Beiträge von KlinglBeutl

    Frohes neues Finanztip :thumbsup:


    Da die Postbank in der Vergangenheit mit Prämien für Neukunden nur so umsich warf, nahm ich es mal zum Anlass das Ganze auf die Probe zu stellen. Meinen Schmerz, im punkto äußerst dürftigem Kundenservice, konnte ich immerhin mit saftigen Boni gut kompensieren. Vor allem wollte ich mir letztendlich auch mal meine eigene Meinung bilden. Leider spiegelt meine Erfahrung fast 1 zu 1 wieder, was andere Kunden in diversen Bewertungsportalen - zumeist negativ - äußerten.


    Wie sind heute Erfahrungen mit der Postbank?


    Ich habe nebenher ein Girokonto sowie ein Depot und knapp ein halbes Jahr das Sparkonto genutzt.


    Mittlerweile ist meine Leidensfähigkeit jedoch ausgeschöpft und Trostpflaster in Form von Boni gibt es nun auch nimmer. :D


    Mein Fazit nach ca 2 Jahre:


    Alles was potenziell Umsatz für die Bank bedeutet ist für den Kunden einfach gelöst und wird prompt bearbeitet. Oh Wunder ...


    Gut 2 Monate, hatte ich vergeblich versucht einen Freistellungsauftrag einrichten zu lassen. Mein Brief kam laut Kundenservice nie an (okay kann ja mal passieren), aber - wo es mir spätestens hier an jeglichem Verständnis mangelt - blieb ein persönlich in einer Filiale abgegebner Antrag ebenfalls unbeachtet.


    Wann immer ich ein Anliegen hatte, musste ich Klimmzüge machen, um meine Interessendurchzusetzen. Vor allem in Filialen vor Ort machten die Mitarbeiter keine Anstalten mir zu helfen, sondern verwiesen an den Kundenservice nach Hamburg. Allenfalls wurde Post entgegengenommen und weitergeleitet.


    Merkwürdig ist auch, dass nahezu fast alles auf dem Schriftweg erfolgen muss. Einen Upload im Kontaktformular sucht man vergebens und das simple Einrichten eines Freistellungsauftrages im Banking zu ermöglichen erscheint dem Postbankkunden auch als vergeblich gesuchtes Luxusgut im Online Banking Portal der Postbank.


    Von der Postbank habe ich für meinen Teil nun auch genug.

    Mich erinnert die Diskussion an die gleichgerichtete Empfehlung, sein Vermögen schon zu Lebzeiten zu verteilen um sich an den glücklichen Verwandten und Freunden zu erfreuen. Trotzdem gibt es einen Riesenteil der Bevölkerung, der nichtmal ein Testament macht und die Erben in die Schleife der gesetzlichen Erbfolge schickt, zum Teil um die eigene Endlichkeit zu Verdrängen und es gibt auch genügend Menschen, die einfach Druck ausüben wollen. "Wer mich nicht besucht, wird enterbt".


    Ich (37 Jahre) habe große Vorsätze, wie ich mit meiner Frau im Falle einer Scheidung umgehe und wie ich mit meinem Vermögen umgehe, wenn ich denn mal so richtig tief im dritten Lebensabschnitt drin bin. Aber wetten, dass ich das alles so umsetze, würde ich trotzdem nicht.

    100% true, sehe ich auch so.

    Hallo,


    Ich verwende schon seit längerem verschiedene online Vergleichsportale. Deren Konzept scheint mir sich immer mehr dahin gehend auszurichten, die Kunden
    "komplett" vereinnahmen und an sich binden zu wollen. Nun stelle ich mir jedoch eine Frage, nämlich:


    Was passiert beispielsweise, wenn 2 verschiedene Portale vom Kunden ein Maklermandat einfordern?
    Spielen die Vergleichsportale dann Ping-Pong und ziehen die Versicherungspolicen ihrer Kunden hin und her ?(


    Wer kennt sich damit genauer aus und könnte mir dazu ein wenig weiter helfen?

    @Thuder


    Ich bin mir nicht ganz sicher über was genau du hier sprichst/schreibst.


    Konto in Höhe von 4000? Oder haste da vielleicht nullen unterschlagen?


    Sonnst machen deine 33 Jahre für mich irgendwie wenig sinn. Geht es möglicherweise
    um einen Immobilienkredit (oder worum sonnst, sofern die Frage gestattest) ?

    @Referat Janders


    Danke für das Ausführliche Feedback. Im von mir angedeuteten Fall war eindeutig an Arbeit auf Grund schwerer Erkrankung nicht mehr zu denken. Die Krankenkasse (eine GKV) hatte, wie mir erzählt wurde, den von mir erwähnten Antrag bei der Rentenversicherung eingeleitet und sich auch später die bezahlten Krankengelder vom Rententräger erstatten lassen.


    Die Art und Weise wie dabei verfahren wurde gefiel mir damals irgendwie so gar nicht. Denn es ging knall hart um Geld. Meiner Wahrnehmung nach, so war gedanklich damals mein erster Impuls, hatte es für mich den faden Beigeschmack ihm möglicherweise Ansprüche aus der Arbeitslosenversicherung vorenthalten zu wollen.


    Dagegen vorgegangen sind wir damals jedoch nicht, weil gesundheitsbedingt alle Anzeichen schlecht standen und etwa 1 Jahr darauf der Beerdigungstermin anstand.


    Nun ja, so ist das leben ...


    Bin wohl ein bisschen vom Thema abgekommen hier im Beitrag.
    Hatte jedoch die Vermutung, dass dies für Pumphut evtl. dennoch informativ sein könnte.

    @Referat Janders


    Ok - alles klar. Habe ich u.U. ein wenig falsch aufgefasst. Sorry.


    Allerdings ist mir eine Ausnahme bekannt. Arbeitslosengeld erhält meines Wissens nur jemand der dem "Arbeitsmarkt auch zur Verfügung stehen kann". Ein Familienangehöriger bezog Krankengeld und als dieses endete sorgte jemand (glaube die Krankenkasse) für einen Antrag zur Erwerbsminderungsrente. Da interessierte es keine Socke mehr, ob er sein ganzes Leben bis zur Rente in Lohn und Brot war.


    Kannst du dieses Vorgehen aus fachlicher Perspektive so bestätigen?


    Im Nachhinein ist das alles Geschichte (mittlerweile vor kurzem verstorben).
    Mich würde dennoch interessieren ob das so alles in Ordnung war.

    @urosenbaum


    Deine Kommentare bezüglich Zinsen sind nachvollziehbar jedoch meiner bescheidenen Meinung nach nur teilweise berechtigt. Der Abwärtstrend betrifft früher oder später jede Bank und diesen bleibt früher oder später nichts anderes übrig als darauf zu reagieren. Schließlich müssen die Banken auch wirtschaftlich handeln. Wer schaut permanent zu wie er Verluste macht und sinnlos draufzahlt?


    Meine Erfahrungen bestätigen immer wieder, dass es nicht die eine Bank gibt, die alles zu 100% erfüllt.
    Ohne triftigen Grund wirst es vermutlich möglicherweise bereuen der DKB den Rück zu kehren.


    Mal ganz nebenbei. Du wirst auch ohne Gehaltsübertragung aktiv-Kunde der DKB indem du ganz banal einen Dauerauftrag einrichtest und mind. 700€ monatlich dorthin überweist. Was du danach mit dem Geld machst ist im Prinzip egal.


    Genossenschaftsanteile bei der Sparda Bank werden aktuell zwar (noch) überdurchschnittlich verzinst. Stimmt, aber erstens sind die Anteile an längere Kündigungsfristen gebunden (glaube 1 bis 1,5 Jahre?) und zweitens erhebt die Sparda Bank mittlerweile auch Gebühren. Bei der Sparda Bank West bsp. kostet ein reines Online Konto ohne Gehaltseingang 2,50 monatlich + EC Kartengebühr. Dienstleistungen vor Ort kosten berechtigterweise ohne Gehaltseingang nochmal zusätzliche Gebühren.


    Im übrigen sind auch die Dividenden der Genossenschaftsanteile sukzessive gesenkt worden. Wieviel der Kunde jährlich tatsächlich erhält wird meines Wissens Jahr für Jahr neu entschieden. Was daran besser ist möge jede/r selbst entscheiden.


    Wieviel Geld maximal abgehoben werden kann liegt im übrigen nicht immer an der DKB. Oftmals setzten die Betreiber der Geldautomaten auch limits für externe Bankkunden. Du musst ja nicht immer zur Sparkasse gehen sondern kannst, im Gegensatz zur Sparda EC Karte, auch fast ausnahmslos kostenfrei bei allen übrigen Banken mit der DKB Visa Bargeld abgeben. Was soll daran schon schlecht sein .. vor allem auch maximal 1 Monat Zinsfrei bis zur Kartenabrechnung?


    Schaust Dir das Kleingedruckte an findest überall gewisse Nachteile. Hier muss ich für die DKB jedoch bislang eindeutig eine Lanze brechen. Es gab zwar nachteilige Änderungen, aber diese waren - in Summe - für kostenlose Dienstleistungen (Konto, Karten, Bargeldverfügungen, Lequditätsvorteile (Visa bis zu 1 Monat zinsfrei) echt angemessen.


    Ich bin selbst Sparda Bank Kunde, allerdings ohne Sparda EC Karte. Die Leistungen sind im Prinzip in Ordnung, aber auch dort wurden (hintenrum über die AGB) Kunden neue Gebühren aufs Auge gedrückt. So wie es fast ausnahmslos alle Banken machen, wobei ich dies bei der DKB bislang noch nicht feststellen musste, weil ich es durch hohe Gebühren jemals zu spüren bekommen hätte.


    Sich über Affiliate Links aufzukrümmen verstehe ich nicht. Banken schütten an Portale Gelder aus für vermittelte Bankkunden. Alle tun dies und bezahlen musst dafür gar nichts. Jeder könnte ohne auf solche Links zu klicken auch so direkt sein Konto bei der gewünschten Bank eröffnen. Das Geld (oft stattliche Summen) würde dann bei der Bank verbleiben. Warum also nicht für einen indirekten Geldtransfer zu Finanztip sorgen, wenn ich eh irgendwo hin möchte?


    Randnotiz: Die erwähnten 0,4 Prozent Tagesgeld-Zins sind heutzutage doch auch nur noch ein Witz. Man nehme sich ein Vergleichsportal / CashbackPortal (schütten oft Boni via Affiliate zusätzlich aus) und hüpfe von Bank zu Bank :)


    Und im übrigen sind höhere Zinsen im Tagesgeld-Sektor im allgemeinen "Lockvogelangebote" also zeitlich begrenzt.
    Da tun sich die Banken alle nichts. Lass alle hier erbrachten Kommentare idealerweise mal auf dich "wirken" und treffe danach deine Entscheidung. Du bist deines Glückes Schmied ;)

    Kleine Anmerkung:


    Gerne möge man meine Aussage(n) berichtigen. Bin mir jedoch ziemlich sicher, dass ...


    1. Fristen für den Bezug von ALG 1 eingehalten werden müssen und die "üblichen" Wege, die zu einer selbst verschuldeten Arbeitslosigkeit führen, mit Sperrzeiten belegt werden. Dies bedeutet, dass Gelder für solche Sperrzeiten verloren gehen sowie auch nach Beendigung dieser nicht (mehr) ausgezahlt werden.


    2. Wer prinzipiell keine Arbeit mehr aufnahmen kann, wird - soweit mir bekannt ist - wohl auch kein ALG 1 erhalten. Dafür gibt es Gesetze, die uns Bürger am Ende im Krankheitsfall über Krankengeld / Erwerbsminderrungsrente / ALG 2 o.ä. sofort bei Rentenbeginn auch dorthin schieben. Die "Kostenträger" z.B. Krankenkassen schieben einen "weiter" bis man im Krankheitsfall vorzeitig berentet wird.


    Böse Formuliert: Einfach mal vor dem Renteneintritt noch schnell die eigene Arbeitslosenversicherung in voller höhe rupfen ist so ohne weiteres kaum möglich.


    UND: Wer ALG I erhält, der hat Pflichten sich um Arbeit zu kümmern. Folgt man dem nicht, wird man ebenfalls mit Sperrzeiten rechnen "dürfen" ...

    Hallo,


    derartige Bestimmungen waren mir bisher nicht bekannt. Ich lese dies zum ersten mal ...
    Daher meine Rückfrage zum Thema.


    Habt Ihr einen Link, wo ich mich dazu detailliert einlesen kann oder kann einer von euch das genauer erläutern?
    Wäre interessant mehr darüber zu erfahren. Selbstverständlich möchte ich zukünftig auch gerne auf identische "Probleme" verzichten und dergleichen möglichst vermeiden.

    @Idale


    Doch. Ich bestelle erst gar keine Hardware vom Provider.


    Üblicherweise stellen die Provider nur günstige Geräte kostenfrei zur Verfügung die meine Ansprüche nicht erfüllen. Das Zeugs dürfen die behalten, weil es zumeist eh nicht zuverlässig funktioniert.


    Daher mein Vorschlag / Ratschlag:
    Einmal eine Fritzbox kaufen und man hat ruhe. Die Geräte haben zwar ihren Preis (ca 200€) aber beim Hersteller erhält man dafür auch über Jahre hinweg Softwareupdates sowie im Bedarfsfall hervorragenden Support. Zudem gibt es Beispielsweise auf die Fritzbox 7490 noch ganze 5 Jahre Herstellergarantie.


    Bislang wurde ich diesbezüglich nicht enttäuscht. Durchschnittlich nutze ich eine Fritzbox etwa 3-5 Jahre bevor ich irgendwann auf ein neueres Produkt upgrade. Natürlich lässt sich das alte Gerät danach noch zu einem fairen Preis verkaufen. Die "Kosten" halten sich also deutlich in spürbaren Grenzen was Preis/Leistung betrifft.

    @bhh


    Danke für deine Hinweise. Ich wage mich insoweit aus dem Fenster zu lehnen, dass eine Vertragsverlängerung in 98% aller Fälle für den Kunden die teurere Option darstellen dürfte. Im Mobilfunk Bereich sind 3 Monate Erlass auf die Grundgebühr finde ich ein absoluter Witz. Üblicherweise bindet sich der Kunde ja wieder 24 Monate an einen (neuen) Vertrag.


    Gerade ein Tarifwechsel benutzen die Anbieter immer gerne, um dem Kunden eine neue Laufzeit aufs Auge zu drücken.


    Nun ja ... muss ja jede/r selbst wissen was er/sie macht.

    @Idale


    IIch habe mich zu solchen Themen schon mal ausführlicher hier im Forum geäußert. Erfahrungsgemäß mauern alle Telekommunikationsanbieter so lange, bis vom Kunden eine Kündigung auf dem Tisch liegt. Danach (andere Zuständigkeitsbereiche) geht üblicherweise plötzlich doch etwas am Preis und/oder der Leistung.


    Allerdings wirst mit ziemlicher Sicherheit nicht die Rabatte erhalten die Neukunden bekämen. Über Sinn bzw. Unsinn hierzu könnte man streiten. So sind jedoch meine Erfahrungswerte (regelmäßige Anbieterwechsel zum Vertragsende).


    Probiere es ruhig, aber das "Diskutieren" mit dem Vertragspartner habe ich seit vielen Jahren schon aufgegeben.


    Wer als Bestandskunde seinen alten Tarif so preislich reduziert, dem gebe ich ein Bier aus!


    Ich Wechsel Munter von A nach B von B nach C von C nach A... ad infinitum ... Jahr ... für Jahr ... für Jahr.
    Vor wenigen Tagen wieder einen super deal in Auftrag gegeben :thumbsup:



    p.s: Tue Dir den gefallen und mach alles per Fax schriftlich. Spart unnötige Zeit in der Hotline zumal die Service Mitarbeiter am Telefon üblicherweise eh nichts diesbezüglich entscheiden können.

    @Ethnonym


    Danke für den Hinweis. Damals interessierte ich mich für ein Konto bei der 1822direkt, entschied mich dann jedoch am Ende für eine andere Bank. Hatte geglaubt, aus deren FAQ, es anders in Erinnerung zu haben. Wer ein Konto dort eröffnet, kann sich ja ggf. noch mal erkundigen, ob es diesbezüglich Änderungen gab :)


    @Joe_


    Bedenke bei allem, das üblicherweise auch Provisionen im Hintergrund fließen. Mit dem Wörtchen "Beratung" tue ich mich mittlerweile daher sehr schwer v.a. in der Finanzwelt. Für eine qualifizierte Beratung, sofern unbedingt nötig, führt glaube ich daher kein Weg an einem unabhängigen Honorar Berater vorbei.


    Deshalb bin ich persönlich der Meinung, gut auf solche "Bankberater" verzichten zu können und im Bedarfsfall eher auf Beratung gegen Honorar zurückzugreifen.

    Bei Filialbanken konnte ich persönlich sukzessive feststellen, dass günstige bzw. insbesondere kostenlose Konten nach und nach abgeschafft wurden. Immer nach demselben Muster über die AGB mit Option des Widerspruchs. Letzteres führt dann üblicherweise zur bankseitigen Kündigung des alten Kontenmodels.


    Da mir solche "Friss oder Stirb"-Methoden ohne hin ein Dorn im Auge sind, mache ich mich umgehend vom Acker so lange es Ausweichmöglichkeiten gibt. Ich kann nur jedem Bankkunden raten sich nicht über die Bequemlichkeitsschiene rupfen zu lassen wie die berühmte Weihnachtsgans.


    Meine Antwort liegt schlicht weg darin, einfach nicht mehr nur auf eine Bank zu setzen, um direkt auf nachteilige Vertragsänderungen mühelos reagieren zu können.


    Grundsätzlich gibt es schon noch kostenlose Optionen:


    Kostenfreies Girokonto bei der Sparda Bank (Bankkarte kostet 10€ Jährlich muss jedoch nicht bestellt werden)
    Ich nutze mein Sparda Konto ohne Bankkarte. Da ich üblicherweise mit EC oder Visa der DKB bezahlte - kein Problem).


    Sparkassen Kunden können ein kostenloses GiroKonto bei der 1822direkt in Betracht ziehen und somit die Automaten aller Sparkassen wie gewohnt weiter kostenfrei mit nutzen. Meines Wissens für Ein und Auszahlungen.


    Norisbank (kostenloses Girokonto, Einzahlungen bei der Deutschen Bank).


    Bei der Postbank gibt es ggf. auch ein kostenfreies Konto für alle mit mehr als 3000€ Geldeingang.


    Sicherlich gäbe es noch andere Möglichkeiten, aber die sind meist mit kleinen "Haken" verbunden.

    @Enuga


    Hätte ich auch mal so machen sollen. Es gab insofern ein kleines Missverständnis, dass ich einfach davon ausging, die Bank würde umgehend zum Quartalsende bei Kontoumstellung ihren Kunden (weil angekündigt) den Saft abdrehen, welche einer Umstellung widersprochen haben.


    Persönlich bin ich bei der Netbank geplant schon früher abgesprungen, weil es mir einfach zu Bund wurde.
    D. h. sämtliche Vorzüge wurden ganz gestrichen oder so stark verändert das ich keinen Nutzen mehr davon hatte.


    Ich war seit 2006 Kunde der Netbank und gab das Konto eher ungern auf.
    Aber die haben mich erfolgreich herausgeekelt und sehen mich gewiss auch nicht wieder.


    Bei Widerspruch erfolgt üblicherweise immer die Kündigung. Die Frage ist nur wann diese beim Kunde eingeht ;)

    @Enuga


    Glaube ich bin irgendwo bereits darauf eingegangen (jedoch zu faul nochmals alles durchzulesen).
    Die Netbank informierte mich vorab per Brief gemäß AGB und hielt ihre die eigene(n) fristen ein.


    Somit gab es für mich diesbezüglich nichts zu bemängeln.


    Ein Kontowechsel war für mich lukrativer. Statt zu bezahlen erhalte ich in Summe 150€ Euro.
    50 gab es schon per Überweisung ... die übrigen 100€ folgen binnen 3 Monate als Amazon Gutschein ;)

    In einer solchen Situation gibt es kaum alternativen. Das Kind ist nun mal in den Brunnen gefallen. Allerdings wäre beispielsweise eine Privatinsolvenz auch nicht zwingend der vermeintlich leichtere Weg. Das Geschäftsgebaren dieser Auskunfteien ist mir sowieso ein Dorn im Auge, weil unverschuldete Fehler (die mehr passieren, als manch einer glauben würde) fatale folgen für den Betroffenen haben.


    Eventuell hast Du eine Chance dir kostengünstig Geld über ein Kreditkartenunternehmen und/oder z.B. über auxmoney oder ähnliches leihen zu können (falls sinnvoll um andere Verbindlichkeiten abzulösen).

    @free4all


    Wurde mit dem Gläubiger eine Art Vergleich geschlossen? Vorausgesetzt das dazu etwas schriftlich hast und die Einmalzahlung fristgerecht bezahlt wurde, durfte eine Negativ-Meldung möglicherweise, im juristischen Sinne, nicht erfolgen. Gesetzt dem Fall der/die Gläubiger haben schriftlich zugestimmt mit erhalt einer solchen Einmalzahlung.


    Die Eintragung als solches konnte, so glaube ich, prinzipiell bei ausbleibender Zahlung mit Erhalt des Vollstreckungsbescheides durchgeführt werden. Nehmen wir an, die Einmeldung ist nach einer Einigung und einer fristgerechten Bezahlung trotzdem erfolgt, dann hast eventuell rechtliche Handhabe dagegen. Allerdings (wenn überhaupt) nur sofern es auch beweisen kannst. Vielleicht lässt das mal juristisch prüfen ...


    Mag sein das Einträge mit Erledigungsvermerk formal keinen Negativ Eintrag (mehr) darstellen, aber bei Bonitätsprüfungen für Waren auf Rechnung und/oder Bank Kredite wird kein Sachbearbeiter solche Einträge ignorieren (dürfen), die auf Zahlungsausfälle hindeuten. Tendenziell wirst solange wohl kaum etwas auf Kredit bekommen bis die Löschung erfolgte.


    Könnte mir vorstellen das Du vielleicht Kredit bekämst, sofern entsprechendes Einkommen nachweisen kannst und der Bank irgendwas als Sicherheit anzubieten hättest. Aussichten auf Kredit sind auch nach meiner Einschätzung trotzdem zugegebenermaßen äusserst gering.

    @free4all


    Ich kann Dir da bei Bedarf sicherlich weiterhelfen. Allerdings stellen meine Antworten keinesfalls eine Rechtsberatung dar. Hierfür wären bitte die Kollegen vom Fach zu kontaktieren.


    1. Die Einträge werden höchstwahrscheinlich bei Arvato Infosocre oder der Kreditreform vorhanden sein.
    2. Gab es zu den hier beschriebenem Sachverhalt mal ein rechtskräftiges Urteil?
    3. Woher hast Kenntnis über die Einträge? Eine Bank bei der Kredit haben wolltest?
    Frage dort nochmal nach - die werden auf die Quelle verweisen wo du dich für weitere Infos hinwenden kannst.


    Es dürfen meines Wissens nur sog. "unbestrittene Forderungen" an Auskunfteien gemeldet werden.


    Gesetzt dem Fall alle Negativ Merkmale sind als "Erledigt" gemeldet werden diese, soweit mir bekannt ist, erst 3 Jahre ab Datum des Erledigungsvermerkes gelöscht. Automatische Löschungen (wenn nichts mehr nachgefragt wird) erfolgen i.d.R. nach 5 Jahre der Einmeldung.


    Bei Scorekompass kannst kostenfrei deine Daten bei Arvato online abfragen.


    Ungeachtet dessen kannst bei allen Auskunfteien kostenlos eine Auskunft im Jahr auf Anfrage erhalten.


    Sollte sich noch was ergeben schreib hier im Forum. Ich schaue zwischendurch immer wieder mal herein.