Beiträge von KlinglBeutl

    @KaiRe


    Allgemein ist die Sparda Bank eine eG d.h. Bankleistungen sind Mitgliedern dieser Genossenschaft vorbehalten. Interessierte Neukunden werden Mitglied, indem man einen einen Mitgliedsantrag bei Kontoeröffnung unterschreibt sowie einen "Geschäftsanteil" i.H.v. ca 50€ erwirbt. Dieser Anteil wird hoch verzinst (ca 3%) und bei Kündigung zurück bezahlt.


    Bislang waren die Giro Kontoleistungen inklusive EC karte kostenfrei. Für das Jahr verlangt die Bank nun je Quartal 2,50 für die EC Karte also 7,50 insgesamt dieses Jahr. Danach 10€ Jährlich.


    @all
    Wie Kater.Ka bereits schrieb sind, auch nach meinem Wissensstand, Konto und EC Karte unterschiedliche Verträge.


    Mich ärgert es sehr, da ich erst kürzlich zur Sparda Bank wechselte, weil die vorherige Bank mir mein kostenfreies GiroDirekt Konto von 0€ auf einen anderen Vertrag zwangsweise umstellen wollte. Ich hätte im neuen Kontenmodell ohne persönliche Vorteile mindestens 5€ monatlich bezahlen sollen. Nun bin ich knapp 1 Jahr Kunde bei der Sparda Bank und deren Worte, es bliebe alles wie üblich kostenfrei, scheint auch nur noch bedingt etwas wert zu sein.


    Die Sparda Bank war für mich zuvor über knapp 20 Jahre bei mir dafür bekannt, dass der Kunde dort die üblichen Basis Leistungen eines Giro Kontos + EC kostenfrei erhält. Mal abwarten ob bzw. wann weitere Gebühren erhoben werden ...


    Ich habe noch keine Entscheidung getroffen was ich tun werde. Gut möglich das ich erneut die Bank wechseln werde sofern andere alternativen für mich kostenfrei sowie akzeptabel sind.

    In der Ruhe liegt die Kraft!


    Insbesondere im Zusammenhang mit Telekommunikationsverträge (Festnetz, Internet, Handy etc.) erfolgt meiner Erfahrung nach frühzeitig vor Vertragende immer eine Kontaktaufnahme vom Anbieter. Das hat höchstwahrscheinlich auch mit der jeweiligen Restlaufzeit des Vertrages zu tun, wann eine Kontaktaufnahme beim Kunde erfolgt.


    Allgemein kündige ich Verträge, um im Anschluss bessere Konditionen auszuhandeln, wobei man als Kunde die neue Vertragslaufzeit sowie den jeweiligen Leistungsumfang unbedingt im Blick behalten sollte.


    Inwieweit es klug ist den Anbieter zu wechseln, ist sehr individuell zu betrachten. Beim Strom beispielsweise Wechsel ich grundsätzlich den Lieferanten über ein Vergleichsportal, weil meist viel Geld gespart werden kann ( z.B. CashBack, Boni, Rechnungsgutschrift im 1. Jahr). Natürlich keine Verträge bei denen vorab hohe Beträge bezahlt werden sollen, sondern mit monatlicher Abrechnung! Bei Festnetz / Internet Zugangsverträge daheim ist ein Wechsel u. U. nicht immer möglich bzw. mangels Alternative sinnvoll.


    Bei mir kam es über gefühlt ein Jahrzehnt noch nicht vor, dass ich meine Kündigung hätte zurückziehen müssen, weil vom Anbieter kein neues Angebot offeriert wurde.


    Mein Fazit: Kundentreue lohnt (nur) dann, wenn man seine Interessen mit Nachdruck vertritt!

    Zitat

    Ungeklärt bleibt, ob gezahlt werden muss, wenn eine Karte defekt ist oder sich der Name des Inhabers etwa durch Heirat geändert hat. "Für die abschließende Auslegung müssen die schriftlichen Urteilgründe noch abgewartet werden", erklärte Pauli.


    Interessanter Artikel, gut zu wissen. Danke für den Hinweis m000001.


    Deute ich den Artikel richtig wie oben von mir zitiert, wirst bis zur endgültig rechtskräftigen Entscheidung (noch) nichts zurückfordern können. Ggf. einen Juristen Deines Vertrauens konsultieren.

    Hallo schufageschaedigter 2015


    Beim Kauf im Internet auf Rechnung ist regulär vorab immer mit einer Bonitätsprüfung zu rechnen. Diese ist im Allgemeinen nach meinem Kenntnisstand auch für uns als Verbraucher unbedenklich. Für mich absolut verständlich, weil Dienstleister bzw. Händler müssen ja auch im eigenen Interesse zusehen wirtschaftlich agieren zu können.


    Was mich extrem stört, ist die Art und Weise wie die Schufa den Umgang mit dem Verbraucher "pflegt".


    Es soll 2 Arten geben eine Anfrage bei der Schufa durchzuführen.
    Die eine Score-Neutral und die andere vor Kreditanfrage / Vertragsabschluss.


    Da man selbst jedoch keinen Einfluss darauf hat, welche Anfrage vom Vertragspartner bei der Schufa erfolgt, bin ich zugegeben mehr als skeptisch. Anders formuliert, ich traue dem Braten nicht!


    Sofern Du irgendwie belegen kannst, dass die betreffenden Anfragen bei der Schufa dem Zweck eines Kreditvergleiches dienten, bliebe Dir wahrscheinlich nur auf dem Rechtsweg einzufordern, dass diese Anfragen rückstandslos ohne eine Berücksichtigung entfernt werden.


    Wenn die Rechtslage nicht eindeutig ist, wird sich ansonsten (zu Deinen Gunsten) nichts ändern.


    Viel Erfolg!