Beiträge von Mr. S.

    @Schatzmeister/in


    ...abermals ganz herzlichen Dank! Sie haben mir hier sehr geholfen!


    Eine allerletzte Frage hätte ich noch zum Wechsel in einen PKV-Zusatztarif.


    Meinen Sie damit , ich sollte (z.B.) den Zahntarif meiner jetzigen PKV übernehmen, auch wegen der Altersrückstellungen?


    Ist ganz sicher eine blöde Frage ;-)


    Danke!

    @Schatzmeister/in


    Vielen herzlichen Dank für die flotte Antwort! Das hilft mir sehr weiter!


    Ich frage mich wirklich, ob ich überhaupt ein Vorgespräch mit der GKV führen sollte oder mich nicht gleich und unkompliziert über meinen künftigen Arbeitgeber anmelden lasse.


    Im Grunde sehe ich meinen "Fall" als unkompliziert an. Ich bin 53 Jahre alt, mein JAEG liegt künftig bei ca. 35.000 EUR, in meiner vernachlässigenswerten nebenberuflichen Selbstständigkeit arbeite ich nur noch 10 Stunden pro Monat mit minimalen Nebeneinkünften. Angestellte habe ich keine mehr.


    Ich hatte urspr. vor mit meinen BWA´s und einer Menge Unterlagen zur Techniker Krankenkasse zu fahren und alles zu erläutern (was vermutlich wie rechtfertigen aussehen würde). Ich halte es nun definitv für sinnvoller, mich einfach über den neuen Arbeitgeber anmelden zu lassen und selbst dafür zu sorgen, dass ich mit meiner Nebenbeschäftigung gesetzeskonform bin. Würden sie dem so zustimmen?


    Nochmals vielen herzlichen Dank für Ihren spontanen, klugen Rat!

    Fünftes Buch Sozialgesetzbuch
    - Gesetzliche Krankenversicherung -

    Zweites Kapitel - Versicherter Personenkreis (§§ 5 - 10) Zweiter Abschnitt - Versicherungsberechtigung (§ 9)

    § 9
    Freiwillige Versicherung


    (1) Der Versicherung können beitreten


    1. Personen, die als Mitglieder aus der Versicherungspflicht ausgeschieden sind und in den letzten fünf Jahren vor dem Ausscheiden mindestens vierundzwanzig Monate oder unmittelbar vor dem Ausscheiden ununterbrochen mindestens zwölf Monate versichert waren; Zeiten der Mitgliedschaft nach § 189 und Zeiten, in denen eine Versicherung allein deshalb bestanden hat, weil Arbeitslosengeld II zu Unrecht bezogen wurde, werden nicht berücksichtigt


    Meine Frage... wenn ich nun durch die Anstellung unter deer JAEG pflichtversichert und NICHT freiwillig versichert bin, verhält sich dies genauso oder besteht hierin ggf. der feine Unterschied? Ich bin etwas irrtiert, da ich vom Thema "Vorversicherungszeit" bislang nichts gehört hatte.


    @Schatzmeisterin...


    Hallo noch einmal. Ich habe einen Passus gefunden, der den Wechsel erschweren bis unmöglich machen könnte. Es geht um den Begriff der "Vorversicherungszeit". Die TK führt dazu aus...


    Der Eintritt von Versicherungspflicht ist ausgeschlossen, wenn der Betroffene...


    ...in den letzten fünf Jahren nicht gesetzlich versichert war und


    ...mindestens die Hälfte dieser Zeit versicherungsfrei, von der Versicherungspflicht befreit oder hauptberuflich
    selbstständig tätig war.


    Trifft dies zu, ist ein Wechsel von der privaten Krankenversicherung nicht möglich.


    Davon habe ich bislang noch nie etwas gehört! Dies würde bedeuten, dass ein Wechsel von der PKV in die GKV nicht möglich ist, selbst wenn man über eine Anstellung automatisch pflichversichert wäre? Kurz noch einmal mein "FAll": Ich bin 53 Jahre alt und seit 28 Jahren selbstständig, ab 01.01.2016 jedoch in einer hauptberuflichen Festeinstellung. Vorab danke für Ihre Antwort :-)

    @Schatzmeister/in... danke für die wirklich informative Antwort! Zur Beurteilung der eigenen Position ist es absolut wichtig Informationen schwarz auf weiss zu bekommen. Egal ob Gesetzestext oder Krankenkassenstatuten /-empfehlungen. Das schaffft Sicherheit. In Foren wird meist zu viel diskutiert und subjektiv eingefärbt.


    Was meinen nicht ganz so speziellen "Fall" betrifft... das hauptberufliche Angestelltenverhältnis wird ein Vollzeit ausgeübt. Für die Selbstständigkeit bleiben nur wenige Stunden und insgesamt auch ein Ertrag, der weit unter dem der Hauptbeschäftigung liegen wird. Angestellte habe ich keine mehr.


    Ich werde ihrem Rat folgen und die KV direkt ansprechen mit BWAs und Arbeitsvertrag in der Tasche.

    Hallo verehrtes FT-Team, ich beachsichtige zum 01.01.2016 über ein Angestelltenverhältnis zurück in die GKV zu wechseln. Ich bin 53 jahre alt und seit 28 Jahren in der PKV. In Ihren informativen Beiträgen habe ich gelesen, dass der Wechsel via Pflichtversicherung als Angestellter möglich ist, wenn man dieses Anstellungsverhältnis als Hauptbeschäftigung ausübt. Auch habe ich gelesen, dass man - sozusagen als Nebenbeschäftigung - weiterhin selbstständig sein kann, wenn die hierfür verwendete Arbeitszeit nebst Erträgen unter denen der angestellten Hauptbeschäftigung liegt. Dies wäre in meinem Fall gegeben. Nun habe ich einen Videobeitrag des geschätzten Herrn Hermann-Josef Tenhagen gesehen in dem er behauptet, dass die Selbstständigkeit aufgegeben werden müsse. Nun bin ich etwas verwirrt, was ist nun richtig? Und... MUSS mich eine GKV aufnehmen oder kann sie dies verweigern? Ich würde mich sehr über eine Antwort freuen. LG :-)