Beiträge von Comandante

    Wobei auch einen Eigentümer das Schicksal eines 'problematischen' Nachbarn ereignen kann. Wir hatten bei uns im Block auch gerade so einen Fall. Die gesamte Hausgemeinschaft wurde durch eine Mieterfamilie 'terrorisiert'.

    Zum Glück hat sich der Vermieter (Genossenschaft) darum gekümmert.

    Schon Schiller wußte: "Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt."

    Sehr richtig. Und selbst wenn man vermeintlich einen lieben Nachbarn gefunden hat, ein Wechsel durch verschiedene Umstände (Tod, Wegzug) ist leider auch immer möglich.


    Unterm Strich bleibt es wie so oft gepredigt: Richtig oder falsch gibt es nicht bei Mieten / Kaufen. Eher eine Lifestyle-Sache. Wir haben uns für Eigentum entschieden und sind auch happy damit, so entscheidungsfrei zu sein. Aber wenn bei uns eine größere Reparatur anstehen sollte, werden wir uns sicher auch mal "ärgern"...

    Danke für die vielen Anregungen!

    Es ist eine nicht einfache Entscheidung. Wahrscheinlich ereilt einen beim Kauf einer ETW später mal die Kaufreue. Vor allem weil die Kaufpreise schon etwas abgehoben sind (Raum Düsseldorf/Viersen). Klar haben wir noch Geld zum Leben übrig aber mir wird übel wenn ich den VKPreis unseres Hauses 1:1 in einer ETW anlege. Das Haus ist definitiv zu groß für uns und wir möchten das auf jeden Fall Kindern und Enkel verkaufen.

    Das ist in den Metropolregionen die traurige Realität. Wäre die Vermietung an die Kinder/Enkel eine Option; und mit den Mieteinnahmen bezahlt man (wenistens einen Teil) der dann neuen Miete oder aber ETW? Das Haus bliebe so auch in der Familie und im Erbfall wäre es für die Kinder günstiger als das Haus Euch abzukaufen.

    Wichtig ist auch noch, wenn man jahre/jahrzehntelang im Eigentum gewohnt hat: Kann man "mental" dann zur Miete wohnen? Kann man damit leben, dass der Vermieter halt gewisse Dinge entscheidet und man hierauf keinen Einfluss mehr hat?


    Meine Mutter hat z.B. nach langer Eigentumsphase kurzzeitig zur Miete gewohnt, dann jedoch entnervt schnell wieder Eigentum zur Selbstnutzung erworben.

    Die Frage ist, was macht Ihr beim ausschüttenden dann mit den Erträgen? Wieder anlegen? Ist das nicht gehopst wie gesprungen, wenn man wieder in den gleichen ETF investiert? Zumal meines Wissens beim Ausschüttenden der Kurs sich ggü. dem Thesaurierenden entsprechend auch ändert (wie bei Dividendenaktien).

    Wie wäre es denn, das Kindergeld komplett per Sparplan in ETF zu hämmern; dann kommt wenigstens ein Sümmchen zusammen...


    Und obendrein würde ich alle Verwandten und Freunde 'briefen', die üblichen Geschenke (Geburtstg, Ostern, Weihnachten...), die oftmals z.T. unnütz und überflüsig sind, materiell auf die Hälfte zu reduzieren und die andere Hälfte auf's Depotkonto zu überweisen. Mit dieser Asche wird das Kind voraussichtlich als Millionär*in in Rente gehen...

    Wer es sich leisten kann: Ja, definitiv. Das mit den Geschenken ist total praktisch, leider nicht "sexy" :( Wenigstens auf einen Drogeriemarkt-Gutschein sollte man aber bestehen ;)

    Glückwunsch!


    • Bei diversen Versicherungen das Kind mit anmelden (wird meistens mit versichert sein), am wichtigsten Krankenversicherung!
    • ETF-Sparplan von mind. 25 €/Monat auf einen Welt-ETF gem. Empfehlung Finanztipp
    • Elterngeld / Kindergeld
    • Hebamme / Kinderarzt wählen
    • In der aktuellen Belieferungssituation seht zu, dass Ihr zumindest schonmal eine Packung Fieberzäpfchen und einen Fiebersaft zu Hause habt, für den Fall der Fälle

    Und jetzt, Windel frei 8)

    In der Vergangenheit waren Beitragserhöhungen ein großes Thema in der PKV, je nach Gesellschaft mit unterschiedlich hohen Anpassungen. Diesen Aspekt solltest Du unbedingt mit berücksichtigen (wie hat sich der jeweil. Tarif in der Vergangenheit entwickelt - keine Garantie für die Zukunft, aber ggf. ein Ansatzpunkt).


    Was ist mit Gesellschaften wie Alte Oldenburger, R+V Versicherung, Barmenia?


    (Natürlich muss man die Beitragsanpassungen der PKV immer auch im Vergleich zu denen der GKV sehen. Die sind durschnittlich auf das Jahr gesehen meine ich recht ähnlich.)

    Comandante so lange es funktioniert, braucht es ja auch kein System, finde ich. Ansonsten mag ich es möglichst entspannt und so klingt es bei euch auch, was ich sehr sympathisch finde.

    Die Lebenszeit ständig alles aufzurechnen, das wäre es mir nicht wert. Allerdings, wenn ich das Gefühl hätte, mein Partner würde sich ausgenutzt fühlen oder hätte ein Problem, wenn ich z. B. mehr zahlen würde als er (gibt ja noch einige Männer für die das auch ein Ego-Ding ist), dann müsste man sich halt schon damit beschäftigen. Glücklicher Weise war es für mich noch nie Thema, aber finde die Fragestellungen schon interessant.

    Da kommt der kürzlich generierte Ehevertrag-thread hier ins Spiel, wo die Meinungen ein bisschen auseinandergehen :)


    Wir haben keinen Ehevertrag und im Scheidungsfall hätte sie dann glaube ich keinen Nachteil...

    Ich verdiene mehr als meine Frau (sie Teilzeit). Vieles teilen wir, manches zahle ich anteilig mehr und einige Dinge (z.B. Hausinvestionen, Urlaube) zahle ich einfach, um das auszugleichen. Meiner Frau ist es wichtig, ein eigenes Konto zu haben.


    Genau gerechnet haben wir es nie, aber wenn ihr mal Geld fehlt, überweise ich es ihr einfach.


    Du siehst, bei uns ist kein richtiges "System" vorhanden 🤷🏼‍♂️

    Nun ja, das wird ja in einem Vertrag von beiden Seiten geregelt. Nicht nur von einer Seite (sonst wäre es kein Vertrag).

    Ich denke, nur um das Beispiel "Zugewinn" zu nennen: Wenn der eine Teil viel Zugewinn hat, möchte er, dass dieser entsprechend anders abgesichert wird. Heißt ja nicht, dass die Kinder nichts kriegen, im Gegenteil. Das könnte man dann sogar explizit regeln (aber eben so, dass der Ehepartner z.B. nur begrenzt etwas bekommt im Scheidungsfall).


    Das gleiche könnte für die Rentenansprüche gelten, sofern das vertraglich überhaupt umgesetzt werden könnte. Da mache ich ein Fragezeichen.


    Nochmal: Ich kann an einem Ehevertrag nichts verwerfliches finden.

    Wie wahrscheinlich bei den meisten anderen hier, die verheiratet sind, habe ich auch keinen Ehevertrag.


    Aber: Formal betrachtet, finde ich es eigentlich total sinnvoll und ziehe den Hut vor allen, die das vor der Ehe dann auch durchziehen. Es wird soweit alles geregelt und nichts dem Zufall überlassen. Für beide Seiten. Da ist m.E. nichts schlechtes dran.


    Der Mensch ist doch sonst auch ein Freund von geregelten Dingen. Warum tut man sich hier so schwer? Bei bzw. vor der Eheschließung kommt scheinbar mächtig Faktor "Mensch" ins Spiel... :) (ohne Wertung)