Beiträge von Rolf

    Danke für die Bestätigung der Überlegung. Allerdings war in den letzten Jahren nicht alles schlecht. Die Zinsen in EU sind ins negative gerutscht und die Kurswerte immer weiter gestiegen. Das kann sich wohlmöglcih noch fortsetzen.

    In den USA läuft die Zinsstrukturkurve im positiven Bereich mit einem steileren Anstieg ab ca. 2024. Von daher müsste auch der $ gegenüber dem € steigen, was den Kursverfall bremsen kann. Zu viele Variable, die man beim Festgeld nicht hat?!

    Ist jetzt die Zinswende in a) der Eurozone und/oder b) den USA erreicht, d.h. die Zinsen werden kurzfristig moderat und mittelfristig stärker steigen? Wenn dem so ist würden die Kurswerte der Anleihen der entsprechenden Länder in den ETFs sinken. Man müsste als jetzt sein Depot auf diese Anlagen hin durchforsten und abstoßen, bevor die Kurswerte stärker nachgeben. Ist diese Überlegung korrekt?

    Im Titel genannten Artikel vom 21.1.16 wird auf die verschiedenen Kosten hingewiesen, auf die man beim Wertpapierhandel achten soll. Die Order- und Depotgebühren, der depotführenden Bank werden in dem Artikel abgehandelt. Gibt es auch einen Vergleich der Börsengebühren und Courtagen? Das wäre hilfreich.


    Beste Grüße
    Rolf

    Hallo Manuel,
    ich habe nun einen Betrag bei der CACF angelegt und eine Bestätigungs-e-mail erhalten. Wenn man sonst von on-line Bankgeschäften gewohnt ist, mit Zugangscodes, Tans, Kontenabfragen und Kontoauszügen zu arbeiten, bleibt schon ein seltsames Gefühl zurück, lediglich eine e-mail zur Bestätigung seiner Einzahlung in der Hand zu haben. Wird ja immer davor gewarnt dem unverschlüsseltem Netz zu trauen.
    Soviel zu meiner subjektiven Befindlichkeit bezüglich des Ablaufs dieses Bankgeschäfts. Was die Bonität betrifft, so ist das Geld bei der CA Bank (Rating A) sicherlich besser aufgehoben, als bei den Banken, die bei Finanztip/Festgeld in der Tabelle am Ende des Artikels gelistet sind (Rating BBB und schlechter).


    Gruß
    Rolf

    Hallo Manuel,


    danke für die Antwort.
    Ja, ich bin von der
    Finanztip Seite http://www.finanztip.de/festgeld-vergleich/
    auf den link der CA Bank und von dort zum Eröffnungsantrag, den ich jetzt vor mir liegen habe. Dort heißt es bei Empfänger der Überweisung des Anlagebetrags: CA consumer Finance S.A. Konto Nr. xyz bei der Commerzbank" und unter Verwendungszweck "Mein Name Nr. xxxxxxxxx".
    Demnach wird das Geld auf ein allgemeines Konto bei der Commerzbank eingezahlt und nur über den Verwendungszweck mir zugeordnet.
    Unter der auch von Dir angegebenen Servicenummer war die Auskunft, dass die CA als französische Bank keine Niederlassung hier in D hat und dieser Weg gegangen wird, um dem Kunden die Auslandsüberweisung zu ersparen.
    Klingt logisch.
    Ich bin nur nicht gerne Versuchskaninchen für die Community. Als "Beleg" habe ich dann lediglich den Ausdruck der Überweisung von meiner Direktbank. Natürlich auch Kopie meines Eröffnungsantrag mit Postident und die Kontoeröffnungsbestätigung per e-mai durch die Bank. 5-stellige Beträge sind ja bei Festgeld keine Seltenheit. Einen Kontoauszug über die Einzahlung oder am Jahresende gibt es auch nicht. Die Zinsen werden am Ende jeden Jahres auf das Referenzkonto zurück überwiesen. Erst dann merkt man, ob alles richtig gelaufen ist (keine on-line Kontenabfrage).
    Kommt mir aufgrund der notwendigen manuellen Schritte im Ablauf nicht ganz sicher vor, selbst ohne kriminellen Absichten, oder liege ich da falsch?


    Viele Grüße
    Rolf

    Finanztip empfiehlt für die Festgeldanlage auch CA (Credit Agricole) Consumer Finance. Aus dem Eröffnungsantrag geht hervor, das der Anlagebetrag auf ein Commerzbank Konto überwiesen werden soll. Der Anlagebetrag geht also nicht auf ein Konto, das die Anlagebank für mich persönlich angelegt hat. Das macht mich skeptisch. Ich überweise nicht gerne einfach so größere Beträge auf ein wildfremdes Konto. Ist dieser Weg sicher, oder rät Finanztip davon ab?
    Beste Grüße
    Rolf

    immer mal wieder wird man bei der Zinsgutschrift ausländische Anleihen davon überrascht, dass nicht anrechenbare ausländische Quellensteuer den Auszahlungsbetrag mindern. Z. B. Portugal: Quellensteuer 35% + dt. Kapitalertragssteuer 25% - anrechenbare Qellenst. (=fiktive Quellensteuer) 15%= gesamte Steuerlast von 45%. Nun unterliegen die Stückzinsen nicht der Quellensteuer, da der Stückzins direkt vom Käufer an den Verkäufer gezahlt wird und nicht an der Quelle abgezogen werden kann. Somit kann man die Quellensteuer vermeiden, indem man die Anleihe vor dem Zinstermin verkauft und danach wieder kauft. Die Kosten der Transaktionen sowie der Spread muß man jedoch bezahlen.
    (Die Möglichkeit, über einen schriftlichen Antrag bei der ausländischen Steuerbehörde die Quellensteuer eventuell erstattet zu bekommen, ist hier nicht berücksichtigt, da sehr umständlich und langwierig. Bei den üblichen Beträgen von Privatanlegern verdient man dabei nicht mal den Mindestlohn.)