Beiträge von Matthias_E

    Bei der comdirect und der consorsbank werden bei Sparplänen auch Bruchteile von Fondsanteilen gekauft. Man gibt eine Sparsumme an, die dann monatlich in den gewünschten Wertpapieren angelegt wird. Bei Consors (damals noch Cortal Consors) konnte man auch Sparpläne auf Aktien (nur DAX) anlegen. Dies ist jetzt bei comdirect auch möglich.
    Bei comdirect ist es möglich den Sparplan jederzeit zu ändern. Die Änderung gilt dann für den nächst möglichen Termin.
    Man kann auch nur einmal "sparen".Soll heissen der Sparplan endet nach einmaliger Ausführung
    Da kann man den Sparbeitrag um eine erhaltene Dividende erhöhen. Für den nächsten termin kann man dann wieder auf den eigentlichen Sparbetrag zurückgehen. Die Kosten belaufen sich auf 1,5% der Sparsumme, jedoch maximal 4,9 EURO. Manche Fonds können sogar kostenlos erworben werden.
    Wichtig ist jedoch was beim Verkauf geht. Das bezieht sich auf die Wahl des Handelsortes. Wenn man nur über die Portale über die man gekauft hat verkaufen kann, dann kann das ganze Dauern bis das Geld auf dem Konto ist. Ausserdem kann es sein das in sehr ungünstigen Momenten (Die Börsen bewegen sich sehr stark und schnell nach unten) keinen ausreichende Handelskapazität hat. An den bekannten Börsen klappt das Marketmaking besser.
    Bei einem direkten Verkauf von ganzen Anteile besteht bei comdirect die möglichkeit des Verkaufs über die Börse. Die Kosten sind im Vergleich zu ebase deutlich besser:
    - comdirect: 0,25 % + 4,9Euro max 59,90 EURO
    - ebase: 0,35%, max 90 Euro.
    Wie das ganze über irgenwelche Zwischenhändler aussieht weis ich nicht. Kostenlos arbeitet aber niemand.

    Hallo Raphael P,
    bei mir gibt es keine Abgeltungssteuer da ich eine Nichtveranlagungsbescheinigung habe. Mein Streben ist nicht auf Verluste gerichtet. Vielmehr möchte ich durch meine Strategie die Verluste beim Platzen der nächsten Blase minimieren.
    Aufgrund meines Alters sind auch nur ca.50% meiner Rente steuerpflichtig. Das ändert sich aber, da es bald 5,95% mehr Rente gibt.
    Als gestandener Ossi lebe ich nach eigenen Ermessen nicht schlecht, zumal die Bedürfnisse nicht mehr alzuhoch sind. Miete solte man aber keine zahlen müssen.
    Beste Grüße


    Ich habe die monatliche Rente anhand der Besteuerungsregeln


    Jahr des Rentenbeginns Zu versteuernder Rentenanteil
    Bis 2005 einschließlich 50%
    2006 52%
    2007 54%



    Und seinem Zitat oben berechnet:


    Bisher liegt der zu versteuernde Rentenanteil unter dem Steuerfreien Existenzminimum. Das sind 2016 ein Betrag von 8652 Euro pro Jahr. Jetzt kommt die Erhöhung und er muss wohl Steuern zahlen.
    Der Betrag, den er zu versteuern hat, ergibt sich aus der Rente und der Erhöhung. Somit gilt:
    Die Rente muss größer sein als Existenzminimum abzüglich der Steuererhöhung:


    Zu versteuernde Rente > Existenzminimum – Betrag Steuererhöhung


    Betrag Steuererhöhung = Existenzminimum / 100 * Prozentuale Steuererhöhung


    Bisherige Rente > 8652€- (8652€/100%* 5,95%) = 8137,21€


    Bezogen auf die Tabelle bedeutet das:


    Wenn n% zu versteuern sind, wendet man den guten alten Dreisatz an:


    Jahresrente/Zu versteuernde Rente = 100%/n%


    Daraus ergibt sich die monatliche Rente (also der zwölfte Teil):


    Monatliche Rente =Zu versteuernde Rente * 100% / n% * (1/12)


    Für 50% ergibt sich somit ein Betrag > 1356 €


    Für 52%: > 1304€


    Für 54% > 1255€

    Wäre es nicht erst mal sinnvoll Kriterien zu definieren anhand derer ein Musterdepot angelegt werden soll?

    • Welches Risiko soll gelten: Riskoarm, moderates Risko, volles Risiko
    • Was darf alles in das Depot: Aktien, Fonds, Zertifikate, Optionsscheine, ...
    • Welches Ziel hat man, welche Zeit steht dafür zur Verfügung,
    • Welche Kriterien werden angewandt um die Wertpapaiere in ein Depot zu buchen: KGV, Volatilität, Analystenmeinungen,..
      Wer dass Buch "Der Entspannte Weg zum Reichtum" von Susanne Levermann gelesen hat, der weiß noch,
      das die Autorin ein Schema zur Bewertung von Aktien gegeben hat, bei dem über ein Punktesystem Aktien bewertet werden konnten. Ist das Übertragbar auf Fonds?
      Wie geht man vor, um ein ausbalanciertes, diversifiziertes Depot aufzubauen. Was bedeutet in diesem Zusammenhang
      Korrelation und wie kann man diese ermitteln, z.B. auch mit Onlinerechnern.
    • Welche Hilfsmittel stehen Online zur Verfügung und wie vertrauenswürdig sind diese.
    • Welche Rolle spielen Kaufkosten, TER und Steuern?
    • Wie geht man vor, wenn die Wertentwicklung nicht den Erwartungen entspricht.
    • ...


      Es sollte darum gehen Ideen aufzuzeigen, wie ein Depot aufgebaut werden kann. Dazu ist auch die Lebenssituation einzelner zu beachten, ein Wettbewerb dürfte Nachahmer finden, aber die haben dann andere Voraussetzungen. Ein reiner Wettbewerb wäre nur bedingt nützlich.


    • Für ein gerad geborenes soll Geld angelegt werden, Zeithorizont 18 Jahre, Einmalanlage 1000€, monatlich 25€
    • Ein Azubi will die ersten Groschen ernsthaft anlegen, anstatt einen Bausparvertrag zu besparen. Zeithorizont 40 Jahr, 50€ im Monat
    • Ein Familienvater will Vorsorgen fürs Alter, Zeithorizont 30 Jahre, Einmalanlage 120000€, monatlich 1000€
    • Was ist mit Menschen kurz vor und in der Rente

    Dann kann man die Ideen Verifizieren und Validieren und den Lesern einen Mehrwert bieten.

    @ Salli:
    Altsachse schreibt, das mit der Rentenerhöhung von 5,95% die NV hinfällig wird. Somit sollte seine monatliche Rente min. 1356 Euro betragen, ist er verheiraten gilt der doppelte Betrag. Damit ist sie größer als die nominelle *Durchschnittsrente OST (1141€) und WEST (1315€). Hierfür Zahlen z.B. alleinerziehende Eltern und prekär beschäftigte in Sozialkassen u. Finanzkassen. Es müssen Menschen, die deutlich weniger haben und in Zukunft bekommen werden, diese Rente finanzieren. Da empfinde ich es als unsozial nicht durchdachte Steuertipps zu formulieren, die aber gerade dehnen helfen sollen, die wenig haben. Das hat nix mit Politik, sondern mit Anstand zu tun! So was gehört nicht in ein Forum einer gemeinnützigen Institution. Absolut unseriös.



    * Quelle: Focus, http://www.focus.de/finanzen/a…nittsrente_aid_19622.html

    Thread Steuern sparen durch gezielte Manipulation


    Altsachsae möchte Beweise, das sein Verfahren unseriös ist. Vielleicht bin ich übers Ziel geschossen, auf den ersten Blick, bei einem Posting in diesem Thread. Deshalb habe ich die Beiträge von Altsachse in dem Thread nochmal eingehend analysiert. Das Ergebnis bleibt wie es war: Altsachses Post ist unseriös. Hier en Detail die Anmerkungen zum Post vom 23.03.2016 von Altsachse:



    • Liegt der Gewinn unterhalb des Steuerfreibetrags von 801 Euro pro Jahr (Freibetrag Abgeltungssteuer), so ist dieser Gewinn sowieso steuerfrei. NV vorhanden oder nicht. Ist der erzielte Gewinn größer als der Steuerfreibetrag, dann ist im Normalfall die Differenz zu versteuern.
    • Hat man eine NV: Steuerfreier Betrag = Steuerfreigestelltes Existenzminimum + Steuerfreibetrag Abgeltungssteuer. Im Fall von Altsachse ist die Rente in halber Höhe zu versteuern. Der Rest der Einnahmen wird mit dem üblichen persönlichem Steuersatz versteuert.
    • Steuern werden nur fällig, wenn durch den Verkauf von Fondsanteilen ein Gewinn erzielt wird und alle Freibeträge überschritten wurden.
    • Fall Nr.1: Wer keinen Gewinn durch den Verkauf von Fondsanteilen oder Dividenden erzielt, der zahlt keine Steuern. Die ausgewiesenen Gewinne sind nicht zu versteuernde Buchgewinne. Keine Gewinne, keine Steuern.
    • Fall Nr. 2: Verkauf von Fondsanteilen zur Gewinnerzielung. Es werden nur so viele Fondsanteile verkauft, das die Gesamteinnahmen aus Rente und Kapitalerträgen nicht größer sind, als der Betrag aus steuerfreiem Existenzminimum und Freibetrag für Kapitalerträge. 2016 sind das 8652€ und 801€. Für Paare wird verdoppelt.
    • Fall Nr.3: Verkauf von Fondsanteilen zur Gewinnerzielung, der die Freibeträge überschreitet. Dann kann durch den Verkauf von verlustbehafteten Fonds der Gewinn verrechnet werden, um den steuerfreien Betrag nicht zu überschreiten. Es existiert ein Gewinn, der tatsächlich nicht höher ist, als in Fall 2 beschrieben, weil demgegenüber die realisierten Verluste stehen. Sieht man für den Fonds im Minus keine Perspektive, so macht das Verfahren einen Sinn. ansonsten gilt: wieso sollen in diesen Fall Fondsanteile getauscht werden?
    • Für den Tausch in Fall 1 bis 3 gilt: das erzeugt nur Kosten für den Fondstausch, ohne einen echten Nutzen zu erzielen. Weil im Worst Case gilt: Nullsummenspiel, Steuer gespart aber Verluste realisiert.
    • Für den Verkauf von Aktien oder Fondsanteilen ist der Kaufzeitpunkt wichtig. Vor dem 1.1.2009 erworbene Wertpapiere unterliegen grundsätzlich keiner Besteuerung, da die Haltedauer von 1 Jahr deutlich überschritten ist. Keine Steuern, kein Tausch notwendig.
    • Wer ab dem 1.1.2009 gekauft hat, muss das FiFo-Prinzip beachten, wenn Wertpapiere zu verschiedenen Zeiten gekauft wurden (z.B. Sparplan). Es gelten steuerlich immer die Wertpapiere im Depot als zuerst veräußert, die zuerst angeschafft wurden. Problem: für alle erworbenen Anteile weist die Depotübersicht einen Gewinn aus. Die zuerst gekauften Anteile kosteten mehr als der aktuelle Wert des Anteils. Dann gibt es bei Nichtbeachtung bei Teilverkauf ev. sogar einen Verlust statt Gewinn. Die Umkehrung gilt auch. Hier ist schon eine detaillierte, präzise Buchführung notwendig, sonst treten unerwartete Ergebnisse ein. Da wird das Tauschen zum Risiko, wenn beim Berechnen ein Fehler gemacht wurde.
    • Braucht man für das Steuersparmodell von Altsachse kurzfristig Verluste, dann ist es unkalkulierbar. Je kurzfristiger der Zeithorizont für das Vorgehen, desto riskanter die notwendige Wette auf Verluste.
    • Einfacher, aber nutzlos: vorhandene Fondsanteile unter Wert zu verkaufen.


    Fazit:


    Der reißerische Titel: „Steuern sparen durch gezielte Manipulation“ ist, wie das Steuersparmodell, nicht nur heiße Luft, es ist unseriös, weil es viele Risiken trägt die Altsachse nicht beleuchtet. Auf den ersten Blick wirkt es plausibel. Wer es anwenden will und die notwendigen Nebenbedingungen (Steuerliche Anforderungen, benötigte Verluste und notwendiges Timing) nicht kennt, kann unangenehme Überraschungen erleben. Davon schreibt Altsachse nichts, das halte ich für absolut unseriös.


    Der Tausch von Fondsanteilen bei ebase ist nicht kostenlos. Ich habe mir das Formblatt (an Posting angehängt) dazu beschafft. Dort ist formuliert, das Kosten anfallen. Die Kosten betragen lt. Preisaushang 0,35% der Ordersumme, mind. 15€, max. 90 Euro. Diese Preise sind hoch, wenn man nur geringe Beträge realisiert. Es gilt:“ Hin und Her macht Tasche leer.“ Jetzt kann man sehen warum. Wieso propagiert Altsachse den Tausch von Fondsanteilen so vehement?



    Wieviel Steuern tatsächlich als Rentner zu zahlen sind ist diesem Link zu entnehmen:https://www.vlh.de/krankheit-v…-zahlen-und-wie-viel.html

    Hallo Matthias_E,
    danke für Deinen Beitrag. Aber da gibt es einen Unterschied zwischen Einnahmen und steuerpflichtigen Einnahmen. Und genau darauf zielt ja mein Tipp hin. Meine steuerpflichtigen Einnahmen sind nur reichlich 50% meiner Einnahmen aus meiner Rente.
    Das wird zwar für die meisten von Euch nicht zutreffen, aber Ihr könnt euren Eltern oder Großeltern beim Steuersparen helfen.
    Die NV-Bescheinigung gilt nicht für 2 Jahre sondern für 3. Da meine Rente niedrig ist, erreiche ich mit meinen steuerpflichtigen Einnahmen aus meiner Rente nur ca. 50% des Existensminimums. Den Rest bis zum Existensminimums, wo dann auch für mich die Steuerpflicht beginnen würde, fülle ich mit Einnahmen aus Kapitalvermögen auf, ohne die Grenze zu überschreiten. Das mache ich dann gezielt durch Fondstausch.
    Wer eine NV-Bescheinigung hat, reicht die bei seiner Bank ein und bekommt dann seine Erträge in voller Höhe ausgezahlt. Übrigens kann man sich beliebig viele Originalexemplare vom Finanzamt geben lassen.

    Altsachse:
    Leider ist Ihr Tip alles andere als Seriös.
    Erstens fallen Steuern nicht auf Buchgewinne an. Buchgewinne sind das, was die Banken in der Gewinn u. Verlustrechnung angeben, die aber nicht realsisiert wurden. Beispiel: ein Depot hat Inverstmentfondsanteile und Aktien im Wert von 50.000€ am 01.01.2015. Am 31.12.2015 hat das Depot einen Wert von 500.000€ also zehnmal soviel ohne das Änderungen vorgenommen wurden. Zu entrichtende Steuern: NULL Euro. Wozu brauche ich also die Nichtveranlagungsbescheinigung? Wieso soll man Depotanteile tauschen? Somal beim Tausch das Finanzamt tatsächlich eingetretene Gewinne besteuert. Also genau das, was Sie mit Ihrer Strategie vermeiden wollen. Der Tipp ist also völliger Blödsinn.


    Das Sie dann noch quasi zum Gestaltungsmißbrauch aufrufen ist schon frech. Die NV-Bescheinigung ist an eine Person vergeben, die bestimmte Bedingungen einhalten muß und sie gilt nur für einen bestimmten Zeitraum. Erfüllt derjenige, der die NV in Anspruch nimmt, nicht mehr innerhalb der Gültigkeitsdauer, die Vergabebedingungen, dann darf er sich nicht mehr anwenden.
    Ausserdem stellt es noch ein Risiko dar, Geld bei nahen Verwandten, die eine NV haben, aus steuerlichen Gründen zu parken.
    1. Man gibt Kindern das Geld um Steuern zu sparen. Wenn das Kind keine Steuern zahlt und das Geld dann von den Eltern abgezogen wird handelt es sich um steuerlichen Gestaltungsmißbrauch. Da steht dann am Ende Steuerhinterziehung und die ist strafbar. Ausserdem gehört das Geld dem Kind, da steht dann auch noch Unterschlagung zur Debatte. Kredit von minderjährigen an Eltern bedarf der Zustimmung des Vormundschaftsgerichts. Die schauen zurecht genau hin. Das wird dann schwer an das Geld zu kommen. Somal das Kind ab bestimmten altersgrenzen geschäftsfähig ist und über Teile des Geldes verfügen kann.
    2 Man gibt das Geld einem Elternteil das Hartz IV bezieht. Hat der Hartz IV Empfänger zuviel Geld, dann kürzt das Sozialamt so lange die Leistungen bis diese "Überschüsse" verbraucht sind. Das Geld ist weg.
    3. Man gibt das Geld einem Elternteil, das Rente empfängt und eine NV Bescheinigung hat: Der Rentner wird zum Pflegefall. Das Sozialamt legt die Hand aufs Vermögen des Rentners, damit die Kosten gedeckt werden für die Pflege Elternunterhalt). Wer eine NV hat, wird wahrscheinlich nicht genug Geld haben um Pflegekosten zu bezahlen. Also ist die Knete wahrscheinlich ganz futsch, es sei den der Pflegefall verstirbt. Dann gilt 4.
    4. Im Sterbefall wird das "überlassene" Kapital zur Erbmasse. Da freuen sich dann die lieben Verwandten, das Sie das Portemonaie des Erblassers gefüllt haben.


    Man sieht bei nüchterner Betrachtung das Ihr Tipp, lieber gestandener Altsachse nicht so besonders doll ist.
    Bei gestandenen Männern Ihrer Generation fällt mir immer ein Schauspieler ein: Heinz Schubert, er gab den Alfred Tetzlaff aka Ekel Alfred in den frühen Siebzigern. Eine echte Lachnummer ...


    Steuern sparen konnten bekanntermassen in der neueren Zeit vor allem die Griechen. Wo das hingeführt hat ist wohl ausreichend bekannt.


    Wer mit Investments in der Assetklasse Aktien,Renten direkt oder mit Fonds eine Rendite erzielen will, sollte sich zu folgenden Themen gedanken machen:
    - Welche Gewinnziele habe ich und wieviel Zeit. Je höher das Gewinnziel und je kürzer der Zeitraum desto höher das
    Risiko.
    - Beachtung der Kosten für den Unterhalt, vor allem bei aktiv gemanagten Fonds.
    - Beachte Währungsrisiken
    - Bewerte mit selbst messbaren Kriterien die Leistungen der Fonds in die man anlegen will.
    - Verzichte auf Investmentpornographie (Bester Fonds, bester Fondsmanager, 5 Mornigstars und ähnliches hat keine
    dauerhafte Aussagekraft)
    - Suche eine günstige Depotbank, die deinen Zwecken und wünschen entspricht.
    - Überprüfe gegebenenfalls regelmäßig die Wertentwicklungen
    - Vermeide Klumpenrisiken (Keine Korrelation zwischen den einzelnen Investments wäre optimal)
    - bilde dich regelmäßig weiter zum Thema Investment. Es gibt durchaus gute Literatur.
    - Vertraue nicht Bankern, Versicherungsmakler usw. Die wollen nur Dein Geld.
    - Steuern sparen, geht fasst gar nicht legal, also einfach hinnehmen.

    Eine Nichtveranlagungsbescheinigung gibt es nur unter klaren definierten Voraussetzungen. Wenn Einnahmen einen bestimmten Betrag nicht überschreiten, 2016 sind das 8.652 €. Wer mehr Einkommen hat, muss Steuern zahlen.
    Richtig ist, das vorhandenes Kapital nicht versteuert wird (wozu also einen Fonds tauschen?), sondern nur die Erträge, die damit erzielt werden. Hier gibt es noch den Freibetrag von 801 Euro pro Person. Wenn Du mehr als diese 801 Euro erwirtschaftest und über dem Existenzminimum liegst wirst Du zur Steuerabgabe herangezogen. Das macht die Bank, ob Du willst oder nicht. Verluste kann man mit Gewinnen verrechnen. Es seien denn Du hast ein Konto bei einer Bank in einer Steueroase.



    Diese wird nur erteilt, wenn Du mit den Einahmen unter dem Existenzminimum bleibst, für max. 2 Jahre. Dann musse neu beanmtragt werden.


    Wenn Du wirklich Steuern sparen willst, solltest Du in diese geschlossenen Schiffs-, Immobilien- Windpark- oder Filmfonds investieren. Diese Immobilienfonds haben auch im Osten viele schöne Investmentruinen produziert. "Auferstanden aus Ruinen, der Zukunft zugewand... Kennste bestimmt oder ? (Textpassage aus der DDR Nationalhymne). Da kann man um die Ecke vielleicht sogar sein ruinöses Investment in Augenschein nehmen. Das schöne an diesen Fonds ist, das man Steuern sparen kann und das investierte Geld auch noch meistens wech is. Scheinbar gibt es da einen Zusammenhang zwischen Steuern sparen und Verlust :evil: . Ich zahle halt Steuern und habe vernünftige Fonds, die Erträge bringen und gönne der Allgemeinheit meine Steuern.
    Viel Spass und Erfolg beim Geldvernichten ...


    Du bist ein typisches Opfer der Investment Pornographie. Die kommerziellen Stellen haben mehr als einmal vollkommen versagt. Ich denke an die Immobilienkrise der USA und der daraus resultierenden Krise der Banken weltweit. Da waren beste Papiere laut kommerziellen Bewertungen nix mehr Wert, Lehmann bankrott und die Rentner in Deutschland von den Spasskassen und kranken Banken um ihr erspartes gebracht. Ausserdem: was sagen irgenwelche Werte über die letzten 5 Jahre schon aus? NICHTS. Es gibt diverse wissenschaftliche Untersuchungen die zeigen, das die Profis nicht mehr Profit erwirtschaften. Am besten sind die Affenstudien zweier amerikanischer Zeitungen zu dem Thema (http://www.anlegen-lernen.de/affenstudie/). Die Manager kosten nur richtig Geld und das zahlst Du. Bei passiven Fonds kann ein Fondsmanager durch einen Fehler nicht dein Vermögen ad Acta legen und wird dafür auch noch fürstlich entlohnt. Ich vermute mal das Du mit manipulieren aktives Steuern sparen meinst. Das ist Gestaltungsmissbrauch und kann vom Finanzamt auch noch hart bestraft werden. Ich zahle auch nicht gern steuern. Aber das Land braucht Steuern, damit Polizei, Zoll, Justiz, etc einigermassen funktionieren und die Straßen nicht so aussehen wie am Ende der Deutschen Zweiheit 1989 im Osten.
    Mal davon abgesehen finde ich es sehr kritisch, wenn Du als Bürger der ehemaligen DDR so gerne Steuern sparst. Legal geht es kaum für den Normalbürger, also sieht es freundliche ausgerdrückt nach Grauzone aus. Wenn im Westen die Menschen so gedacht hätten wier Du, wäre es nie zu Transferleistungen an die neuen Bundesländer gekommen. Wie es Dir in diesem Fall wohl gehen würde? Zum Beispiel Umtausch 2000 Ostmark 1:1 in DM bei einenm Kurs auif der Strasse von 7 O-Mark zu einer DM.
    Behalts für dich.
    Sei diesem Staat auch mal dankbar für das was er getan hat und akzeptiere Steuern. Ansonsten lass es dir in Griechenland gut gehen. Da ist Steuern sparen Volkssport. Die haben fast gar nix mehr.

    Zitat

    2) Wenn man seine Fondsanteile bei einer "normalen" Bank hält, gibt es in der Regel keine Wiederanlage der Erträge. Wer seine Fonds bei einer "reinen" Fondsbank (ebase, Fondsdepotbank, Frankfurter Fondsbank) hält, kann die Ausschüttungen taggleich in neue Anteile (ggf. auch Bruchteile) anlegen. Im Ergebnis ist das wie Thesaurierung, aber eben steuerlich einfacher zu handhaben.

    Hallo Oekonom, wie Du selber festgestellt hast werden bei theasaurierenden Fonds die Gelder vom Fonds selbst wieder angelegt. Insofern verstehe ich die zitierte Textstelle von Dir nicht. Bei thesaurierenden Fonds wird keine Geld aus dem Fond heraus bei Dir wieder angelegt. Ich denke Du meinst folgendes:
    Bei einem ausschüttenden Fonds kannst Du die Anteile selber verwerten wie Du möchtest. Dazu gehört auch das Reinvestment. Das geht auch bei einer normalen Bank. Ich habe aus den steuerlichen Gründen nur noch ausschüttenden ETFs. Die Anteile erwerbe ich mittels eines Wertpapiersparplans. Diesen Wertpapiersparplan kann ich jederzeit verändern. Ich kann andere Fonds kaufen, ich kann die Anlagesumme ändern, das Kaufdatum ist variabel festlegbar durch den Kunden. Ich sammle die Ausschüttungen übers Jahr ein und kaufe ein bis zweimal im Jahr von diesem Geld Anteile an ETFs, die ich für geeignet halte. Bis zum Streuerfreibetrag von 801 Euro pro Nase geschieht das auch noch Steuerfrei aufgrund eines Freistellungsauftrags.


    Das ebase und Co das Geld sofort wieder anlegen geschieht eher in derem eigenstem Intresse Umsatz zu generieren und bei heute negativen Einlagezinsen ist das auch verständlich. In diesem Fall meist eine WIN Win Situation, aber eigentlich ein Eingriff in die Rechte des Kontoinhabers. Ich habe einen Sparvertrag (VWL) bei ebase und in diesem Fall ist es ok.. Ansonsten finde ich es aus oben beschriebenen Grund nicht gut.

    Habe die Ehre Werte Gemeinde
    mal eine erste Bewertung bezüglich des Fondtauschs bei der Union Investment Profi Rente abzugeben.


    Was hat der Tausch gebracht?


    Bewertung anhand des Netto Inventarwerts vom 16.03.2016 (Daten stammen von www.finanzen.net)


    UniGlobal (WKN 849105) 177,55 Euro
    UniGlobal Vorsorge (WKN A1C81G) 173,78 Euro
    Differenz = -2,12%


    Bewertung anhand des Börsenkurses vom 16.03.2016 ca 16:50 (Daten stammen von www.finanzen.net -> Börse Frankfurt)
    UniGlobal (WKN 849105) 177,93 Euro
    UniGlobal Vorsorge (WKN A1C81G) 173,31Euro
    Differenz = -2,6%


    Die Volatilität und die Verlustperiode können noch nicht ensthaft zur Bewertung herangezogen werden. Dafür ist der neue Fond noch zu frisch am Markt.
    Aber ein Vergleich seit Auflegung des UniGlobal Vorsorge zeigt ein leicht höhere Schwankungsbreite des alten Fonds. Aber gemäß dem Credo an der Börse gibt es Schmerzensgeld. Erst Schmerzen, dann Geld ist das bisher erträglich.
    Entwicklung anhand eines Persormance Charts, siehe angehängtes Bild: Gelbe Fläche Uni Global Vorsorge, Blaue Linie Uni Global.
    Aber von dem aktiven Management des UniGlobal Vorsorge, das ich als äusserst zweifelhaft betrachte, ist nichts zu merken. Hier würde ich in der aktuellen Situation deutlich mehr erwarten. Also einen Wert, der Mindestens um 5% besser ist. Ich bin froh das ich nicht umgetauscht habe. Weil irgendwann müssen die Kosten, für das nicht erkennbare, aktive Management, in Rechnung gestellt werden.
    Nach 2 bis 3 Jahren wird sich erst wirklich herausstellen, ob das aktive Management sein Geld wert ist oder wahrscheinlich eher nicht.
    Ich bin zu alt um zum derzeit wohl einzigen ETF Riester zu wechseln. 10 Jahre Jünger und ich wäre weg. Somal die eher unglücklichen Manager der Riester Profi Rente ein komische vorgehensweise haben. Wenn der Markt steigt wird auf Teufel komm raus der Aktienond gekauft. Wenn die Kurse fallen kaufen sie die Uni EuroRenta. selbst dann, wenn der Versicherungsnehmer noch mehr als 20 Jahre Laufzeit bis zur Rente hat.
    Kostolany hat gesagt kaufen, wenn andere verkaufen. Dies antizyklische Verhalten scheint bei Union Investment nicht verstanden zu werden.
    Wohl gemerkt: man muss zwischen den Fondsmanagern und dem Versicherungmanagern unterscheiden. Hier sind vor allem die Versicherungsmanager sehr schlecht aufgestellt oder extrem ängstlich. Schade eigentlich, da es sonst ein wohl noch als gut zu bewertendes Produkt ist. Meine Frau hat etwa zum gleichen Zeitpunkt wie ich eine Riester Rente als Sparplan abgeschlossen. Die hat etwas über 2000 Euro Plus. Bei mir sind es aktuell über 8000 Euro. Das kann man im Vergleich, auch unter Betrachtung der Kaufkosten (5% Aufpreis für den Aktienfonds, 3% Aufpreis für den Rentenfond) und die hohen Betriebskosten 1,2% pA (wenn ich mich nicht Täusche), als gut bezeichnen. Ein vergleich mit dem MSCI World zeigt vergleichbare Performance. Währen die hohen Kosten nicht würde man ein Sehr Gut geben können. :saint:

    Hallo Zusammen,


    was die Steuern betrifft würde ich thesaurierende ETFs umgehen. Es gibt 2 ETFs mit Dividenden Strategie, den


    • ISHARES STOXX GLOBAL SELECT DIVIDEND 100 UCITS ETF (DE) WKN A0F5UH
    • ISHARES EURO STOXX SELECT DIVIDEND 30 UCITS ETF (DE) WKN 263528


    Beide ETFs schütten bis zu 4 mal im Jahr Dividenden aus. In 2015 waren das


    • A0F5UH: 1,13 Euro. Der Kaufkurs betrug 24,2034 Euro. Dividendenrendit 4,67%
    • 263528: 0,79 Euro. Der Kaufkurs betrug 17,799 Euro. Dividendenrendite 4,44%


    Die angegebene Dividendenrendite ist abhängig vom Kaufpreis der Fondanteile. Ich habe es bezogen auf den Kaufkurs, den ich zur letzten Auszahlung am 15.10.15 bezahlt habe. Die Wertentwicklung kann man auf jeder beliebigen Finanzseite ermitteln. Beide Fonds haben meiner Meinung nach ein ausreichendes Fondsvolumen von mehr als 480 Mio Euro. Hier ist keine Umschichtung in andere Fonds aufgrund nicht ausreichender Größe zu erwarten.


    Bei den Ausschüttungen sehe ich noch einen weiteren Vorteil. Das Kind kann bei Übernahme des Depots mit regelmäßigen Einnahmen rechnen, ohne immer gleich Anteile verkaufen zu müssen. Es hat die Chance auf einen langfristigen Vermögensaufbau. Der Umgang mit Geld, den Kinder haben, hängt vom Vorbild ab (Eltern). Natürlich gibt es immer Ausnahmen. Aber meist geht das Verhalten der Eltern auf Kinder über.


    Alternativ gibt es als ausschüttenden ETF den
    Ishares MSCI World UCITS ETF (DIST) WKN A0HGV0. Der ETF ist in Dollar notiert. Viermal im Jahr werden Ausschüttungen vorgenommen. Im letzten Jahr insgesamt 0,58 Euro. Der Fonds hat ein Volumen von ca. 6 Mrd US-Dollar.
    Es handelt sich um Hinweise auf interessante Fonds. Zur Diversifizierung komme ich später.



    Neben dem Sparerfreibetrag der dem Kind zusteht (801 Euro) sind Einnahmen bis zur Grenze des Grundfreibetrags (2016: 8652 Euro) steuerfrei. Somit kann das Kind im Jahr 9453 Gewinn erzielen ohne das Steuern fällig werden. Damit erst gar keine Steuern entrichtet werden müssen, kann für jedes Kind ein Freistellungsauftrag beim Finanzamt gestellt werden. Dieser gilt immer für zwei Jahre. In wie weit der Aufwand sich lohnt muss jeder für sich beantworten. Aber warum dem Staat Geld geben, das im nicht zusteht. Das Geld kann man ja gleich wieder anlegen. Kaufkosten kann man umgehen oder senken, wenn man bei der comdirect einen Wertpapiersparplan einrichtet. Den kann man jeder Zeit beenden und einen neuen anlegen für jeden Betrag ab 25 Euro monatlich. Dann entfallen auch die Depotkosten. Ich denke das dürfte bei allen Direktbanken ähnlich sein.



    Aber Achtung Finanzamt und Sozialkassen sind voneinander unabhängig. Wenn das Kind einen Betrag von mehr als 365 Euro im Monat Gewinn macht, geht die Familienversicherung bei gesetzlich versicherten verloren. Sind die Eltern beide in der GKV, dann zahlt das Kind einen saftigen Beitrag in die GKV. (https://www.test.de/Gesetzlich…chutz-entfaellt-1851903-0, PDF öffnen ). Arbeitete das Kind mit 14 Jahren um sich sein Taschengeld aufzubessern und hat entsprechende Einnahmen, kann es teuer werden.



    Zur Diversifizierung: es gibt von Gerd Kommer auch einen Depotvorschlag, mit dem ein diversifiziertes ETF-Depot aufgebaut werden kann, siehe https://www.justetf.com/de/pub…ublicPortfolioId=15406926. Er hat auch einige Bücher zu ETFs verfasst: "Souverän investieren mit Indexfonds und ETFs". Da kann m an tatsächlich einiges lernen zu Thema Geldanlage.


    Viel Erfolg beim Aufbau eines Teils der Zukunft eurer Kinder.

    Hallo Birgit,
    1. Jede Versicherung hat zum Ziel Geld zu verdienen
    2. Der Versicherungsberater(-verkäufer/makler) will auch Geld verdienen.
    3. Woran verdienen die Ihr Geld? An den Produkten die Du kaufst und bezahlst.
    Kein Versicherer gibt an wieviel Geld Du über die Vertragslaufzeit einbezahlst. Es gab früher die Angabe des Garantiezinses. Nur auf welchen Betrag den man der Versicherung regelmässig überweist.
    Wenn Du eine Rendite erzielen will musst Du selber aktiv sein. Das spart viel Geld oder anders Ausgedrückt du bekommst eine bessere Rendite. Aktien, Anleihen aktive und passive Fonds sind keine Dinge die man zumin. Grundlegend verstehen kann. Ein Studium oder Bankenlehre ist nicht notwendig um zurecht zukommen. Es gibt Literatur die Verständlich geschrieben ist und Wege aufzeigt aus seinem Geld mehr machen zu können.
    In Kurzform:
    - Einzelne Aktien sind riskant bezüglich Auswahl und Haltedauer. Man braucht Zeit und Zahlt vielleicht viel Lehrgeld.
    - Einzelne Anleihen, hier gilt im Prinzip das gleichen wie bei Aktien.
    - Je höher das Risko desto höher der MÖGLICHE Gewinn. Ist halt schwer abzuschätzen.
    - Aktive Fonds: Hohe Kosten je Kauf (Stichwort AGIO ca 5% bei Aktien, Anleihen sind billiger )
    Risiko hoch, da Fondsmanager Menschen sind die Fehler machen, die aber nicht Ihr Geld kostet.
    Fondsmanager schlagen selten auf Dauer den vergleichsmassstab. Hohe Kauf- und Unterhaltskosten. Da gilt das
    gleiche wie bei Versicherungen und Maklern.
    - Passive Fonds: niedrige Kauf und Unterhaltskosten (Stichwort TER)
    Passive Fondes auf Indizes bilden diesen ab. Das bedeutet man hat einen Mittelwert bei guter Streuung.
    Direktbanken bieten häufig günstigere Sparpläne an. Bei der comdirect kann ich jeder Zeit stoppen oder die Anteile
    sogar verkaufen. Du bist also hoch flexible und zur Not schnell Liquide.
    Zwei Literaturtips: Susanne Levermann: " Der entspannte Weg zum Reichtum" -> geht auf Aktiern und das drumherum ein.
    Gerd Kommer: "Souverän Investieren mit Indexfonds und ETS" -> Wie man mit etwas eigenem Einsatz tatsächlich unter Berücksichtigung von einigen wichtigen Nebenbedingungen wie Verfügbarkeit und Kosten zu einem ordentlichen Batzen Geld kommen kann.
    Beide Bücher können bei diversen Anbietern im www gekauft werde. Beide sind für Leute geschrieben, die die Finanzwelt nicht kennen.


    - Passive

    Hallo Hennes,


    erst mal noch herzlichen Glückwunsch.
    Wenn Du Geld in Form eines Sparplans anlegst, können die Kosten den Gewinn deutlcih schmälern.
    Ist der gewählte Fonds (ETF) nicht kostenlos zu bekommen, kann das richtig ärgerlich werden. Bei der comdirect gibt es zum Teil die Möglichkeit ETF kostenfrei zu erweben (nur bezogen auf die Kaufkosten). Für einen guten MSCI World habe ich 2,5 Euro je Kauf gezahlt. Bei der Untergrenze von 25 EURO je Trade sind diese 10%, ein gehöriger Verlust. Weil ich sowieso auf ETFs aus Dividendentitel mit Ausschüttung aus war, habe ich mich für den ISHARES EURO STOXX SELECT DIVIDEND 30 UCITS ETF (WKN 263528) und den ISHARES STOXX GLOBAL SELECT DIVIDEND 100 UCITS ETF (WKN A0F5UH) entschieden. Die Entwicklung ist positiv, weil ich im Sommer wegen der Griechenwahl alle verkauft und dannach sogar noch zu einem günstigeren Kaurs wieder gekauft habe. Und die sind seitdem schon wieder ca. 5% im Plus. Überschlagmässig waren das seit 01.01.2014 ca. 15% Gewinn bis heute.
    Wichtig neben Kauf-, und Verwaltungsgebühren musst Du noch auf den Gewinn achten, wenn das Depot auf dein Kind läuft und Du in der gestzlichen Krankenkasse bist und dein Kind bei Dir Familienversichert ist. Wenn mehr als 405 Euro pro Monat als Gewinn anfallen (4860 Euro/Jahr) verliert das Kind das Privileg der kostenlosen Mitversicherung in deiner Krankenkasse und darf sich selber versichern. Ist im Anfang eventuell nicht relevant, aber bei Gewinnmitnahmen ärgerlich wenn es übersehen wird. Siehe auch https://www.test.de/Gesetzlich…entfaellt-1851903-2851903

    Hallo Hennes,


    erst mal noch herzlichen Glückwunsch.
    Wenn Du Geld in Form eines Sparplans anlegst, können die Kosten den Gewinn deutlcih schmälern.
    Ist der gewählte Fonds (ETF) nicht kostenlos zu bekommen, kann das richtig ärgerlich werden. Bei der comdirect gibt es zum Teil die Möglichkeit ETF kostenfrei zu erweben (nur bezogen auf die Kaufkosten). Für einen guten MSCI World habe ich 2,5 Euro je Kauf gezahlt. Bei der Untergrenze von 25 EURO je Trade sind diese 10%, ein gehöriger Verlust. Weil ich sowieso auf ETFs aus Dividendentitel mit Ausschüttung aus war, habe ich mich für den ISHARES EURO STOXX SELECT DIVIDEND 30 UCITS ETF (WKN 263528) und den ISHARES STOXX GLOBAL SELECT DIVIDEND 100 UCITS ETF (WKN A0F5UH) entschieden. Die Entwicklung ist positiv, weil ich im Sommer wegen der Griechenwahl alle verkauft und dannach sogar noch zu einem günstigeren Kaurs wieder gekauft habe. Und die sind seitdem schon wieder ca. 5% im Plus. Überschlagmässig waren das seit 01.01.2014 ca. 15% Gewinn bis heute.
    Wichtig neben Kauf-, und Verwaltungsgebühren musst Du noch auf den Gewinn achten, wenn das Depot auf dein Kind läuft und Du in der gestzlichen Krankenkasse bist und dein Kind bei Dir Familienversichert ist. Wenn mehr als 405 Euro pro Monat als Gewinn anfallen (4860 Euro/Jahr) verliert das Kind das Privileg der kostenlosen Mitversicherung in deiner Krankenkasse und darf sich selber versichern. Ist im Anfang eventuell nicht relevant, aber bei Gewinnmitnahmen ärgerlich wenn es übersehen wird.

    Das ganze sieht nach Verlusten durch Kauf und Verkaufskosten aus. Hin und Her macht Tasche leer. Ich kaufe kein Produkt das ich nicht verstehe. Wie will denn der Fondsmanger festlegen, wann es sich um einen sinnvollen Teilverkauf handelt und wann sollten die Aktien gehalten werden, so wie es für den neuen Fonds beschrieben wird. Der Tausch der Anteile ist kostenlos. Das verkaufen/kaufen geht zu Lasten des Kunden X( . Das sieht alles nur nach Kaffeesatzleserei aus. Wenn die Manager von Union Investment tatsächlich einen einigermassen sauberen Algorithmus haben der Ein- u. Ausstiegsszenarien erkennen und entsprechend kaufen und verkaufen kann, dann sieht das sehr nach dem Nobelpreis für Wirtschaft aus. Ich denke nicht das dieser Preis jemals an die Manager der UI geht. Wenn die dann 49% der Aktien verkauft habe und dann in den restlichen 51% ein faules Ei haben, können Sie den Mist noch nicht mal aus dem Depot kicken oder es gibt den Weg wieder was anderes kaufen und den Mist dann kicken. Mach auch keinen substaniell sauberen Eindruck. Es reicht auch nicht die Zeitpunkte für einen nahezu optimalen Ein- oder Ausstieg zu definieren. Deren Programme müssen auch noch die Richtigen, echten "Lowperformer" zum verkaufen berechnen. Das ganze halte ich nur für sehr bedingt machbar. Da bleibe ich lieber voll investiert. Hätte UI 2009 nicht so einen Käse mit dem Umstieg auf Renten gemacht, hätte ich locker 2000 Euro zusätzlichen Gewinn mit dem Kauf aus dem Jahr gemacht. Prinzip: Kaufen wenn andere verkaufen und verkaufen wenn andere kaufen. Aber auch nicht blind alles was irgendein Bankberater oder sonstiger Inverstment Berater empfiehlt. Das steht bei mir eher auf der Liste Achtung fragwürdige Anlage genauestens prüfen. Eigentlich sollte man diese Aktiven Fonds verbieten. ETF sind viel besser, wenn man Langfristig anlegen will. Vielleicht sollten die UI Experten einfach den MSCI World nachbilden oder einen globalen ETF auflegen für die 100 besten Dividienden Unternehmen. Das ist ein verständlicher Ansatz. Und wird ohne Stress das Vermögen wachsen lassen. Warum die ETFs besser sind als aktive Fonds? Aktiv gemangte Fonds schlagen selten über einen Zeitraum von mehr als 5 Jahren ihren Vergleichsmassstab. ETFs repräsentieren den Mittelwert eines Index wie DAX S&P ... und die bieten im Schnitt über lange Zeiträume (historisch) mehr als 7% Gewinn pro Jahr. Solche Werte habe ich noch nicht in größerem Umfang bei Aktiven Fonds auf sehr lange Dauer gesehen. Ausserdem sind bei ETFs die Kosten niedrig, das ist ein unglaublicher Gewinnvorteil. Einfach mal Nachrechnen: 10.000€ für 10, 20, 30 Jahre mit 10% und Zinsesezins. Dann die Kosten runterrechnen. Aktive Fonds -3%/pA, ETF mit 0,5%/pA. Wer es tut, wird verstehen was ich meine. Ich sage nur 50% unterschied zugunsten der ETFs allein durch die Kosten bei vergleichbarem Gewinn.