Beiträge von elijah2807

    Das einzige, was dieses Angebot mit "Tagesgeld" im klassischen Sinne zu tun hat, ist die tägliche Verfügbarkeit des Geldes...


    Ansonsten ist das Fremdwährungsspekulation.

    Hallo @Pete99,


    wenn Sie bisher nicht verpflichtet waren eine Steuererklärung abzugeben (und es auch jetzt noch nicht sind), können Sie dies für die letzten 4 Jahre rückwirkend tun (falls sich das für Sie lohnt.)


    Die konkrete Frage nach den Arbeitsmitteln kann ich leider nicht beantworten, könnte mir aber vorstellen, dass es geht. Aber glauben ist ganz sicher nicht wissen...


    Viele Grüße
    Elias

    Ich denke (weiß es aber nicht), dass das kein Problem sein sollte. Die DSGVO hat da ziemlich sicher nichts damit zu tun. Denn es handelt sich ja nicht um personenbezogene Daten, und nur darum geht es in der DSGVO.


    Art. 1 Satz 1 DSGVO: "Diese Verordnung enthält Vorschriften zum Schutz natürlicher Personen bei der Verarbeitung personenbezogener Daten und zum freien Verkehr solcher Daten."


    und


    Art. 4 Absatz 1: „personenbezogene Daten“ alle Informationen, die sich auf eine identifizierte oder identifizierbare natürliche Person (im Folgenden „betroffene Person“) beziehen; als identifizierbar wird eine natürliche Person angesehen, die direkt oder indirekt, insbesondere mittels Zuordnung zu einer Kennung wie einem Namen, zu einer Kennnummer, zu Standortdaten, zu einer Online-Kennung oder zu einem oder mehreren besonderen Merkmalen identifiziert werden kann, die Ausdruck der physischen, physiologischen, genetischen, psychischen, wirtschaftlichen, kulturellen oder sozialen Identität dieser natürlichen Person sind;


    Die Fotos lassen ja schließlich ja keine Rückschlüsse auf den Kunden (außer vielleicht dessen Geschmack oder die Abwesenheit desselben) zu. Ich kann da kein Problem erkennen. Wenn sich doch einer beschwert nimmt man das Bild halt raus...

    Hallo @Felixnz


    das sind gute Fragen. Also mal eins nach dem anderen.


    Ich persönlich habe ein ideologisches Problem mit Riester, weil ich es vor allem für eine Bereicherungsmaschine für die Versicherungswirtschaft auf Kosten des Steuerzahlers halte. Das heißt aber nicht, dass es sich für SIE als Person nicht lohnen kann. Tendenziell spricht sogar vieles dafür (Kind, relativ hohes Angestellten-Einkommen) dass Riester für Sie Sinn macht. Daher eher ein JA, auch wenn es mir weh tut. Hier der Finanztip Ratgeber dazu: https://www.finanztip.de/riester/


    So, zum Thema Rürup: Rürup gehört ja zur "Säule 1" der Altersvorsorge. Diese sollte bei Ihnen eigentlich durch die gesetzliche Rentenversicherung abgedeckt sein. Die Rürup-Rente ist ja eigentlich auch als geförderte Altersvorsorge für Selbstständige entworfen worden, die die gesetzliche Säule 1 eben nicht haben. Natürlich kann man jetzt zusätzlich einen Rürup-Vertrag noch dazu machen - die Frage ist, ob Ihr Einkommen es hergibt, diesen sinnvoll zu besparen. Ich würde da in Ihrer momentanen Situation eher zu einem NEIN tendieren. Hier der Finanztip Ratgeber dazu: https://www.finanztip.de/ruerup-rente-basisrente/


    Das Thema bAV ist ein bissel komplizierter. Sie haben das Recht, eine Entgeltumwandlung vorzunehmen. Diese MUSS der Arbeitgeber laut dem neuen Betriebsrentengesetz mit 15% bezuschussen, und eigentlich wäre es nur recht und billig, wenn er auch noch die eingesparten Sozialbeiträge oben drauf legt. Klären Sie das.
    ABER: Wenn Sie damit rechnen, künftig häufiger die Arbeitsstelle zu wechseln, überlegen Sie, ob Sie überhaupt über die bAV vorsorgen wollen. Verträge lassen sich nämlich nicht immer zu einem neuen Arbeitgeber mitnehmen.
    Wenn Ihre Firma das nicht aktiv fördert, würde ich hier zu einem NEIN tendieren. Auch hier wieder der Link zum Ratgeber: https://www.finanztip.de/betriebliche-altersvorsorge/



    So, das zu den konkreten Fragen.


    Noch ein paar ganz allgemeine Gedanken:
    Sie befinden sich gerade in einer wirklich aufregenden Zeit, mit dem ersten Kind und so weiter. Been there, done that. Sie wissen auch noch nicht, was alles an Kosten auf Sie zukommt, an Kita, Babysitter, Kindersachen etc. Ich wünsche Ihnen natürlich von Herzen, dass Ihr Kind komplett gesund ist, aber wer weiß - vielleicht hat es eine Allergie oder Krankheit, die eine besondere Ernährung, oder Pflegeprodukte oder, oder, oder erfordern. Sowas geht ganz schnell ins Geld. Es muss ja nicht mal so dramatisch sein, vielleicht sind Ihre Frau und Sie zwischenzeitlich so platt, dass Sie lieber 150 € im Monat für eine Putzfrau als für eine Rentenversicherung ausgeben wollen.


    Ich würde daher sagen: Warten Sie erstmal ein Jahr oder so ab, wie das alles läuft. Aus meiner Sicht ist jetzt nicht so ganz der richtige Zeitpunkt um weitere Weichenstellungen für die nächsten 35 Jahre festzuzurren. Wenn Sie das Riesterthema unbedingt machen wollen, um die Förderung für dieses Jahr noch mitzunehmen, dann meinetwegen. Aber legen Sie sich die anderen Themen in einem Jahr auf Wiedervorlage, bevor Sie sich jetzt womöglich in drei langlaufende Versicherungsprodukte verstricken, die Sie dann vielleicht nicht mehr bedienen können oder die nicht zu Ihrer weiteren Lebensplanung passen.


    Viel Glück!

    Update:
    Seit diesem Monat bin ich mit Auxmoney in der Renditezone. D.h. es ist mehr Geld zurückgeflossen als ich ursprünglich reingesteckt habe. Dass diese Rendite natürlich nicht risiko-adjustiert ist, ist schon klar. Aber ich kann zumindest sagen, dass ich mit Auxmoney kein Geld verloren habe.


    Von ursprünglich finanzierten 90 Projekten sind 57 komplett abbezahlt, 22 laufen noch (davon 5 in irgendeiner Mahnstufe) und 11 sind gekündigt oder in der Verwertung.


    Wenn also die 17, die noch problemlos laufen, ohne Probleme durchlaufen, dann könnte sogar eine halbwegs attraktive Rendite dabei rumkommen

    Man sollte sich bei jeder Versicherung fragen, ob man im Schadenfall vor dem Ruin steht oder lieber die Risikoabsicherung finanziert. Bei Berufsunfähigkeit ständen die meisten vor dem Ruin. Bei verlorenem Reisegepäck würde kaum einer mit der Wimper zucken.


    Denn wenn der Fall eintritt, bringt einen auch eine Statistik nicht weiter.

    Da ist schon was dran.


    Ich sage ja auch nicht: Schließ keine BU ab. Sondern: Lass Dich von den Zahlen nicht kirre machen und denke selber nach, bevor Du der Herde folgst....


    Pull disclosure: Ich habe eine BU. Als Selbstständiger trifft einen das Thema Einkommensausfall ja durchaus nochmal härter.

    @elijah2807 - es wird immer auch extraschlaue Menschen geben die mit spektakulären Aussagen, die Ihr Bedürfnis nach Aufmerksamkeit auf diese Weise zu befriedigen suchen. Dafür eignet sich ganz besonders in Opposition zu einem Thema zu gehen, was fast schon so selbstverständlich ist wie ein Naturgesetz - gerade dann, wenn Millionen von Menschen betroffen sind und Menschen das Produkt nicht greifen können, weil es halt ein Versprechen ("wenn es Dir so dreckig geht, dass Du nicht mehr arbeiten kannst, zahlen wir Dir ein Ersatzeinkommen") mit vielen Eventualitäten handelt.


    Wenn Sie sich die Mühe machen, meine anderen Beiträge anzuschauen (oder den verlinkten Artikel zu lesen), werden Sie sehen, dass ich eher selten in undifferenzierte "Dagegen"-Haltung gehe, sondern mir (meistens) etwas bei dem denke, was ich schreibe.


    Auch in diesem Fall hat mein Link nix mit extraschlau und spektakulär zu tun, sondern war ein Beitrag zu einer Debatte. Und nur weil Ihnen vielleicht der Inhalt (so Sie ihn denn gelesen haben) nicht passt, heißt das noch lange nicht, dass das kein valider Beitrag zur Debatte ist, wenn eine halbwegs seriöse Zeitung mal den Bleistift spitzt und nachrechnet, ob die Zahlen mit denen die Versicherungswirtschaft wirbt (bzw. Angst machen) denn tatsächlich so stimmen. Denn wenn etwas spektakulär und übertrieben ist, ist es die berühmte "25%-Zahl" der Versicherungen. Soviel zum Thema "kein valider Beweis" - der Artikel enthält mehr Zahlenmaterial als einem die meisten Vermittler, Makler oder Berater jemals zeigen werden...


    Ob ein Versicherungsmakler oder Berater da nun gut oder schlecht von leben kann ist mir ehrlich gesagt herzlich egal.

    Ich möchte mich da jetzt nicht anmelden bei deinem Link. Was ist denn das Argument der FASZ, kannst Du das mal kurz schildern?
    Dass man im Fall des Falles die Rente nicht bekommt, weil die Versicherer blocken? Ich sag mal: Dass man einen kompetenten Anwalt für Versicherungsrecht braucht, wenn man einen Antrag auf Leistung stellt, ist nicht unwahrscheinlich. Siehe auch Rechtsschutzversicherung...

    <sorry, dass ich erst jetzt dazu komme zu antworten.


    Das prinzipielle Argument (mit zahlreichen Zahlen hinterlegt) ist, dass die von den Versicherern gerne zitierte Zahl von "25% werden irgendwann berufsunfähig" mehr oder weniger an den Haaren herbeigezogen ist.


    Die tatsächliche Wahrscheinlichkeit berufsunfähig zu werden ist in den meisten Berufen sehr viel geringer (so ca. um den Faktor 5-10).


    Auf gut Deutsch: Als Dachdecker sollte man eine BU haben, als Bürohengst darf man das durchaus hinterfragen...

    Small Caps sind in der Vergangenheit hervorragend gelaufen, ob sie es zukünftig tun werden wissen wir in der Zukunft.

    Sehe das in Summe ganz ähnlich wir @chris2702


    "Global-galaktisch" betrachtet spricht meiner Ansicht einiges dafür, dass Small Caps in Zukunft nicht unbedingt Large-Caps und Mid-Caps schlagen. Das liegt insbesondere an der digitalen Transformation, die an vielen Stellen die Tendenz zur Größe fördert und immer mehr "Winner takes it all" Märkte generiert (Stichwort: Aggregation Theory)
    Und wenn Daten wirklich das neue Öl sind und AI wirklich irgendwann alles durchdringen wird, dann haben die Großen tatsächlich einen Vorteil, weil sie mehr Daten haben um ihre AIs zu trainieren...
    Und die Nachteile der großen Organisationen was Geschwindigkeit etc angeht nehmen tendenziell auch eher ab, da auch die Großen inzischen kulturell wie auch technologisch wesentlich schneller und agiler werden.


    Ist aber natürlich eine schon fast philosophische Diskussion...

    Gegenseitige Veräußerung wertloser Aktien zwischen fremden Dritten


    Unter dem Regime der Abgeltungsteuer liegt eine entgeltliche Anteilsübertragung auch dann vor, wenn wertlose Anteile ohne Gegenleistung zwischen fremden Dritten übertragen werden. Das gilt selbst dann, wenn die Veräußerung an die Bedingung geknüpft wurde, dass der Veräußerer im Gegenzug (wertlos gewordene) Aktien des Käufers erwirbt. In einer solchen gegenseitigen Veräußerung wertloser Anteile zwischen fremden Dritten ist nach Erkenntnis des FG München kein Gestaltungsmissbrauch zu sehen, weshalb der entstehende Verlust berücksichtigt werden kann.


    FG München, Urt. v. 17.07.2017, 7 K 1888/16, EFG 2017, S. 1792, Rev. anhängig, Az. BFH: VIII R 9/17

    Na, das ist doch ein tolles Steuersparmodell! Das erinnert ja schon fast am Cum-Ex

    Also die Telekom hat für Telefonie in ihren AGB eine Entstörungsfrist von 24 Stunden. Vermute, dass das bei VDF / KDG nicht anders ist..


    Also sind "mehrere Stunden" sicher kein Argument für Regressansprüche... (es sei denn, Sie sind Geschäftskunde mit einem anderen Service Level Agreement)

    Aber was spricht dagegen, wenn man sowieso mit Bargeld bezahlt, die Kaufsumme dann mit Kleingeld "genau" zu bezahlen? Dazu nimmt man ca. 5-10€ in Münzen mit


    Mein Portemonnaie ist leider nur wenig größer als eine Kreditkarte... Und ich habe einfach auhc keine Lust auf tonnenweise Kleingeld in der Hosentasche. Mache das mit 1 und 2 Euro Stücken ja schon so, aber alles was kleiner ist kommt in die Spardose für meinen Sohn.


    Wenn es nach mir ginge würde ich gar kein Bargeld mehr nutzen.

    Hallo,


    heute, als ich mit ca. 3 kg Münzen in der Filiale stand, musste ich erfahren, dass die Deutsche Bank inzwischen für die Einzahlung von Münzgeld 5€ Gebühren nimmt.


    Ärgerlich, auch wenn ich es ein Stück weit nachvollziehen kann. Ist ein teurer Prozess, der ihnen praktisch nix bringt...


    Also werde ich zukünftig mein Kleingeld wohl dich eher den Straßenmusikanten und so geben...


    Meine Klienten berichten mir, dass Sie nicht mehr bereit sind in Immobilien in Deutschland zu investieren, wo der Quadratmeterpreis in den Metropolen bei 3500 bis 4000 Euro und darüber liegt.

    Was ich bei solchen Aussagen immer vermisse ist das Verhältnis zum Mietpreis. Es ist daher Schwachsinn zu sagen "Oh mein Gott, der qm kostet jetzt mehr als 4000€, das ist Wahnsinn, da mache ich nicht mit!"


    4.000€ sind bei einer Netto-Kaltmiete von sagen wir 15€ ein Schnäppchen, bei 8€ halt nicht. Insofern ist die nüchterne Renditebetrachtung die @Wakomata erwähnte das einzig sinnvolle.


    Und für eine Rendite von 4-5% (die ich auch nochmal hinterfragen würde, solange ich nicht exakt weiß wie und über welchen Zeitraum sie berechnet wurde) würde ich sicher nicht in ein relativ riskantes Land wie Thailand gehen - insbesondere, da ja auch noch das Wechselkursrisiko hinzukommen (zumindest wenn man im Land keine Verwendung für das Geld hat)...

    Was genau meinst du mit „Adverse Selektion“, meinst du, dass die besten Projekte schon von den Business Angels und VC-Gesellscharten finanziert werden und der Crowd der Rest angeboten wird. Aus Startup Perspektive könnten auch die fehlenden Mitspracherechte der Crowd ein Argument sein?

    Genau das.


    Als Startup braucht man sich in den ganz frühen Phasen (Seed & Series A) eh wenig Gedanken um die Mitspracherechte machen - man lebt ja quasi in Symbiose mit den Investoren. Die wissen ganz genau, dass ohne den / die Gründer das Unternehmen eh vor die Hunde geht. Und die Gründer wissen, dass das Überleben Ihres Unternehmens zu einem guten Teil von den Investoren und davon, wie sehr sie sich auch nicht-monetär für das Unternehmen einsetzen, abhängt. Insofern ist hier ein hoher Deckungsgrad er Anreize gegeben, sodass es selten zu Konflikten kommt. Und wenn es dazu kommt würde ich fast wetten, dass die Wahrscheinlichkeit, dass das Unternehmen das überlebt nahe 0 ist.


    Ist natürlich ab Series B aufwärts ein bisschen anders...