Beiträge von Saidi

    Saidi

    Anika S.

    Habt Ihr irgendwelche Beiträge dazu geplant, wie man den Sprung im Netto durch die weitgehende Abschaffung des Solis am geschicktesten nutzt?


    (Mit geschickt meine ich, wie mogelt man das Mehr an Netto am Schweinehund vorbei zum Sparschwein?)

    Wir werden was ausrechnen, aber erst im Januar (uns läuft die Zeit davon vor Weihnachten) - der CTA (call to action) ergibt sich dann daraus...

    Ich hoffe, unser Artikel hilft Dir erstmal weiter:
    https://www.finanztip.de/geset…llige-rentenversicherung/


    Wenn nicht, dann frag doch nochmal nach.


    VG

    Hey,


    danke fürs Feedback :)


    1. Nein, nicht wirklich, weil das von Deiner Risikobereitschaft und der Attraktivität Deiner bAV abhängt.

    - Je höher der ZUschuss vom AG, desto tendenziell mehr in bAV, weil die sich dann natürlich umso mehr lohnt.

    - Aber nicht vergessen, dass mit der gesetzlichen Rente ja schon ein großer Sicherheitsbaustein in deiner AV drin ist - deswegen nie den flexiblen aber risikoreicheren Baustein (ETF Sparplan) vernachlässigen.

    Ich würde mal sagen: mehr als 50% bAV in der privaten AV würde ich nicht machen.


    2. Ich bin nicht ganz sicher was Du meinst, aber ich glaube es liegt ein Missverständnis vor:

    - Von der gesetzlichen Rente (Renteninformation) kannst Du pauschal ca. 20% abziehen, um den Nettowert zu erhalten.

    - Der Beitrag zur bAV sollte um ca. 50% höher liegen als der eines ETF Sparplans. Also wenn Du 100€ in ETF-Sparplan eigentlich stecken würdest, dann sollten es in der bAV 150€ sein - inkl. AG-Zuschuss


    Ansonsten gilt was Referat Janders gesagt hat: PKV Versicherte sparen weniger durch Einzahlung in eine bAV, aber haben auch weniger Abzüge = hält sich im allgemeinen die Waage - wieder ist der AG-Zuschuss entscheidend.



    VG

    Ab 55 hast du praktisch keine Chance mehr. Also wenn raus aus der PKV, dann jetzt. Die Möglichkeiten stehen in unserem Ratgeber beschrieben, aber sind alle nicht wirklich attraktiv für einen Selbstständigen.


    Ich kenne Dein Einkommen ja nicht, aber nicht übersehen, dass der Höchstbeitrag in der GKV immerhin auch schon bei 736€ (2020) liegt

    Aber auch die Performance eines ETFs kann nach unten gehen. Es gibt dort nicht nur eine Richtung. Ja, überlängeres Zeitraum ging es bisher nur nach oben.

    Oder weil es nicht für jede Anlagestrategie einen ETF gibt.


    Natürlich kann ein ETF fallen. Die Aussage ist lediglich: Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass er über längere Zeiträume nicht so stark fällt wie ein aktiver Fonds.


    Und welche Strategie willst du abbilden? Wir sagen: Keep it simple - 80% ETFs / 20% Tagesgeld oder 50% ETF 50% Tages/Festgeld etc. etc. - damit kannst Du hinreichend viel abbilden.

    Leidglich andere Assetklassen wie Immobilien oder Gold, das ist schwierig.

    Alles natürlich richtig, was hier gesagt wurde.


    Vll. noch ein Aspekt, den ich gestern auf Instagram anhand Bointech/Pfizer angesprochen habe: Man kann eigentlich zu keinem Zeitpunkt sicher sein, welche Gewinn- oder Verlusterwartungen bereits in einem Aktienkurs drinstecken.

    Es gibt ja bekanntlich genügend Beispiele, wo positive Quartalszahlen vorgelegt werden, die Aktie aber dann fällt. Warum? Weil im Kurs noch höhere Erwartungen, noch höhere Fantasien dringesteckt haben.


    Wann ein tipping point erreicht ist, wann also zB Hoffnung in Angst umschlägt, läßt sich kaum vorhersehen. Das ist auch einer der Punkte, an dem zB die Chartanalyse m.E. regelmäßig scheitert: Der Trend ist immer nur solange da, bis er sich umkehrt.

    Ich schieße mal unser pauschale Argument dazu ab, das wir gerade auch wieder in einem Video unterstrichen haben:

    Ich will die Wertentwicklung eines Uniglobal oder eines Unirak gar nicht anzweifeln - in der Vergangenheit.

    Aber die Statistik sagt halt nunmal, dass das Risiko besteht, dass aktive Fonds (wie diese) in der Zukunft ihre Performance nicht halten können.


    Warum investiere ich denn überhaupt in aktive Fonds? Weil ich eine Wette auf Outperformance eingehe.

    Wenn ich diese Wette nicht eingehen möchte, dann setze ich auf ETFs (+ Tages/Festgeld) und bin so nahe wie möglich und ohne großes Kostenrisiko an der Marktrendite dran

    Danke für Deine Anmerkung.

    Wir sind uns der Kritik beuwsst.


    Wenn ich mir die anschaue, geht es in der Mehrheit um 2 Probleme:

    - Depoteröffnung:

    Es ist richtig, dass Smartbroker v.a. in der Anfangsphase (Startup!) da große Probleme hatte. Die werden aber zunehmend geringer aus unserer Sicht.
    Wir hatten, als wir mit der Empfehlung rausgekommen sind, aber auch klargestellt, dass es sich um einen neuen Player handelt und mit Problemen zu rechnen ist. Bei Trade Republic gilt (anders gelagert) ähnliches.

    - Benutzung als Broker:

    Unsere Depotempfehlung gelten für die Nutzung als langfristige, passive Buy&Hold-Strategie. Tagesaktuelles Trading ist nicht unsere Erwartung und sicher nicht die Stärke von Smartbroker oder Onvista. Aber für solche Ansprüche kann ich auch kein solches Quasi-Umsonst-Depot erwarten.


    Ganz generell: Wer mehr braucht als ein simples ETF-Depot, der ist bei anderen Anbieter, zB den Direktbanken die wir empfehlen, sicher besser aufgehoben. Das geht schon beim Gemeinschafts- oder Junior-Depot los.


    Noch ein persönlicher Kommentar von mir:

    Ich finde das alles ziemlich deutsch. Super Service/Technik für praktisch lau erwarten. Das funktioniert halt nicht. Wenn ich mehr will, dann muss ich halt auch wenig mehr zahlen. Comdirect & Co. sind ja nun nicht wirklich teuer.

    Was da gerne vom Vertrieb als "Fondssparen" verkauft wird, ist in aller Regel eine Rentenversicherung. Und die hat leider sehr oft recht hohe Kosten.


    Eine pauschale Antwort ist da leider nicht möglich.

    Du kannst versuchen, die laufenden Kosten der Versicherung zu vergleichen, wenn du bspw. 3 Jahresabrechnungen nebeneinander legst und mit den Einzahlungen vergleichst. Oft sind die Kosten in den ersten 5 Jahren höher als danach.

    Die Versicherung solltest du nicht leicht aufgeben, wenn bspw. Berufsunfähigkeit mitabgesichert ist oder eine Garantie eingebaut ist, die Dir wirklich wichtig ist. Aber genau solche Garantien kosten meist viel Geld.

    Vll. noch ergänzend von mir:

    Wenn Du bspw. einen ETF auf den MSCI World nicht mehr loswerden würdest oder zu sehr geringem Wert, hieße das, dass die Großkonzerne, die da drin stecken, so gut wie nichts mehr wert sind. Wenn das kurzfristig der Fall wäre, wäre das wahrscheinlich der schlimmste Börsencrash aller Zeiten. Wenn das längerfristig so wäre, reden wir über den Weltuntergang bzw. das Ende der Marktwirtschaft


    Nachhaltige ETFs mache ich mal. Einstweilen gibt es natürlich schon Youtube Videos dazu...


    Vielen Dank für Dein Lob für den Podcast!

    Richtig ist, dass allein der Status als Honorar- bzw. Versicherungsberater noch keine gute Beratung garantiert. Da muss ich einfach kritisch sein in der Beratung - aber das muss ich beim Makler erst recht. Also was spricht dagegen, sich mind. 2 Honorarberater anzuhören und zu vergleichen? Eigentlich nur, dass die schwer zu finden sind und oft weiter weg.


    Auf die kostenfreien Infos vom Makler dagegen würde ich mich bei der Frage, PKV ja oder nein, nicht verlassen. Denn notwendigerweise, aus der Interessenslage des Maklers heraus, werden die immer tendenziös sein. Ist doch klar, würde ich als Makler auch machen. Und damit meine ich nicht gelogen. Nur werden die Vorteile der PKV eher deutlich, und die Nachteile der GKV ebenfalls eher deutlich sein.

    Die Frage von Raven.19 klingt für mich so, dass er Beratung danach, OB er in die PKV gehen soll oder nicht.

    In Deinem Bild: Du brauchst doch keinen Fahrrad- oder Autoverkäufer fragen, ob Du Dir ein Fahrrad/Auto kaufen sollst oder nicht. Sondern nur WAS für eines

    Ich bin nicht sicher ob Du das meinst, aber Netto-Policen bei Riester sind sehr rar. Fairr komt da noch am ehesten ran, und selbst die können wir nicht mehr empfehlen.


    Persönlich finde ich DWS Toprente über online noch die beste Variante.


    Eine Anleitung zum Selberrechnen ist leider fast sinnlos, weil man so vielen Annahmen über die zukünftige Entwicklung rechnen muss. Insbesondere bei den Altverträgen ist vieles black box.

    Am Ende ist meine Devise: Mach Riester nur noch, wenn die Förderung sehr hoch ist. Klassischer Fall 2 oder mehr Kinder. Dann kann dir eher egal sein, wie gut das jeweilige Garantiemodell läuft, solange die Kosten niedrig sind.

    Selbst als Gutverdiener mit 42% Grenzssteuersatz wäre ich vorsichtig.

    Sorry für die späte Antwort, aber da bin ich anderer Meinung chris2702 !


    Die Makler wie Schlemann haben wir ausgewählt, weil sie gute BUs verkaufen können.

    Aber bei der Frage PKV oder GKV solltest Du auf keinen Fall zu einem Makler gehen Raven.19!

    Denn die arbeiten nunmal zum allergrößten Teil auf Provision, verdienen an einer PKV eine Tonne Geld und haben deshalb einen großen Interessenskonflikt.


    Wende Dich an einen Versicherungsberater! Die kann man googlen, auch über den https://www.bvvb.de/

    Einen konkreten kann ich leider nicht empfehlen, im Moment haben wir keine Kapazität, die vernünftig zu testen.

    Zur Finanztransaktionssteuer die Vorbemerkung, dass ich politisch ein Gegner davon bin, da sie die Geldanlage für alle unattraktiver macht. Der momentane Vorschlag will den Handel mit inländischen Aktien mit 0,2% besteuern, Die ETF, die in Luxemburg und Irland aufgelegt sind wären bei einer derartigen Regelung nicht betroffen. Wenn man unterstellt, dass die 0,2% europaweit und für alle Transaktionen gelten könnte man ganz grob sagen, dass der Kauf eines ETF, der Verkauf eines ETF und der Wertzuwachs im Fonds - auch hier finden ja Transaktionen statt - betroffen wären. Wenn man ganz abstrakt sagt, dass der komplette Aktienbestand eines Fonds jährlich umgeschlagen wir und bei langer Anlagedauer der Ein-und Ausstieg nicht so sehr ins Gewicht fällt würde ich als worst case vermuten, dass die derzeitige Rendite von 6-7% p.a. um ca. 0,2% p.a. sinkt. Daraus würde ich nicht ableiten, dass ETF unattraktiv werden.


    Erstmal wie so oft vielen Dank an Kater.Ka !

    Natürlich sehe ich das alles fast genauso.


    Fast, weil ein Punkt: Bei ETFs werden in der Regel bei weitem nicht alle Aktien oft umgeschlagen - zumindest die Standardindizes ändern sich ja nicht so stark. D.h. ich würde es nicht so sehen, dass die 0,2% wirklich p.a. bei einem ETF anfallen, sondern erheblich weniger.

    Zudem ist noch völlig unklar, ob sie auf Fondsebene überhaupt anfallen, und ob auch bei Verkauf (das war auch mal anders vorgeschlagen).


    Will sagen, was Du ja auch sagst: Nicht verrückt machen lassen!

    Diese Steuer ist ein grober Scheiss um es mal deutlich zu sagen, aber warten wir einfach mal ab, ob und wann sie kommt und wie sie dann wirklich ausgestaltet ist.

    Klar ist aber: So verheerend die Signalwirkung ist - siehe Verunsicherung bei vad - so sicher ist, dass sie ETFs nicht unattraktiv machen wird!