Beiträge von Saidi

    @chf_01
    Richtig, sorry, 48.600€. Ich hatte das Detail übersehen, dass Sie bereits seit 2001 in der PKV sind. Dann hatte Nordlicht hier auch recht.
    Es macht in jedem Fall Sinn, wenn Sie mit der Kasse Kontakt aufnehmen. Ich darf auf unseren Artikel verweisen:
    http://www.finanztip.de/gkv/
    Und nochmal ganz klar: Es müssen keine 12 Monate sein. Gilt seit letztem Jahr. Wenn geänderter Arbeitsvertrag, dann sofort!


    Wie gesagt, variabler Anteil ist schwierig. Der AG muss dies glaubhaft belegen.


    Beste Grüße

    Hallo zusammen,


    @Nordlicht Das ist soweit stimmig. Ergänzenderweise sollte man wissen:


    - es sind 238€ statt 388€ bAV
    - ja, es zählt die JAEG, nicht die BBG
    - es gibt keine "gewisse Zeit in der GKV" um bleiben zu dürfen


    @chf_01

    Sie brauchen einen neuen Arbeitsvertrag, in dem Ihr regelmässiges Gehalt (hochgerechnet auf 12 Monate) unter 53.550 € (! nicht 48.600€) liegt. Ist dies der Fall, dann MÜSSEN Sie sofort zurück in die GKV (Versicherungspflicht).
    Was das variable Gehalt angeht, gibt es hier keine eindeutige Regelung. Ihr Arbeitgeber meldet Sie als versicherungspflichtig und muss das begründen. Sprechen Sie sich gut mit Ihrem AG ab. Letztlich muss er plausibel begründen, warum Sie voraussichtlich (auf 12 Monate hochgerechnet) nicht über 53550€ kommen werden. Die Entscheidung liegt hier letztlich bei der Krankenkasse, bei der Sie einen Aufnahmeantrag stellen.


    Über Altersrvorsorge (Entgeltumwandlung) können Sie das machen, wenn Sie insgesamt mit dem Gehalt nicht über 56.405€ liegen. Sonst über Arbeitszeit oder Gehaltsverzicht.
    Gehen Sie davon aus, dass die GKV Ihren Fall genau prüfen wird, bevor sie Sie aufnehmen. D.h. Sie müssen damit rechnen, dass Sie gar nicht reinkommen, wenn nicht alles passt. Und ja, sollte sich herausstellen, dass die Angaben nicht korrekt waren, kann der Vorgang rückgängig gemacht werden.


    Sollte Ihr Einkommen später doch wieder über 53550€ liegen, aus welchen Gründen auch immer, dann dürfen Sie in der GKV bleiben. Es geht nur darum, dass Sie bzw. Ihr Arbeitgeber zum Zeitpunkt des Aufnahmeantrags korrekte Angaben machen.

    Ich kann Sie etwas beruhigen. Das Presseversorgungswerk beruht zu großen Teilen auf der Allianz. Es gibt derzeit keine verlässlichen Informationen darüber, welche Versicherer von der Kürzung der Bewertungsreserven betroffen sein werden. Jedoch würde es viele überraschen, wenn die Allianz dabei wäre. Das Signal wäre meines Erachtens nach für die gesamte Versicherungswirtschaft verheerend. Möglich ist aber auch, dass bei allen Lebensversicherern ein (wenn auch jeweils unterschiedlich hoher) haircut vorgenommen wird, so dass man nicht sagen muss, "die Allianz gehört zu den schlechten...".


    VG

    Der Vertrag wäre sehr sicher ein Kandidat für eine vorzeitige Kündigung gewesen. Jetzt hilft nur noch: Daumen drücken! Aber nach den Entwicklungen der letzten Tage sehe ich leider schwarz. Man scheint mit allen Mitteln verhindern zu wollen, dass die Bewertungsreserven zum 1.8. noch ausgezahlt werden. Ihre und unsere Hoffnung ist: dass die bürokratischen Mühlen der Behörde BaFin nicht so schnell mahlen und Sie am 1.8. noch durchkommen, weil man die Kürzung noch nicht umgesetzt hat. Die andere Hoffnung ist natürlich, dass Ihr Versicherer nicht von der Kürzung betroffen ist.
    Darf ich nach Ihrem Versicherer fragen?

    Hallo,
    wir beschäftigen uns zur Zeit genau mit diesem Problem. Leider lautet die momentane Aussage der Aufsichtsbehörde BaFIn zu diesem Thema: Geltendes Recht ist anzuwenden. Seit heute mittag ist wieder deutlicher geworden, dass das Gesetz tatsächlich noch im Juli umgesetzt werden soll.
    Soll heissen: Selbst wenn Sie jetzt ein Schreiben Ihres Versicherers erhalten, wäre dieses angesichts der sich ändernden Rechtslage unverbindlich. Sprich: Es kann sein, dass Sie am 1.8. de facto weiniger erhalten, als Ihnen Ihr Versicherer im Juli mitteilt. Eine überaus ungünstige Situation, mit der Sie bei weitem nicht allein sind!
    Wissen Sie, wie hoch die Bewertungsreserven sind, die Ihr Vertrag enthält?


    Beste Grüße


    Saidi Sulilatu

    Hallo,


    nein, leider besteht kein Sonderkündigungsrecht. Die Bewertungsreserven sind leider nicht Bestandteil der Versicherungsbedingungen bzw. der garantierten Zusage, daher handelt es sich leider auch nicht um eine Vertragsänderung.
    Wenn Ihr frühester Kündigungstermin wirklich der 1.10. ist, würde ich folgendermaßen vorgehen:
    Es besteht noch eine kleine Chance, dass das Gesetz erst später Als Ende Juli in Kraft tritt bzw. erst später umgesetzt wird. Daher würde ich an Ihrer Stelle mir mit unserem Fragebogen (http://www.finanztip.de/lebens…erung-bewertungsreserven/) die Informationen besorgen und mit unserem Excel-Rechner (http://www.finanztip.de/lebensversicherungs-rechner/) den Vertrag durchrechnen.
    Wenn es dann eine Verzögerung beim Gesetz gibt, können Sie immer noch kündigen.
    Aber aus heutiger Sicht sollten Sie nicht im Moment kündigen, da dann die Bewertungsreserven zum 1.10. schon gekürzt oder gestrichen sein könnten.


    VG
    Saidi Sulilatu

    Hallo Sonnenschein,


    danke für Deinen Kommentar. Ist uns natürlich bewusst. Beitragsausschüttung wird sich nächstes Jahr eh erledigt haben, da gehts dann um den (niedrigeren) Zusatzbeitrag vs. Zusatzleistungen. Politisch gesehen finde ich den Schritt in Richtung mehr Wettbewerb richtig.
    Ich weiss, dass ältere Menschen weniger mobil sind, gerade auch in bezug auf Ihre Krankenkasse. Aber es spricht doch nichts dagegen, dass auch Ältere mal die Kasse wechseln.


    VG
    Saidi

    Hallo Annabelle,


    Thema steht als nächstes auf der Agenda, leider muss ich Dich noch ein wenig vertrösten. Zahnzusatzvers. wird aber als erstes behandelt von den verschiedenen Zusatzversicherungen ;). Ich hoffe, Anfang nächster Woche ist etwas online.


    Viele Grüße
    Saidi

    Hallo ElsaZ, leider ist das genau das Problem: Die Versicherungen wollen nicht, dass man kündigt, und stellen die wichtigen Infos nur langsam und widerwillig zur Verfügung. Geh auf unseren Artikel dazu http://www.finanztip.de/lebens…erung-bewertungsreserven/, check kurz ab, ob Dein Vertrag nicht unter die Ausschlusskriterien fällt und ob Du kurzfristig kündigen kannst (zahlst Du monatlich? => dann ja). Dann hol Dir mit unserem Fragebogen so schnell wie möglich die Infos. Hartnäckig und nervig sein, immer wieder mit Kündigung drohen, dann spuren die hoffentlich! Wenn Du den Fragebogen ausgefüllt hast, unseren Excel-Rechner runterladen, ausrechnen und ggf. mit Musterschreiben kündigen! Eile ist angesagt, es kann locker um >1000 Euro Verlust vermeiden gehen!


    VG
    Saidi Sulilatu

    sorry, ich habe mich dann nicht klar ausgedrückt: ein Monat drunter reicht! Ihr geänderter Arbeitsvertrag muss nur ein Einkommen unterhalb der JAEG vorsehen. Dann müssen Sie sofort wieder in die GKV! Die Unterscheidung pflichtversichert/freiwillig spielt für Sie keine Rolle: Sind Sie erstmal in der GKV, dürfen Sie auch bleiben. ;)
    Wenn Ihnen und mir jemand nicht glaubt, hier ein Link: http://www.haufe.de/personal/p…sk_PI10413_HI5587763.html


    Außerdem darf ich Ihnen für die Wahl der Kasse unseren Ratgeber empfehlen:
    http://www.finanztip.de/gkv/


    VG

    Hallo,


    das ist (leider) korrekt. Das Geld fällt, wie es so schön heisst, der Versichertengemeinschaft zu. Sie können aber in aller Regel auch Ihren nicht verheirateten Lebenspartner (namentlich) eintragen lassen. Dei Regelung mit den 8000€ ist sogar "kulant", bei vielen Verträgen verfällt das Geld in diesem Fall komplett.


    Viele Grüße
    Saidi Sulilatu

    Der Tip mit dem Versicherungsberater ist als solcher sicherlich richtig und zielführend, aber mit hohen Kosten verbunden. Ich würde mich direkt an die Central wenden, unter Umgehung eines evt. vorhandenen Vermittlers, und würde mich dort auf mein Tarifwechselrecht nach § 204 VVG berufen. Das könnte funktionieren, sicher ist es aber leider nicht.


    Nordlicht: Zu dem Thema empfehle ich unseren Artikel zum internen Tarifwechsel, der Montag erscheint. Ich poste ihn dann hier. Es geht definitiv nicht ohne Berater!
    Danke noch für den Hinweis mit der Familienversicherung.


    Frankfurterin Vielen Dank für Ihren Post! Denn tatsächlich hat sich die Regelung durch die Änderung von § 188 Abs. 4 SGB V im letzten Jahr geändert. Wenn Ihr regelmäßiges Einkommen die Jahresarbeitentgeltgrenze unterschreitet, werden Sie SOFORT versicherungspflichtig und müssen als Angestellte in die GKV. Entscheidend ist hierbei die Änderung des Arbeitsvertrages, die nicht nur vorübergehend sein darf. Sie haben aber die Möglichkeit, nach abgeschlossenem Übertritt in die GKV mit Ihrem Arbeitgeber über eine erneute Änderung Ihres Arbeitsvertrags (Stundenerhöhung) zu sprechen.
    Unseren Artikel ändern wir entsprechend ab.
    Der Link zur Patientenberatung funktioniert bei uns.


    Viele Grüße
    Saidi Sulilatu

    Hallo Soni,
    bei 1. kommt es darauf an, ob Ihr Arbeitgeber hier bereits pauschal Steuern abgeführt hat nach §40b EStG. Es ist relativ wahrscheinlich, dass die Auszahlung hier steuerfrei ist. Genauere Angaben erfordern die Einsicht in die Unterlagen. Sie können dies aber bei Ihrem Arbeitgeber erfragen.
    Bei 2. wird die Auszahlung voll besteuert, da die Einzahlungen steuerfrei für Sie gewesen sind.
    Die Höhe des Steuersatzes hängt von Ihren aktuellen Einkommensverhältnissen ab.
    Genaue Angaben kann nur ein Steuerberater machen. Alle Angaben von uns ohne Gewähr.


    Beste Grüße
    Saidi Sulilatu

    Hallo lieber Leser,


    Sie haben natürlich in allem recht.
    Zum Thema VDH: Wir wollen unseren Lesern zentrale Anlaufstellen geben, über die sie einen Honorarberater finden können. Zweifelsohne gibt es andere und gute Honorarberater, doch wir müssen ja ein bundesweites Klientel ansprechen. In näherer Zukunft wird hier übrigens auch der Bundesverband der Versicherungsberater erscheinen.
    Unser Prüfschema soll dem Leser helfen, den empfohlenen Berater zu beurteilen, denn sehr wohl ist uns bewusst, dass nur das Label Honorar weder Ehrlichkeit noch Kompetenz garantiert. In jedem Fall sehen wir jedoch einen großen Vorteil gegenüber provisionsabhängigen Vermittlern, die ja 99% des Marktes ausmachen.
    Zum Thema laufende Kosten und Berechnung des Honorars: Ganz richtig, deswegen raten wir dem leser auch immer alle Verträge, die er unterschreibt zu prüfen und Kostenabrechnungen kritisch zu hinterfragen. Dahinter steht immer die grundsätzliche Frage: selbst recherchieren (mit Hilfe unserer Ratgeber) oder Honorarberater bezahlen?
    Abschliessend zum Thema Honorar in Rendite einrechnen: Auch da haben Sie völlig Recht. Dieser Artikel ist erst der Anfang. Mittelfristig wollen wir ganz viele Tipps anbieten, worauf man in einer Beratung achten sollte - sowohl beim Provisionsvermittler als auch beim Honorarberater.


    Beste Grüße
    Saidi Sulilatu

    Lieber Leser,


    zum einen hätte aus unserer Sicht die AOK Sie 2012 nehmen müssen. Wie war damals die Begründung der Ablehnung? Ggf. ist dies ein Fall für den Rechtsanwalt. Siehe auch unser Beitrag http://www.finanztip.de/pkv-rueckkehr-gkv/

    Zum anderen ist es tatsächlich so, dass Sie, nachdem was Sie geschrieben haben, an die PKV gefesselt sind, wenn Sie in den letzten 5 Jahren nicht wenigstens einen Tag in der GKV waren. Aber Sie haben andere Möglichkeiten, Ihren PKV-Beitrag zu senken. In erster Linie sollten Sie versuchen innerhalb der Central in einen anderen Tarif zu wechseln! Dies kann Ihnen evtl. eine erhebliche Ersparnis verschaffen! Und Sie haben ein Recht dazu! Wir bereiten hierzu gerade einen Ratgeber vor. In vielen Fällen benötigt man für so einen Tarifwechsel einen guten Berater, denn die Central wird wahrscheinlich nicht sehr hilfreich sein. Lesen Sie gerne hier: http://www.finanztip.de/honorarberater-finden/ oder wenden Sie sich an einen Versicherungsberater.


    Uns ist ein anderer aktueller Fall bekannt, indem sich Central-Kunden Ende 60 immerhin 100 Euro mtl. bei gleich guten Leistungen gespart haben.


    Alternativ kann ich Ihnen den Beitrag der Stiftung Warentest (Finanztest) zu dem Thema empfehlen.
    Weitere Möglichkeiten für Sie, um Ihren Beitrag zu senken sind:
    - Erhöhung Ihres Selbstbehalts
    - Ausschluß bestimmter Leistungen
    - Wechsel in den Basistarif


    Alle diese Lösungen sind mit Vorsicht zu genießen und sollten gut überdacht werden.


    Alles Gute!


    Saidi Sulilatu

    Hallo Renate,


    bitte entschuldige die späte Antwort:
    Du kannst der Zurich Vers. schreiben, dass Du den Vertrag beitragsfrei stellen möchtest. Dann sollten die Dich in Ruhe lassen. Im Moment musst Du das Ganze als eher technischen Vorgang sehen: Für die Zurich läuft der Vertrag weiter, ist auf Dich überschrieben worden - daher wollen die Geld von Dir. Mit der Beitragsfreistellung sollte sich das erledigt haben. Wenn es noch Probleme gibt, komme gerne auf uns zu.
    Dass sich Dein alter Berater nicht meldet, ist nicht verwunderlich und liegt am System: Er bekommt für den Wechsel kein Geld, im Gegenteil - wahrscheinlich muss er sogar Provision zurückzahlen, wenn Du zur R+V wechselst! Und Zeit kostest Du ihm auch noch...
    Noch eine Information am Rande: Ich kenne natürlich Deine konkreten Vertragsbedingungen nicht. Aber ein Wechsel des Versicherers ist in aller Regel mit neuen Abschlusskosten verbunden. Deswegen muss man bei einem solchen Wechsel immer sehr gut aufpassen und rechnen - lohnt sich der Wechsel? Welche Kosten entstehen, und wie sehen gegenüber der Förderung durch den neuen Arbeitgeber aus?


    Saidi