Beiträge von Comandante

    Naja, die Bank ist m.E. rechtlich dazu verpflichtet, solche Transaktionen zu beobachten und ggf. zu melden. Immerhin handelt es sich um potentielle, entgangene Steuereinnahmen des Staates.


    Es sieht ja nach einer Schenkung aus und hierfür gibt es Freibeträge; ab einer gewissen Schwelle fällt eben Schenkungssteuer an.


    Die Finanzämter / Steuerfahnder gehen meines Wissens rigoros mit solchen Sachverhalten um und dass - selbst bei "kleinen" Steuerdelikten von KMU's - der Staat einen riesen "Krawall" (Blaulicht, Lärm, Zoll) ausübt, was den Ruf eines Akteurs nachhaltig schädigen kann und anscheinend explizit der Abschreckung dienen soll, sollte jedermann für das Thema sensibilisieren. Und allerspätestens mit dem Wissen, dass Finanzämter "Steuer-CD's" kaufen.


    Ich kann daher nur dazu raten, mit offenen Karten zu spielen und dies ggf. dem Finanzamt zu melden (es könnte sogar sein, dass man eine Schenkung, auch wenn keine Steuer anfällt, dem FA melden muss.. bitte mal genau nachlesen im Gesetztestext). Es ist durchaus möglich, dass die Bank das Geld einbehalten darf und von Deiner Seite kein Anspruch auf etwaige Zinsen besteht. Insbesondere wenn sich der Verdacht erhärtet.


    Ich bin aber kein Steuer-oder Rechtsberater und dies stellt somit nur meine subjektive Meinung dar. Wenn sich das Thema in den nächsten Tagen nicht löst, empfehle ich Dir, Deinen Rechtsbeistand zu konsultieren.

    Ich hatte mich seinerzeit bewusst für die Debeka entschieden - Größe und Alter der Tarife.


    Zurückblickend kann ich sagen, dass ich seit 3 Jahren dort versichert bin und eine Erhöhung hatte (ca. 5%), 2 Jahre hatte ich keine Erhöhung (aber auch keine Beitragssenkung).


    Im Familien- und Bekanntenkreis kriege ich aber auch mit, dass die Beiträge der Debeka im Alter tatsächlich teilweise sinken. Das finde ich hinsichtlich der Diskussion um die Beitragssteigerungen in der PKV schon sehr spannend.


    Insgesamt fahre ich persönlich weiter wesentlich günstiger als bei der GKV und unabhängig von der Beitragsdiskussion hatte ich mich bewusst für die PKV entschieden, da ich persönlich an das GKV-Kollektivsystem nicht glaube und zudem meine Leistungen vertraglich abgesichert haben wollte.

    Kurze Frage an die "Altkunden":


    was muss man zur Erstattung der ATM Gebühren tun? Braucht man die ATM Quittungen als Belege ? Oder reicht eine Mail?


    Vielen Dank!

    Das würde mich auch mal sehr stark interessieren wie das die Santander handhabt.


    Bei der DKB war früher eine E-Mail ausreichend (aber auch diese Bank hat diese Erstattungen mittlerweile eingestellt, meine ich).

    Natürlich betreibt die Debeka wahrscheinlich Eigenwerbung. Genauso machen es aber andere, auch die GKV.


    Aber entscheidend ist: Wenn die Erhöhungen GKV und Debeka ähnlich waren, so hast Du bei der Debeka bzw. bei der PKV den Vorteil, dass Deine Leistungen - im Gegensatz zur GKV - garantiert sind und eigentlich nicht beschnitten werden können.

    Schon klar, dass es formal so geht..... Finde es einfach zum....... Ja wir haben mal nach der Einladung zum Kontomodellwechsel Überweisungen zusätzlich formal mit "Gehalt" bezeichnet, um die Bank zu behalten ...... Hat nicht geholfen.


    Werden jetzt wechseln, wird viel Arbeit..... Briefbögen, Dauerauftrag, Einzugsermächtigungen.... Nie mehr SPARKASSE MAINZ!!!


    Wo bleibt da der sparkassenpolitische Auftrag?

    ... zumal es viele gute und kostenlose Alternativen von Filial- und Direktbanken gibt - eine Übersicht kann man hier gut auf der Finanztip-Homepage bekommen.


    Die Sparkassen werden es nur lernen was ihr Verhalten bedeutet, wenn ihre Kunden ihnen dann auch konsequent den Rücken zukehren.

    Den Ausführungen von muc stimme ich voll zu.


    Offensichtlich möchte Ihr Arbeitgeber Sie "loswerden". Wenn Sie noch 6 bzw. 8 Jahre arbeiten müssten, wie würde dann das Gesamtgehalt aussehen in Summe? Wahrscheinlich um einiges höher als die 10.000 €. Von daher sieht es natürlich nach keinem attraktiven Aufhebungsentgelt aus.


    I.d.R. kriegt man im Leben ja auch nichts "geschenkt". Allerdings würden jetzt bei mir die "Alarmglocken" klingeln und ich wäre an Ihrer Stelle bei einer Rückkehr auf alles mögliche gefasst.

    Ich wüsste gerne: Was ist eine "Finanzierungsgebühr".
    Zinsen sind es nicht, dann stände da ja "Zinsen".
    Gebühren können es aber auch nicht sein, denn "Gebühren" müssten vereinbart sein. Das ist nicht der Fall.

    Hallo,


    es ist möglich dass im Antrag das (möglicherweise voreingestellte) Kreuzchen bei Teilzahlungen belassen wurde.


    Ich würde einmal bei der Santander anrufen und nachfragen, ggf. können die das sofort auf den vollen Rückzahlungsbetrag ändern.


    Erstaunlicherweise waren die am Telefon immer echt recht hilfsbereit, so hatte ich z.B. meine PIN verbummelt und kostenlos eine neue bekommen.


    Viel Erfolg!

    Hallo,


    ich bin auch betroffen und musste mir das Schreiben 3mal zu Gemüte führen, um es überhaupt annähernd zu verstehen.


    Ich hatte ebenfalls 2015 widersprochen (zum Glück).


    Ich habe es jetzt so verstanden dass der Vorteil in den Neuerungen darin liegt, dass man wieder von dem UniEuroRenta in den UniGlobalVorsorge zurück umschichten kann, was vorher nicht ging und ja auch beim UniGlobal nicht geht.


    Letzten Endes hatte ich vor ca. einem halben Jahr direkt bei Union Investment mal angerufen und gefragt, ob man theoretisch überhaupt noch wechseln könne (nein, geht ja nicht mehr) und zudem hatte mir der Kundenbetreuer recht ehrlich gesagt, dass sich mein Depot relativ gut entwickelt hätte (ca. +20% - ja, hat es sich auch), so dass er in meinem Fall eigentlich auch keinen Sinn in einer Umschichtung sieht. Zugegebenermaßen eine Antwort, die mich ein bisschen (positiv) überrrascht hatte.


    Was ich damals auch nicht wusste war, dass vom UniGlobalVorsorge sehr wohl in den UniEuroRenta umgeschichtet werden kann. Das war mir früher gar nicht so klar da ich dachte, alle Parameter des UniGlobalVorsorge können so "eingestellt" (Aktien/Renten) werden, dass man zu 100% immer hier investiert bleibt.


    Ich rufe nächste Woche mal dort an um zu fragen, ob ich mir doch nicht etwas "entgehen" lasse - aber ich denke ich werde nichts machen, also in meinem Bestandsvertrag (UniGlobal) bleiben.


    Höhere Zinsen gehen i.d.R. einher mit einem höheren Risiko.


    Crowdinvesting ist mit Sicherheit interessant für Personen, die "Spielgeld" übrig haben. Ansonsten kann ich nur davor warnen:


    - Die Insolvenzgefahr von kleinen startups ist wesentlich höher als von größeren Unternehmen,


    - Im Insolvenzfall geht der Darlehensgeber i.d.R. leer aus (Nachrangdarlehen),


    - Es ist i.d.R. schwierig, umfassende und valide Informationen über das Projekt zu erlangen (das Unternehmen kann selbst beschließen, welche Informationen es herausgibt), i.d.r. keine Erlaubnis durch BaFin und damit keine verbundenen Auflagen zum Schutze des Verbrauchers,


    - Einfach mal überlegen: Natürlich gibt es Finanzierungslücken die Unternehmen schließen müssen. Aber wenn die Renditen dieser Projekte ständig positiv wären, dann würden die Banken diese Projekte oder Unternehmen liebend gerne selber finanzieren - warum sucht das Projekt / Unternehmen als diese alternative Finanzierungsform? Banken kommen zudem wesentich günstiger an das benötigte Geld


    Nicht falsch verstehen - es liegt mir fern, diese alternativen Investment-Anlagen pauschal zu verurteilen. Es sollte aber eher für kapitalmarktinteressierte Personen / "Profis" empfohlen werden als für den "Otto-Normal-Verbraucher".

    Ok alles klar - ich habe "zum Glück" noch zu den alten Konditionen abgeschlossen (100% - Bankeinzug). Finde das selber überweisen persönlich sehr lästig und dies ist auch der Grund, warum ich die Gebührenfrei-Mastercard so gut wie nie mehr einsetze.


    Ja, jetzt bei mir die Karte auch mit Jahresgebühr ab dem 2. Jahr angezeigt!


    Mit Limiterhöhungen habe ich allerdings keine Erfahrungen, da ich meine Karte regelmässig "auflade" , um die massiven Überziehungsgebühren zu vermeiden.


    Was meinst Du mit Überziehungsgebühren? Es gibt m.E. ein Kreditkartenlimit (Standard bei Santander glaube ich 2.000 €) und alles was drübergeht, funktioniert halt nicht. Lasse mich aber auch gerne eines besseren belehren.


    Aufladen geht in der Tat allerdings auch.

    Ich hatte wegen einer Limiterhöhung der 1-plus-card-Kreditkarte der Santander ein vergleichsweise umfangreiches Verfahren in einer der Bankfilialen zu durchlaufen.


    Gehaltsnachweise wurden (wie bei der Antragsstellung) gefordert. Des Weiteren wurden in einem vor Ort-Termin (wurde seitens Bank gefordert) die Frage gestellt, warum ich mehrere Kreditkarten besäße und wie hoch meine monatliche Miete sei. Es wurde auch die Frage gestellt, warum ich eigentlich das Limit erhöhen wolle und ob ich Rückstände bei den anderen Kreditkarten hätte.


    Schließlich wurde noch versucht, mir das Girokonto der Santander zu verkaufen.


    Interessanterweise lief eine Limiterhöhung der Kreditkarte bei der Barclaycard - welches noch um ein Vielfaches höher war - kurz und knapp per E-Mail-Kontakt.


    Bitte nicht falsch verstehen - Bonitätsprüfungen kann ich grundsätzlich durchaus nachvollziehen.


    Allerdigs finde ich es sehr spannend, wie sich die Geldhäuser hier in ihren Herangehensweisen unterscheiden.

    Guten Morgen,


    nachdem ich schon eine sehr kompetente Antwort auf das Thema Besteuerung von Lebensversicherungen bei Erwerb auf dem Zweitmarkt erhalten habe würde mich noch interessieren, ob es hierzu Erfahrungen gibt.


    Google liefert hierzu bei meiner Recherche ausschließlich Treffer zum Thema Verkaufen von Lebensversicherungen auf dem Zweitmarkt.


    Viele Grüße


    trapjaw

    Ich hatte vergangenes Jahr eine kleinere Erhöhung bei der Debeka.


    Für nächstes Jahr ist der Beitrag stabil geblieben.


    Ich kenne aber Freunde (auch Kunden bei der Debeka), wo der Beitrag für nächsts Jahr um 25% gestiegen ist. Hierbei muss man aber auch erwähnen, dass diese die letzten fünf Jahre keine einzige (!) Beitragserhöhung hatten.


    Im Vergleich zur GKV fahre ich immer noch viel günstiger mit der PKV.


    Man sollte die Beitragserhöhungen GKV / PKV auch gegenüberstellen, um ein geschlossenes Bild zu erhalten. Zudem die goldene Regel nicht vergessen: Anbieter nicht nur nach Preis, sondern vor allem nach Beitragsstabilität und Alter der Tarife, Anzahl der Tarife ... etc. vergleichen.