Beiträge von Andrea20

    Der Preisdeckel für Gas liegt wohl bei 10 bis 15 Cent/pro kWh, was ein Witz ist. Ich zahle aktuell noch 5,5 Cent/kWh, zumindest bis Mitte 2024.

    Ich habe heute per Email Rückmeldung von der Süwag bekommen, der rückwirkende Übertrag für den "verpassten" Monat Oktober wird nur für die Monate November und Dezember berechnet und endet zum 01.01.2023. Hier der Wortlaut der Email von Süwag:


    Sehr geehrte Frau xxx,


    gern beantworten wir Ihre offene Frage.


    Der sogenannte „Übertrag“ der jeweiligen Umlage kommt dadurch zustande, dass der Gesetzgeber die Höhe der Umlage erst 6 Wochen vor in Kraft treten veröffentlicht (Mitte August 2022 für ab Oktober 2022) hat. Wir als Energieversorger haben wiederum eine Frist von 6 Wochen für die Kommunikation der Preisanpassung in Richtung unserer Kunden und konnten daher „erst“ Mitte September 2022 die Preisanpassung ab 1. November 2022 mitteilen. Somit entstehen uns ab dem 1. Oktober 2022 staatlich bedingte Kosten, die wir wiederum erst ab 1. November 2022 weitergeben können.


    Um die Umlage, wie vom Gesetzgeber gewünscht, auf jede ab dem 1. Oktober 2022 verbrauchte Kilowattstunde Gas umlegen zu können, haben wir die Kosten für Oktober 2022 auf Basis der prognostizierten Oktober-Mengen auf die Verbräuche im November und Dezember umgerechnet. Da die Mengen im November und Dezember witterungsbedingt wesentlich höher sind als im Oktober, ergibt sich eine geringere Höhe im Übertrag als für die Original-Umlage.


    Sie können sicher sein: Am Ende achten wir darauf, dass wir die Kosten der Umlagen in exakter Höhe weitergeben. Falls durch den Übertrag zu viel eingenommen wird, geben wir das mit der nächsten Umlagenveröffentlichung zurück. Der Oktober-Übertrag endet zum 1. Januar 2023.

    R.F. Da stimme ich dir vollkommend zu! Diese Unternehmen versuchen ihre eigenen Fehler auf den Kunden abzuwälzen. Bisher war ich zufrieden mit der Süwag, ok, hatte auch wenig mit denen zu tun, einmal im Jahr kam die Jahresrechnung, die war bisher ok. Und auch die Preise waren bisher gut, die Hotline war immer erreichbar bei Rückfragen.


    Im Endeffekt warte ich jetzt mal ab, was die Süwag auf meine Fragen bezüglich des Übertragbetrags und der Verteilung der Umlagekosten aus dem Oktober in die Folgemonate antwortet.


    Und ja, wie auch immer die Antwort aussieht, im Endeffekt kann ich in der aktuellen Situation über den immer noch günstigen Tarif von 10,08 ct/kWh inkl. Umlagen froh sein, auch wenn er fehlerhaft ist und falsch berechnet wurde. Auch der Grundpreis ist mit 6,39€/Monat sehr günstig.


    Dagegen jetzt vorzugehen, z.B. mit einem Schlichtungsantrag, ich weiß nicht, u.U. kündigt mir die Süwag den Vertrag, und dann muss man einen sehr viel teureren Tarif abschließen bei einem anderen Anbieter, das wäre auch blöd.


    Mal abwarten...

    R.F. Danke für deine Antwort. Ja, die 3,048 ct/kWh sind wohl zulässig. Was ich halt gar nicht verstehe ist der Aufschlag für den Oktober und wie dieser berechnet wurde. Und das dieser Aufschlag dann 17 Monate gezahlt werden muss. Für mich ist das eine in die Umlage versteckte Abzocke. Die Süwag ist ja eigentlich ein großer Laden, im Raum Frankfurt auch Grundversorger. Hab bei denen auch mal eine Anfrage mit der Bitte um Klärung gestartet, aber das kann natürlich dauern. Hoffen wir mal, dass nach der Verstaatlichung von Uniper die Umlage sowieso fällt.

    Es wäre vor allem sinnvoll, wenn noch ein paar notwendige Informationen gegeben würden. Um welche Versorger geht es überhaupt? Was steht in den AGB über Preisanpassungen? Gibt es individuell vereinbarte/zugesagte Preisgarantien? Wie genau wird die Erhöhung begründet? So wäre das nur stochern im Nebel, weshalb wohl auch niemand auf den Eingangspost geantwortet hat.

    Die Preisbestandteile ergeben sich übrigens aus der letzten Rechnung, aber darauf wird es wohl gar nicht ankommen.

    Mein Versorger ist die Süwag, Vertrag läuft bis 31.12.2023, Preisgarantie ebenfalls bis 31.12.2023, Details siehe Anhang.

    Wenn es bei der mit 2,419 €/kWh bezifferten Gasumlage bleiben solte (ist ja inzwischen fraglich) und die sich nachträglich auch nicht mehr ändert (war ja schon bisher offen) zahlst Du insgesamt 43,542 €/kWh. wenn die dann nur 17 mal erhoben wird, sind es jedes Mal 2,561 €/kWh, jeweils netto.

    Die stecken dann in den 3,854 € drin. wie der Rest zustande kommt - da muss ich passen. Eine Rolle spielt auch die Gasspeicherumlage (0,059 € netto und eine SLP-Bilanzierungsumlage von 0,57 €, die bisher 0,00 € betrug.


    Die Frage ist natürlich, ob Du wegen der Frage 1.10./1.11. mit deinem Versorger in den Clinch gehen willst dürfte wohl davon abhängen, ob du ohnehin den Versorger wechseln willst. Was dabei herauskommen wird - keine Prognose (vulgo: keine Ahnung;))

    Ich kann leider deiner Rechnung nicht folgen. Mein Versorger verlangt eine Gasbeschaffungsumlage von 2,419 ct/kWh, aaußerdem eine Gasspeicherumlage von 0,059 ct/kWh und eine Bilanzierungsumlage von 0,570 ct/kWh, macht in Summe 3,048 ct/kWh, alle Preise sind netto. Macht also zusätzlich zum Arbeitspreis 3,048 ct pro verbrauchter kWh. Warum muss ich nun ab 01.11.22 aber eine Umlage von 3,854 ct/kWh zahlen, und das bis 31.03.2024? Wie wird hier der Oktober miteinberechnet? Im Oktober braucht man noch relativ wenig Gas, also zahle ich doch lieber ab 01.10.22 die normalen 3,048 ct/kWh? Nun muss ich 17 Monate die erhöhte Umlage zahlen? Das kann doch nicht erlaubt sein?

    Ich habe heute auch ein Schreiben von meinem Versorger bekommen, auch bei mir wird ab 01.11.22 die Umlage erhoben, und ebenfalls rückwirkend wird der Oktober mit einem Übertrag angerechnet. So soll auch ich nicht 3,048 ct/kWh Umlage zahlen ab 01.10.22 (netto), sondern 3,854 ct/kWh ab 01.11.22 (netto). Auch ich verstehe nicht, wie der Versorger auf diese Werte kommt und ob es überhaupt erlaubt ist? Warum muss ich bis 2024 eine erhöhte Umlage zahlen und nicht die Umlage wie von der Regierung beschlossen? Der Versorger begründet es anscheinend damit, dass der Oktober somit nachberechnet. Für mich ist das ungerecht, ist doch sein Problem, dass er das Schreiben nicht schon Ende August geschickt hat. Was meint ihr? Danke euch.