Beiträge von fredo47

    Eigentlich gilt ja auch meist eine Mindestvertragslaufzeit, gemäß derer du normalerweise nicht einfach so früher kündigen kannst.
    Ausnahme wäre hier, wenn du umziehst. Dann ist eine Kündigung früher möglich, und dein Bonus wäre dann futsch (oder bei manchen Anbietern nur anteilig gültig).


    Du müsstest, so wie @Kater.Ka schreibt, rechtzeitig vor Laufzeitende kündigen, also mindestens soviel früher wie es die Kündigungsfrist sagt.


    Und, wie wir letztens hier im Forum gelernt haben: In die Kündigung dann nicht reinschreiben, dass du zum nächstmöglichen Zeitpunkt kündigst, weil der Anbieter die Kündigung sonst auch schon auf einem Termin kurz vor den 12 Monaten akzeptieren könnte und dann dein Bonus futsch wäre. Sondern schreiben, dass man zu einem gewissen Datum kündigt, als zum Beispiel "ich kündige zum 31.12.2020".

    Ich würde jetzt mal vermuten, dass er so oft erhöhen kann, wie er will.
    Außer natürlich, wenn er dir eine Preisgarantie gegeben hat, welche solche Erhöhungen (noch) ausschließt.


    Ansonsten muss er dich halt bei Preiserhöhungen informieren, afaik.
    Und dir steht dann ein Sonderkündigungsrecht zu.

    Der Satz macht keinen Sinn, meiner Meinung nach.


    Wenn man ausländischen Quellensteuerabzug (Annahme 15%, voll anrechenbar) hat, und keinen FSA gestellt hat, dann werden die 15% Quellensteuer sowie 10% Abgeltungssteuer abgezogen (zzgl. Soli und ggf KiSt).
    Hat man aber einen FSA gestellt, dann werden nur die 15% QS abgezogen und nichts weiter, da die AbgSt dann ja freigestellt ist.


    Davon abgesehen:
    Die anrechenbare ausländische Quellensteuer "verpufft" genau dann, wenn man depotübergreifend(!) gar keine Abgeltungssteuer zahlen musste, weil man es insgesamt im Kalenderjahr nicht geschafft hat, den Freibetrag zu überschreiten.


    Der Quellensteuertopf wird nicht ins Folgejahr übertragen, sondern zum Jahreswechsel genullt.
    Sollte man zum Jahresende noch anrechenbare, aber noch nicht angerechnete ausländische Quellensteuer im Topf haben, so wird einem die Bank automatisch eine entsprechende Bescheinigung ausstellen und zuschicken.
    Dann kann man diese anrechenbare Quellensteuer noch in der Steuererklärung mit gezahlter AbgSt auf Kapitalerträgen bei anderen Banken verrechnen lassen (falls vorhanden...)



    Am einfachsten wäre es also, wenn man alles bei einer Bank hat, dort den FSA gestellt hat. Und soweit über den Freibetrag kommt, dass die Quellensteuer zur Anrechnung kommt. :)

    Ich habe dort ein Tagesgeld Plus.
    Die Zinsen dort sind meines Erachtens steuerpflichtige Kapitalerträge, da sie in die eigene Verfügungsgewalt übergegangen sind.
    Es wird bei jeder quartalsweisen Zinszahlung auch entsprechend AbgSt, Soli und ggf. KiSt abgeführt.
    Man kann dort auch einen Freistellungsauftrag erteilen.



    Wie es bei den anderen Produkten dort aussieht, kann ich nicht sagen.

    Von der Beschränkung der Verlustverrechnung für Termingeschäfte ab 2021 mal abgesehen:
    Es wurde auch eine Beschränkung der Verlustverrechnung für Aktien/Anleihen eingeführt, welche schon ab 2020 gilt.
    Sie bezieht sich auf Verluste aus "unwiederbringlichen Forderungen", also aus Totalverlusten.
    Demnach dürfen pro Kalenderjahr maximal zu 10k EUR auf Gewinne angerechnet werden. Ansonsten erfolgt ein Vortrag ins nächste Kalenderjahr, afaik.


    Das wird jetzt übrigens als Kompromiss bzw. als Entgegenkommen gegenüber den Anlegern verkauft. Denn der Finanzminister wollte ja seither immer, dass Totalverluste überhaupt nicht angerechnet werden können. Das war dann auch lange gängige Auffassung, bis der BFH dies 2017 anders sah.

    Naja, auf "ganz normale ETF-Sparpläne" wirkt sich das überhaupt nicht aus, wenn ich nichts übersehen habe.


    Wenn wir von gängigen Empfehlungen wir ETF auf den MSCI World, Emerging Markets oder ACWI sprechen, dann sind da ausschließlich die Aktien des Index drin (außer vllt der Swap-Anteil bei synthetischen ETF).
    Jedenfalls sind keine CFD, Derivate oder Optionen enthalten.
    Könnte allenfalls bei Rohstoff-ETF der Fall sein, weil dort die Rohstoffe ja nicht physisch gehalten werden, sondern mit Terminkontrakten gearbeitet wird.

    und die Depotaufbewahrung bei Onvista immer als kostenlos dargestellt wird. Sollte man das nicht ändern??

    Bitte nicht Negativzinsen und Depotgebühr durcheinanderbringen.


    Bei Flatex gibt es nun beides.
    Die Negativzinsen schon länger und ab dem ersten Euro, und neuerdings auch eine Depotgebühr.


    Onvista hat nun (für Neukunden) ein Verwahrentgelt auf Einlagen eingeführt. Mit anderen Worten: Negativzinsen auf das Verrechnungskonto, wobei es aber einen Freibetrag von 250k EUR gibt.
    Aber eine Depotgebühr gibt es meines Erachtens bei Onvista weiterhin keine.

    Da man bei ausländischen Banken weder einen Freistellungsauftrag stellen kann, noch direkt Abgeltungssteuer abgezogen wird, haben also Kapitalerträge dort noch nicht der deutschen Besteuerung unterlegen.


    Demnach sind sie zwingend in der Anlage KAP zu erklären. Man kann dort auch noch nicht genutzen Freibetrag geltend machen, so dass man die Erträge zwar angibt, aber dann ggf. gar keine Steuer abgezogen wird.

    Wenn du mit Bonuszahlung die Treueprämie meinst: Die wird üblicherweise zusammen mit der Auszahlung deines Guthabens ausbezahlt (also "am Ende"), wenn du diese Treueoption rechtzeitig vorher gewählt hast und damit auf das Darlehen verzichtest.

    @limuc von der Tendenz her richtig erklärt.
    Jedoch erhöht eine Dividendenausschüttung nie den inneren Wert.
    Jede Ausschüttung ist immer nur ein Transfer "linke Tasche - rechte Tasche".


    Über die Zeit sammelt ein Fonds die Dividenden, welche die in ihm enthaltenen Aktien ausgeschüttet haben.
    Diese können dann zu bestimmten Zeitpunkten an die Fondsanleger ausschüttet werden. Wenn der Fondsanteil bspw. vor so einer Ausschüttung 100 EUR wert war und die Ausschüttung 3% beträgt, dann erhalten die Anleger 3 EUR ausgezahlt und der Fondsanteil ist direkt danach nur noch 97 EUR wert.
    Bei thesaurierenden Fonds hingegen werden die gesammelten Dividenden innerhalb des Fondsvermögens behalten und auf Fondsebene davon weitere Aktien gekauft.

    Bin selbst in p2p investiert.
    Meine hauptsächlichen Informationsquellen sind


    Im übrigen gibt es zu dem Thema auch Bücher, die ich aber nicht (alle) gelesen habe.
    Zugegeben von Bloggern, die dort meist selbst investiert sind.
    Bücher zum Beispiel von:

    • Lars Wrobbel & Kolja Barghoorn
    • Vincent Willkomm & Sebastian Wörner
    • Denny Neidhardt

    und womöglich noch weiteren.

    Ergänzung:
    Konkret heißt es bei mir im PDF "Kundeninformation"
    (fett markiert durch mich)

    Zitat von Cosmosdirekt

    II. Informationen gemäß § 2 VVG-InfoV
    1. Im Rahmen Ihrer Anlage einkalkulierte bzw. sonstige Kosten während der Vertragslaufzeit
    In dem auf Basis der deklarierten Zins-Überschussbeteiligung ermittelten, quartalsweise gültigen Zinssatz sind die anfallenden Kosten für den Vertragsabschluss und die Vertragsführung pauschal als Zinsabschlag in Höhe von 0,10 Prozentpunkten bereits berücksichtigt. Für einen Anlagezeitraum von einem Monat entspricht dies pro 10.000,- EUR Vertragsguthaben 0,83 EUR. Zusätzliche Gebühren fallen für Sie nicht an.
    Einmalanlage: 1.000,00 EUR

    Ob ihr kündigen wollt, müsst ihr selbst entscheiden ;-)
    Was macht ihr dann mit dem Geld?


    Ein Bausparvertrag ist eine sehr risikoarme Geldanlage.
    Heutzutage bekommt man bei so risikoarmen Anlagen keine 2% Zinsen mehr...


    Wenn ihr mit den Sparbeiträgen bereits die Hälfte der Bausparsumme erreicht habt, dann sind sie "zuteilungsreif".
    Darüber müsstet ihr eine Zuteilungsbenachrichtigung von der Bausparkasse bekommen haben, wenn das schon der Fall war. Ist das die "Bestätigung", die du genannt hast?


    In dem Fall habt ihr dann drei Optionen:
    1) Einfach weiter besparen.
    2) Guthaben auszahlen lassen.
    3) Guthaben auszahlen lassen und das Darlehen abrufen.
    Natürlich ist auch zunächst 1) und später dann 2) oder 3) möglich.


    Spätestens wenn der Bausparvertrag voll ist, also 100% der Bausparsumme erreicht ist, wird die Bausparkasse ihn wohl auszahlen. Oder wenn er schon 10 Jahre lang zuteilungsreif war, kann sie ihn auch kündigen, d.h. die Auszahlung forcieren.

    Deine Rechnung ist insofern stark vereinfacht, dass du mit gleichbeibenden VK-Beiträgen rechnest.
    Aber jedes Jahr, wo du keinen VK-Schaden hast, sinkt deine SF-Klasse in der VK und damit sinken die Beiträge.


    Und ich würde auch nicht die Beiträge und den (Rest-)Wert des Autos miteinander in eine Rechnung bringen.
    Sondern mir folgende Fragen stellen:
    Ist das Auto finanziert worden?
    Bist du auf das Auto angewiesen (z.B. für Weg zur Arbeit)?
    Bist du mit deinen Ersparnissen und monatlichen Einnahmen nicht in der Lage, einfach und zügig Ersatz im Totalschadenfall zu besorgen?


    Je mehr "Ja", desto eher macht eine VK Sinn.


    Wobei es natürlich immer auf die SF-Klasse (in der VK) ankommt. Denn wenn du in der VK schon eine hohe SF-Klasse hast, dann ist die VK sehr günstig und man kann sie auch eher nehmen, selbst wenn man sie eigentlich nicht braucht.



    Und ein Rabattschutz "lohnt" sich nur dann, wenn du auch einen Schaden verursachst, den du nicht selbst regulieren kannst/willst, und du auch beim selben Versicherer bleibst.