Beiträge von Schoko3

    Hallo zusammen,

    was macht ihr um im moment Geld zu sparen wo alles teurer wird?

    Freue mich über jeden Tipp!

    1) Einkaufsgemeinschaften bilden. Beispielsweise bei Gewürzen kann man so viel sparen.

    2) Im Angebot mehr kaufen und richtig lagern. Falls man auf einmal merkt das etwas weniger gegessen wird als gedacht auf die Einkaufsgemeinschaft zurückgreifen und dort die Ware im Tausch für anderes anbieten.

    3) Wieder mit der Natur leben: heißt: dann Lebensmittel kaufen wenn ihre regionale Erntezeit ist. Bedeutet natürlich das man nicht mehr alles immer hat - dafür viel günstiger, geschmackvoller, regionaler und weniger belastet mit Pestiziden etc. Und die Freude auf Erdbeeren ist riesig wenn man sie fast ein Jahr nicht mehr auf dem Teller hatte…

    Ich finde die Idee gut - auch wenn hier schon so kritische Stimmen kamen. Leider ist der Link zu den 100 Spartipps nicht mehr einsehbar, daher stelle ich hier mal ein paar Tipps ein, die ich sonst nirgends gefunden habe und die ja vielleicht Inspiration für weitere Tipps sein können:


    1) Radio statt Fernsehen

    Viele Menschen lassen in ihrer Wohnung immer das Fernsehgerät laufen (die Gründe dafür können sehr unterschiedlich sein, z. B. weil sie sich damit sicherer fühlen, oder weil sie sonst nicht einschlafen können, oder oder…). Der Spartipp lautet es stattdessen mal mit einem Radio zu versuchen, da dieses deutlich weniger Energie verbraucht als ein Fernseher. Auch ein Smartphone kann dafür verwendet werden (so dass man kein separates Gerät anschaffen muss) und dieses braucht ebenfalls deutlich weniger Energie als ein Fernseher.


    2) Kochwasser nutzen.

    Kochwasser (z.B. von Nudeln oder Kartoffeln) kann man noch nutzen: im Winter kann man es in einem Topf auffangen und erstmal weiter auf dem Herd stehen lassen bis es abgekühlt ist (Stichwort Heizung).


    3) Sommerküche

    Was im Winter ein Segen sein kann (siehe Tipp 2) kann im Sommer ein Fluch sein: jedes kochen erhitzt die ohnehin heiße Wohnung weiterhin. Daher lohnt es sich über die Einrichtung einer Sommerküche nachzudenken (die früher sehr verbreitet waren). Heute ist das recht einfach machbar: wenn man auf Terasse / Balkon eine Steckdose hat kann man hier zB eine mobile Induktions- / Ceranfeldkochplatte nutzen. Bitte darauf achten, dass Dämpfe abziehen können und Fett hässliche Flecken machen kann. Daher vielleicht erstmal nur mit dem Kochen starten und sich dann nach und nach rantasten.

    Durch das Kochen im Freien bleibt die Wohnung deutlich kühler und nebenbei richt es auch nicht so stark nach Essen.


    So - das waren drei Tipps, die ich so noch nicht gefunden habe. Jetzt bin ich auf Eure Inspirationen gespannt…

    Hallo zusammen,


    ich möchte gerne ausrechnen ob sich für mich ein Durchlauferhitzer / Miniboiler in der Küche rechnen würde. Kennt jemand dafür geeignete Tools?


    Hintergrund: Einfamilienhaus mit zentraler Warmwasseraufbereitung über Gas. Allerdings laufen erstmal über 10 Liter Warmwasser in der Küche weg bis das warme Wasser dort ankommt. Und nach 30 Minuten nicht-benutzen muss man wieder über 10 Liter laufen lassen bis man warmes Wasser an der Spüle hat. Grade in der Küche braucht man aber schonmal heißes Wasser um Fett abwaschen zu können. Daher überlege ich was dort aus wirtschaftlicher Sicht mehr Sinn ergibt:

    1) nichts ändern und viel Wasser ungenutzt wegkippen (und im Kessel später erhitzen - mit dem Effekt das viel heißes Wasser in den Leitungen wieder abkühlt. Also hohe Wärmeverluste. Aber günstiges Erhitzen da dafür Gas verwendet wird…)

    2) Durchlauferhitzer installieren, der am Warmwasser angeschlossen wird und so zumindest bei kurzen Entnahmen von Warmwasser für heißes Wasser sorgt. Bei größeren Mengenentnahmen würde dann irgendwann das Warmwasser aus dem zentralen Kessel ankommen / genutzt werden und der Durchlauferhitzer könnte seine Leistung zurückfahren. Nachteil: weiterhin Wärmeverluste über die Rohre für über 10 Liter Warmwasser.

    3) Durchlauferhitzer am Kaltwasser anbringen (um die Wärmeverluste über die Rohre komplett auszuschließen). Nachteil: sehr teures Erhitzen des Wassers, da komplett über Strom.

    4) Miniboiler am Kaltwasser installieren (Betrieb mit Strom) und diesen zu den klassischen Zeiten (morgens/abends) nutzen. Wärmeverluste über die Leitung wären hier ebenfalls Geschichte.


    Die vierte Variante klingt für mich am interessantesten - aber bevor ich mir die Mühe mache wüsste ich gerne ob sie auch wirklich die ökonomischste ist. Weiß jemand wo man sowas ausrechnen kann?


    Idealerweise würde ich einen Boiler nehmen der langsam erhitzt, da ich dann den Stromverbrauch besser strecken und in Folge besser durch selbsterzeugten Strom einer Mini-PV-Anlage decken könnte.


    Ggf. könnte man das heisse Wasser aus dem Miniboiler dann auch für die Versorgung der Spülmaschine nutzen - aber auch da wäre die Frage wer das Wasser effizienter aufheizt: Spülmaschine oder Boiler.


    Ihr merkt schon: im Detail werden solche Betrachtungen doch schon recht komplex…=O

    Ich möchte noch einen Aspekt einbringen den ich in dem Artikel über Investment in Gold vermisst habe:


    Gold ist für wirkliche Krisen ein wesentlich besserer Anlageschutz als Aktien. Denn Aktien erholen sich zwar auch nach Krisen (wie richtig dargestellt) ABER viele Unternehmen gehen in Krisen auch komplett pleite und erhöhen damit die Chance das meine Anlage wertlos wird. Gold geht jedoch nicht pleite - das Risiko ist sehr gering da man bis heute nicht herausgefunden hat wie man Gold kostengünstig produzieren könnte. (Das ist auch ein Risiko das nicht erwähnt wird aber durchaus weiterhin vorhanden wäre...)


    Ich meine irgendwo mal eine Studie gesehen zu haben wieviele Unternehmen im Laufe einer größeren Zeitspanne so pleite gehen - die Zahl war auf jeden Fall erschreckend hoch! (Wenn jemand da noch Infos findet bitte hier posten.)
    Daher ist es aus meiner Sicht für eine langfristige Vermögenssicherung wesentlich sinnvoller auf Gold zu setzen als auf Aktien. Wie gesagt: ich rede von Vermögenssicherung und nicht von Vermehrung...


    Das Thema des Bargeldverbots hat natürlich auch Auswirkungen. Aus meiner Sicht wird es auf jeden Fall über kurz oder lang kommen, weil die Mächtigen unserer Zeit ihre Position an der Spitze der Gesellschaft nur noch so dauerhaft verteidigen können. Daher wird ihnen jedes Mittel recht sein um den Rest der Menschheit zu unterdrücken... anders werden sie die Konsequenzen des rieseigen Berges künstlichen Geldes den sie geschaffen haben nicht einfach so durchziehen können. Auch andere Themen (Demografischer Wandel, Überschuldung, usw.) können diese Leute ohne absolute Kontrolle des Kapitalverkehrs nicht mehr in den Griff bekommen. Aber ein paar Jahre haben wir noch - erst müssen Maschinen entwickelt werden die in der Lage sind diese Mächtigen gegen den Rest der Menschen zu schützen bzw. ihre Tyranei aufrecht zu erhalten. Viele Filme lassen grüßen ;-)