Beiträge von Saidi

    Wir haben keine "offizielle" Meinung dazu. Habe mir das kurz angeschaut:
    - Die Bezeichnung "digitales Wertpapier" ist nicht standardisiert.

    - Offensichtlich soll der Besitz der Wertpapiere über Kryptologie (Verschlüsselung) sichergestellt werden.

    - Es ist auf den ersten Blick nicht klar, welchen rechtlichen Status die Wertpapiere haben. Ich vermute: Inhaberschuldverschreibungen. Vereinfacht gesagt: Kredite mit einer bestimmten Laufzeit.
    - Auf die Möglichkeit eines Totalverlusts wird hingewiesen.

    - Es gibt offenbar feste Laufzeiten, das Geld ist also nicht verfügbar.

    Hi,


    genereller Tipp für alle, die das lesen:

    Einfach "finanztip" + Suchbegriff googlen. In dem Fall "finanztip lebensversicherung rechner".

    Aber hier ist der Link :)

    https://www.finanztip.de/leben…bensversicherung-rechner/


    VG
    Saidi

    Finanztip bewirbt nicht konkrete Produkte oder Vermittler? Hahahaha bin vor lachen gerade vom Stuhl gefallen

    Auch das Thema "Werbung bei Finanztip" nochmal aufgewärmt:
    Es ist ein Sprachproblem - der Begriff "Werbung" ist uneindeutig für das, was Finanztip tut.


    Was wir nicht machen:
    Geld oder sonstige Vergünstigungen nehmen dafür, dass wir DARAUFHIN eine Empfehlung aussprechen.


    Was wir machen:
    Empfehlungen redaktionell unabhängig erstellen (die besten Tipps geben) und diese Empfehlungen dann BEWERBEN, unabhängig davon ob wir für eine Empfehlung Geld bekommen (Affiliate Link) oder nicht

    Dieses Forum dient der öffentlichen Auseinandersetzung mit finanziellen Dingen aller Art. Dazu gehört auch eine Diskussion um die Angemessenheit, Echtheit etc. von Erfahrungsberichten zu Anbietern.

    Dies ist der Grund, warum wir diese Diskussion grundsätzlich nicht unterbinden.


    Beleidigungen u.ä. werden allerdings wie immer nicht akzeptiert und entsprechend geahndet.


    VG
    Saidi

    Das kommt zum richtigen Anlass, habe mir das mal angesehen, meine Notizen:


    - Kompliziert. Große Vielfalt der Produkte möglich, dadurch Auswahl für Verbraucher schwierig. Gefahr besteht, dass man auf ein Nicht-Basis-PEPP reinfällt, das erheblich höhere Kosten als 1% p.a. hat.

    - Wie hier schon gesagt: nicht versicherungsförmige Altersvorsorge mit Kombi aus ETF und Tages/Festgeld kostet 0,2-0,3% p.a. und kann ich auch in andere EU Länder mitnehmen.

    - Basis-PEPP Typ 1 scheint 100% Kapitalgarantie zu haben => gleiches Problem wie bei Riester & Co.: mit Nullzinsen nicht darstellbar, würde sich nur mit hoher Förderung lohnen

    - Gefahr Blackbox? Anbieter haben (mal wieder) große Gestaltungsspielräume, komplizierte Produkte zu bauen, die der Kunde nicht versteht, in denen Kosten versteckt werden können und für die man auf den Anbieter angewiesen ist. Motto: bloß kein Verbraucher, der seine Finanzen selber macht

    - Es scheint eine Rentenoption zu geben: Lebenslange Renten sind potentiell Garantien für 40-60 Jahre. Wie gut sowas kalkulierbar ist, sieht man an den Problemen der Lebensversicherer derzeit

    - Welche Kosten werden beim Basis-PEPP genau unter die 1% p.a. reindefiniert? Fallen Transaktionskosten hierunter (gleiche Problem wie bei der TER)?
    - steuerliche Regelung / Förderung: Da das alles unklar und nicht einheitlich geregelt ist (siehe Punkt kompliziert), kann es sein, dass sich ein Basis-PEPP Typ 2 in einem Land lohnt, in einem anderen aber nicht

    Nur kurz nochmal zur Klarstellung: >95% der privaten Rentenversicherungen da draussen sind viel zu teuer. Deshalb meine Warnung im Podcast. Die Aussage in unserem Ratgeber widerspricht dem aber nicht: Selbst eine supergünstige ETF-Nettopolice kommt nicht ganz an den ETF Sparplan ran - aber wie Du schon geschrieben hast: Mit so einer machst du auch nichts falsch.

    Nein, das ist kein Gestaltungsmissbrauch.

    Diesen Tipp gebe ich einerseits in Videos immer wieder, gilt für Erwachsene wie für Kinderdepots ;)


    Andererseits hat sich in unserer Vergleichsrechnung auch erwiesen, dass der Unterschied selbst bei optimaler Ausnutzung der 801€ nicht so groß ist wie man meinen möchte.

    Und das gilt bei Kinderdepots über 18 Jahre natürlich ebenfalls.


    Hier das Video zum Steuersparen - Grundaussage: Thesaurierer besparen und nichts machen - nichts groß falsch gemacht. (Es sei denn man legt natürlich mit Hammerrenditen wie Kater.Ka an für seine Kinder und schöpft jedes Jahr >9.000€ Grundfreibetrag aus ;)


    Da bleibt mir wenig anzumerken.


    Von Dachfonds würde ich aufgrund auch intransparenter Kosten dringend die Finger lassen.


    Rohstoffinvestments sind kompliziert, weil nun mal die eigentlichen Assets (das Zeug an sich) für den Privatanleger schwer zu händeln bleibt. Analog zu unserer Empfehlung zu physischem Gold müsstest Du Dir eigentlich Ölfässer, Metalle etc. nach Hause holen... :rolleyes:

    Hi,

    danke fürs Feedback!

    Hm, könnten wir mal überlegen. Wenn dann aber erstmal als Video.

    Der Punkt ist halt: In der Realität bei den heutigen Immobilienpreisen bleibt den Leuten für eine lange Zeit kaum Geld, um Immobilie UND ETF zu machen. Wohl demjenigen, der das kann, ohne die Tilgung zu vernachlässigen.

    Am Ende des Podcasts spricht Saidi von 20-30 T€.


    Das rührt aus den tendenziell sinkenden Ausschüttungsrenditen der letzten Jahre, was wiederum am steigenden Anteil von Tech-Aktien mit niedrigen oder keinen Dividenden liegt.


    Schwer vorherzusehen, wie sich das über die nächsten - sagen wir - 15 Jahre entwickelt.


    Vor allem aber: Der steuerliche Vorteil, ob ich im Ausschütter 20k, 25k oder 30k liegen lasse, ist langfristig wie gesehen marginal.

    Hey Saidi,

    ich habe eine Frage zu deiner heutigen Podcast Folge 25 (Steuern sparen mit ETFs). Wie sollte der Sparerpauschbetrag (angenommen dieser steht in voller Höhe zur Verfügung) optimalerweise zwischen dem "stillgelegten" ausschüttenden ETF und dem dann zur weiteren Ansparung genutzten thesaurierenden ETF verteilt werden, wenn man sich für die vorgeschlagene Kombination aus Chris und Emre entscheidet?

    Den gesamten Pauschbetrag auf dem ausschüttenden ETF belassen?

    Gar nicht ;)
    Ein Freistellungsauftrag gilt immer pro Bank bzw pro Depot, also für beide ETFs zusammen - mal ausgehend davon, dass Du die nicht auf zwei Depots hast, was kaum Sinn machen dürfte.

    Und noch so ein Kandidat: Bei Smartbroker bin ich es langsam leid, immer die Meldung:

    Bitte beachten Sie:

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    Vielen Dank für Ihr Verständnis!


    zu lesen. Ich kriege echt keine Prozente von Comdirekt, mit sowas bin ich da aber noch nie "überrascht" worden. Höchstens mit längerfristiger vorheriger Ankündigung und dann meist in den Nachtstunden am Wochenende. Wenn solche Onlinedepotanbieter von Finanztip empfohlen werden, dann sollte wenigstens auch darauf hingewiesen werden, dass das eher was für Leute ist, die etwas rumspielen wollen. Investiert man größere Summen, kann das schnell sauteuer werden, wenn das System ausfällt oder nur sehr träge reagiert! Man sitzt da wie die Maus vor der Katze und sieht gelähmt den eigenen Aktienkursen zu, ohne irgendwas tun zu können. 1970 wäre sowas ja noch ok. gewesen, aber heute sicher nicht mehr zeitgemäß


    Hallo Heikot

    ich werde nicht müde es zu betonen: Wenn wir ein Depot empfehlen, empfehlen wir es ausdrücklich eben nicht für Aktienkäufe oder -verkäufe (nebst entsprechenden Spekulationen), sondern als ETF-Depot für langfristiges buy&hold.

    Und für langfristiges buy&hold spielt es keine Rolle, ob du heute, morgen oder in 4 Tagen kaufst. Es geht nicht um den Tageskurs - das wäre m.E. schon die falsche Einstellung zum passiven Investieren.


    Und sowohl bei Trade Republic als auch bei Smartbroker haben wir klar gesagt: Die sind saugünstig, aber dafür muss man auch bereit sein mit schlechterem Service und technischen Problemen zu leben. Sonst muss ich zu comdirect & Co. gehen und eben etwas mehr bezahlen.


    Wir wollen immer beides: so gut wie nichts bezahlen und optimale Funktionalität...

    Hallo Marco,


    doch, kann sich auch für kleine Kredite lohnen - Du solltest aber einen Vergleich durchführen, denn die Umschuldung kann auch über eine ganz andere Bank laufen, die dann den Kredit von deiner Bank ablöst.


    Wir bieten hier einen Rechner an:

    https://www.finanztip.de/kredit/umschulden/

    Saidi

    Anika S.

    Habt Ihr irgendwelche Beiträge dazu geplant, wie man den Sprung im Netto durch die weitgehende Abschaffung des Solis am geschicktesten nutzt?


    (Mit geschickt meine ich, wie mogelt man das Mehr an Netto am Schweinehund vorbei zum Sparschwein?)

    Wir werden was ausrechnen, aber erst im Januar (uns läuft die Zeit davon vor Weihnachten) - der CTA (call to action) ergibt sich dann daraus...

    Ich hoffe, unser Artikel hilft Dir erstmal weiter:
    https://www.finanztip.de/geset…llige-rentenversicherung/


    Wenn nicht, dann frag doch nochmal nach.


    VG

    Hey,


    danke fürs Feedback :)


    1. Nein, nicht wirklich, weil das von Deiner Risikobereitschaft und der Attraktivität Deiner bAV abhängt.

    - Je höher der ZUschuss vom AG, desto tendenziell mehr in bAV, weil die sich dann natürlich umso mehr lohnt.

    - Aber nicht vergessen, dass mit der gesetzlichen Rente ja schon ein großer Sicherheitsbaustein in deiner AV drin ist - deswegen nie den flexiblen aber risikoreicheren Baustein (ETF Sparplan) vernachlässigen.

    Ich würde mal sagen: mehr als 50% bAV in der privaten AV würde ich nicht machen.


    2. Ich bin nicht ganz sicher was Du meinst, aber ich glaube es liegt ein Missverständnis vor:

    - Von der gesetzlichen Rente (Renteninformation) kannst Du pauschal ca. 20% abziehen, um den Nettowert zu erhalten.

    - Der Beitrag zur bAV sollte um ca. 50% höher liegen als der eines ETF Sparplans. Also wenn Du 100€ in ETF-Sparplan eigentlich stecken würdest, dann sollten es in der bAV 150€ sein - inkl. AG-Zuschuss


    Ansonsten gilt was Referat Janders gesagt hat: PKV Versicherte sparen weniger durch Einzahlung in eine bAV, aber haben auch weniger Abzüge = hält sich im allgemeinen die Waage - wieder ist der AG-Zuschuss entscheidend.



    VG