Beiträge von Altsachse

    Es sollte eigentlich vertraglich geregelt sein, von wo Geld abzubuchen ist. Verrechnungskonto finde ich nicht gerade günstig, weil das bei mir meist 0 beträgt. Verkauf von Fondsanteilen sehe ich auch als nicht günstig, weil die Kurse zum Verkaufszeitpunkt gefallen sein können. Ich habe das Girokonto gewählt, weil, da ist immer Geld vorhanden. Zumindest bei mir.

    Gruß


    Altsachse

    Meine Erfahrungen aus DDR-Zeiten sind folgende : Da uns in der DDR kein vernünftiger Wohnraum gestellt werden konnte, haben wir uns damals eine Ruine gekauft.

    Meine Kollegen haben sich ins Fäustchen gelacht, hatten sie doch eine Wohnung wo sie nur geringe Miete zahlen mußen. Ich mußte auf Freizeit und Urlaub verzichten, um das Haus wohnlich zu gestalten. Mit der Wende hat sich das aber umgekehrt. Meine Kollegen müssen jetzt reichlich Miete zahlen. Meine Ausgaben halten sich dagegen in Grenzen.

    Gruß


    Altsachse

    Da ich nicht mit goldenem Löffel usw. und ich auch kurz nach meiner Geburt obdachlos wurde, habe ich doch die Erfahrung gemacht, dass finanzielle Planungen oft Makulatur sind.

    Ich habe mir immer gesagt : egal was kommt, immer das Beste daraus machen. Bei Ausgaben sollte man nur das tun, was man sich auch leisten kann.

    Mein Ziel ist es, meine Gene weiterzugeben. Ich freue mich darüber, wenn meine Nachkommen mindest auf dem Niveau des Durchschnitts aufwachsen können. Sollte bei meinem Ableben noch etwas zum Verteilen übrig sein, würde mich das im Nachhinein sicher freuen.

    Der Austausch hier hat mir bisher viel gegeben, Danke dafür.

    Gruß


    Altsachse

    Amerikanische Aktien glaube ich, haben seit Mitte November nicht schlechter abgeschnitten als Weltaktien. Ist halt alles etwas abgerutscht.

    Ich hatte lange Zeit daran festgehalten nur Fonds im Depot zu haben, die auf Euro lauten. Bis ich meine Wunschfonds nur auf US-Dollar gefunden habe. Ich habe trotzdem gekauft, und bis heute keinen Nachteil erkennen können.

    Gruß


    Altsachse

    Hallo McProfit ,

    ein Börsenprofi bin ich mit Sicherheit nicht. Bis 1990 konnte ich ja in der DDR nur auf dem Sparbuch sparen. Als Einer, der nicht in der Partei war, und dem System skeptisch gegenüber stand, habe ich damals auch nicht sonderlich viel verdient.

    Danach habe ich auch einige Fettnäpfchen betreten. So habe ich den Neuen Markt voll mitgenommen. Dazu kam bei mir noch eine von der Sparkasse nicht ausgeführte Orter, die etwas mehr Streuung erzeugen sollte. Ich habe mich danach an der Zeitschrift Finanztest informiert, und habe die Geldanlage in die eigenen Hände genommen. Ich habe praktisch erst 2004 angefangen. Mit dem Rest, was nach der Blase noch übrig war. Meine Verluste waren damals 80%. Eine Verlustbescheinigung habe ich mir damals nicht ausstellen lassen, weil ich davon noch nichts wusste. Sicher hätte ich bis zu meinen Lebensende keine Steuern zahlen müssen.

    Derzeit bin ich überwiegend in aktiven Aktienfonds investiert. ETFs habe ich auch. Und ein kleiner Rest ist noch auf einer Festgeldtreppe. Ich bin mit meinen Investitionen recht zufrieden.

    Ja es ist halt so, man wird alt wie ne Kuh, und lernt noch immer dazu.

    Altersgerechte Grüße


    Altsachse

    Hallo ferrante ,

    einfach versuchen. Formulare kannst Du Dir hier im Internet ausdrucken.

    Ich denke mir das müsste noch klappen. Viel Erfolg!

    Im Antrag wird nach warscheinlichen Einkünften in der Zukunft gefragt. Ich gebe da nur die Einkünfte an, die ich mit Sicherheit erhalten werde. Bei mir sind das Rente und Festgeld.

    Gruß


    Altsachse

    Da möchte ich auch meinen Senf dazugeben. Ich würde versuchen eine Nichtveranlagungsbescheinigung vom Finanzamt zu erhalten. Die gibt es, wenn der Grundfreibetrag plus Sparerfreibetrag plus noch irgendeinen Pauschbetrag nicht überschritten wird. Da sich Grundfreibetrag fast jährlich erhöht, finde ich die Aussichten gut. Die NV-Bescheinigung gilt dann meist für 3 Jahre.

    Bei Handwerkerleistungen werden nur 20% der Kosten steuerlich vergütet.

    Ich selbst habe auch eine NV-Bescheinigung. Durch eine Fondfusion die eine Fonsgesellschaft 2018 vorgenommen hatte, waren bei mir einmalig zu hohe Gewinne angefallen. Das Finanzamt hat mich voriges Jahr aufgefordert eine Steuererklärung abzugeben. Das habe ich gemacht. Meine Nachzahlungen waren wesentlich höher als bei Deiner Mutter. Das Finanzamt hatte mir geschrieben, ich hätte die Steuerpflicht erkennen müssen. Ich habe geschrieben, dass das Steuerrecht so komplex und kompliziert ist, dass ich das nicht erkennen konnte. Finanzamt hat

    die NV-Bescheinigung nicht zurückgefordert. Für die nächsten 3 Jahre gilt meine NV-Bescheinigung weiterhin, und ich bekomme meine Erträge auf Geldanlagen ungekürzt ausgezahlt. Von der Vorabpauschale bin ich auch befreit.

    Ich denke mir, der LS-Hilfeverein lohnt sich für Deine Mutter nicht. Wenn Sie die NV-Bescheinigung hat, braucht sie für den bescheinigten Zeitraum keine Steuererrklärung abgeben.

    Gruß


    Altsachse

    Hallo@AntixLinux,

    ich bin 80, und überwiegend in Aktienfonds, auch ETFs, investiert. Ich habe aber Nachkommen, die bei meinen hoffentlich späten Ableben, profitieren werden. Ohne Nachkommen würde ich das nicht so machen.

    Altersgerechte Grüße


    Altsachse