Beiträge von fredo47

    Risikominimierung ist sicher gut, solange die Übersichtlichkeit nicht leidet ;-)


    Manche TG-Zinssätze gelten derzeit bei manchen Banken auch nur bis zu einem Betrag von z.B. 10k oder 20k EUR.
    Da wäre Verteilen dann auch besser.

    Viele Mischfonds sind nicht völlig frei in ihrer Gestaltung.
    Der oben erwähnte Kapital Plus hat bspw. seinen Schwerpunkt auf Europa: Er darf maximal 10% nicht-europäische Wertpapiere haben. Außerdem ist er eher auf Renten ausgerichtet, da der Aktienanteil auf 40% begrenzt ist.
    Wenn du glaubst, ein Mischfonds sollte (z.B. aktuell) mehr als 40% Aktien haben, und auch außer-europäische, dann wäre z.B. der Kapital Plus nicht der richtige.
    Ich will das nicht werten, sondern nur sagen, dass Mischfonds nicht gleich Mischfonds ist, sondern man sich die jeweiligen Beschränkungen anschauen sollte, und überlegen ob man damit einverstanden ist.


    Ausgabeaufschlagfrei kannst du Fonds an der Börse kaufen. Das kostet dann halt Ordergebühr und Börsenplatzgebühr, ist aber trotzdem meist günstiger, außer vllt bei Minibeträgen.
    Wenn es einen Fonds als Sparplan gibt, dann kostet das glaub ich niemals Ausgabeaufschlag, sondern nur eine Gebühr für die Sparplanausführung, und manchmal sogar kostenfrei.

    Also zuerst müsstest du schauen, ob die ETF physisch replizieren oder ob sie Swaps nutzen.


    Bei physischer Replikation sind im ETF die selben Unternehmen drin (und in der selben Zusammensetzung) wie im zugrundeliegenden Index, hier also im Index "MSCI World".


    Beim Comstage MSCI World weiß ich, dass er Swap-basiert ist, d.h. die im ETF enthaltene Unternehmen können beliebige sein.
    Auf der Internetseite von Comstage kannst du sowohl das Swap-Portfolio einsehen, welches für alles swap-basierten ETFs von Comstage wohl identisch ist, als auch die Zusammensetzung des eigentlichen Indexes, und zwar komplett und nicht nur die 10 größten Titel.
    Direktlink gibt es leider nicht, da es dort auf der Seite per Flash oder so angezeigt wird.

    Also vergesst das mit den EC-/Girokarten. Da ist es schon länger so, dass die Automaten direkte Entgelte verlangen dürfen.


    Mit den VISA-Karten habe ich was interessantes gefunden:
    Bevor die DKB die direkten Fremdgebühren ab Juni nicht mehr erstattet, hat auch schon die comdirect etwas früher diesen Jahres ihre Erstattung zurückgezogen.


    Ich glaube, das hängt damit zusammen, dass VISA/Europe bisher in Europa diese direkten Kundenentgelte der Automaten untersagt hat. Ab 15.04.2016 haben sie dieses Verbot jedoch aufgehoben.
    Prinzipiell kann ab dann jeder Automat in Europa und Deutschland dann direkte Kundenentgelte beim Abheben mit der VISA-Card verlangen.
    Ich vermute, dass solche evtl. massenhaften Erstattungsforderungen den Direktbanken zu viel wären, und sie deshalb diese in Zukunft nicht mehr erstatten.

    Die Fremdgebühren, die im Ausland von manchen Automatenbetreibern verlangt werden, werden laut der neuen AGB dann also nicht mehr erstattet. Wie ich so im Netz lesen, handelt es sich dabei aber maximal um Automaten in Thailand und den USA.


    Wenn ich die neuen AGB weiter richtig interpretiere, wird darüberhinaus in Zukunft auch das Abheben mit der EC-Karte im Inland auch an allen Fremd-Automaten kostenfrei sein. Also keine Gebühren mehr von Seiten der DKB.
    Es können aber Gebühren der Automatenbetreiber entstehen (s.o. wie bei Kreditkarte). Bisher gibt es das in Deutschland wohl aber nirgends.

    Ist es denn nicht so, dass die Banken auch eine sogenannte "Bestandsprovision" bekommen?
    Also wenn du Fondsanteile in deinem Depot liegen hast, dann bekommt die Bank meines Wissens von der Fondsgesellschaft einen Teil der jährlichen Fondsgebühr. Bitte korrigiert mich, wenn ich falsch liege...

    [...] Leider kann man den Geldbetrag für eine Order nicht aus dem (zwar gering verzinsten) Tagesgeldkonto entnehmen, sondern muss es auf dem unverzinsten Depotkonto halten, bis der Auftrag ausgeführt ist. Dies kann sich, vor allem beim Kauf von festverzinslichen Währungsanleihen, schon mal über einen längeren Zeitraum hinziehen. Aber, es ist auch bei anderen Banken (z.B. ING-DiBa) so.
    [...]

    Ja, das finde ich bei der DAB auch schade.


    Bei der ING-DiBa ist es aber tatsächlich anders:
    Da kann das Tagesgeldkonto das Verrechnungskonto fürs Depot sein.