Beiträge von fredo47

    Ich habe seit ca. drei Monaten ein Depot bei Scalable.

    Und nutze dabei den einen im FreeBroker kostenlosen ETF-Sparplan, um den Vanguard All-World zu besparen.

    Außerdem sind (derzeit?) ETF-Sparpläne von bestimmten Partnern ebenfalls kostenlos.

    Ich vermute, die Partner können sich auch wieder ändern (wie bei anderen Brokern auch), aber denke mal dass der eine kostenlose Sparplan bleiben wird.


    Vom sonstigen Handel habe ich dort wieder Abstand genommen, weil die Scalable-Ordergebühren nicht in die automatische steuerliche Berechnung der Baader-Bank einfließen.

    Ich habe schon in den vergangenen Jahren immer beides angegeben. Also sowohl die Kilometer und die Anzahl der aufgesuchten Arbeitstage, als auch das volle Jobticket.

    Im Steuerbescheid waren dann immer nur die höheren Kosten des Jobtickets enthalten.


    Generell sehe ich es so, dass man in der Steuererklärung beliebige Sachen angeben kann. Damit bekommt sie das Finanzamt und wird dann über Anerkennung oder Ablehnung entscheiden.

    Die Belege sollte man natürlich vorhalten.

    Ist es denn ein Jahresticket, oder einzelne Monatstickets?


    Und kommen denn noch andere Werbungskosten hinzu?

    Weil egal, ob du die Kilometerkosten oder die ÖPNV-Kosten angibst, du liegst noch weit unter dem Arbeitnehmerpauschbetrag i.H.v. 1000 Euro, der sowieso als Mindestgröße berücksichtigt wird.

    Meine Kasse erhöht den Zusatzbeitrag nächstes Jahr auch.

    Spontan kam der Impuls nach einer günstigeren zu suchen.


    Allerdings bekomme ich 2x im Jahr die Professionelle Zahnreinigung kostenlos.


    Da habe ich mal genau gerechnet, was denn diese kostenlosen PZR "wert" sind:

    Die PZR kostet laut Internet zwischen 80 und 120 Euro. Also rechnen wir mal mit 100 Euro.

    Ich bekomme also 200 Euro im Jahr "geschenkt".


    Wenn man angenommen über der BBG-KV (58.050 Euro jährlich in 2021) brutto verdient, dann sind die 200 Euro pro Jahr davon ca. 0,345%-Punkte. Weil der Zusatzbeitrag aber mittlerweile ja wieder paritätisch zwischen AN/AG aufgeteilt wird, entspricht das einer Differenz im Zusatzbeitrag von ca. 0,69%-Prozentpunkten. Ich hoffe, ich habe richtig gerechnet. ;-)

    Nach diesem Rechenergebnis bleibe ich bei meiner alten Kasse :-)

    Ja richtig, du könntest bspw. deiner Bank den vollen FSA erteilen (d.h. 801 bzw. 1602 Euro).

    Bei der Steuererklärung gibst du nur den verbrauchten Teil an, und den restlichen Teil bekommst du dann z.B. für die dort erklärten p2p-Zinsen (oder anderen weiteren Erträgen).

    Solltest damit dann über den Freibetrag kommen, dann würde die Quellensteuer noch angerechnet.

    Anrechenbare, aber noch nicht angerechnete Quellensteuer wirkt wie ein (sonstiger) Verlusttopf. Kann also für beliebige (auch spätere) Kapitalerträge angerechnet werden, allerdings nur im selben Jahr.


    Beispiel:

    Man hatte 1 Euro TG-Zinsen und 600 Euro US-Dividenden. Alles vom FSA abgedeckt. Allerdings wurden ja (15% von 600) 90 Euro US-Quellensteuer einbehalten.

    In der Steuererklärung gibt man noch seine z.B. 500 Euro p2p-Zinsen an. Davon wären dann 200 vom restlichen Freibetrag abgedeckt (weil bisher nur 601 Euro verbraucht) und es verbleiben zunächst 300 Euro p2p-Zinsen zu versteuern.

    Aber nun kommen die 90 Euro aus dem Quellensteuertopf dran. Sie sind 4*90=360 Euro "wert".

    Aus dem QS-Topf werden 75 Euro entnommen, um sie mit 4*75=300 zu verrechnen. Damit sind die verbliebenen 300 Euro p2p-Zinsen ebenso steuerfrei. Die restlichen 15 Euro im QS-Topf verfallen dann.

    Sollten es (alternativ) 400 Euro p2p-Zinsen gewesen sein, dann würden auf 360 davon die 4*90 Euro QS angerechnet. Für die restlichen 40 Euro wären dann über den Steuerbescheid noch AbgSt, Soli und ggf. KiSt nachzuzahlen.

    zu 1.)

    Mit FSA zahlst du nur die 15% QS und bist direkt von der AbgSt befreit.

    Ohne FSA zahlst du die 15% QS und gleich noch 10% AbgSt. Die AbgSt kannst du über die Steuererklärung zurückholen.

    Macht am Ende also keinen Unterschied.

    Die anrechenbare QS kann nicht zurückgeholt, sondern nur angerechnet werden.


    zu 2.)

    Letztlich ist entscheidend, ob die Summe deiner Kapitalerträge über dem Freibetrag liegt. Weil erst dann die anrechenbare QS auf Erträge wirken kann.

    Für p2p kannst du meistens keinen FSA erteilen, weil die Plattformen im Ausland sitzen und/oder keine Banken sind.

    Du bekommst nicht-angerechnete QS am Jahresende automatisch bescheinigt.

    Wenn du dann mit ausländischen Erträgen und/oder p2p-Zinsen über den Freibetrag kommst, dann kann die QS auf diese Erträge im Rahmen der Steuererklärung angerechnet werden.

    Also in meinem Beispiel verstehe ich den Beschreibungstext, dass der Bonus vom Anbieter kommen soll:

    Zitat

    Sofortbonus eingerechnet

    Den angegebenen Bonus gewährt der Anbieter einmalig für den Anbieterwechsel. Der Bonus wird innerhalb von 60 Tagen nach Lieferbeginn überwiesen. Etwaige Vorauszahlungen werden durch Bonuszahlungen nicht gemindert. Der angegebene Bonus ist in den Gesamtkosten bereits enthalten.

    Hallo zusammen,

    bisher habe ich meine jährlichen Stromanbieterwechsel immer so gemacht, dass ich zunächst die Vergleichsrechner bei Finanztip befragt, anschließend noch bei check24/verivox mit den Einstellungen gespielt, und dann schlussendlich aber direkt beim Anbieter abgeschlossen habe. Die Tarifangebote waren immer dieselben, soweit ich das sehen konnte.


    Dieses Mal fällt mir aber auf, dass der auf Finanztip/check24/verivox für mich günstigst-gelistete Anbieter "enercity" mit einem Sofort-Bonus i.H.v. 171 Euro beworben wird.

    Gebe ich meine Daten (PLZ & Verbrauch) direkt bei enercity ein, dann erhalte ich heute "Keine Tarife verfügbar". Gestern wurde mir dort noch etwas angezeigt, aber ohne jeglichen Bonus.

    Beide Varianten entsprechen also nicht der Info auf den Vergleichsportalen


    Das macht mich misstrauisch.

    Heißt das, bei Abschluss über check24/verivox würde wahrscheinlich dann der Stromanbieter die Vertragsanfrage ablehnen? Oder wie ist das zu verstehen?

    Die ablaufenden Balken bei einigen Anbietern stellen nur dar, dass der Preis schon nicht mehr aktuell ist.

    Zudem ist selbst der Preis nicht garantiert, sondern der letzte ermittelte Preis. An der Börse handelt man aber den nächsten Preis.

    Nein, die ablaufenden Balken bei Onvista gehören zum sogenannten außerbörslichen Live-Trading. Das gibt es z.B. auch bei Comdirect, iirc.

    Das sind konkrete Handelsangebote, die für eine bestimmte Zeit gültig sind. Eben bis zum Ablauf des Balkens. Wenn man innerhalb dieser Zeitspanne draufklickt, dann kommt üblicherweise ein Handel zustande, zum angegebenen Preis.

    Vermutlich passt es hier am ehesten hin:

    Der Bundesrat hat sich mit der umgesetzten Änderung des EStG bezüglich der Beschränkungen der Verlustanrechnung bei Totalverlusten und bei Termingeschäften befasst.


    Bemerkenswert: Der Bundesrat empfiehlt, diese Änderungen rückgängig zu machen.


    Hier einzusehen ab Seite 19 bei b).

    Und die Begründung auf Seite 21 in der Mitte.

    Drucksache 503/1/20 des Bundesrates vom 28.9.2020

    Du kriegst nur etwas zurück, wenn du vorher etwas bezahlt hast.

    („etwas“ = Steuern).

    Oder anders gesagt: Verluste können nur mit Gewinnen verrechnet werden. Ohne Gewinne werden die Verluste erstmal im Verlustverrechnungstopf geparkt.


    Übrigens sollten nicht 25% der Verluste in diesen Topf wandern, sondern 100%.

    Es ist schließlich ein „Verlusttopf“, und kein „Steuertopf“. 🙂

    tobiasweiss , dort steht:

    Zitat

    Bei Altverlusten handelt es sich um Verluste aus dem Verkauf von Aktien oder anderen Veräußerungsgeschäften, die vor dem 1. Januar 2009 innerhalb der bis dato gültigen einjährigen Spekulationsfrist realisiert wurden.


    Aber troppikom hat seine Aktien ja noch, d.h. er hat eben keine Verluste aus dem Verkauf aus Aktien, die vor 2009 realisiert wurden.

    Er würde seine Aktien ja evtl. erst heute verkaufen, also den Verlust erst heute realisieren.


    Er liegt kein Altverlust vor, sondern nur ein Altbestand ;-)

    Ja, Verkäufe von vor 2009 angeschafften Aktien sind steuerfrei. Bezogen auf Gewinn und auch auf Verlust.

    Übrigens: Die Dividende der Telekom-Aktien wird allerdings auch steuerfrei ausbezahlt, sogar ohne Anrechnung auf den Einstandskurs.


    Verabschiede dich von deinem Kaufkurs, sondern überlege, ob du sie zum aktuellen Kurs kaufen würdest, oder ob du mit dem Geld lieber was anderes machen/ in was anderes investieren würdest.

    a) Manche Banken haben einen Menüpunkt "Finanzübersicht" oder so ähnlich. Dort werden alle deine Konto- und Depotstände angezeigt

    Bankenübergreifend müsstest du dir schon eine eigene Übersicht machen, z.B. mit Excel oder in dem Programm Portfolio Performance


    b) "Simple" ist das nicht. Aber eine Kostenaufstellung muss dir direkt vor der Orderausführung von der Bank angezeigt bzw. zur Verfügung gestellt werden.


    C) Beim Verkauf fallen die vereinbarten Ordergebühren an.

    Falls du mit Gewinn verkaufst, dann wird die Bank von dem Gewinn 25% Abgeltungssteuer zzgl. Soli und ggf. Kirchensteuer einbehalten und direkt abführen.

    Pro Person und Jahr hat man 801 Euro Kapitalerträge frei. Das heißt, man kann der Bank einen Freistellungsauftrag erteilen (geht manchmal auch online, z.B. bei der DKB), und dann bekommt man die Gewinne bis zu dieser Höhe ohne Steuerabzug.