Beiträge von guemue

    @Oekonom vielen Dank für deine ergänzenden Infos.
    Mir geht es vor allem auch darum einen Anspruch bei der DRV zu erwerben. Die Rentabilität kann natürlich keiner vorhersagen, wobei ich davon ausgehe, dass die Zinsen wieder steigen werden und ich noch gute 30 Jahre bis zur Rente habe. Da sollte ich auch eine zinsstarke Phase mitnehmen. Die Zinsen sind aber meiner Meinung nach nicht vollständig entscheidend. Es geht ja immer auch darum besser als die Inflation zu performen.
    Ich werde mal in einem ruhigen Moment zur DRV gehen und mich detailiert beraten lassen. Es kommt erschwerend hinzu, dass ich aktuell als Grenzgänger beschäftigt bin und somit auch im Ausland ein Rentenanrecht erwerbe...

    Ich würde im Gegensatz zu Altsachse statt auf Festgeld eher zu Tagesgeld tendieren. Es gibt immer wieder ordentlich Angebote in Relation zum Festgeld. Da es bei 0€ losgeht ist der Zinsunterschied Tagesgeld vs. Festgeld minimal und du hast dafür kurzfristige Kontrolle über das angesparte Kapital.
    Bei 5 Jahren Anlagehorizont halte ich ETFs eher für ungeeignet.

    Ich finde es auch nicht schön und bedeutet auch zukünftig Arbeit in dem ich Geld hin und her schieben muss. Für den eher kleiner Anbieter Flatex kann ich die Entscheidung jedoch nachvollziehen. Und wie @Kater.Ka schreibt: insgesamt ist es weiterhin mit Abstand der günstige Anbieter.

    Das Problem ist bei mir mit Gewinnmitnahmen, dass ich entsprechend Kosten bei Verkauf habe.


    Es sollte jedoch auch nicht generell um mich gehen, sondern darum, ob es sinnvoll ist wie oben beschrieben zu handeln um den Gewinn entsprechend zu erhöhen

    Es soll auch eher ein Gedankenspiel sein. Die 15% waren auch nur beispielhaft. Man müsste den Chartverlauf analysieren und sich dann auf einen Prozentsatz festlegen. Dann entsteht aber wieder das Problem, dass man von vergangenen Kursverläufen auf die Zukunft spekuliert.
    Das alles bedeutet dann natürlich Arbeit und Kosten bzw. man braucht überhaupt genug Kapital zum Investieren und die Frage, ob es sich am Ende lohnen wird.

    @Oekonom letzten Endes nehme ich kein echtes rebalancing vor, sondern möchte davon profitieren die Gewinne in Form einer um x% erhöhten Sparrate wieder zu investieren. Oder liegt hier ein Denkfehler vor?
    Danke für den Hinweis mit dem Kapital Plus - finde ich auf jeden Fall spannend und werde den zukünftig beobachten.


    @Kater.Ka Dann wäre zumindest noch die Frage, ob man "frei Schnauze" z.B. bei Höchststand - 15% seine Sparrate erhöht, wenn man der ganzen Theorie zu Grunde legt, dass früher oder später jeder Höchststand wieder übertrumpft wird.

    Ich glaube zwar, dass das Thema schon ähnlich diskutiert wurde aber dennoch möchte ich es nochmals zur Diskussion stellen.


    Aktuell sind die meisten Indices weiter am steigen und entsprechend guten Gewinn hat mein MSCI World ETF gebracht. Gibt es denn Berechnungen, ob es sinnvoll ist bei z.B. 10% Gewinn den gesamten ETF zu verkaufen und den Sparplan aber unverändert oder evtl. mit erhöhter Sparrate weiter zu besparen?
    Meine Überlegung dahinter ist, dass "zwangsläufig" die Kurse auch wieder nach unten gehen werden und man dann mit dem bisher erwirtschafteten Gewinn mehr Anteile des ETF kaufen kann.


    Ich hoffe mich in meiner Überlegung nicht zu kompliziert ausgedrückt zu haben.
    Und ich kenne natürlich die Faustregel, dass man eher verliert, wenn man zu oft kauft/verkauft...

    @elijah2807 ich bin gerade bei cashboard gelandet, welche einen Bonus zahlen (150€/5000€ Anlage/Mindesthaltedauer 1 Monat) wenn man sich für ihre "sichere" Anlage mit Mindestverzinsung von 2% entscheidet.


    Was hattest du damals bei dort abgeschlossen, dass so ein hoher Verlust zu Stande kam?
    Ich finde das Angebot ganz interessant aber bin jetzt nach deinem Hinweis etwas skeptisch...

    Wenn ich mich nicht täusche dann war das ein Tarif der bei den Vergleichsseiten immer ganz weit oben zu finden war. Leider muss man sich bei solchen Angeboten wohl regelmässig auf Preiserhöhungen gefasst machen und wird somit zum Anbieter Hopping gezwungen.

    Ich kaufe auch Einzeltitel neben ETFs unter 50T€ - ich würde aber auch behaupten, dass ich gerne experimentiere und riskofreudig bin. Über Flatex geht es dann auch mit den Gebühren (vorausgesetzt man kauft/verkauft nicht im minuten Takt). Bisher kann sich die Rendite sehen lassen. Für jemanden der jedoch eher "faul" und "sicher" sein will auf jeden Fall Fond/ETF Sparplan und laufen lassen...

    Meines Wissens wird der Sparanteil weiter entsprechend verzinst.
    Warum willst du denn eine "gute" LV beitragsfrei stellen?
    Aktuell wird doch ein ordentlicher Zinssatz bezahlt und wenn 95 abgeschlossen kann man sie sich ohne steuerliche Abzüge auszahlen lassen.

    Noch ein Nachtrag: ich habe in ein Projekt investiert, welches nicht zu Stande kam. Trotzdem bleibt das Geld für min. einen Tag eingefroren und ich kann nicht in ein anderes Projekt investieren. Unverständlich.

    Danke für deine Erfahrung.
    Warum hast du denn immer ca. 120€ pro Projekt investiert?
    Aktuell empfiehlt auxmoney selbst eher in mehr Projekte und dafür mit dem Mindestbetrag (25€) zu investieren.


    Update zu meinem Investment: pro Monat gibt es im Moment 3-5 Rücklastschriften der Darlehensnehmer. Diese sind dann entsprechend im Mahnverfahren. Im Moment - zum Glück - noch kein Inkasso oder Totalausfall.


    Rückblickend hatte ich mir allerdings erhofft ruhiger zu schlafen. Es finden sich doch extrem viele negative Erfahrungen im Netz. Da habe ich bei meinen ETFs weniger Sorgen.


    Was ich nicht so gut finde: der auxmoney Rendite Index. Dieser täuscht mit hohen Werten Anleger. Eine saubere Renditeberechnung für jedes Projekt nach kompletter Rückzahlung fände ich besser.

    Stimme dir zu - aber ich glaube die grosse Mehrheit hier im Forum ist auch der Meinung, dass es bei den Themen Altersvorsorge / Geld anlegen nicht nur schwarz / weiss gibt.


    Ich werde mir mal einen Termin bei der DRV machen und mich vor meiner (Pflicht)teilnahme am Versorgungswerk über die verschiedenen Möglichkeiten beraten lassen.

    Genau diese Info habe ich auch. Kann ich auch für meine Studentenzeit nachzahlen und dann "beitragsfrei" stellen und nur noch beim Vorsorgewerk einzahlen oder nehme ich dann alle Beiträge zum Vorsorgewerk bei Austritt mit?
    Wie einseitig ist denn die Beratung der DRV?
    Alle meine Kollegen sind nur noch beim Vorsorgewerk mit der Begründung später eine bessere Rente als von der DRV zu bekommen. Gibt es hierzu irgendwelche Infos?

    Ich habe gelesen, dass ich freiwillig für meine Studentenzeit in die Deutsche Rentenversicherung rückwirkend einzahlen kann.
    In ca. 1 Jahr werde ich jedoch Mitglied im berufsständischen Vorsorgewerk.
    Zukünftig werde ich also auch dort einzaheln.
    Nun stellt sich mir die Frage, ob ich zukünftig freiwillig in der DRV bleiben soll (mit entsprechender Mehrbelastung) oder aus der DRV austrete und nur beim Vorsorgewerk einzahle.
    Kann mir jemand hierzu hilfreiche Tipps geben?