Beiträge von Maxim

    Ich verstehe die Petition zur Abschaffung der Riester-Rente - wenn man da nun neu einsteigt ist das besch.....weil die Anbieter viel zu hohe Kosten haben....

    Ich persönlich bin aber happy mit meinem Riester-Vertrag - da 0 Euro Gebühren und 3,25 Prozent garantierte Verzinsung - glaube ein Staatsfonds wird das nicht besser hinbekommen...

    dazu noch die Steuererstattung - ich bin glücklicher Riester-Sparer seit der ersten Stunde 2002... und werde es die nächsten mehr als 20 Jahre auch noch bleiben.....

    Hallo zusammen,


    hätte mal an euch eine Frage obwohl ich mich bei "Riester" sehr gut auskenne wird dieses Thema bisher in vielen Ratgebern noch nicht richtig "beleuchtet" und ausführlich angesprochen auch nicht hier bei Finanztip.


    Es geht konkret um einen normal laufenden Riester-Vertrag - den ich ab meinem 60. Lebensjahr auch für eine Darlehenstilgung für mein Haus komplett dafür entnehmen darf.


    So gut so schön. Mir geht es um die steuerliche Behandlung.


    Beim normalen Wohn-Riester gibt es ja das Wohnförderkonto das mit 2 Prozent verzinst wird jährlich.


    Wie ist das nun mit einer Komplettentnahme für eine Darlehenstilgung.


    Wenn ich mit 65 Jahre in Rente gehe und den Riester-Vertrag zur Entschuldung hernehme - dann wird doch kein Wohnförderkonto mehr gebildet weil das nur bis Eintritt Rente geht...


    Sprich: Gehe ich richtig in der Annahme, dass ich dann "nur" den entnommenen Riester-Betrag besteuern muss mit der Möglichkeit wenn ich die Steuer sofort bezahle, dass ich die 30 Prozent Rabatt darauf bekomme?


    Vielen Dank schon mal für die Hinweise und Anmerkungen

    Hallo!

    Das ist richtig - vom Finanzamt bekommst du die Lohnsteuer/Soli die zu viel bezahlt worden sind erstattet - dann geht der Bescheid ans zuständige Kirchensteueramt und in der Regel ca. 4 Wochen später bekommst du von dort dann auch einen Bescheid mit der Rückerstattung -

    Hallo zusammen,


    weil auch hier im Finanztip Artikel darüber diskutiert wurde - ich habe meine Maskenkäufe 2020 (Frühjahr 2020 - Behelfsmasken) und Herbst 2020 (FFP 2 Masken) bei der Steuer als "außergewöhntliche Belastungen" angegeben und das Finanzamt hat dies so anerkannt


    da ja im Artikel die Experten uneinig waren ob man diese überhaupt absetzen könne und wenn ja als "Werbungskosten" oder als "außergewöhnliche Belastung"


    Für alle die also noch ihre Erklärung 2020 machen wollen/müssen als Tip


    Gruß

    Nachdem ich gerade dabei bin das Haus meiner Großeltern (Baujahr 1955) als KFW Haus 55 kern zu sanieren kann ich mal gerne meinen Senf dazugeben. Von der Lage her ist es ungefähr wie bei euch - ca. 50 km von Nürnberg entfernt also Umland - bei uns steigen die Immopreise aktuell ca. 11 Prozent pro Jahr


    Das Haus und Grundstück ist im Familienbesitz - Wohnfläche 2 Wohneinheiten ca. 250 qm

    Allein für die Heizung (Nachtspeicheröfen) zahlten wir ca. 200€ - also ein Fass ohne Boden


    Deswegen die Entscheidung die Grundmauern stehen zu lassen und quasi einen "Neubau" im Altbestand zu wagen - sprich alles neu vom Dach über Elektrik, Leitungen, Kanalanschluss usw. - Baukosten ca. 450.000€ ohne Einrichtung, Küche aber inkl. Wärmepumpe und PV-Anlage.


    Da wir ja zwei Wohneinheiten haben gibt's nun von der KFW für das KFW 55 Haus einen Zuschuss (haben uns nicht für das Darlehen entschieden) in Höhe von 96.000€ plus 4.000€ für die zwingende Baubegleitung


    20.000€ vom "alten 10.000 Häuser Programm des Freistaats Bayern


    12.500€ für zwei Wohneinheiten Barrierefreies Haus


    45.000€ von der BAFA - da wir einen Öltank noch im Haus hatten (meine Großmutter hatte noch einen alten Ölofen damals im Gebrauch deswegen können wir die beste BAFA Förderung bekommen aufgrund neuer Heizung und eben Öltank Entsorgung


    Sprich: 177.500€ Zuschuss vom Staat für dieses neue energetische Haus


    bin ich absolut happy damit -


    bei einem Abriss und Neubau ohne Bestand gäbs die ganzen schönen Zuschüsse so nicht...


    und die Wärmepumpe mit PV ist so ausgelegt, dass der Strom der eingekauft werden muss im Jahresschnitt durch die Überschüssige Einspeisung ins Netz bezahlt wird - so dass wir mehr oder minder für Stromkosten nix mehr bezahlen....


    Problem: 1 1/2 Jahre Planung - man muss die richtigen Leute/Gewerke Baufirma dafür finden und jemand der das alles drauf hat mit der KFW und der BAFA - die zwei Beantragungen sind unterschiedlich und das ist schon eine kleine "Wissenschaft" alles für sich -


    im Enddeffekt sag ich heute - es hat sich alles gelohnt - das Haus ist top - war die richtige Entscheidung -würde ich wieder so machen......


    nur ihr müsstet ja erst mal eine gebrauchte Immobilie erwerben und die kostet ja auch etwas...


    von dem her - man muss echt alles abwägen..... und dann für sich eine hoffentlich richtige Entscheidung treffen....

    Also ich denke das kommt wirklich auf jede Versicherung/Gesellschaft einzeln an.


    ich habe ja auch einen Altvertrag aus 1999 und nehme seit dem jede Dynamisierung an - die garantiere Kapitalauszahlungssumme erhöht sich dabei bis jetzt mehr als der jährlich neu zu zahlende Beitrag - von dem her ist das nicht bei jeder Gesellschaft so, dass die Dynamik die jetzigen Garantiezinsen 0,9 widerspiegeln sondern es gibt auch Gesellschaften die weiterhin 4 Prozent garantiert geben.

    Ja, aber die abschlagsfreie Rente "Für besonders langjährig Versicherte" gibt es wenn man genau diese 45 Jahre erfüllt - ansonsten wäre es eine "Altersrente für langjährig Versicherte" mit Abschlägen es sei denn man zahlt Beiträge freiwillig ein

    Hallo!


    Also freiwillige Rentenbeiträge kann man bei der Rentenart "Besonders langjährig Versicherte" - 45 Jahre nicht einzahlen


    diejenigen können aber sagen - wir möchten mit 63 Jahren abschlagsfrei in Ruhestand - dann wird berechnet bis zum tatsächlichen Ruhestand und so werden die Beiträge berechnet bis 65 Jahre bzw. 67 Jahre....


    Man kann dann mit 63 Jahren abschlagsfrei in Rente gehen oder man geht mit 65 Jahren (jüngere Semester) und bekommt dann seine abschlagsfreie Rente plus die eingezahlten freiwilligen Beiträge raus


    zu den 45 Beitragsjahren zählen allerdings die freiwillig eingezahlten Beiträge für eine noch frühere Verrentung nicht - da muss man dann mit Abschlägen gehen ab 63 kann ja jeder in Rente gehen....


    Gruß

    Bei der Deutschen Rentenversicherung gibt es ein Sprichwort: JEDER MONAT zählt- da ist so viel wahres dran - denn


    es ist bei der Rente eigentlich das beste, wenn du über 35 Jahre plus x durchschnittlich gut Verdienst mit wenigen Ausreißern nach oben als auch nach unten - heisst..


    Jährlicher Durchschnittsverdienst plus jährliche Steigerungen ist für die gesetzliche Rente das beste


    Sprich: die 38.901€ sind 2019 das Durchschnittsgehalt - das Entspricht genau 1 Entgeltpunkt in der Rente mit Wert ab Juli 2019 von 33,05€


    Nächstes Jahr steigt das wahrscheinlich auf 39.400€ - und wenn die Löhne und Gehälter steigen dann steigt auch der Entgeltpunkt jedes Jahr -in der öffentlichen Meinung völlig falsch - nicht nur für aktive Rentner sondern für uns alle.


    also wenn du 35 Jahre zusammenbekommst in der gesetzlichen Rentenversicherung ist das schon mal super!


    Denn dann hast du einige Möglichkeiten - z.B. REntenabschläge auszugleichen -


    das gilt auch, wenn du früher in Rente gehst - die Rentenmitteilung sagt dir jedes Jahr was du bereits sicher erworben hast also Entgeltpunkte und wie viel das dann hochgerechnet bis zu deinem persönlichen Renteneintrittsalter steht auch gleich ganz am Anfang dann ausmacht wenn du weiterhin die Beiträge einzahlst wie jetzt..


    Sprich: Wenn du mit 67 Jahren erst in Rente gehen könntest du aber mit 63 schon gehst dann fehlen dir in der RV die 4 Jahre Beiträge - die könntest du dann ab dem 50. Lebensjahr einbezahlen damit du dann doch noch die volle Rente bekommst...


    Wichtig ist immer: Möglichst durchschnittlich gut verdienen und möglichst 35 Jahre plus X ohne große Lücken - dann ist die RV auch heute noch richtig, richtig gut.....

    Hallo!


    Hattest du ein ICE Sparpreis-Ticket mit Zugbindung?


    Wenn absehbar ist, dass du dein Ziel (auch vor Reiseantritt) mindestens 30 Minuten später erreichst als geplant darfst du mit allen Zügen fahren die dich zu deinem Ziel bringen - ohne Aufpreis - zur Sicherheit immer beim Zugbegleiter des 1. verspäteten Zuges - Bestätigung mit Zangenabdruck -


    die Fahrgastrechte als Erstattung greifen nur ab 60 Minuten Verspätung am Zielort - es ist völlig egal mit welchem Zug du dieses erreicht hast - es gibt da keine Entschädigung aufgrund von "Zugtypen" -


    Ist ja auch so, wenn du ein Sparpreisticket buchst und du "entdeckst" plötzlich ne andere günstiger Sparpreisaktion für genau deine Verbindung hast du ja dann auch "Pech" gehabt - gebucht ist gebucht.


    So viel zu den Fahrgastrechten


    Gruß

    Damit sind wir bei der Weisheit:..


    Die Rentenversicherung ist nicht schlecht für diejenigen die von Anfang bis Ende einen gut bezahlten Job haben - das Problem ist halt, dass den immer weniger haben - so lange und so auskömmlich...


    da kann aber grundsätzlich die Rentenversicherung so wie sie gestrickt ist nix


    ich persönlich plädiere bei einer "Reform" der Rentenversicherung immer dafür, dass 1. alle einzahlen müssen auch Beamte und zweitens die Beitragsbemessungsgrenze beim Einzahlen abgeschafft werden müsste - es müssten nicht nur Einkommen voll Rentenversicherungspflichtig sein sondern auch Mieten und Kapitaleinkünfte - dann hat das System Rentenversicherung mehr Geld zur Verfügung (zur Umverteilung)


    im Gegenzug wie in der Schweiz bekommt aber derjenige der sehr viel einbezahlt hat dann trotzdem "nur" seine 2 Entgeltpunkte Grundrente im Jahr ausbezahlt....


    beim Rest muss er sich wie heute auch privat vorsorgen...


    das wäre das Beste - also nicht nur vom Arbeitslohn sondern allen Einkünften die man hat - schön in die Rentenversicherung einzahlen....

    Es ist ja auch wirklich interessant:


    Denn wer 45 Jahre zusammenbekommt kann ja auf alle Fälle mit 65 Jahren ohne Abschläge in den Ruhestand


    Wenn ich nun mit 50 Jahren mir ausrechnen lasse wie viel es kostet, wenn ich bereits mit 63 Jahren abschlagsfrei in Rente gehen möchte der bekommt eine Rechnung die bis 67 Jahre geht...


    Dann hast du aber noch 13 Jahre Zeit diese dann sehr, sehr große Summe zu bezahlen - auch aufgeteilt auf 2 x im Kalenderjahr - Beispielsweise wären das 70.000€ geteilt durch 13 Jahre macht pro Jahr 5385€ - das kann man dann noch schön von der Steuer absetzen - mit 63 sagt man dann man hat es sich anders überlegt und geht mit 65 Jahren dann mit einer sowieso abschlagsfreien Rente plus "Bonus" in den Ruhestand - perfekt!

    @Referat Janders - volle Zustimmung bei Ehepaaren mit dieser Konstellation kann das sinnvoll sein


    Regulus: Walter Riester wollte das damals auch so machen, dass die gesetzliche Rentenversicherung seine Riester-Rente anbietet - allerdings gab es massiven Wiederstand von Seiten der CDU/CSU - Bundesrat und auch die Bild-Zeitungs-Kampagne hat da vieles kaputt gemacht - Riester wollte es ja auch verpflichtend für jeden machen - außer 4 Personen wusste es keiner - was geplant war und irgend einer hat es dann doch der Bild-Zeitung gesteckt - und man weiß ja wie dieses Blatt unseriös arbeitet - Die Riester-Rente ist nicht perfekt aber man sollte fairerweise dazu sagen, dass da viele Akteure damals "mitgespielt" haben - eben auch die Lobby der Versicherungswirtschaft und die damals doch sehr hohen Garantiezinsen - heute nur noch ein Traum - damals waren 4 Prozent eine "niedrige" Rendite - aber da es der Rentenversicherung sehr schlecht ging waren die Annahmen, dass die 4 Prozent mit Riester eigentlich besser laufen sollten - was bei meinem Vertrag mit 3,25 Prozent ja auch der Fall ist - nur jetzt gibt es halt keine Garantiezinsen mehr die der Rede wert sind - dann wäre das alles einfacher...


    Referat Janders: Man muss halt bedenken, wenn man in die gesetzliche Beiträge einzahlt dann kommt es drauf an wie hoch der Beitrag ist - aktuell sind die Beiträge zur Rente noch recht niedrig - wenn die mal auf 25 Prozent steigen was wahrscheinlich ist dann sieht die Rechnung wieder anders aus - und man kann sich das was man eingezahlt hat in die Rente nicht wieder auszahlen lassen - das wird "On Top" mit oben drauf bezahlt - also muss man da jeden Einzelfall genau prüfen - pauschal kann man da keine Auskunft geben....


    Generell ist es jetzt aber attraktiv um Abschläge auszugleichen und seine Rente zu erhöhen - wenn nicht jetzt wann dann! Kommt aber auch auf den Steuersatz an (Absetzung der eingezahlten Beiträge usw.)

    Ich würde auch wenn das in den Altverträgen möglich ist niemals die Riester-Rente mit 60 Jahren beginnen - es sei denn ich habe eine Finanzierung meines Eigenheims noch laufen - dafür kann man dann den gesamten Betrag einzahlen um "schuldenfrei" in den Ruhestand zu gehen


    Ansonsten würde ich die Riester-Rente immer zeitgleich mit der gesetztlichen Rente beantragen und mir auszahlen lassen -


    Was viele immer noch nicht verstanden haben - die Riester Rente ist kein "Zubrot" zur gesetzlichen Rente sondern soll die Rentenlücke lediglich ausgleichen und das ein Leben lang - so wie die gesetzliche Rente..


    Das ist frei von jeglicher Renditerechnung usw.

    Hallo!


    Da wird es leider keine Chance geben - da es das Gesetz von 2004 betrifft - nachdem alle Betriebsrentner dazu verdonnert wurden KV und PV zu entrichten - siehe bei den Betriebsrentern die sich im Verein der Direktversicherungsgeschädigten einsetzen -


    Bis 12/2017 galt das Gesetz - erst wie schon erwähnt zum 1.12018 wurde es für betriebliche Riester-Renten wieder umgestellt - so dass keine Beiträge zur Kranken- und PV-Versicherung zu zahlen sind