo zusammen,


    hat hier im Forum jmd. schlechte Erfahrungen mit Weltsparen gemacht? Bzw. ist es "ausreichend" sich auf Empfehlungen der Finanztest zu verlassen oder befasst ihr euch immer im Detail mit diesen Anlagen? Andersrum gefragt, was wäre außer der Einlagensicherung und dass keine Quellensteuer anfällt noch wichtig?


    Konkret geht es um die Geldanlage von rd. 20.000 € (Sinn oder Unsinn bzw. Alternativen zum Festgeld soll hier explizit nicht das Thema sein).


    Bei Filter nach "bester Bonität" wird mir als erstes eine Bank in Estland angezeigt (siehe Anlage). Hat hier jmd. Bedenken? Im Rahmen des Russland-Ukraine-Konflikts wurden ja auch immer wieder die Gefahrenlage für die baltischen Länder diskutiert...


    Vorab vielen Dank für eure Ideen / Meinungen und viele Grüße

    Dateien

    • Test234.pdf

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    Hallo davbar,


    ich würde auch empfehlen soweit möglich Ruhe zu bewahren. Wir sind mit unserer Familie in einer sehr vergleichbaren Situation.


    Ich denke der erste wichtige Schritt ist, dass man das Risiko grundsätzlich mal auf dem Schirm hat und sich auch jetzt eine Strategie für die Minimierung des Zinsänderungsrisikos überlegt.


    Was aber in knapp zehn Jahren ist, kann niemand sagen. Es gibt derzeit eine relativ komplexe Gemengenlage. Bspw. die Inflation, die die Anhebung des Leitzinses notwendig macht, andererseits einige sehr hoch-verschuldete EU-Mitglieder, die keine unendlichen Zinserhöhungen verkraften könnten.


    Dass die Weltpolitik auch völlig unvorhersehbar ist, bekommen wir leider momentan auch alle mit. Das sind einfach Themen, die sich überhaupt nicht vorhersehen lassen.


    Ein erster Punkt für meine Strategie war übrigens ein 450€-Job, ab Oktober dann 520€-Job. Das sind im Jahr nochmal rund 6.000€ (netto!) dazu, die zum Aufbau von Sicherheiten oder Minderung des Energiepreise genutzt werden können.


    Grüße aus dem Schwabenland

    Hallo JudoPredator,


    ich frage mich, ob das so einfach geht das Darlehen mit einer Zinsbindung von 1,29% abzulösen?!? Habe ich jedenfalls noch nicht gehört (Annahme: klassisches Annuitätendarlehen).


    Wenn das aber möglich sein sollte, wäre es vom Zins ja besser das zweite Darlehen mit den höheren Zinsen (sonder-) zu tilgen. Damit ihr auch Sicherheit habt, müsste man ja nicht die ganze Erbschaft dafür verwenden, sondern könnte den Betrag mit dem ihr euch sicherer fühlt, zurückbehalten.


    VG

    Wir hatten bei der finanzierenden Bank der neuen Immobilie eine Zwischenfinanzierung.


    Hat ggf. den Vorteil, dass man die ganzen Nachweise für den Kredit nur einmal einreichen muss. Zudem wird es andernfalls beim Thema Sicherheiten möglicherweise auch schwieriger, wenn dann über zwei Immobilien (kurzzeitig) drei Banken im Spiel sind…

    Ausgangslage: Derzeit laufende Immobilienfinanzierung zu einem Zinssatz von 0,6% (woraus sich ein deutliches Zinsänderungsrisiko nach Ablauf Zinsfestsetzung ergibt). Restschuld beträgt nach Zinsfestschreibung 300.000.


    Konkrete Frage: Was denkt ihr bzgl meiner Überlegungen bereits jetzt das Zinsänderungsrisiko nach Beendigung der Zinsfestschreibung zu minimieren bzw. was machen andere?


    Weitere Konkretisierung: Wie sollten/können künftige Ersparnisse genutzt werden?


    - Besparung Bausparvertrag

    - Sondertilgung

    - Anlage Festgeld

    - weitere Möglichkeiten?!?

    Hallo zusammen,


    ich hätte zu folgendem Sachverhalt und meinen Überlegungen gerne mal Eure Meinungen:


    1. Sachverhalt


    - Immofinanzierungs-Beginn in 7/21

    - Zinsfestschreibung 10 Jahre, Zins 0,6%

    - Restschuld nach Zinsfestschreibung 300k

    - Sondertilgungsmöglichkeit: 1 x jährlich zum 30.6. iHv 22,5 k

    - Sparvermögen derzeit: 80k Cash, 40k Aktien/ETF

    - Haushaltsnettoeinkommen zwischen 6-6,5k/ Monat


    2. Überlegungen bzgl Zinsrisiko (Anschlussfinanzierung)


    a. Abschluss Bausparvertrag


    Hatte ich überlegt, dann aber wegen hoher Abschlussgebühren wieder verworfen. Wenn man die Rate für Besparung des Bausparvertrags für Sondertilgung oder mittlerweile wieder Festgeldanlage verwendet, mindert das den Effekt des Bausparvertrages deutlich.


    b. Sondertilgung (jährlich)


    Verzinst den jeweiligen Betrag mit 0,6%…


    c. Festgeldanlage


    Laut Weltsparen und Stiftung Finanztest gibt es mittlerweile „sichere“ Festgeldanlagen mit einem Zins von bis zu 1,75 % bei 5 Jahren Laufzeit.


    Hier müsste man den Sparerfreibetrag im Auge behalten und ggf. mit Sondertilgungen kombinieren.


    Anlage in ETF oder Ähnliches ist mir zu riskant.


    d. Forwarddarlehen


    Derzeit, falls überhaupt möglich, zu teuer. Zudem hatte sich der Zins schon wieder etwas erholt.


    -> Meine Einschätzung:


    Mir erscheint derzeit eine Festgeldanlage am sinnvollsten. Zusätzlich versuchen wir, unabhängig von den o.g. Themen, das Einkommen noch etwas zu steigern so dass das Zinsrisiko weiter gemindert wird.


    Was denkt ihr oder wie handhabt das?


    Beste Grüße!