Beiträge von Comandante

    Man kann auch zweigleisig fahren. Einen Teil mit 18 geben, dann muss eben die Erziehung dafür sorgen, dass das nicht verprasst wird.

    Und auf dem zweiten Gleis ETF-Rentenversicherung als Nettotarif. Versicherungsnehmer Onkel, versicherte Personen Kinder. Kein Steuerkram und die versicherte Person erfährt nicht unbedingt mal von der Existenz des Vertrags. Diesen Vertrag dann mit 25 oder 30 offenbaren.

    Tue ich mich schwer mit. Auf der einen Seite "schön", aber auf der anderen enthalte ich meinen Kindern was vor (intransparent). Muss man wollen und mögen.

    Mein Vater möchte meinen Kindern Geld hinterlassen. Heute sind sie 7, 4, 1... irgendwann sind sie erwachsen. Ich habe Sorge, dass mit 18 mit einem der 3 der Gaul durchgeht und sie ein sechsstelliges Erbe verjubeln.


    Ich kenne den Weg der Testamentsvollstreckung, so dass sie erst mit 25 Zugriff auf das Vermögen haben. Das finde ich prinzipiell gut.


    Gibt es andere, sinnvolle Möglichkeiten, dafür zu sorgen, dass das Geld in Bildung, Gründung oder Immobilien geht und nicht in Autos etc?

    Das Thema steht bei uns auch im Raum.


    Persönlich habe ich bereits ein Junior Depot für meine Kinder angelegt. Mit 18 sollen sie den Zugriff bekommen. Vorher versuche ich ihnen ein Grundverständnis für das Thema Finanzen beizubringen. Die Überlegung, was wäre, wenn sie "alles auf den Kopf hauen", habe ich natürlich auch angestellt. Man will ja nur das Beste für die Kiddies.


    Nun will auch die Oma für die Enkel was tun. Auch hier würde ich mich nicht sperren, dass sie mit 18 Zugriff bekommen. Letztlich würden sie doch nur die ganze Zeit warten und warten, bis sie Alter xy erreicht haben, brauchen aber das Geld für gewissen Dinge. Wer sagt, dass sie mit 25 nicht genauso denken wie mit 18?


    Ich finde, so lernen sie schnell Verantwortung für ihre Finanzen (und fürs Leben). Daher schließe ich mich voll und ganz der Meinung von Referat Janders voll und ganz an. Treffender kann man es nicht formulieren.

    Die Frage ist ob das klappt. Autokraten sind nicht an der Macht weil sie sich einfach absägen lassen. Und mit höherem Druck kann man auch leicht die Wagenburgmentalität stärken.


    Mit fällt spontan kein Land ein, in dem Sanktionen dazu geführt haben, dass die Regierung abgesägt wird. Weder in Kuba noch Venezuela noch Nordkorea haben sich die Regierungen dadurch beeindrucken lassen. Auch Napoleon ist schon mit seiner Idee einer Kontinentalblockade gescheitert ;)

    Das steht richtigerweise auf einem anderen Blatt.

    Nun ja, in die Türkei fahren auch weiter viele Deutsche, trotz "Despot".


    Was Sanktionen bewirken, habe ich persönlich live in Kuba erlebt. Das kann einem schon leid tun für die Bevölkerung (die scheinbar trotzdem nichts an Lebensmut verloren hat).


    So wie ich es verstanden habe, sollen die Sanktionen im Endeffekt das Regime Putin treffen. Alles was "russisch" ist oder mit Russland zusammenhängt, wird quasi verbannt. D.h., man ordnet diesem Ziel alles unter, auch wenn es "Unschuldige" trifft. Das gleiche würde dann streng genommen auch für Reisen nach Russland gelten (davon ab finde ich es ein traumhaft schönes Land mit wunderschöner Natur, welches ich vorhatte, einmal länger zu bereisen).

    Moin,

    was haltet ihr von Aktiensparplänen?

    Ist dies eine sinnvolle Anlagemöglichkeit?

    Zur weiteren und gezielten Diversifizierung sicherlich nicht schlecht.


    Alleine auf Aktiensparpläne setzen würde ich nicht. Dann schon eher auf breiter gestreute ETF's und die Dinger als Beimischung.

    Ich habe schon seit längerem einen ETF-Sparplan. (Zur Zeit noch bei Onvista, ich werde den Sparplan aber wohl bald bei ING fortführen.) In der Postbox sind regelmäßig Wertpapierabrechungen und Depotauszüge. Müsste man diese Dokumente gesondert abspeichern? Das habe ich bisher noch nicht gemacht... :rolleyes:

    Nein

    Kommt drauf an, ob er als Beimischung fungiert oder Du ihn nur exklusive besparst.


    Gerd Kommer hält langfristig nichts von Commodities.


    Aufgrund des Krieges in der Ukraine laufen Commodities natürlich gerade super. Aber nur auf Trends aufspringen, scheint mir nicht klug.

    Meine Aussage bezog sich auf Einzelkäufe. Ein TE hatte vor zwei Wochen die Nicht-Ausführung reklamiert. Da hatte dann der Spread gettex ggü. L&S um den Faktor 10 unterschieden. Seither bin ich da einfach vorsichtig. Unabhängig davon ist es immer ein Rechenexempel. Beim Sparplan und kleinen Käufen dürfte es wenig relevant sein, bei großen durchaus eine Überlegung wert.


    Aktuell sieht es beim größten ETF so aus (Quelle Guidants Handelsplatzübersicht, auf den Wert von Baader schauen, gettex ist ein wenig verzögert) Ich habe es mir ein paar Minuten angeschaut, die Tendenz ist weiterhin so, dass die Spreads höher sind.

    community.finanztip.de/wcf/attachment/1991/

    Interessant ist, schon wieder 0,02 € Unterschied zwischen gettex und L&S, wenn ich den ETF kaufen will :/ Aber gettex ist jetzt günstiger :)


    Bei Einzelkäufen sicherlich auch noch einmal differenziert zu betrachten das Ganze.

    [...]


    Generell beobachte ich derzeit bei gettex gegenüber anderen Handelsplätzen, speziell L&S, zeitweise erhöhte Spreads, weswegen ich schon bei SC geplante Käufe nach SB verlegt habe.

    Das mit den Spreads habe ich mal für mich beobachtet und durchgerechnet.


    Beispiel ein ETF-Sparplan MSCI World. Bei SC (gettex) beträgt der Spread ggü. anderen Handelsplätzen wie L&S - wenn er denn vorhanden ist - ca. 0,02 €. Das macht bei obigem Sparplan, wenn man auch einige hundert Euro pro Monat spart, einen Betrag von 0,10 - 0,20 €/Ausführung aus. Bei Smartbroker muss ich aber ggf. - es sind ja gar nicht alle Sparpläne kostenfrei - mindestens (!) 0,80 €/Sparplanausführung zahlen. Damit hat sich der Spread - wenn er dann auch wirklich da ist bei der Ausführung - ja wieder mehr als egalisiert.


    Ich kann aber nur für "simple" ETF-Sparpläne in dem Beispiel sprechen.


    Gerade eben habe ich aber dann noch den Check bei einer Aktie gemacht. Gettex 0,02 € teurer als Tradegate. Der Vergleich lief über die comdirect und diese Aktiensparpläne sind nicht kostenfrei, wenn ich nicht irre.

    Wie ist es eure Meinung dazu, gerade jetzt einen russischen ETF zu kaufen? Man soll ja kaufen, wenn die Kanonen donnern. Und das tun sie wohl gerade (leider nicht nur metaphorisch gesprochen).

    Es gibt Dinge, die haben einfach keine Zukunft. Einen russischen ETF zähle ich für mich irgendwie dazu. Ich kann gerade nicht sagen warum, ist so ein Gefühl :/

    Ich habe große Mengen Nudeln, Reis, Mehl und Hefe gekauft. Von den 3 Paletten Klopapier, die ich 2020 gekauft habe, sind noch 2,5 Paletten da. Ich denke allerdings doch schon mal über eine vorsorgliche Aufstockung der Bestände nach.:/

    Gasbestände sich ausreichend um einige Wochen Kochen zu können.

    Ansonsten steht der Klappspaten bereit um im Garten ein Erdloch auszuheben. Allerdings ist doch den Regen der letzten Wochen so dermaßen aufgeweicht, dass ich damit erst Anfange, wenn es etwas abgetrocknet ist.

    Du lachst, ich auch - aber meine Frau hat jetzt so eine Liste mit "Notfallprodukten" aufgestellt ^^=O

    Wenn die Rechnung nicht aufgeht, ist es für einen Wechsel aber zu spät.


    naja, hier geht es ja nicht um existenzbedrohende Kosten. Gerade für einen Beamten nicht. Man muss sich den nur bewusst sein. Aber dann kann die Wette natürlich eingehen. Da gebe ich dir vollkommen recht

    Und wenn die Rechnung aufgeht, braucht man nie gewechselt zu haben :) Ganz ehrlich: Ich glaube kaum, dass die Debeka bei den zig hunderttausenden/Millionen versicherten Beamten im alten Tarifgefüge es wagt, das "Fass" aufzumachen..