Beiträge von Alpha_Tauri

    Guten Morgen Pumphut,


    das habe ich zu Beginn gar nicht erwähnt, der Kfz-Versicherer meines Sohnes ist ebenfalls, wie von Ihnen angenommen, AdmiralDirekt. Und ja, der Gesprächspartner hat es ihm so erläutert: weniger Beitrag für die abschließbare Garage, mehr für das Wohneigentum und per Saldo mehr Beitrag als vor dem Umzug.


    Wir sind da auch recht unaufgeregt - am Jahresende werden die Karten neu gemischt. Mein Anliegen ist es auch, über solche neue Entwicklungen zu informieren.


    Einen schönen Tag,
    Ralf


    PS: Habe den ADAC informiert - der ist gar nicht begeistert. Mal sehen, ob da was kommt.

    @Alpha_Tauri



    ...Wenn dieser Versicherer ausdrücklich damit wirbt, dass er seinen Tarif für Sie nach soundso viel Kriterien kalkuliert ...

    Als ich die Versicherung vor 1,5 Jahren abschloss, war von diesen vielen Kriterien keine Rede. Dies erfuhr ich erst im heutigen Telefonat.
    Ich habe damals nur sehr wenige Daten preisgegeben, und habe vermutet, dass ADAC-Mitgliedschaft und kfz-Versicherung positiv verbunden sind, und gab sie erst mit der E-Mail-Adresse vor zwei Wochen bekannt.


    In Ihrer Antwort sind sehr viele Unterstellungen, von denen ich nichts erwähnt habe. Ich empfinde das nicht als analytischen Stil.

    Moin!


    1.
    Im Mai 2018 änderte ich über den Online-Zugang meiner Kfz-Versicherung (AdmiralDirekt) meine E-Mail-Adresse - und da fiel mir auf, dass ich meine ADAC-Mitgliedschaft (seit 4/2017) unter den Tarif-Merkmalen eintragen kann. Gestern (6.6.) erhielt ich ein Schreiben, das mir eine Erhöhung meines Jahres-Beitrages von etwa 4 € (~+1,5%) mitteilt, da ich nun ADAC-Mitglied sei.
    Ein Anruf heute morgen bei der Versicherung ergab, dass ADAC-Mitglieder statistisch ein höheres Risiko für Mahnkosten wg. nicht erfolgter Beitragseinzüge bergen. <X
    Die AdmiralDirekt hat etwa 40 Merkmale, die sie statistisch für die Tarifermittlung heranzieht. Ich gehe nach wie vor davon aus, dass ich durch die Informationen, die ich vom ADAC bekomme, sorgsamer mein Auto benutze und Schäden zu vermeiden helfe. Eine Heranziehung der Mitgliedschaft zur angenommenen Zahlungsmoral und das als Risiko bei einer PKW-Versicherung mit einzupreisen, halte ich für höchst fragwürdig. Wo soll das denn enden?


    Ich frage mich, ob dies nicht gegen verschiedene Rechte verstößt:
    - ich werde diskriminiert, weil ich ADAC-Mitglied bin (was sagt wohl der ADAC dazu?)
    - Verstoß gegen DSGVO wg. Verletzung der Datensparsamkeit
    ....


    2.
    Mein Sohn ist am 1.6.2018 von einer Mietwohnung in das eigene Einfamilienhaus gezogen. Daraufhin hat er seine Kfz-Versicherung ordnungsgemäß darüber informiert. Was kam dabei heraus:
    - Beitragsersparnis, da das Auto nun in einer abschließbaren Garage steht
    - Beitragserhöhung, da er nun in einem eigenen Haus wohnt
    Unterm Strich bezahlt er jetzt mehr als vor dem Umzug. ;(


    Das widerspricht meinen und offensichtlich auch den allgemeinen Erfahrungen. Dürfen Versicherer das denn? Sie fragen nicht einmal danach, wie hoch der Kredit oder die Rate dazu ist, wenn man schon ein finanzielles Risiko für den Versicherer ableiten will.



    Wer kennt noch solche Tarif-Merkmale? Wie kann ich am Besten tätig werden?


    Danke und freundliche Grüße
    Ralf

    Guten Tag!


    Meine kapitalbildende LV läuft nach 26 Jahren zum 1.11.2014 aus. Ich bin seit Juni durch ein Wechselbad der Gefühle geggangen, denn der Anteil der Bewertungsreserven, die ich bekommen sollte fiel von etwa 7.000€ am 31.7. auf nunmehr etwa 76€.


    1. Hier gab es dann noch die wertvollen Hinweise auf die Überschussdeklaration der Versicherers für 2014 und die Aussage, dass damit doch eine wesentliche Beteiligung an den Bewertungsreserven verbunden sei, wenn man bis zum 01.12.2014 kündigt.


    Dazu meine erste Frage:
    F1: Gilt das Ihrer Ansicht nach auch, wenn eine LV regulär am 01.11.2014 endet?


    2. Im LVRG vom 06.08.2014 steht, das § 56a des Versicherungsaufsichtsgesetzes geändert wird:
    (2) .... Ein Bilanzgewinn darf nur ausgeschüttet werden, soweit er einen etwaigen Sicherungsbedarf nach Absatz 4 überschreitet.
    (3) Bewertungsreserven .... sind ... insoweit zu berücksichtigen, als sie einen etwaigen Sicherungsbedarf .... überschreiten.


    Im Absatz (4) folgt dann eine für mich kaum verständliche Beschreibung, wie der Sicherungsbedarf zu ermitteln ist.


    Dazu meine weiteren Fragen:
    F2: Wo erfahre ich, wie hoch der Sicherungsbedarf des Unternehmens ist?
    F3: Ist es richtig interpretiert, wenn der Sicherungsbedarf mit z.B. 10% der Bewertungsreserven gedeckt ist, dass folglich 90% der Bewertungsreserven geteilt und ausgeschüttet werden?
    F4: Wenn das Unternehmen einen Bilanzgewinn ausweist, hat es folglich keinen offenen Sicherungsbedarf mehr und folglich alle Bewertungsreserven zur Teilung und Ausschüttung frei?


    Ich freue mich, dass es so ein tolles Portal rund um Finanzen für Verbraucher gibt, Danke!


    Beste Grüße
    Ralf