Beiträge von Comandante

    Hallo, ich hoffe hier ist jemand in der Lage mir bzgl. der Wahl der Steuerklasse zu helfen und die offenen Fragen zu beantworten.


    Ich habe im Juli diesen Jahres geheiratet und wir versuchen nun ein Baby zu bekommen. Mein Mann verdient deutlich mehr - daher wäre eigentlich die Kombination er 3 und ich 5 am vorteilhaftesten (aktuell sind wir noch in der automatischen Kombi 4/4). Nun habe ich gelesen, dass wir - sobald wir einen positiven Schwangerschaftstest in den Händen halten am besten andersherum wechseln sollten, damit ich möglichst viel Elterngeld bekomme. Bevor ich das später in der Aufregung vergesse würde ich gern direkt in die Kombi ich 3 , er 5 wechseln. Auf dem Antrag zum Steuerklassenwechsel gibt es die Möglichkeit, die neue Wahl rückwirkend im Jahr der Eheschließung zu beantragen.... Das macht in diesem Fall keinen Sinn, richtig? Da wir sonst ja etwas nachzahlen müssten? Schließlich ist diese Wahl ja ohne die Elterngeld Betrachtung eher negativ für unser HH-Nettoeinkommen ist (aber diese Differenz bekommen wir bei der Steuererklärung zurück!?)... habe ich das so richtig erklärt und verstanden?

    Wegen der engen Fristen bis zu einer Entbindung macht es sogar Sinn, bereits mit dem Gedanken des Kinderwunsches die Steuerklasse entsprechend zu wechseln. Ansonsten könnte es eng mit der vollen Berücksichtigung der neu gewählten Steuerklasse für das Elterngeld werden.


    Rückwirkend wäre m.E. in diesem geschilderten Fall nicht nötig.


    (Keine Rechtsberatung)

    Hi an alle,

    ist es sinnvoll, einen Wartungsvertrag abzuschließen für eine neu installierte Gasheizung im eigenen Reihenhaus

    Ja, definitiv


    Was darf der jährlich kosten ?

    Von - bis.


    Die Frage ist auch, bei einer neuen Gasheizung, ob jährlich überhaupt notwendig ist. Kann ggf. der Fall sein wegen Garantie o.ä.


    Wir haben eine Erdwärmepumpe, da ist die Wartung deutlich teurer als 100 Euro von dem Unternehmen, die die Anlage installiert hat. Mit Sicherheit könnte ich jetzt diverse Angebote einholen und ich wette, da könnte ich bestimmt 50-100 Euro im Jahr "sparen". Vielleicht sogar 150 Euro. Vorteil bei meinem Unternehmen: Monteur ist persönlich bekannt, kommt auch bei anderen Kleinigkeiten oder Problemen im Haus fix vorbei und bringt die Dinge in Ordnung. Keine extra-Rechnung. Ich unterstütze ein mittelständisches Unternehmen aus meiner "Ecke" (ok, ein anderes Unternehmen aus der "Ecke" könnte die besagten 150 Euro günstiger sein, touché). Und ich habe die Sicherheit - oder zumindest oberflächliche Sicherheit - dass ich weiß, das Unternehmen, das die Wartung durchführt, kennt meine Hausinstalltion von A-Z.

    Hahhaha nicht schlecht! :D
    Naja dann sollte ich auch mal nachfragen wieviel ich denn jetzt habe, oder kann man sich das beim online bankíng anzeigen lassen?

    So sieht es aus, genau dafür gibt es das online banking... alternativ klickst Du auf Deinen monatlichen Kontoauszug, und schon ist Dir geholfen :)

    Statt zu fragen, weshalb Bauen so teuer gemacht wird, sollte man vielleicht eher fragen, weshalb manche (viele) Leute so (zu) teuer bauen ;-)


    Ich wohne seit vielen Jahren in der Peripherie der Peripherie einer Großstadt. Für mich passte und passt das, aber für die zahlreichen Berufspendler nur sehr eingeschränkt; die meisten sind 10 bis 13 Stunden pro Arbeitstag von zu hause weg und verballern - trotz Fahrgemeinschaften - leicht 300 € fürs Fahren bzw. Pendeln. Lebensqualität geht anders ;-)


    Zu den Preisen der üblichen Immos (selbstgenutze Einfamilienhäuser, teils mit Einliegerwohnungen)... Trotz "günstigerer" Preise für Bauland als in den Gebieten mit deutlich besserer Infrastruktur kosten die hübschen Hütten den Neubauern, wenn Nachbarschaftshilfe nicht möglich ist, mehr als die Verkehrswerte. Kopf auf Tischplatte! Objekte von Scheidungsopfern stehen ewig leer... und hunderte von Rentnerehepaaren leben in viel zu größen Häusern, die sie in jüngeren Jahren "bedarfsgerecht" geplant und gebaut hatten.

    Eigentum hat auch was mit Lifestyle / Lebensgefühl zu tun. Ich glaube, rein rechnerisch betrachtet nehmen sich zur Miete Wohnen / Eigentum nicht viel, wenn man die Investitionen in die Immobilie mit berücksichtigt. Der Nachteil bei der Miete ist halt, immer im Hinterkopf zu haben, dass man jederzeit wegen Eigenbedarf gekündigt werden könnte. Gerade im höheren Rentenalter mit Sicherheit keine schöne Sache.


    Den Aspekt mit den zu großen Häusern / Rentner sehe ich so, dass man halt die Bude verkauft, wenn es nicht mehr passen sollte. Das würde ich bei meinem Eigentum auch genauso machen. Weniger wert ist das Haus jedenfalls nicht geworden.


    Überdies: Die Baupreise steigen, der Wert der Immobilien ggf. halt aber auch. Das ist mit zu berücksichtigen.

    Ja und Nein. Wir sind 2008 hier in eine periphere Lage eines Ballungsraums gezogen, da grasten um die Ecke noch die Kühe und es gab Leerstand, es gibt Leute, die hier Urlaub machen. Seither haben sich hier die Preise verdoppelt, unterhalb ist ein großes inzwischen voll bebautes Neubaugebiet. Das Grundproblem bleibt aber trotzdem. Zwar ist Nahversorgung vorhanden, für gute Einkaufs- und Unterhaltungsmöglichkeiten muss man fahren, ebenso für bessere Ärzte, schon die Grundschüler fahren Schulbus. ÖPNV nicht sonderlich attraktiv, abends und am Wochenende problematisch. Das stellt einen durchaus nicht zu vernachlässigenden Aufwand an Geld und Lebenszeit dar.


    Die Schwiegereltern wohnen 30 km weiter, da gibt es dann gar nichts mehr, weder Einkaufsmöglichkeit noch ÖPNV noch sonst was. Obskures Kabel-Internet des Energieversorgers über den Holzmast. Ich gehe nicht davon aus, dass ihr Haus eines Tages verkäuflich sein wird...

    Wir wohnen wohl ähnlich mit den gleichen Herausforderungen. Internet ist bei uns - hatte mich auch schon fast gewundert und es war vorher eine meiner Hauptsorgen - gar kein Problem. Top-Leitung. Wir haben aber auch neu gebaut. Davon ab ich bin froh, dass ich aus der Stadt raus bin (dort aufgewachsen), nicht erst seit Corona.


    Bzgl. Deiner Schwiegereltern - ich meinte auch nicht, dass man das jetzt per se sagen kann. Eher tendenziell. Ich denke auch, dass die o.g. "Teppichfraktion" - da zähle ich mich übrigens mit dazu, denn für meinen Job brauche ich v.a. 1. einen Laptop, 2. ein Handy, 3. Internet, das wars - gar keinen so kleinen Anteil der Erwerbstätigen in Deutschland bildet.

    Es ist ja nicht so, dass es in D kein günstiges Bauland gibt!

    Wenn ich da an Gegenden im Sauerland, Eifel oder den Harz denke, kann man dort auch heute noch sehr preiswert Grundstücke bekommen.

    Ach nee, das EFH-Haus soll natürlich im Einzugsbereich einer der Boom-Regionen Deutschlands liegen, nicht wahr? :D

    Freunde von uns haben kürzlich in Luckenwalde ein Haus gekauft. Recht preiswert, wäre mir aber zu Weit um z.B. täglich nach Berlin zu pendeln. Wir hören aber, dass es inzwischen Leute gibt die das so machen.

    Ich würde sagen, Corona und "Homeoffice" haben eher zu einer Aufwertung der peripheren Lagen geführt. Natürlich muss als Grundvoraussetzung ein einigermaßen funktionierender Internetanschluss vorhanden sein.

    Die Advanzia meldet nicht den Kreditrahmen an die Schufa und ist großzügiger als Hanseatic, wo man mit 500 oder 1.000 EUR Verfügungsrahmen anfängt.


    Barclays und Santander fragen monatlich die Schufa ab.

    Barclays erhöht auch sehr zügig den Kreditrahmen (anscheinend, wenn die Schufa passt :))

    Bauen ist auch gerade deshalb aktuell so teuer, weil die Preise für die Rohstoffe stark angestiegen sind. Das hat auch bzw. v.a. mit den gestörten Lieferketten seit Corona zu tun.


    Könnte nächstes Jahr auch wieder anders aussehen - also bzgl. der Preise für die Rohstoffe.

    Ich rate grundsätlich zu einem ETF-Sparplan bei einem Online Broker (vgl. Finanztip-Artikel).


    Robo-Advisor ist m.E. für "simple" ETF-Sparpläne überflüssig. Das kann man durchaus selbst gut managen und hier reicht fast schon die Lektüre bei Finanztip.


    Ich würde aber auch überlegen, ob ich nicht die 5.000 € oder zumindest einen Teil davon auf einem Tagesgeld-Konto parken sollte. Durch Umzug oder sonstige (unvorhergesehene) Ereignisse kann es mal schnell passieren, dass man fix einen Notgroschen braucht... (und Festgeld ist da wiederum kontraproduktiv)

    Finanztip hat einen Artikel zum Thema Girokonto verfasst:


    https://www.finanztip.de/girokonto/


    Auszug:

    3 Welche Girokonten bieten besonders gute Leistungen?

    - DKB

    - ING

    - comdirect


    Bei der comdirect ist der Vorteil, dass man zusätzlich noch eine Filiale (Commerzbank) als Anlaufstelle hat z.B. für Bargeldeinzahlungen und Bargeldauszahlungen am Schalter (Tochter der Commerzbank).


    Ich an Deiner Stelle würde zusätzlich auch noch die 1822direkt (Tochter der Frankfurter Sparkasse) ins Auge fassen.

    Sehe ich ähnlich. Vorsorge / Geldanlage immer besser auf mehreren Beinen. Eine KLV kann durchaus dazu gehören.


    Ich hatte einen Alt-Vertrag auf dem Zweitmarkt erworben:

    • Ursprünglicher Versicherungsbeginn im Jahr 2000 (damit dürften sämtliche Abschluss- und Vertriebskosten bezahlt sein)
    • Garantiezins: 3,25%
    • Gewinnbeteiligung 2019: 3,25% (tolles Extra, ich kalkuliere aus Sicherheitsgründen aber nur den Garantiezins ein; die Gewinnbeteiligung sinkt natürlich kontinuierlich...)
    • Laufzeitende: 2027

    Umschichten dürfte keine gute Idee sein. Du bekommst keine Garantie auf Aktienfonds mehr.


    Liegenlassen oder Vertrag auflösen und dann als "Lehrgeld" verbuchen sowie das Geld dann in ETF's anlegen dürfte die naheliegendste Empfehlung sein (vgl. hierzu auch den fairr-Riester-Thread).

    Das dürfte eine Minderheitenerfahrung sein:


    https://de.trustpilot.com/review/www.santander.de

    Ich habe mir das mal angeschaut. Man muss der Vollständigkeit hierbei hinzufügen, dass es sich um viele andere Themen (Autokredit, Baukredit, etc.) handelt. Insofern lassen sich vielleicht nicht genaue Rückschlüsse auf die 1A-Kreditkarte der Santander Bank ziehen.


    Das Problem bei Bewertungen ist zudem generell, dass sich grundsätzlich - in allen Bereichen - meistens die Menschen melden, die eine negative Erfahrung gemacht haben. Beispiel Restaurantbesuch: 1.000 Gäste gibt oder gab es, 900 sind zufrieden und davon melden sich 10 mit einem positiven Feedback. Von den unzufriedenen 100 Kunden melden sich 50 mit einem negativen Feedback.


    Daher durchleuchte ich Bewertungsportale und Bewertungen kritisch und man sollte nicht automatisch von einer "Minderheitenerfahrung" sprechen.


    Aber das ist meine persönliche Meinung.

    aktuelle Frage: soll man aktuell noch einen Neuvertrag als Riesterförderung abschließen oder darauf warten, dass die neue Bundesregierung ein neues und besseres Produkt ggf. selbst anbietet oder der Markt sich auf neue Konditionen verständigt? Was passiert dann mit den alten Riesterverträgen? Ich bin aktuell noch in dem DWS TOP Rente "gefangen" und zahle weiterhin den Höchstbetrag monatlich ein... sinnvoll? Über einen Vermittler erhalte ich den kompletten Ausgabeaufschlag und die jährliche Depotgebühr komplett rückerstattet, aber leider nicht die Vertriebs und Bestandsprovisionen...und leider sind es nur aktive Investmentsfonds und keine günstigen ETFs...

    Macht m.E. nur noch Sinn, wenn man neben der eigenen noch mindestens eine Kinderzulage mit dabei hat.


    Wenn das bei Dir der Fall sein sollte - Schau Dir mal Union Investment an und sieh zu, dass alles soweit wie möglich in Aktienfonds fließt.. Viel Erfolg!