Beiträge von Matthias_E

    Hallo Zusammen,


    ich habe eine Riesterrente bei der Union Investment. Und mache mir Gedanken, wie ich das Geld optimal abschöpfen kann:

    1. Schädliche Nutzung: es bliebe nach Hochrechnung für die nächsten 7 bis 10 Jahre eine Verzinsung von ca. 4% pA. und ein Kapital von ca. 60.000 Euro, die ich entweder in ETFs stecke oder in die Modernisierung meiner selbst genutzten Immobilie

    2. Umwandlung in Wohnriester für die Modernisierung des Hauses (PV-Anlage mit HV-Speicher, Wärmepumpe für die Heizung, ...


    Das Berechnen der schädlichen Nutzung ist kein Problem. Zulagen, Steuerersparnisse und Versteuerung des Gewinnanteils.

    Jetzt habe ich in einem der Chats von Saidi gelesen, das die Summe im Wohnriester mit 2% pA verzinst wird, auf den dann die Steuern zu entrichten sind. Ist das nicht eine implizite Doppelbesteuerung, da ich auf den Eigenkapitalanteil schon Steuern bezahlt habe? Nein es handelt sich nicht um Geldwäsche.



    Grüße


    ME

    Hallo Saidi,

    das ganze Kapital wird mit 2% verzinst? Ist das nicht eine Doppelbesteuerung des Eigenkapitalanteils? Ich zahle meine Riesterbeiträge von meinem Gehalt und muss jährlich eine Steuererklärung abgeben, wie die große Mehrheit in diesem Land.

    Kündigen. Die Verluste sind immens über einen lange Zeitraum. Siehe die angehängte Tabelle.

    Nach 30 Jahren würde ein ETF bei einer unterstellten Rendite von 9% pro Jahr ca 115.000 Euro bringen bei einer einmaligen Anlagesumme von 10.000 Euro. Das gleiche Geld in aktiven Fonds bei einer typischen TER von 1,5% 87.000 Euro. Ich würde zur Verbraucherberatung gehen und mir helfen lassen möglichst kostengünstig aus den Verträgen zu kommen. Die können auch deine Situation analysieren und dir weiterhelfen. Zudem gibt es Frauen die sich in Investmentklubs zusammengetan haben und andere Frauen beraten. Im übrigen habe ich gelesen, das Frauen beser anlegen als Männer,

    Es gilt Grundsätzlich, das jeder der an deinen Verträgen beteiligt ist, damit Geld verdienen will. Siehe Dir die Zahlen oben an und Du siehst wie die das machen. Eigeninitiative ist Goldwert. Versicherungen haben auch den Nachteil, das sie nur mit hohen finanziellen Verlusten in liquide Mittel gewandelt werden können.

    Du brauchst Disziplin und Selbstvertrauen, dann kannst Du deine Finanzen selber steuern. Die Arbeit lohnt sich.

    Dateien

    • Mappe1.xlsx

      (11,55 kB, 26 Mal heruntergeladen, zuletzt: )

    Überlege Dir eine vom Fiskus anerkannte Stiftung und lege das Geld darüber diversifiziert an.

    (Immobilien, Aktien (ETFs), Dollar, Schweizer Fränkli, ...) "Arbeite" für diese Stiftung und zahle Dir ein Gehalt. Das gleiche gilt für die Kidds. Damit kann man die Erbschaftssteuer umgehen. Alternativ kannst Du auch eine Immobilien Firma eröffnen und das Geld hier anlegen. Firmen, die vererbt und 10 Jahre im Besitz bleiben, werden steuerbegünstig übergeben. Du kannst beides kombinieren und eine Immobilienstiftung eröffnen und günstigen Wohnraum für Familien anbieten (anerkannte Stiftung?) . Da würde ich mal einen Steuerberater konsultieren. Ist bei diser Summe hilfreich. Die Laufen da dann schon von alleine. Nur würde ich 2 oder 3 Anfragen und deren Modelle vergleichen. Ist wohl sicherer.

    Wichtig ist zu trennen zwischen den Geldern die Dir zur Verfügung stehen.

    1. Regelmäßiges Einkommen aus Rente und zusätzlichen Quellen

    2. Notgroschen so 3 Monatsnettogehälter, wirklich nur als Sicherungsrücklage. Ich würde den Betrag auch bei Eintritt in die Rente in dieser Höhe liegen lassen und nicht nach "unten" an die Rente anpassen.

    3. Private Rücklagen für das Alter. Passive Rücklage für Pflege im Alter und aktiv für zusätzliche Wünsche wie Reisen, Auto und was sonst so teuer ist, das es aus der Rente allein nicht gestemmt werden kann.


    Die Frage ist: Willst Du die ETFs sofort vollständig mit Renteneintritt verkaufen oder willst Du nur bei Bedarf Geld entnehmen? Wenn Du sofort alles auflösen willst, kann es bei der Laufzeit riskant sein.

    Strebst Du einen bestimmten Geldbetrag an, der regelmäßig aus dem Depot entnommen werden soll, würde ich auf jeden Fall in ETFs sparen.

    Eine weitere Überlegung ist es für ein "passives" Einkommen aus Ausschüttungen zu sorgen.

    Es gibt jede Menge ETFs die Ausschütten. Sogar spezialisierte wie den DIVDAX, den STOXX Global Select Dividend 100, den Euro STOXX Select Dividend 30, S&P Global Dividend Aristocrats-Index und REITS die sogar monatlich eine Dividende ausschütten.

    Allerdings ist die Summe, die man benötigt nicht ohne. 4% Dividendenrendite je 1000 Euro sind 40 Euro. Wenn Du 10.000 Euro pA haben willst ist schon eine Hausnummer, nämlich 250.000 Euro. Das wären dann knapp 833 Euro im Monat zusätzlich. Oder man macht einen Mix aus Verkauf und Ausschüttungen. Eventuell als Dynamische Komponente die Inflation mit betrachten. Das EZB Ziel sind 2% pA.

    Eine Seite, die dich bei den Berechnungen unterstützen kann um diverse Szenarien durch zuspielen findest Du hier: https://www.zinsen-berechnen.de/entnahmeplan.php

    Der kann sogar Steuern und Kosten mit berücksichtigen.

    Viel Erfolg bei der Wahl deiner Strategie.

    monstermania: Was ist daran denn krank? Analog zur Steuererklärung allgemein werden alle Einnahmen mit den absetzbaren Kosten nach festgelegten regeln verrechnet. Zinserträge mit Zinsverlusten aus Sparvermögen verrechnen. Was anderes ist das doch auch nicht.

    tobiasweiss: Danke für den Tipp.


    Mehrere Bankkonten haben unter Umständen wieder Einfluss bei der Schufa. Ich will zwar nie wieder einen Kredit aufnehmen. Aber auch Anbieter von Verträgen für Telekommunikation, Energieversorger schauen sich die Schufa Einträge an.

    Es gibt ebase. Gehört nach meinem Kenntnisstand zur Commerzbank. Ist aber für die Anlage VL unerheblich. Da kannst Du zwischen ca. 1400 Fonds (ETFs und aktiv gemanagte) wählen.

    Lege da auch selber an. Habe einen ausschüttenden Fonds (WKN 263128 auf europäische Dividenden Titel). Ausschüttungen werden automatisch wieder angelegt. Über die Kaufkosten weiss ich aktuell nichts. Link zu den VL:

    https://www.ebase.com/geldanla…egenswirksame-leistungen/

    Hier ist ein gelboranger Button mit einem Lupensymbol VL-Fonds finden. In dem dann geöffneten Dialog kannst Du dir dann das aussuchen was Dir gefällt.

    Bei der comdirect und der consorsbank werden bei Sparplänen auch Bruchteile von Fondsanteilen gekauft. Man gibt eine Sparsumme an, die dann monatlich in den gewünschten Wertpapieren angelegt wird. Bei Consors (damals noch Cortal Consors) konnte man auch Sparpläne auf Aktien (nur DAX) anlegen. Dies ist jetzt bei comdirect auch möglich.
    Bei comdirect ist es möglich den Sparplan jederzeit zu ändern. Die Änderung gilt dann für den nächst möglichen Termin.
    Man kann auch nur einmal "sparen".Soll heissen der Sparplan endet nach einmaliger Ausführung
    Da kann man den Sparbeitrag um eine erhaltene Dividende erhöhen. Für den nächsten termin kann man dann wieder auf den eigentlichen Sparbetrag zurückgehen. Die Kosten belaufen sich auf 1,5% der Sparsumme, jedoch maximal 4,9 EURO. Manche Fonds können sogar kostenlos erworben werden.
    Wichtig ist jedoch was beim Verkauf geht. Das bezieht sich auf die Wahl des Handelsortes. Wenn man nur über die Portale über die man gekauft hat verkaufen kann, dann kann das ganze Dauern bis das Geld auf dem Konto ist. Ausserdem kann es sein das in sehr ungünstigen Momenten (Die Börsen bewegen sich sehr stark und schnell nach unten) keinen ausreichende Handelskapazität hat. An den bekannten Börsen klappt das Marketmaking besser.
    Bei einem direkten Verkauf von ganzen Anteile besteht bei comdirect die möglichkeit des Verkaufs über die Börse. Die Kosten sind im Vergleich zu ebase deutlich besser:
    - comdirect: 0,25 % + 4,9Euro max 59,90 EURO
    - ebase: 0,35%, max 90 Euro.
    Wie das ganze über irgenwelche Zwischenhändler aussieht weis ich nicht. Kostenlos arbeitet aber niemand.

    Hallo Raphael P,
    bei mir gibt es keine Abgeltungssteuer da ich eine Nichtveranlagungsbescheinigung habe. Mein Streben ist nicht auf Verluste gerichtet. Vielmehr möchte ich durch meine Strategie die Verluste beim Platzen der nächsten Blase minimieren.
    Aufgrund meines Alters sind auch nur ca.50% meiner Rente steuerpflichtig. Das ändert sich aber, da es bald 5,95% mehr Rente gibt.
    Als gestandener Ossi lebe ich nach eigenen Ermessen nicht schlecht, zumal die Bedürfnisse nicht mehr alzuhoch sind. Miete solte man aber keine zahlen müssen.
    Beste Grüße


    Ich habe die monatliche Rente anhand der Besteuerungsregeln


    Jahr des Rentenbeginns Zu versteuernder Rentenanteil
    Bis 2005 einschließlich 50%
    2006 52%
    2007 54%



    Und seinem Zitat oben berechnet:


    Bisher liegt der zu versteuernde Rentenanteil unter dem Steuerfreien Existenzminimum. Das sind 2016 ein Betrag von 8652 Euro pro Jahr. Jetzt kommt die Erhöhung und er muss wohl Steuern zahlen.
    Der Betrag, den er zu versteuern hat, ergibt sich aus der Rente und der Erhöhung. Somit gilt:
    Die Rente muss größer sein als Existenzminimum abzüglich der Steuererhöhung:


    Zu versteuernde Rente > Existenzminimum – Betrag Steuererhöhung


    Betrag Steuererhöhung = Existenzminimum / 100 * Prozentuale Steuererhöhung


    Bisherige Rente > 8652€- (8652€/100%* 5,95%) = 8137,21€


    Bezogen auf die Tabelle bedeutet das:


    Wenn n% zu versteuern sind, wendet man den guten alten Dreisatz an:


    Jahresrente/Zu versteuernde Rente = 100%/n%


    Daraus ergibt sich die monatliche Rente (also der zwölfte Teil):


    Monatliche Rente =Zu versteuernde Rente * 100% / n% * (1/12)


    Für 50% ergibt sich somit ein Betrag > 1356 €


    Für 52%: > 1304€


    Für 54% > 1255€

    Wäre es nicht erst mal sinnvoll Kriterien zu definieren anhand derer ein Musterdepot angelegt werden soll?

    • Welches Risiko soll gelten: Riskoarm, moderates Risko, volles Risiko
    • Was darf alles in das Depot: Aktien, Fonds, Zertifikate, Optionsscheine, ...
    • Welches Ziel hat man, welche Zeit steht dafür zur Verfügung,
    • Welche Kriterien werden angewandt um die Wertpapaiere in ein Depot zu buchen: KGV, Volatilität, Analystenmeinungen,..
      Wer dass Buch "Der Entspannte Weg zum Reichtum" von Susanne Levermann gelesen hat, der weiß noch,
      das die Autorin ein Schema zur Bewertung von Aktien gegeben hat, bei dem über ein Punktesystem Aktien bewertet werden konnten. Ist das Übertragbar auf Fonds?
      Wie geht man vor, um ein ausbalanciertes, diversifiziertes Depot aufzubauen. Was bedeutet in diesem Zusammenhang
      Korrelation und wie kann man diese ermitteln, z.B. auch mit Onlinerechnern.
    • Welche Hilfsmittel stehen Online zur Verfügung und wie vertrauenswürdig sind diese.
    • Welche Rolle spielen Kaufkosten, TER und Steuern?
    • Wie geht man vor, wenn die Wertentwicklung nicht den Erwartungen entspricht.
    • ...


      Es sollte darum gehen Ideen aufzuzeigen, wie ein Depot aufgebaut werden kann. Dazu ist auch die Lebenssituation einzelner zu beachten, ein Wettbewerb dürfte Nachahmer finden, aber die haben dann andere Voraussetzungen. Ein reiner Wettbewerb wäre nur bedingt nützlich.


    • Für ein gerad geborenes soll Geld angelegt werden, Zeithorizont 18 Jahre, Einmalanlage 1000€, monatlich 25€
    • Ein Azubi will die ersten Groschen ernsthaft anlegen, anstatt einen Bausparvertrag zu besparen. Zeithorizont 40 Jahr, 50€ im Monat
    • Ein Familienvater will Vorsorgen fürs Alter, Zeithorizont 30 Jahre, Einmalanlage 120000€, monatlich 1000€
    • Was ist mit Menschen kurz vor und in der Rente

    Dann kann man die Ideen Verifizieren und Validieren und den Lesern einen Mehrwert bieten.

    @ Salli:
    Altsachse schreibt, das mit der Rentenerhöhung von 5,95% die NV hinfällig wird. Somit sollte seine monatliche Rente min. 1356 Euro betragen, ist er verheiraten gilt der doppelte Betrag. Damit ist sie größer als die nominelle *Durchschnittsrente OST (1141€) und WEST (1315€). Hierfür Zahlen z.B. alleinerziehende Eltern und prekär beschäftigte in Sozialkassen u. Finanzkassen. Es müssen Menschen, die deutlich weniger haben und in Zukunft bekommen werden, diese Rente finanzieren. Da empfinde ich es als unsozial nicht durchdachte Steuertipps zu formulieren, die aber gerade dehnen helfen sollen, die wenig haben. Das hat nix mit Politik, sondern mit Anstand zu tun! So was gehört nicht in ein Forum einer gemeinnützigen Institution. Absolut unseriös.



    * Quelle: Focus, http://www.focus.de/finanzen/a…nittsrente_aid_19622.html

    Thread Steuern sparen durch gezielte Manipulation


    Altsachsae möchte Beweise, das sein Verfahren unseriös ist. Vielleicht bin ich übers Ziel geschossen, auf den ersten Blick, bei einem Posting in diesem Thread. Deshalb habe ich die Beiträge von Altsachse in dem Thread nochmal eingehend analysiert. Das Ergebnis bleibt wie es war: Altsachses Post ist unseriös. Hier en Detail die Anmerkungen zum Post vom 23.03.2016 von Altsachse:



    • Liegt der Gewinn unterhalb des Steuerfreibetrags von 801 Euro pro Jahr (Freibetrag Abgeltungssteuer), so ist dieser Gewinn sowieso steuerfrei. NV vorhanden oder nicht. Ist der erzielte Gewinn größer als der Steuerfreibetrag, dann ist im Normalfall die Differenz zu versteuern.
    • Hat man eine NV: Steuerfreier Betrag = Steuerfreigestelltes Existenzminimum + Steuerfreibetrag Abgeltungssteuer. Im Fall von Altsachse ist die Rente in halber Höhe zu versteuern. Der Rest der Einnahmen wird mit dem üblichen persönlichem Steuersatz versteuert.
    • Steuern werden nur fällig, wenn durch den Verkauf von Fondsanteilen ein Gewinn erzielt wird und alle Freibeträge überschritten wurden.
    • Fall Nr.1: Wer keinen Gewinn durch den Verkauf von Fondsanteilen oder Dividenden erzielt, der zahlt keine Steuern. Die ausgewiesenen Gewinne sind nicht zu versteuernde Buchgewinne. Keine Gewinne, keine Steuern.
    • Fall Nr. 2: Verkauf von Fondsanteilen zur Gewinnerzielung. Es werden nur so viele Fondsanteile verkauft, das die Gesamteinnahmen aus Rente und Kapitalerträgen nicht größer sind, als der Betrag aus steuerfreiem Existenzminimum und Freibetrag für Kapitalerträge. 2016 sind das 8652€ und 801€. Für Paare wird verdoppelt.
    • Fall Nr.3: Verkauf von Fondsanteilen zur Gewinnerzielung, der die Freibeträge überschreitet. Dann kann durch den Verkauf von verlustbehafteten Fonds der Gewinn verrechnet werden, um den steuerfreien Betrag nicht zu überschreiten. Es existiert ein Gewinn, der tatsächlich nicht höher ist, als in Fall 2 beschrieben, weil demgegenüber die realisierten Verluste stehen. Sieht man für den Fonds im Minus keine Perspektive, so macht das Verfahren einen Sinn. ansonsten gilt: wieso sollen in diesen Fall Fondsanteile getauscht werden?
    • Für den Tausch in Fall 1 bis 3 gilt: das erzeugt nur Kosten für den Fondstausch, ohne einen echten Nutzen zu erzielen. Weil im Worst Case gilt: Nullsummenspiel, Steuer gespart aber Verluste realisiert.
    • Für den Verkauf von Aktien oder Fondsanteilen ist der Kaufzeitpunkt wichtig. Vor dem 1.1.2009 erworbene Wertpapiere unterliegen grundsätzlich keiner Besteuerung, da die Haltedauer von 1 Jahr deutlich überschritten ist. Keine Steuern, kein Tausch notwendig.
    • Wer ab dem 1.1.2009 gekauft hat, muss das FiFo-Prinzip beachten, wenn Wertpapiere zu verschiedenen Zeiten gekauft wurden (z.B. Sparplan). Es gelten steuerlich immer die Wertpapiere im Depot als zuerst veräußert, die zuerst angeschafft wurden. Problem: für alle erworbenen Anteile weist die Depotübersicht einen Gewinn aus. Die zuerst gekauften Anteile kosteten mehr als der aktuelle Wert des Anteils. Dann gibt es bei Nichtbeachtung bei Teilverkauf ev. sogar einen Verlust statt Gewinn. Die Umkehrung gilt auch. Hier ist schon eine detaillierte, präzise Buchführung notwendig, sonst treten unerwartete Ergebnisse ein. Da wird das Tauschen zum Risiko, wenn beim Berechnen ein Fehler gemacht wurde.
    • Braucht man für das Steuersparmodell von Altsachse kurzfristig Verluste, dann ist es unkalkulierbar. Je kurzfristiger der Zeithorizont für das Vorgehen, desto riskanter die notwendige Wette auf Verluste.
    • Einfacher, aber nutzlos: vorhandene Fondsanteile unter Wert zu verkaufen.


    Fazit:


    Der reißerische Titel: „Steuern sparen durch gezielte Manipulation“ ist, wie das Steuersparmodell, nicht nur heiße Luft, es ist unseriös, weil es viele Risiken trägt die Altsachse nicht beleuchtet. Auf den ersten Blick wirkt es plausibel. Wer es anwenden will und die notwendigen Nebenbedingungen (Steuerliche Anforderungen, benötigte Verluste und notwendiges Timing) nicht kennt, kann unangenehme Überraschungen erleben. Davon schreibt Altsachse nichts, das halte ich für absolut unseriös.


    Der Tausch von Fondsanteilen bei ebase ist nicht kostenlos. Ich habe mir das Formblatt (an Posting angehängt) dazu beschafft. Dort ist formuliert, das Kosten anfallen. Die Kosten betragen lt. Preisaushang 0,35% der Ordersumme, mind. 15€, max. 90 Euro. Diese Preise sind hoch, wenn man nur geringe Beträge realisiert. Es gilt:“ Hin und Her macht Tasche leer.“ Jetzt kann man sehen warum. Wieso propagiert Altsachse den Tausch von Fondsanteilen so vehement?



    Wieviel Steuern tatsächlich als Rentner zu zahlen sind ist diesem Link zu entnehmen:https://www.vlh.de/krankheit-v…-zahlen-und-wie-viel.html

    Hallo Matthias_E,
    danke für Deinen Beitrag. Aber da gibt es einen Unterschied zwischen Einnahmen und steuerpflichtigen Einnahmen. Und genau darauf zielt ja mein Tipp hin. Meine steuerpflichtigen Einnahmen sind nur reichlich 50% meiner Einnahmen aus meiner Rente.
    Das wird zwar für die meisten von Euch nicht zutreffen, aber Ihr könnt euren Eltern oder Großeltern beim Steuersparen helfen.
    Die NV-Bescheinigung gilt nicht für 2 Jahre sondern für 3. Da meine Rente niedrig ist, erreiche ich mit meinen steuerpflichtigen Einnahmen aus meiner Rente nur ca. 50% des Existensminimums. Den Rest bis zum Existensminimums, wo dann auch für mich die Steuerpflicht beginnen würde, fülle ich mit Einnahmen aus Kapitalvermögen auf, ohne die Grenze zu überschreiten. Das mache ich dann gezielt durch Fondstausch.
    Wer eine NV-Bescheinigung hat, reicht die bei seiner Bank ein und bekommt dann seine Erträge in voller Höhe ausgezahlt. Übrigens kann man sich beliebig viele Originalexemplare vom Finanzamt geben lassen.

    Altsachse:
    Leider ist Ihr Tip alles andere als Seriös.
    Erstens fallen Steuern nicht auf Buchgewinne an. Buchgewinne sind das, was die Banken in der Gewinn u. Verlustrechnung angeben, die aber nicht realsisiert wurden. Beispiel: ein Depot hat Inverstmentfondsanteile und Aktien im Wert von 50.000€ am 01.01.2015. Am 31.12.2015 hat das Depot einen Wert von 500.000€ also zehnmal soviel ohne das Änderungen vorgenommen wurden. Zu entrichtende Steuern: NULL Euro. Wozu brauche ich also die Nichtveranlagungsbescheinigung? Wieso soll man Depotanteile tauschen? Somal beim Tausch das Finanzamt tatsächlich eingetretene Gewinne besteuert. Also genau das, was Sie mit Ihrer Strategie vermeiden wollen. Der Tipp ist also völliger Blödsinn.


    Das Sie dann noch quasi zum Gestaltungsmißbrauch aufrufen ist schon frech. Die NV-Bescheinigung ist an eine Person vergeben, die bestimmte Bedingungen einhalten muß und sie gilt nur für einen bestimmten Zeitraum. Erfüllt derjenige, der die NV in Anspruch nimmt, nicht mehr innerhalb der Gültigkeitsdauer, die Vergabebedingungen, dann darf er sich nicht mehr anwenden.
    Ausserdem stellt es noch ein Risiko dar, Geld bei nahen Verwandten, die eine NV haben, aus steuerlichen Gründen zu parken.
    1. Man gibt Kindern das Geld um Steuern zu sparen. Wenn das Kind keine Steuern zahlt und das Geld dann von den Eltern abgezogen wird handelt es sich um steuerlichen Gestaltungsmißbrauch. Da steht dann am Ende Steuerhinterziehung und die ist strafbar. Ausserdem gehört das Geld dem Kind, da steht dann auch noch Unterschlagung zur Debatte. Kredit von minderjährigen an Eltern bedarf der Zustimmung des Vormundschaftsgerichts. Die schauen zurecht genau hin. Das wird dann schwer an das Geld zu kommen. Somal das Kind ab bestimmten altersgrenzen geschäftsfähig ist und über Teile des Geldes verfügen kann.
    2 Man gibt das Geld einem Elternteil das Hartz IV bezieht. Hat der Hartz IV Empfänger zuviel Geld, dann kürzt das Sozialamt so lange die Leistungen bis diese "Überschüsse" verbraucht sind. Das Geld ist weg.
    3. Man gibt das Geld einem Elternteil, das Rente empfängt und eine NV Bescheinigung hat: Der Rentner wird zum Pflegefall. Das Sozialamt legt die Hand aufs Vermögen des Rentners, damit die Kosten gedeckt werden für die Pflege Elternunterhalt). Wer eine NV hat, wird wahrscheinlich nicht genug Geld haben um Pflegekosten zu bezahlen. Also ist die Knete wahrscheinlich ganz futsch, es sei den der Pflegefall verstirbt. Dann gilt 4.
    4. Im Sterbefall wird das "überlassene" Kapital zur Erbmasse. Da freuen sich dann die lieben Verwandten, das Sie das Portemonaie des Erblassers gefüllt haben.


    Man sieht bei nüchterner Betrachtung das Ihr Tipp, lieber gestandener Altsachse nicht so besonders doll ist.
    Bei gestandenen Männern Ihrer Generation fällt mir immer ein Schauspieler ein: Heinz Schubert, er gab den Alfred Tetzlaff aka Ekel Alfred in den frühen Siebzigern. Eine echte Lachnummer ...


    Steuern sparen konnten bekanntermassen in der neueren Zeit vor allem die Griechen. Wo das hingeführt hat ist wohl ausreichend bekannt.


    Wer mit Investments in der Assetklasse Aktien,Renten direkt oder mit Fonds eine Rendite erzielen will, sollte sich zu folgenden Themen gedanken machen:
    - Welche Gewinnziele habe ich und wieviel Zeit. Je höher das Gewinnziel und je kürzer der Zeitraum desto höher das
    Risiko.
    - Beachtung der Kosten für den Unterhalt, vor allem bei aktiv gemanagten Fonds.
    - Beachte Währungsrisiken
    - Bewerte mit selbst messbaren Kriterien die Leistungen der Fonds in die man anlegen will.
    - Verzichte auf Investmentpornographie (Bester Fonds, bester Fondsmanager, 5 Mornigstars und ähnliches hat keine
    dauerhafte Aussagekraft)
    - Suche eine günstige Depotbank, die deinen Zwecken und wünschen entspricht.
    - Überprüfe gegebenenfalls regelmäßig die Wertentwicklungen
    - Vermeide Klumpenrisiken (Keine Korrelation zwischen den einzelnen Investments wäre optimal)
    - bilde dich regelmäßig weiter zum Thema Investment. Es gibt durchaus gute Literatur.
    - Vertraue nicht Bankern, Versicherungsmakler usw. Die wollen nur Dein Geld.
    - Steuern sparen, geht fasst gar nicht legal, also einfach hinnehmen.

    Eine Nichtveranlagungsbescheinigung gibt es nur unter klaren definierten Voraussetzungen. Wenn Einnahmen einen bestimmten Betrag nicht überschreiten, 2016 sind das 8.652 €. Wer mehr Einkommen hat, muss Steuern zahlen.
    Richtig ist, das vorhandenes Kapital nicht versteuert wird (wozu also einen Fonds tauschen?), sondern nur die Erträge, die damit erzielt werden. Hier gibt es noch den Freibetrag von 801 Euro pro Person. Wenn Du mehr als diese 801 Euro erwirtschaftest und über dem Existenzminimum liegst wirst Du zur Steuerabgabe herangezogen. Das macht die Bank, ob Du willst oder nicht. Verluste kann man mit Gewinnen verrechnen. Es seien denn Du hast ein Konto bei einer Bank in einer Steueroase.



    Diese wird nur erteilt, wenn Du mit den Einahmen unter dem Existenzminimum bleibst, für max. 2 Jahre. Dann musse neu beanmtragt werden.


    Wenn Du wirklich Steuern sparen willst, solltest Du in diese geschlossenen Schiffs-, Immobilien- Windpark- oder Filmfonds investieren. Diese Immobilienfonds haben auch im Osten viele schöne Investmentruinen produziert. "Auferstanden aus Ruinen, der Zukunft zugewand... Kennste bestimmt oder ? (Textpassage aus der DDR Nationalhymne). Da kann man um die Ecke vielleicht sogar sein ruinöses Investment in Augenschein nehmen. Das schöne an diesen Fonds ist, das man Steuern sparen kann und das investierte Geld auch noch meistens wech is. Scheinbar gibt es da einen Zusammenhang zwischen Steuern sparen und Verlust :evil: . Ich zahle halt Steuern und habe vernünftige Fonds, die Erträge bringen und gönne der Allgemeinheit meine Steuern.
    Viel Spass und Erfolg beim Geldvernichten ...


    Du bist ein typisches Opfer der Investment Pornographie. Die kommerziellen Stellen haben mehr als einmal vollkommen versagt. Ich denke an die Immobilienkrise der USA und der daraus resultierenden Krise der Banken weltweit. Da waren beste Papiere laut kommerziellen Bewertungen nix mehr Wert, Lehmann bankrott und die Rentner in Deutschland von den Spasskassen und kranken Banken um ihr erspartes gebracht. Ausserdem: was sagen irgenwelche Werte über die letzten 5 Jahre schon aus? NICHTS. Es gibt diverse wissenschaftliche Untersuchungen die zeigen, das die Profis nicht mehr Profit erwirtschaften. Am besten sind die Affenstudien zweier amerikanischer Zeitungen zu dem Thema (http://www.anlegen-lernen.de/affenstudie/). Die Manager kosten nur richtig Geld und das zahlst Du. Bei passiven Fonds kann ein Fondsmanager durch einen Fehler nicht dein Vermögen ad Acta legen und wird dafür auch noch fürstlich entlohnt. Ich vermute mal das Du mit manipulieren aktives Steuern sparen meinst. Das ist Gestaltungsmissbrauch und kann vom Finanzamt auch noch hart bestraft werden. Ich zahle auch nicht gern steuern. Aber das Land braucht Steuern, damit Polizei, Zoll, Justiz, etc einigermassen funktionieren und die Straßen nicht so aussehen wie am Ende der Deutschen Zweiheit 1989 im Osten.
    Mal davon abgesehen finde ich es sehr kritisch, wenn Du als Bürger der ehemaligen DDR so gerne Steuern sparst. Legal geht es kaum für den Normalbürger, also sieht es freundliche ausgerdrückt nach Grauzone aus. Wenn im Westen die Menschen so gedacht hätten wier Du, wäre es nie zu Transferleistungen an die neuen Bundesländer gekommen. Wie es Dir in diesem Fall wohl gehen würde? Zum Beispiel Umtausch 2000 Ostmark 1:1 in DM bei einenm Kurs auif der Strasse von 7 O-Mark zu einer DM.
    Behalts für dich.
    Sei diesem Staat auch mal dankbar für das was er getan hat und akzeptiere Steuern. Ansonsten lass es dir in Griechenland gut gehen. Da ist Steuern sparen Volkssport. Die haben fast gar nix mehr.

    Zitat

    2) Wenn man seine Fondsanteile bei einer "normalen" Bank hält, gibt es in der Regel keine Wiederanlage der Erträge. Wer seine Fonds bei einer "reinen" Fondsbank (ebase, Fondsdepotbank, Frankfurter Fondsbank) hält, kann die Ausschüttungen taggleich in neue Anteile (ggf. auch Bruchteile) anlegen. Im Ergebnis ist das wie Thesaurierung, aber eben steuerlich einfacher zu handhaben.

    Hallo Oekonom, wie Du selber festgestellt hast werden bei theasaurierenden Fonds die Gelder vom Fonds selbst wieder angelegt. Insofern verstehe ich die zitierte Textstelle von Dir nicht. Bei thesaurierenden Fonds wird keine Geld aus dem Fond heraus bei Dir wieder angelegt. Ich denke Du meinst folgendes:
    Bei einem ausschüttenden Fonds kannst Du die Anteile selber verwerten wie Du möchtest. Dazu gehört auch das Reinvestment. Das geht auch bei einer normalen Bank. Ich habe aus den steuerlichen Gründen nur noch ausschüttenden ETFs. Die Anteile erwerbe ich mittels eines Wertpapiersparplans. Diesen Wertpapiersparplan kann ich jederzeit verändern. Ich kann andere Fonds kaufen, ich kann die Anlagesumme ändern, das Kaufdatum ist variabel festlegbar durch den Kunden. Ich sammle die Ausschüttungen übers Jahr ein und kaufe ein bis zweimal im Jahr von diesem Geld Anteile an ETFs, die ich für geeignet halte. Bis zum Streuerfreibetrag von 801 Euro pro Nase geschieht das auch noch Steuerfrei aufgrund eines Freistellungsauftrags.


    Das ebase und Co das Geld sofort wieder anlegen geschieht eher in derem eigenstem Intresse Umsatz zu generieren und bei heute negativen Einlagezinsen ist das auch verständlich. In diesem Fall meist eine WIN Win Situation, aber eigentlich ein Eingriff in die Rechte des Kontoinhabers. Ich habe einen Sparvertrag (VWL) bei ebase und in diesem Fall ist es ok.. Ansonsten finde ich es aus oben beschriebenen Grund nicht gut.

    Habe die Ehre Werte Gemeinde
    mal eine erste Bewertung bezüglich des Fondtauschs bei der Union Investment Profi Rente abzugeben.


    Was hat der Tausch gebracht?


    Bewertung anhand des Netto Inventarwerts vom 16.03.2016 (Daten stammen von www.finanzen.net)


    UniGlobal (WKN 849105) 177,55 Euro
    UniGlobal Vorsorge (WKN A1C81G) 173,78 Euro
    Differenz = -2,12%


    Bewertung anhand des Börsenkurses vom 16.03.2016 ca 16:50 (Daten stammen von www.finanzen.net -> Börse Frankfurt)
    UniGlobal (WKN 849105) 177,93 Euro
    UniGlobal Vorsorge (WKN A1C81G) 173,31Euro
    Differenz = -2,6%


    Die Volatilität und die Verlustperiode können noch nicht ensthaft zur Bewertung herangezogen werden. Dafür ist der neue Fond noch zu frisch am Markt.
    Aber ein Vergleich seit Auflegung des UniGlobal Vorsorge zeigt ein leicht höhere Schwankungsbreite des alten Fonds. Aber gemäß dem Credo an der Börse gibt es Schmerzensgeld. Erst Schmerzen, dann Geld ist das bisher erträglich.
    Entwicklung anhand eines Persormance Charts, siehe angehängtes Bild: Gelbe Fläche Uni Global Vorsorge, Blaue Linie Uni Global.
    Aber von dem aktiven Management des UniGlobal Vorsorge, das ich als äusserst zweifelhaft betrachte, ist nichts zu merken. Hier würde ich in der aktuellen Situation deutlich mehr erwarten. Also einen Wert, der Mindestens um 5% besser ist. Ich bin froh das ich nicht umgetauscht habe. Weil irgendwann müssen die Kosten, für das nicht erkennbare, aktive Management, in Rechnung gestellt werden.
    Nach 2 bis 3 Jahren wird sich erst wirklich herausstellen, ob das aktive Management sein Geld wert ist oder wahrscheinlich eher nicht.
    Ich bin zu alt um zum derzeit wohl einzigen ETF Riester zu wechseln. 10 Jahre Jünger und ich wäre weg. Somal die eher unglücklichen Manager der Riester Profi Rente ein komische vorgehensweise haben. Wenn der Markt steigt wird auf Teufel komm raus der Aktienond gekauft. Wenn die Kurse fallen kaufen sie die Uni EuroRenta. selbst dann, wenn der Versicherungsnehmer noch mehr als 20 Jahre Laufzeit bis zur Rente hat.
    Kostolany hat gesagt kaufen, wenn andere verkaufen. Dies antizyklische Verhalten scheint bei Union Investment nicht verstanden zu werden.
    Wohl gemerkt: man muss zwischen den Fondsmanagern und dem Versicherungmanagern unterscheiden. Hier sind vor allem die Versicherungsmanager sehr schlecht aufgestellt oder extrem ängstlich. Schade eigentlich, da es sonst ein wohl noch als gut zu bewertendes Produkt ist. Meine Frau hat etwa zum gleichen Zeitpunkt wie ich eine Riester Rente als Sparplan abgeschlossen. Die hat etwas über 2000 Euro Plus. Bei mir sind es aktuell über 8000 Euro. Das kann man im Vergleich, auch unter Betrachtung der Kaufkosten (5% Aufpreis für den Aktienfonds, 3% Aufpreis für den Rentenfond) und die hohen Betriebskosten 1,2% pA (wenn ich mich nicht Täusche), als gut bezeichnen. Ein vergleich mit dem MSCI World zeigt vergleichbare Performance. Währen die hohen Kosten nicht würde man ein Sehr Gut geben können. :saint:

    Hallo Zusammen,


    was die Steuern betrifft würde ich thesaurierende ETFs umgehen. Es gibt 2 ETFs mit Dividenden Strategie, den


    • ISHARES STOXX GLOBAL SELECT DIVIDEND 100 UCITS ETF (DE) WKN A0F5UH
    • ISHARES EURO STOXX SELECT DIVIDEND 30 UCITS ETF (DE) WKN 263528


    Beide ETFs schütten bis zu 4 mal im Jahr Dividenden aus. In 2015 waren das


    • A0F5UH: 1,13 Euro. Der Kaufkurs betrug 24,2034 Euro. Dividendenrendit 4,67%
    • 263528: 0,79 Euro. Der Kaufkurs betrug 17,799 Euro. Dividendenrendite 4,44%


    Die angegebene Dividendenrendite ist abhängig vom Kaufpreis der Fondanteile. Ich habe es bezogen auf den Kaufkurs, den ich zur letzten Auszahlung am 15.10.15 bezahlt habe. Die Wertentwicklung kann man auf jeder beliebigen Finanzseite ermitteln. Beide Fonds haben meiner Meinung nach ein ausreichendes Fondsvolumen von mehr als 480 Mio Euro. Hier ist keine Umschichtung in andere Fonds aufgrund nicht ausreichender Größe zu erwarten.


    Bei den Ausschüttungen sehe ich noch einen weiteren Vorteil. Das Kind kann bei Übernahme des Depots mit regelmäßigen Einnahmen rechnen, ohne immer gleich Anteile verkaufen zu müssen. Es hat die Chance auf einen langfristigen Vermögensaufbau. Der Umgang mit Geld, den Kinder haben, hängt vom Vorbild ab (Eltern). Natürlich gibt es immer Ausnahmen. Aber meist geht das Verhalten der Eltern auf Kinder über.


    Alternativ gibt es als ausschüttenden ETF den
    Ishares MSCI World UCITS ETF (DIST) WKN A0HGV0. Der ETF ist in Dollar notiert. Viermal im Jahr werden Ausschüttungen vorgenommen. Im letzten Jahr insgesamt 0,58 Euro. Der Fonds hat ein Volumen von ca. 6 Mrd US-Dollar.
    Es handelt sich um Hinweise auf interessante Fonds. Zur Diversifizierung komme ich später.



    Neben dem Sparerfreibetrag der dem Kind zusteht (801 Euro) sind Einnahmen bis zur Grenze des Grundfreibetrags (2016: 8652 Euro) steuerfrei. Somit kann das Kind im Jahr 9453 Gewinn erzielen ohne das Steuern fällig werden. Damit erst gar keine Steuern entrichtet werden müssen, kann für jedes Kind ein Freistellungsauftrag beim Finanzamt gestellt werden. Dieser gilt immer für zwei Jahre. In wie weit der Aufwand sich lohnt muss jeder für sich beantworten. Aber warum dem Staat Geld geben, das im nicht zusteht. Das Geld kann man ja gleich wieder anlegen. Kaufkosten kann man umgehen oder senken, wenn man bei der comdirect einen Wertpapiersparplan einrichtet. Den kann man jeder Zeit beenden und einen neuen anlegen für jeden Betrag ab 25 Euro monatlich. Dann entfallen auch die Depotkosten. Ich denke das dürfte bei allen Direktbanken ähnlich sein.



    Aber Achtung Finanzamt und Sozialkassen sind voneinander unabhängig. Wenn das Kind einen Betrag von mehr als 365 Euro im Monat Gewinn macht, geht die Familienversicherung bei gesetzlich versicherten verloren. Sind die Eltern beide in der GKV, dann zahlt das Kind einen saftigen Beitrag in die GKV. (https://www.test.de/Gesetzlich…chutz-entfaellt-1851903-0, PDF öffnen ). Arbeitete das Kind mit 14 Jahren um sich sein Taschengeld aufzubessern und hat entsprechende Einnahmen, kann es teuer werden.



    Zur Diversifizierung: es gibt von Gerd Kommer auch einen Depotvorschlag, mit dem ein diversifiziertes ETF-Depot aufgebaut werden kann, siehe https://www.justetf.com/de/pub…ublicPortfolioId=15406926. Er hat auch einige Bücher zu ETFs verfasst: "Souverän investieren mit Indexfonds und ETFs". Da kann m an tatsächlich einiges lernen zu Thema Geldanlage.


    Viel Erfolg beim Aufbau eines Teils der Zukunft eurer Kinder.