Beiträge von Effektiv

    Hallo community,
    möchte mich auch nochmal melden in einer Sache, und eure geschätzte Meinung lesen.
    Hört bzw. lest und wundert euch mit uns!


    In einem unserer Fälle wurden die strittigen Angelegenheiten dem Ombudsmann überreicht. Dieser hat sich jetzt gemeldet mit folgendem Inhalt:
    1) Einer der Kredite wurde 2003 abgeschlossen. Die Begründung, dass die Verjährung eingetreten sei (Beschwerde aus 2014), d.h. ob das Bearbeitungsentgelt 2003 voll oder über die Jahre verteilt anteilig bezahlt wurde, müsste mit Beweiserhebung gelöst werden, wozu er nach § xy Abs. irgendwas, nicht in der Lage sei, und man könnte sich damit an ein Gericht wenden
    2) Ein anderer Kredit wurde bei der Hypovereinsbank abgeschlossen, in der gleichen Filiale, wie zuvor schon ein anderer Kredit, der Hausbank eben. Nur dieses Mal, oh Wunder, hatte die Hypo ein anderes Formular verwendet, natürlich ohne größeren Hinweis etc., nämlich eines von der "UniCredit Family Financing". Auf dem Formular ist das aber undeutlich, denn es ist nur rechts oben zu erkennen, und nicht größer oder auffälliger als die anderen Logos des Formulars, nämlich das der Unicredit Group und der Unicredit Consumer Financing (links und mittig oben).
    Die Unicredit hatte unsere Beschwerde aus 2014 dann in 2015 abgeschmettert mit dem Hinweis, dass sie uns leider nicht berücksichtigen können, da wir die falsche Bank anschreiben.
    Der Ombudsmann sagt nun dazu, er könne uns nicht helfen, weil die von der Beschwerdeführerin "in Anspruch genommene Bank den Kredit nicht ausgereicht hat, und ..... mangels Passivlegitimation der Bank .. keinen Erfolg haben"... ???
    Aber hallo.... der Kredit wurde genauso in der Hypo ausgegeben, wie der andere Kredit, gleiche Filiale.
    Die Beschwerde wurde an die Unicredit AG, unter der die Hypo ist, gestellt!
    WIE soll ein Laie wissen, ob die UniCredit Financing oder irgendwelche Untertöchter in dem absichtlich unübersichtlichen Geflecht nun eine eigenständige Bank ist, die nicht unter der Unicredit AG war oder ist, und vor allem.... wenn die Hypo die Kredite verkauft, dann ist sie doch zuständig, oder bin ich jetzt ganz blöd?


    Was würdet ihr tun? Wirklich ein Gericht bemühen jetzt nach der gescheiterten Ombudsmann-Geschichte?


    Danke im Voraus
    Effektiv
    P.S. Schreiben anbei geschwärzt

    Hallo,


    haben nun endlich vom Ombudsmann eine Nachricht erhalten mit der Stellungnahme der Bank - die Stellungnahme ist allerdings schon vom März....
    Die Hausbank, über die unser KfW-Darlehen gewährt wurde, empfiehlt darin, unsere Beschwerde zurück zu weisen mit der Behauptung, dass die Begründung unseres Antrags (der Formbrief für KfW-Darlehen) ein gänzlich anderer Sachverhalt zu Grunde läge.


    Im weiteren bezieht sich die Bank auf folgendes:
    - Entscheidung LG Augsburg (Az.: 031 O 3164 / 14)
    - dass die Hausbank lediglich 96% ausgezahlt bekommen hätte
    - dass 2% Bearb.gebühr gewesen wären, und die anderen 2% Risikoprämie, und der Nominalzinssatz wäre aufgrund der Refinanzierung über KfW deutlich günstiger gewesen als marktüblich.
    Des weiteren argumentiert die Bank nach langem blabla über allg. KfW und Förderdarlehen, dass die "Verpflichtung zur Rückzahlung des Bearbeitungsentgelts durch die XX Bank" wirtschaftlich die KfW treffen würde, "nachdem diese es war, die das vorliegend zur Rückzahlung verlangte Entgelt wirtschaftlich erhalten hat.
    Außerdem würde die KfW dann zukünftig eben keine vergünstigten Kredite mehr vergeben, wenn ..... blabla... denn:
    "die Zinszahlung vereinnahmt die Hausbank"


    Jetzt sei aber dazu gesagt, dass die Hausbank beim Einziehen der Summen während der Auszahlung der Tranchen das abgezogene Entgelt "Bearbeitungsgebühr/ Schätzgeb." genannt hat.
    Außerdem war der Kredit damals nicht viel günstiger, als andere Kredite zu der Zeit im Endeffekt. Zumindest kein außerordentlicher Effekt für uns gewesen.
    Das sehe ich als Hauptgrund, dass wir die Bearb.geb. zurück verlangen.


    Wer kämpft hier noch bzgl. KfW / Hausbank für Privatdarlehen (in dem Fall Wohnraum Modernisierung)?

    @Franziska danke. Natürlich könnt ihr nicht alles lesen, ich wunderte mich eher, dass keine anderen User das gleiche feststellen.


    Anbei sieht man einen Screenshot von soeben, d.h. immer noch wird die Telefonnummer als Service-und Telefonbankingnummer angegeben auf der Homepage.


    Auf meine Emails, angefangen am 22. Juni, bis heute, kam lediglich auf die erste Email ein Schreiben per Post, in dem auf einen Zahlungsvorgang vom ca. 19. Juni eingegangen wird, den ich vor dem "Shut-down" vornehmen wollte, und der damals nicht geklappt hat.
    In dem Schreiben der HVB geht die HVB auch nur auf den Zahlungsvorgang ein, und bestätigt, dass damals eine vermeintlich "falsche" IBAN Nummer des Zahlungsempfängers nicht falsch war, sondern angeblich damals eine technische Störung vorlag. Schon damals.... muss man sagen, denn daraufhin wurde anscheinend das ganze Telefonbanking komplett abgeschaltet und es kommt bis heute, also 5 Wochen später, eine Ansage vom Band "...wegen einer technischen Störung steht Ihnen leider ... nicht zur Verfügung".
    Da kann man jetzt wild spekulieren; wieso funktionierten die IBAN-Nummern nicht mehr etc etc., und warum veröffentlicht die Bank keinerlei Stellungnahme seit 5 Wochen?
    Immerhin ist das Telefonbanking Teil der Rahmenbedingung für viele Kontenformen dort.


    Ich persönlich bin sehr verärgert, dass, wiedermal, keine ordentliche Antwort kommt, keine vernünftige, und dass wie so oft Geld für Porto rausgehauen wird für nichtssagende Briefe! Für Werbung und nichtssagende Briefe haben die Banken anscheinend Geld - für Ihre Mitarbeiter nicht, die Service bieten könnten.


    Könnte Eure Redaktion hier nachforschen, was hier los ist und ob das Phänomen nur bei der HypoVereinsbank auftritt oder weiter verbreitet ist?
    Herzlichen Dank!
    Effektiv

    Sehr seltsam - keinen anderen Kunden interessiert das?
    Na vielleicht war ich ja inzwischen die einzige Telefonbanking-Nutzerin - da wundert es mich nicht, dass sich das nicht mehr gelohnt hat ;)


    Scherz beiseite - ich bin sehr sauer auf die Hypovereinsbank. Nach sämtlichen Nachfragen kam, obwohl von mir im vornhinein abgelehnt, ein Floskel-Brief ("...wie leid uns das tut... wir hoffen, dass Sie nicht mehr unzufrieden sein werden... blablabla...") - und sonst................ nichts!


    D.h. es gibt seit 1 Monat kein Telefonbanking mehr, keine Erklärung, immer noch wird es beworben auf der Homepage, die Telefonnummer als Service-Nummer etc.?!
    Ich bin mir inzwischen fast sicher, dass die Bank das Callcenter hat auffliegen lassen o.ä., und still und heimlich aus dem Geschäft aussteigt. Das wars für die Privatkunden; wir sollen alle nur noch das "ach so sichere" Internetbanking machen, da braucht man keine Mitarbeiter.


    @Redaktion: Ist das keinerlei Meldung wert? Ich könnte ggf. mit Screenshots und anonymisiertem Schriftverkehr dienen? @Franziska

    Hallo,


    weiß denn jemand, was derzeit beim Telefonbanking der Hypo bzw. Unicredit los ist? Seit über 1 Woche "technische Störung"...... sehr merkwürdig.
    Natürlich nur Standardantwortmail erhalten..... Unmöglich!!
    Das ist jetzt glaub ich der 9. Tag des Ausfalls, und keinerlei Erklärung, Meldung, irgendwas?
    Haben die einfach dem ganzen Callcenter gekündigt? Und wie geht das weiter, Onlinebanking versuch ich zu vermeiden...


    Gruß
    Effektiv

    Vielen Dank Franziska, für die Info.


    Allerdings hoffe ich, dass nicht-gewerbliche KfW Kredite (energetische Renovierung), die zudem über eine Drittbank gelaufen sind, und mit Disagio ausgezahlt wurden (die berühmten 4%), wie normale Verbraucherkredite gehandelt werden ....
    Bei uns tut sich immer noch nichts, außer dass die Verjährung gehemmt ist.

    Ja aber jetzt nochmal. .. für @Uncrrupt und andere besteht doch eine reelle Chance, dass die Bank von alleine auf die Einrede verzichtet oder sogar bezahlt, auch wenn keine verjährungshemmenden Maßnahmen ergriffen wurden. Klingt sonst so, als wäre ganz sicher alles verloren.
    Die Banken haben zum Großteil dementsprechend reagiert, ohne dass OM o.ä. schon gegriffen hätten.
    Soweit ich hier mitbekomme oftmals ohne Zinsen, aber dennoch. ...

    @Uncrrupt
    Meine Meinung: ich würde doch mal abwarten, ich glaube nicht unbedingt, dass jetzt "ganz sicher auf Verjährung" gespielt wird. Es gibt Banken, die haben dann ganz freiwillig, ohne Ombudsmann oder Mahnbescheid entweder geantwortet, dass die Verjährung gehemmt ist, wegen Abarbeitung... oder sogar gezahlt (wenn auch nicht immer inkl. Zinsen)

    @fee4711
    Diese Risikolebensversicherung, die zugunsten der Bank für den Ausfall des Kreditnehmers haftet, ist doch dann die Restschuldversicherung. Soweit ich weiß ist das immer eine Lebensversicherung, ggf. manchmal noch eine Ausfallvers. wg. Arbeitslosigkeit oder so?
    Ist die Versicherung im Kreditvertrag vermerkt? Oder eine unabhängige Risikolebensversicherung parallel abgeschlossen in 2 Verträgen?

    @MarkusG und @kastanienblatt
    etc.
    Nicht vertreiben lassen und nicht beleidigt sein!
    Da macht jemand Stimmung und ihr seid gleich weg?
    1. es hat hier mehr Beratung stattgefunden, als sonst irgendwo. Nur weil sich irgendwelche Anwälte ärgern, und weil man über die richtige Vorgehensweise diskutieren kann und sogar soll. ..
    2. Auch wenn ich diesen Thread hier nicht mehr sehr übersichtlich finde, hat er sicherlich DENNOCH mehr Leuten geholfen, als durchs viel-lesen den Augen geschadet :-) und zwar seeeehr vielen Leiten, auch stillen Mitlesern.
    Und das auf eine sympathische Weise
    Und das wisst ihr auch und es wurde mehrfach geschrieben.


    Daher bitte keine schlechte Stimmung und am Ball bleiben!


    Wem dieser Thread nicht passt. .. man kann auf einen anderen ausweichen und diesen dementsprechend benennen.
    Und bitte auf reine Streithanselei einfach gar nicht mehr eingehen!

    @rucki76


    Auf der Seite http://verbraucher.bankenverband.de/beschwerdestelle/faq/
    steht:
    "


    Ab wann gilt die Verjährung durch das
    Ombudsmann-Verfahren als gehemmt – mit Zugang der Beschwerde beim
    Ombudsmann? Reicht dazu ein Fax oder eine E-Mail aus?


    Für die Dauer des Ombudsmannverfahrens ist die Verjährung gehemmt.
    Sie beginnt an dem Tag, an dem die Beschwerde beim Bankenverband
    eingegangen ist (per Mail, Fax oder Brief). Die Verjährungshemmung tritt
    auch dann ein, wenn der Eingang der Beschwerde von der
    Kundenbeschwerdestelle erst später (z. B. im Januar 2015) bestätigt
    wird."


    Es gibt hier viele angstvolle Zweifler..... ich selbst habs auch per Einschreiben geschickt, aber eigentlich glaub ich denen...

    Uff - ich habe mal nachgesehen. Das scheint (leider) Usus zu sein. Meine drei Einschreiben (pro Vorgang eins) vom 05.12. wurden lt. Online-Tracking der Dt. Post AG auch erst am 24.12. (!) zugestellt. Da darf es einen nicht wundern, dass innerhalb der gegebenen Frist nichts passiert ist.


    Hahaaaa "Schweinebraten".... guter Name... was einem halt so einfällt nach den Feiertagen...


    Also ich denk, das ist auf alle Fälle fristgerecht zugestellt, egal ob es angeblich so spät "ausgeliefert" wurde, das würde gelten. War bei mir und auch anderen so, dass man z.B. schon Antwort erhalten hat von dem Angeschriebenen (z.B. OM), und danach erst bei der Post einsehen konnte, dass es zugestellt wurde... scheint wohl auch verzögert bearbeitet zu werden, das Online-Tracking