Beiträge von Jan93

    Ich bin der Meinung, man sollte den Freibetrag nutzen. Aber es ist sicherlich nicht lebensnotwendig das zu tun und wird in 30 Jahren auch nicht den Unterschied zwischen Strohsack und Daunenbett ausmachen.

    Einfache Lösung: Zumindest einen Basis ETF als ausschüttende Variante besparen, bis der Freibetrag ausgenutzt wird. Ab dann Alles in thesaurierende ETF

    Deine Vergleiche sind immer sehr amüsant!^^ Was passiert bei diesem Zeitpunkt genau? Lässt man den Ausschütter dann ruhen und investiert die kommenden Dividenden + Sparrate in den Thesaurierer?

    Unabhängig vom Rollieren: Ich finde, wenn heute ein ETF 25.000,- hat, ist das genug. Bis ich um die 70 bin, hat die Position nach 30 Jahre Liegen (hoffentlich!) vielleicht 200.000,- Euro. Die 25.000 bleiben also im alten ETF liegen und dürfen sich dort vermehren, die neuen Sparraten kommen in ein Neue Position (die ein anderer thesaurierender ACWI-ETF ist).

    Wie kommst du zu dieser Annahme? Warum kann man den ETF nicht weiter füttern?


    Also für mich ist Rollieren ja weit weg von "ich will mich nicht viel drum kümmern".

    Aber das Interesse scheint ja doch vorhanden zu sein. ;)

    Ja, das Thema interessiert mich jetzt doch mehr als ich dachte^^ Möchte auch gerne meinen Horizont erweitern.

    Du hast 25k im Depot und sparst 1k monatlich. Entsprechend entspricht das Depot etwa der Sparleistung von 2 Jahren und ist damit meiner Meinung nach ein kleines Depot. Bei kleinen Depots gilt, dass die Entwicklung vor allem von den Sparraten getrieben wird und noch nicht von der Entwicklung der Börse. Deshalb würde ich auf keinen Fall an dem festhalten was besteht sondern nach vorne schauen.

    Verstehe. Was würdest du mir jetzt genau raten? Welche ETFs sollte ich weiter besparen und von welchen sollte ich mich trennen?

    Bei 1000€ Sparrate reden wir von ca 2 Jahresraten

    Wie kann ich das verstehen?

    würde ich einen thesaurierenden ETF nach Market Cap nehmen und eventuell noch thesaurierenden Small Caps aber mehr nicht.

    Also in meinem Fall der SPDR World + SPDR Small Caps, den Rest verkaufen und in diese beiden ETFs stecken? Kein EM im Depot zur besseren Diversifikation?

    Wie oft rollierst du? Ich vermute, man macht das in mehreren Schritten bis man den Freibetrag erreicht hat? Mit einem Verkauf direkt bei der Summe zu landen wäre ja sehr zufällig oder kann man das berechnen? So ganz habe ich das System noch nicht durchschaut. Ist ein Ausschütter nicht besser, da ich die Dividenden reinvestiere (gleicher Effekt wie beim Thesaurierer), ihn irgendwann ruhen lasse und die Ausschüttungen + Sparrate in den Thesaurierer investieren kann? Oder wird der Ausschütter dann komplett in einen Thesaurierer umgeschichtet? Also würdest du die 25k Gesamtwert auf die vier Faktoren ETFs + EM IMI aufteilen und dann einen All World ETF anfangen zu besparen? Weiter oben hast du ja geschrieben, du würdest alles in den bestehenden Thesaurierer umschichten, dachte du meintest damit den SPDR World ETF.


    Das mit den zwei thesaurierenden All World ETFs in deinem vorletzten Absatz verstehe ich nicht. Warum wechselst du bei einem Betrag X von einem Thesaurierer in einen anderen Thesaurierer? Bin davon ausgegangen, dass man solche ETFs einfach bespart und hält.

    Mit einer kleinen Abwandlung könnte man auch den SPDR SC belassen, damit hat man dann Industrie- und Schwellenländer LC + MC + SC im Portfolio und die fast breiteste Diversifikation (glaube 99% der investierbaren Unternehmen).


    Alternativ 1: Die beiden Welt-ETFs lassen, zuerst den Amundi bis zum Freibetrag füllen und dann auf den SPDR wechseln. Alle anderen verkaufen.

    Wie würde/könnte die Abwandlung aussehen? EM SC ist schon in dem EM IMI enthalten? Sonst hätte ich IMI und SC für die Schwellenländer behalten um auch dort eine breite Diversifikation zu haben. Der EM SC ist in den letzten Jahren deutlich besser gelaufen als der IMI (29,15% / 5,67% bzw. 19,8% / 5,17%). In den Amundi den Großteil der Sparrate investieren, damit der Freibetrag so schnell wie möglich erreicht wird?

    (1) … den einen in den anderen weltweiten ETF umschichten, um eine Position loszuwerden. Würde das v a danach entscheiden, ob ich da einen Ausschütter oder einen Thesaurierer will.


    (2) … die Faktor-ETFs Momentum, Minimum Volatility, Small Caps und Value behalten; ebenso den EM IMI. Die vier würde ich vermutlich - bin Ordnungsneurotiker ;-) - durch Zukäufe alle mal auf den selben Stand bringen, und dann vielleicht einmal im Jahr re-balancen, also erneut auf denselben Stand bringen.


    (3) … den (kleinen) Rest verkaufen und fortan (abgesehen vom Re-Balancing unter (2)) nur noch den „normalen“ weltweiten ETF besparen. Wenn der mal bei 25.000 oder 30.000 Euro angekommen ist, kannst Du daran denken, dessen Besparen zu beenden und eine neue gleiche Position aufmachen.

    Was hältst du von der Idee, wie es RNowotny vorgeschlagen hat, erstmal den Ausschütter besparen und dann auf den Thesaurierer wechseln? Was wäre der Vorteil bei deinem Vorschlag? Würdest du die Faktoren ETFs auch besparen oder nur Ruhen lassen? In welchem Verhältnis sollten diese zum World-ETF stehen? 60/70% World + 10% Faktor + 20/30% EM IMI? Mit der "neuen gleichen Position" meinst du einen Thesaurier? Da könnte ich ja dann den SPDR World nehmen. Wie würdest du eine monatliche Sparrate von 1k auf die ETFs aufteilen?

    Die Erklärung liegt m.E. in der Information, dass der TE mit einem Robo angefangen hat.

    Ich vermute mal, dass es Quirion war, da dort mit so einem Faktor Portfolio gearbeitet wird.

    Die ETFs hat der TE dann vermutlich mit ins eigene Depot übernommen und nun liegen sie dort.

    100 Punkte!^^

    Nein, eine fondsgebundene Rentenversicherung. Mit dieser Versicherung solte die Rentenlücke geschlossen werden. Nein, bin ledig und kinderlos.

    Hallo zusammen!


    Seit Anfang 2020 beschäftige ich mich mit dem Thema ETF und habe zuerst den Weg über einen Robo-Advisor genommen, um mit dem Investieren zu beginnen. Hatte sich gut angehört, man muss sich um nichts kümmern und kann für eine kleine Gebühr sein Geld investieren. Die Entwicklung lief auch recht gut, allerdings wurden nun die Gebühren erhöht und mit wachsendem Depotwert steigen natürlich auch die Kosten. Habe zwischenzeitlich einige Videos von Finanztip und Finanzfluss angeschaut und mich dazu entschlossen, das Ganze selbst in die Hand zu nehmen.


    Habe das Depot zu Scalable Capital übertragen, aktuell befinden sich dort folgende ETFs/Werte:


    - Amundi Prime Global 6.046€ (ausschüttend / TER 0,05%)

    - SPDR MSCI World 5.346€ (thesaurierend / TER 0,12%)

    - Xtrackers MSCI World Value 3.738€ (thesaurierend / TER 0,25%)

    - iShares Core MSCI EM IMI 2.329€ (thesaurierend / TER 0,18%)

    - Xtrackers World Momentum 2.158€ (thesaurierend / TER 0,25%)

    - SPDR MSCI World Small Caps 1.944€ (thesaurierend / TER 0,45%)

    - Xtrackers MSCI World Minimum Volaltility 1.698€ (thesaurierend / TER 0,25%)

    - iShares Edge MSCI EM Value 683€ (thesaurierend / TER 0,40%)

    - iShares MSCI EM Small Cap 416€ (ausschüttend / TER 0,74%)


    Portfoliowert: fast 25.000€


    Wie bringe ich jetzt Struktur in mein Depot? Sollte ich die ETFs nach und nach verkaufen (zumindest die mit hohem TER) oder nur Ruhen lassen und ab sofort nur noch einen max. zwei ETFs (MSCI World evtl. MSCI EM / FTSE All World) besparen? Wie seht ihr den S&P 500 / NASDAQ? Die Performance lief ja die letzten Jahre sehr gut. Aber da man ja nicht in die Zukunft schauen kann, sollte man sich eher auf eine "große" Lösung konzentrieren, so habe ich es bis jetzt hier im Forum wahrgenommen.

    Die Idee, welche ich bereits öfter gelesen habe, den FTSE All World ausschüttend zu besparen, bis der Freibetrag ausgeschöpft ist und dann auf den thesaurierenden ETF zu wechseln, finde ich ganz interessant. Was meint Ihr?


    Kurz zu meiner Person, damit Ihr das ganz vielleicht etwas besser einordnen könnt:


    - ich bin 29 Jahre alt

    - ich möchte langfristig investieren ohne mich intensiv damit zu beschäftigen

    - auf das Geld kann ich über einen längeren Zeitraum (+15 Jahre) verzichten, ansonsten würden ja ETFs auch nicht unbedingt in Frage kommen

    - meine sicheren Geldanlagen betragen knapp 30.000€ (u.a. 6 Nettogehälter auf dem Tagesgeldkonto, dazu Riester & Bausparer)

    - meine riskanten Geldanlagen betragen 40.000€ (ETF Depot + DEKA-Fonds, welche ich aber schnellstmöglich verkaufe und den Erlös ebenfalls in ETFs investieren möchte)

    - monatlich können ca. 1.000€ in ETFs investiert werden

    - Versicherungen wie KV, BU und Haftpflicht sind natürlich vorhanden


    Ich hoffe ich habe jetzt erstmal das Wesentliche gennant und Ihr könnt mir Tipps und Einschätzungen zu meiner aktuellen finanziellen Lage geben :)


    Vielen Dank schonmal vorab!


    Viele Grüße

    Jan

    Hallo Finanztip-Community!


    Da ich aktuell meine Finanzen bzw. meine Finanzprodukte durchleuchte um diese zu optimieren, möchte ich Euch um Rat/Meinung fragen.

    Ich habe Mitte 2020 eine fondsgebundene Versicherung über einen Berater bei der Zurich abgeschlossen (Vorsorge invest).

    Aktuell zahle ich 165€ monatlich ein, Guthaben lag Mitte 2022 bei knapp über 2.000€.


    Das Fondsguthaben setzt sich aktuell wie folgt zusammen:

    - iShares Edge MSCI World Minimum Vol ETF USD Acc (9,69 Anteile)

    - Zurich Carbon Neutral World Equity Fund ZA 1 EUR (5,03 Anteile)

    - iShares China CNY Bond ETF USD Dist (18,93 Anteile)

    - iShares Core MSCI Japan IMI UCITS ETF USD Acc (3,63 Anteile)

    - iShares Core MSCI Europe UCITS ETF EUR Acc (12,01 Anteile)

    - iShares Core MSCI EM IMI UCITS ETF USD Acc (7,48 Anteile)


    Die letzte Wertentwicklung sah folgendermaßen aus:

    Beiträge: 1.890€

    Abschluss- und Vertriebskosten: 375€

    Verwaltungskosten: 188€


    Im ersten Jahr sind die Beträge etwas niedriger ausgefallen (1.200€ investiert / ca. 350€ div. Kosten).


    Meiner Meinung nach stehen die Kosten in keinem Verhältnis zu den geleisteten Beiträgen oder sind diese gerechtfertigt?


    Wie bewertet Ihr diesen Vertrag? Behalten oder lieber kündigen (Kündigungskosten betragen 250€) und den vermeintlichen Schaden so gering wie möglich halten und das Geld lieber in Eigenregie in ETFs investieren (habe bereits laufende Sparpläne)?


    Habe mich bereits im Forum umgeschaut und ähnliche Fälle gefunden, auch diese waren meistens zu teuer und es wurde geraten zu kündigen. Wollte dies aber gerne nochmal speziell bei meinem Vertrag prüfen/bewerten lassen.



    Ich freue mich auf Euer Feedback :)


    Viele Grüße!