Beiträge von Comandante

    Na ja... aus meinen persönlichen Erfahrungen hatte ich mit der PKV gewaltige Vorteile bei der Zahnbehandlung und beim Zahnersatz, sowie bei Sehhilfen (Untersuchung, Brille) und vor allen Dingen im außereuropäischen Ausland; letzteres nur theoretisch, da ich die Reisen gesund angetreten hatte und gesund und ohne Unfall zurück kam.


    Wenn ich jetzt die Kauleiste wieder renovieren lassen muss, oder eine neue Brille benötige, muss ich als gesetzlich Krankenversicherter halt das Portemonnaie weiter als ein PKV-Kunde aufmachen... Egal, als früherer PKV-Kunde habe ich ne Stange Geld gegenüber einem vergleichbaren GKV-Versicherten gespart und die Ersparnis immer brav investiert.


    Aber damit sind wir wieder bei persönlichen Geschichten ;-)

    Sehe ich ähnlich.


    Meine persönliche Erfahrung: Meine PKV hat alle Taxi (Kranken)-fahrten zur Physio nach Unfall erstattet (das waren nicht wenige, insg. bestimmt ein mittlerer dreistelliger Betrag..), sie zahlt alle meine Kontaktlinsen und meine PKV erstattet auf Wunsch auch z.B. Aufwendungen für Lasik.


    Insbesondere wenn doch wie im zugrundeliegenden Fall ein Ehepartner beihilfeberechtigt ist, kann es doch Sinn machen, sich privat zu versichern. Es fällt ein entscheidender Nachteil bei dieser Konstellation weg: Das teure Versichern der Kinder. Das lasse ich ja ansonsten als Argument gelten. Aber hier springt doch mit einem hohen Prozentsatz die Beihilfe ein.

    Abgesehen davon, dass die Steuerlast am Jahresende immer gleich ist (wie schon von Vorrednern richtig bemerkt), bringt ein höherer Nettolohn bei Leistungen wie Elterngeld, AL-Geld, ... Vorteile.

    Was nützt es bei der Haftpflichtkasse Darmstadt (HKD) eine UMFASSENDE Privathaftpflicht-VS mit umfassenden "Schlüssel-Schaden", wenn bei Schadensfall einfach von Seiten der HKD behauptet wird, dass dieser Fall nicht versichert sei!?


    Nach Prüfung durch die Verbraucherzentrale ist mein Schadensfall VERSICHERT, die HKD sagt nein!?


    Wer kennt eine "GUTE" Alternative zur HKD Haftpflicht? Ich möchte wechseln!

    Wir sind bei der HUK (inkl. Amts- und Vermögensschadenhaftpflichtvers.) - keine Probleme und ein schnell regulierter Schaden (dreistellig).

    Hallo jun!


    Ich hatte vor zwei Jahren einen ähnlichen Fall wie Du: Eine Nachzahlung bekommen und - zack - wurde automatisch (wie schon von Vorrednern dargelegt) edv-technisch eine hohe Vorauszahlung festgelegt.


    Ich habe daraufhin bei der Sachbearbeiterin angerufen, ihr den Sachverhalt geschildert (Vorauszahlungen waren utopisch hoch angesetzt und im Folgejahr erwartete ich eher eine Rückzahlung) und anschließend hat die gute Dame die Vorauszahlung zurückgenommen.


    Also: Sprechen hilft manchmal (auch beim Finanzamt)!


    Viel Erfolg!

    PKV könnte hier Sinn machen, wenn man einen guten Anbieter mit einem guten Tarif findet.


    Die Kinder könnt Ihr dann günstig über Deine Frau versichern (Beihilfe!).


    Die gleiche Konstellation haben wir auch.


    Viel Erfolg!

    Wie Du richtig schreibst, ist die einzige Bewandnis hierfür, wenn für bestimmte Leistungen (AL-Geld, Elterngeld, ...) das netto-Gehalt zugrundegelegt wird.


    Es gibt also eigentlich gar keinen "Steuervorteil", da die Steuerlast am Ende immer die Gleiche ist.


    Der eine will direkt mehr netto und nimmt ggf. keine Rückzahlung bzw. eine Nachzahlung in Kauf; der andere macht es wie Du und sagt sich, dann bekomme ich halt eine schöne Rückerstattung für das Jahr.


    Nur mal so zur Info für alle die meinen, die GKV wäre der Hort der Stabilität und die PKV im Alter zu teuer. :)

    Wer sich auch nur ansatzweise ernsthaft mit unserem Gesundheitssystem beschäftigt wird nie die Meinung haben, die GKV wäre der "Hort der Stabilität". Andersherum ist natürlich auch die PKV nicht nur mit Vorteilen gesegnet.


    Für jeden Einzelnen gilt es eigentlich, das "kleinere Übel" anhand seiner persönlichen Situation sowie seiner Präferenzen zu wählen (gut, eine echte Wahlmöglichkeit gibt es für die meisten abhängig Beschäftigten natürlich hier nicht sondern erst ab Überschreiten der Beitragsbemessungsgrenze).

    Da hast das Wichtigste erkannt. Die Provisionen und die Gebühren müssen für die Anbieter sicher sein. Die Anbieter haben kein anderes Interesse.

    Genau so ist es. Und gerade deswegen sollte man sich auf das Thema Steuer und Zulagen konzentrieren. Ab zwei Kindern macht die Geschichte schon ganz gut Freude.


    Und noch ein nicht ganz unwichtiger Faktor: Ich lasse es einfach weiterlaufen, kann in Ruhe schlafen und fokussiere mich dann auf meine weiteren, o.g. Bausteine der Altersvorsorge. die ich ggf. dann noch aktiv managen kann.

    Danke dir. Sehe ich auch so. Auch ist abzuwarten ob es nach der Bundestagswahl vielleicht eine Reform der Riesterrente gibt. Bisher bin ich mit dem Uniglobal gut gefahren.

    Sehe ich leider ähnlich wie die Bürgerversicherung, die schon x Jahre diskutiert wird und "kommen soll". Kurzfristig erwarte ich keine Veränderung, dafür ist das Thema zu komplex. Auch wenn sehr viele Sparer gerade auf eine schnelle Reform der Riester-Rente angewiesen wären.

    Hallo Marco,


    ich habe die UniProfiRente Anfang der 2000er abgeschlossen und zunächst auch der Umstellung widersprochen.


    Dann kam Corona und mein ganzes Geld lag ebenfalls im UniEuroRenta. Habe mich dann informiert (DWS, etc.) - Fazit: Überall woanders wäre mein Geld ebenfalls in Rentenfonds geflossen.


    Habe mich dann zur Rücknahme des Widerspruchs entschlossen und bin daher nun im UniGlobalVorsorge investiert - immerhin mittlerweile nach mehren Teil-Rückumschichtungen nun zu 75%. Die anderen 25% sind weiterhin im UniEuroRenta investiert, den ich persönlich gar nicht haben will.


    Ich habe mich letztendlich damit abgefunden - weitere Erhöhung des Anteils in UniGlobalVorsorge wäre natürlich klasse - dass das Riester-Modell halt seine "Tücken" bzgl. Kapitalgarantie hat. Die Banken oder Versicherungen haben einfach kein Interesse, dass der Kunde hier outperformed. Insofern nehme ich die jetzigen Steuervorteile und Zulagen mit und sehe Riester halt als eine von vielen Säulen (neben Immobilien, Aktien/ETF's, Krypto, etc.) zur Altersvorsorge. Auf einem Bein steht man bekanntlich immer schlecht.

    Nun meine Frage/n

    Wer kann mir Tips geben zum Kauf von Kryptowährungen zum Beispiel Ether und Bitcoin, oder was Anderes.

    Verwahrung? Ich habe gelesen Bitwala soll ganz ok sein.


    Vielen Dank schon mal

    Bitte vorab selber gut über die einzelnen Währungen und deren jeweilige Funktion/Anwendungsgebiete informieren (bei "was anderes" gehen bei mir die Nackenhaare hoch).


    Verwahrung: Wie schon JDS geschrieben hat, da gibt es mehr.. als die o.g., z.B. crypto.com.

    Das geht hier inhaltlich aber ziemlich durcheinander. "Teurer" ist relativ. Viele Anbieter haben die Umstellung von Bisex in Unisex dazu genutzt, auch die tariflichen Leistungen zu verbessern, u.a. die Debeka. Seitdem bieten z.B. fast alle Gesellschaften einen sog. "offenen Hilfsmittelkatalog".

    Ich habe mich laienhaft damit beschäftigt und mitgenommen, dass die alten Tarife (bisex) bei den Beamten/Debeka wohl nicht immer ganz klare Regelungen haben und die Debeka wohl viel auf "Kulanz" erstattet. Der Leistungsumfang bei unisex sei besser. Aber: Hier habe ich schon mitbekommen, dass diese Tarife "günstig" angeboten wurden und sich schnell verteuert hatten - im Gegensatz zu den alten bisex-Tarifen.


    Das böse Wort "Lockvogel-Tarif" möchte ich nicht benutzen, da ich die Debeka eigentlich für einen kompetenten Anbieter im Bereich der PKV-Welt halte. Vielleicht sind sie nicht die besten und günstigsten am Markt, mit Sicherheit aber auch nicht die schlimmsten und teuersten.

    Eine Versicherung ist halt auch immer irgendwo eine Wette.


    Manchmal geht sie auf, manchmal nicht (meisten eher wohl nicht, ansonsten würden diese Versicherungen wohl gar nicht angeboten?!). Bei Dir aber anscheinend schon, gratuliere! Wäre es dann nicht (folgerichtig) überlegenswert, die Versicherung nach diesen Maßnahmen zu kündigen? Sonst zahlst Du ja jetzt weiter Beiträge..


    P.S: Meine Zahnärztin hatte meine Zähne auf meine Frage bzgl. Sinnhaftigkeit einer Zahnzusatzversicherung vor vielen Jahren (GKV) beurteilt und gesagt, da würde eigentlich in den nächsten Jahren nichts "Großes" kommen.


    Habe dann monatlich Geld zur Seite gelegt für den Fall der Fälle. Es kam bis heute (12 Jahre vergangen) auch nichts Großes.

    Hello,


    Kennt jemand einen flexiblen Steuerrechner? Meine Frau erhält Bruttogehalt und geldwerten Vorteil, andererseits hat sie verschiedene Einbehalte vom Brutto. Ich würde gerne besser verstehen, wie die einzelnen Komponenten auf das Nettogehalt wirken.


    Danke :)

    Ich hatte mal einen ähnlichen Fall und hatte dann die Lohnbuchhaltung meines AG gebeten, verschiedene Gehaltsabrechnungen zu "simulieren". Das war auch kein Problem.


    Ist das vielleicht eine Option?


    *edit: Bei den Online-Rechnern hatte ich nämlich das Problem - warum auch immer - die waren nicht exakt richtig bzgl. der Zahlen (oder ich war zu blöd, um alles richtig einzugeben, vermute ich eher...)

    Also mal ganz ehrlich: zwischenzeitlich habe ich viele verschiedene Anbieter/Vermittler/Makler kontaktiert, jeder rät mir zu etwas anderem, nur in einem sind sich alle einig: Hände weg von HUK und DEBEKA. Aber warum? Die DEBEKA ist die größte private Krankenversicherung und hat den besten Ruf bei Mitgliedern und Ärzten. Die HUK ist dafür die günstigste (und ggf. auch billigste) Kasse, aber die dort angeboten Leistungen würden mir aktuell dicke ausreichen. Ich benötige zudem kein 1 Bett-Zimmer und Chefarzt, zumal ich eh Krankenhäuser hasse und lieber zu Hause bleibe.

    Die Debeka ist bei Maklern unbeliebt weil sie bei diesen nicht vermittelt werden kann, sondern ihr eigenes Vertriebsnetz unterhält.


    "Hände weg von Huk" habe ich bei der PKV auch schon öfters gehört. Stichwort "Lockvogeltarife" (erst günstig, dann nicht unerhebliche Beitragssteigerungen).


    Also am liebsten würde ich gesetzlich bleiben, wenn ich weiterhin einen Arbeitgeberzuschuss bekäme, aber das wird auf Bundesebene derzeit (noch) nicht angeboten. Mit meiner hkk war ich super zufrieden und ganz nebenbei ist diese seit über 5 Jahren die günstigste bundesweit geöffnete GKV und bietet ein tolles Bonusprogramm an über das ich fast immer 150 EUR Geld oder 250 EUR Gesundheitsguthaben erhalten habe.

    Die GKV ist per se jetzt auch nicht schlecht. PKV und GKV sind halt 2 komplett unterschiedlich Systeme...


    Ich finde diese 2 Klassengesellschaft extrem unsozial und unfair - warum sollen PKV-versicherte besser behandelt werden als GKV-versicherte? Es geht vermutlich mal wieder nur ums liebe Geld...

    Das kann man in der Tat so sehen. Warum bevorzugen Ärzte i.d.R. PKV'ler? Das Thema hatten wir in einem anderen Thread (Assistenzart - PKV) bereits, teils ausufernd, behandelt.


    Meine Meinung hierzu: Die Anreize werden nicht von den Ärzten gesetzt, sondern von unserem Gesundheitssystem. Wenn man zu dem Schluss kommt, dass es hier eine Zweiklassengesellschaft gibt, unsozial und unfair, dann ist unsere liebe Politik aufgerufen, zu handeln. Die Bürgerversicherung wird schon etliche Jahre immer wieder mal diskutiert; passiert ist hier noch nichts.

    Ich bin schon ziemlich lange bei der comdirect und mit Service und Konditionen zufrieden.


    Der Aufschrei, dass das Konto auch hier nicht mehr komplett kostenlos (ohne z.B. Mindestgeldeingang) ist wie früher, war auch hier groß, aber ich denke wir haben alle verstanden dass bedingungslos kostenlos hier wie auch in anderen Bereichen einfach nicht (mehr) funktioniert.


    Mir ist das hier egal, da das comdirect-Konto auch mein Gehaltskonto ist und somit für mich weiter keine Gebühren anfallen.