Beiträge von Altsachse

    Hallo liebe Community,
    ich habe seit einigen Monaten einen weltweiten Aktienfond aus Belgien. Dieser hatte am 31.3. Ausschüttungstermin. Leider ist bis heute noch keine Gutschrift auf meinen Depot eingegangen. Bei meinen anderen Fonds ist das bisher immer zeitnah erfolgt.
    Könnt Ihr mir sagen, ob ich mir da Sorgen machen muß?
    Gruß


    Altsachse

    Hallo fitom,
    in dem Beitrag sehe ich meine Strategie bestätigt. Ich nehme die Dinge gern selbst in die Hand weil es mir Spaß macht die Fonds zu filtern. Wenn ein Fonds dann wieder erwarten nicht so läuft wie gewüscht, wird er halt getauscht. Berater brauche ich dazu nicht. Ausländische Fonds stehen auch bei mir hoch im Kurs. Da ich nur Fonds mit 100% Rabatt auf den Ausgabeaufschlag kaufe, ist das für mich risikoarm.


    Altsachse

    Hallo Dorothee,
    ich will dir Deine Entscheidung nich ausreden, aber ich bin mit einen Fondsvermittler aus Deutschland bisher sehr zufrieden. Dabei kaufe ich nur Fonds bei denen es 100% Rabatt auf den Ausgabeaufschlag gibt. Welchen Fondsvermittler Du möchtest kannst Du Dir durch googeln selbst aussuchen. Bei meinen kann man sich ein Infopaket kostenlos zuschicken lassen. Deutschland finde ich auch besser. Da Du neu bist, kann ich Dir auch gern meinen Fondsvermittler nennen. Ich denke doch dass der von Dir bevorzugte Fond auch in Deutschland so günstig zu bekommen ist.
    Beste Grüße aus Sachsen


    Altsachse

    Hallo RaphaelP,
    erstmal würde ich mich freuen wenn wir zum Du übergehen würden.
    Ich habe mir schon fast gedacht, dass Du dich an der Ehre gekrabbelt fühlst. Entschuldige bitte, aber das war ja auch nur eine Vermutung. Wie Du die Sache beschreibst, finde ich löblich von Dir. Ich hoffe wir bleiben trotzdem Freunde.
    Ich habe da noch für Dich, meine Erfahrungen mit dem Finanzamt, über die ich berichten kann. Nach meinen letzten NV-Antrag bekam ich einen Anruf einer Mitarbeiterin, die mir versuchte zu erklären, dass mein Antrag nicht genehmigt würde. Ich habe daraufhin das Finanzamt schriftlich aufgefordert, mir die Entscheidung schriftlich zukommen zu lassen. Ich habe geschrieben:"Ich kann nicht verstehen, dass Sie mich nicht zur Steuer veranlagen, aber andererseits diese Nichtveranlagung nicht bescheinigen wollen." Rums, und schon bekam ich meine NV-Bescheinigung.
    Ich vermute die Handlungsweise hängt mit einer Kategorisierung zusammen. Habe doch dem Finanzamt mal einen Rechenfehler nachgewiesen. Ich musste von ausländischen Fonds die Erträge laut Erläuterungen zweimal eintragen. Einmal bei ausländischen Erträgen und einmal bei inländischen Erträgen. Das Finanzamt hatte damals die beiden Eintragungen addiert obwohl die Erträge nur einmal angefallen sind. Von einer Kategorisierung der Kunden war mir damals noch nichts bekannt.


    Altsachse

    Hallo zusammen,
    ich möchte hier noch von meiner Hilfe für meine Schwester berichten. Meine Schwester ist Witwe und noch 7 Jahre älter als ich. Sie war Mitglied in einem Lohnsteuerhilfeverein. Sie hat braf jedes Jahr ihre Steuererklärung abgegeben, und braf ihren Mitgliedsbeitrag gezahlt. Ihre Steuer war in den letzten Jahren immer 0 Euro. Ich habe ihr den Antrag zur NV-Bescheinigung ausgedruckt und gemeinsam mit ihr ausgefüllt. Sie hatte den Antrag dann an ihr Finanzamt geschickt und hatte bereits nach 14 Tagen ihre NV-Bescheinigung für die nächsten 3 Jahre. Die Mitgliedschaft spart sich meine Schwester nun.
    Es ist nicht zu erwarten, dass ein Lohnsteuerhilfeverein oder ein Steuerberater den Hinweis auf die NV- Bescheinigung gibt.
    Mir Unseriösität und Gestaltungsmissbrauch vorzuwerfen finde ich unschön, zumal die Beweise dafür fehlen.


    Altsachse

    Hallo Salli,
    danke erst mal für Deinen Beitrag. "Tausch" deshalb, weil man dadurch Gewinne realisieren kann, und gleichzeitig investiert bleiben kann. Beim Verkauf ist das ja nicht so. Der Tausch hat da schon einen Vorteil.
    Mit den Hinweis auf die Eltern oder Großeltern wollte ich die Mitglieder dieses Forums dazu ermuntern, den Eltern oder Großeltern zur NV Bescheinigung zu verhelfen, natürlich nur sofern es rechtlich möglich ist. Bei uns im Osten haben viele Rentner keine Einkommenssteuern zu zahlen, Festsetzung 0 Euro. Haben aber aus Unwissenheit keine NV-Bescheinigung, und müssen jedes Jahr eine Steuererklärung machen.


    Gruß Altsachse

    Hallo,
    ich kann es leider nicht für mich behalten. Die 2000DM die ich 1990 tauschen durfte sehe ich als Geste der Anerkennung meiner Benachteiligung im Osten. Einen Ausgleich für die Benachteiligung stellt sie ohnehin nicht dar. Wer mit einen Umtauschkurs DM zu DDR-Mark argumentiert, der argumentiert auch mit meiner Arbeisleistung. Die DDR-Mark war nämlich der Gegenwert für meine Arbeitsleistung.
    Ich bin immer im aufrechten Gang durch die DDR gegangen und ich tue es noch heute als Bundesbürger.
    Ich halte es für legitim die Freigrenzen auszunutzen zumal es meinen Selbsterhaltungstrieb geschultet ist.
    Ich finde es unschön wenn meine offene und direkte Art falsch verstanden wird. Aber damit bin ich auch schon in der DDR angeeckt. So hatte ich 1964 eine Amateurfunkklubstation aus dem Nichts errichtet und bei den Funkkontrollorganen zur Abnahme gebracht. Jahrelang konnten weitere Mitbenutzer diese Funkanlagen kostenlos nutzen. 1971 hat der damalige Minister für Post und Fernmeldewesen der DDR meine Lizens widerrufen, und damit die höchste Strafe die ein Funkamateur zu erwarten hat, ausgesprochen. Er hat mir nicht die kleinste Gestzesverletzung zum Vorwurf gemacht. Ich schreibe Euch das nur damit Ihr seht, welche Einstellung ich zur Gesellschaft habe.
    Eigentlich wollte ich an dieser Stelle noch was zum Altersentlastungsbetrag schreiben, aber das lasse ich doch lieber sein.


    Altsachse

    Hallo Matthias_E,
    danke für Deinen Beitrag. Aber da gibt es einen Unterschied zwischen Einnahmen und steuerpflichtigen Einnahmen. Und genau darauf zielt ja mein Tipp hin. Meine steuerpflichtigen Einnahmen sind nur reichlich 50% meiner Einnahmen aus meiner Rente.
    Das wird zwar für die meisten von Euch nicht zutreffen, aber Ihr könnt euren Eltern oder Großeltern beim Steuersparen helfen.
    Die NV-Bescheinigung gilt nicht für 2 Jahre sondern für 3. Da meine Rente niedrig ist, erreiche ich mit meinen steuerpflichtigen Einnahmen aus meiner Rente nur ca. 50% des Existensminimums. Den Rest bis zum Existensminimums, wo dann auch für mich die Steuerpflicht beginnen würde, fülle ich mit Einnahmen aus Kapitalvermögen auf, ohne die Grenze zu überschreiten. Das mache ich dann gezielt durch Fondstausch.
    Wer eine NV-Bescheinigung hat, reicht die bei seiner Bank ein und bekommt dann seine Erträge in voller Höhe ausgezahlt. Übrigens kann man sich beliebig viele Originalexemplare vom Finanzamt geben lassen.
    Jedoch das geht nicht ewig so. Rentenerhöhungen, wie in diesem Jahr, bei mir mit 5,95% zählen dann mit zum steuerpflichtigen Teil der Rente. Dieser wird mit jeder Rentenerhöhung größer. Andererseits wird aber gelegentlich
    die Freigrenze nach oben angepasst.
    Nun werdet Ihr Euch fragen, warum hat der so eine kleine Rente, war der in seinem Leben etwa faul?
    Der Grund liegt im Einigungsvertrag, wo eben nicht alle Entscheidungen für alle als gerecht empfunden werden können.
    In der damaligen DDR wurde 1971 die Freiwillige Zusatzversicherung zur Rente eingeführt. Dieser bin ich nicht beigetreten. Diese FZR wurde reichlich beworben, was meinen Argwohn geweckt hat. Ich habe mir die Sache mal eben durchgerechnet. Dabei bin ich zu dem Ergebnis gekommen, so alt kann keiner werden als das er dort ein Plus machen könnte. Ich habe meine Ersparnisse lieber zur Sparkasse gebracht, da mir des rentabler erschien.
    Nun wuren mit der Wende die Einzahlungen zur Rente mit verschiedenen Faktoren bis 3,0 multipliziert. Meine Spareinlagen hingegen wurden mit Faktor 0,5 abgewertet. Dadurch habe ich für die Jahre 1971 bis 1990 nur 60 Mark pro Monat in die Rentenkasse eingezahlt.
    Ich bin trotzden froh darüber, dass die DDR ein Ende gefunden hat, und erwarte kein Bedauern.

    Hallo Salli,
    meine Fondsbank ist "ebase" da gibt es auf den Formularen im Internet die Begriffe Kauf, Verkauf und Tausch zur Auswahl. Dabei ist es sogar möglich in einen Fond zu tauschen den Du bisher noch nicht hattest. Der also mit dem Tausch neu angelegt wird. Der Vorgang ist wie bei einen Kauf oder Verkauf. Es wird da abgefragt, aus welchen Fond in Deinem Depot Du tauschen möchtest. Dann wird der Zielfonds abgefragt, also der Fonds in den Du tauschen möchtest.
    Dann kannst Du entweder eine bestimmte Anzahl von Anteilen des zu tauschenden Fonds, oder alle Anteile eintragen. Bei letzteren erlicht die betreffende Fondsposition nach Ausführung des Tauschs. Es ist auch möglich eine bestimmte Summe einzutragen. Zum Schluß wird Deine PIN abgefragt. Damit ist die Sache für Dich erledigt. Es kann sein, das noch abgefragt wird ob Du die Fondsinformationen oder AGBs gelesen hast, da mußt Du halt ein Häkchen machen.
    Meist nach zwei Tagen wird der Tausch ausgeführt. Nach 3-4 Tagen wird es dann in Deinem Depot angezeigt. Am gleichen Tag wo der Verkauf erfolgt wird auch der Kauf des neuen Fonds ausgeführt.
    Solltest Du Dein Depot nich online führen, mußt Du Dich sicher an Deinen Bankberater wenden.


    Altsachse

    Hallo lieber muc,
    ich muß mir schon Gedanken über Steuern machen, denn wenn ich in die Steuerpflicht mit meinen Einkünften komme, muß ich die NV-Bescheinigung zurückgeben, nebst allen Exemplaren die meine Banken von mir haben. Darum muß ich dem steuerlichen Aspekt beachten.
    Da aber die Banken von mir je ein Exemplar im Original haben, zahlen sie Zinsen und andere Erträge in voller Höhe an mich aus. Da bleibt auch die Abgeltungssteuer außen vor. Den Abgeltungssteuer ist ja ein Teil der Einkommenssteuer, die ich nicht zahlen muß.
    Ich muß ja nicht den am besten laufenden Fond durch Tasch verkaufen. Meist ist es auch nicht ein kompletter Fond. Und im nächsten Jahr geht es wieder zurück.
    Ich lebe ja nicht nur vom Existensminimum, ein großer Teil meiner Rente ist nicht steuerpflichtig, und das kommt noch obendrauf.
    Da meine steuerpflichtigen Enkommen so niedrig sind, kann ich eben jedes Jahr durch gezieltes generieren von Einkünften meine Freigrenze auffüllen. Und das sind einige tausend Euro. Wenn ich das nicht machen würde, käme ich bei einen späteren Verkauf in die Steuerpflicht. Das möchte ich vermeiden oder zumindest minimieren.
    Ich freue mich dass es Dich interessiert und möchte Dir das "Du" anbieten.
    Ich wünsche Dir und Deiner Familie ein schönes Osterfest.


    Altsachse

    Hallo Salli,
    Das ist wie bei allen Finanztipps, die sind bei 95% nicht zutreffend. Aber für Rentner mit kleiner Rente und hohen steuerfreien Anteil bei der Rente ist es schon sinnvoll den Freibetrag jedes Jahr auszunutzen. Wie Kater. Ka es für seine Kinder macht ist natürlich auch sinnvoll.
    Aber da soll ein Investmensteuergesetz neu in Arbeit sein. Ich habe mich da noch nicht kundig gemacht. Aber solange es noch möglich ist sollte man es doch nutzen.
    Fondstausch deshalb, wenn man das Kapital angelegt lassen will. Man könnte ja auch Fondsanteile verkaufen, aber dann ist dieser Teil des Kapitals nicht mehr angelegt und bringt keine Erträge. Das Finanzamt rechnet den zu tauschenden Fond, nicht den Zielfond, als Verkauf. Wenn man beim Verkauf immer bestrebt ist einen Zeipunkt mit hohen Gewinn zu erwischen, ist es beim Fondstausch fast egal zu welchen Zeitpunkt man tauscht. Das kommt daher weil beide Fonds ja etwa auf dem gleichen Niveau sind. Man sollte natürlich keinen Ausgabeaufschlag zahlen müssen, sonst ist der Vorteil schnell wieder dahin.
    Ein schönes Osterfest wünsche ich Dir und gegebenenfalls auch Deiner Familie.


    Altsachse

    Hallo Salli,
    du brauchst natürlich keinen Fands haben der Verluste macht um die Fonds mit Gewinnen auszugleichen. Das wäre ja ein Nullsummenspiel und ist nicht zu empfehlen.
    Die Gewinne können durchaus höher sein wie die Steuerfreigrenze. Man verkauft innerhalb eines Jahres nur soviel durch Tausch dass die Steuerfreigrenze nicht überschritten wird. Der Rest der Gewinne ist für schlechte Zeiten ein Puffer.
    Beste Grüße


    Altsachse

    Hallo Raphael P,
    bei mir gibt es keine Abgeltungssteuer da ich eine Nichtveranlagungsbescheinigung habe. Mein Streben ist nicht auf Verluste gerichtet. Vielmehr möchte ich durch meine Strategie die Verluste beim Platzen der nächsten Blase minimieren.
    Aufgrund meines Alters sind auch nur ca.50% meiner Rente steuerpflichtig. Das ändert sich aber, da es bald 5,95% mehr Rente gibt.
    Als gestandener Ossi lebe ich nach eigenen Ermessen nicht schlecht, zumal die Bedürfnisse nicht mehr alzuhoch sind. Miete solte man aber keine zahlen müssen.
    Beste Grüße


    Altsachse

    Hallo,
    ich hätte da einen Tip zum legalen sparen von Steuern. Es geht dabei um die Einkommenssteuer. Da die Steuerpflicht erst ab einer bestimmten Höhe der Einkünfte beginnt, ist es sinnvoll immer unterhalb dieser Freigrenze zu bleiben. Der Gesetzgeber stellt ja das Existenzminimum frei von Steuern.
    Der Trick ist nun der, durch gezielten Fondstausch die Einkünfte so zu manipulieren das man immer unterhalb der Steuerpflicht bleibt. Bei einen Fondstausch wertet das Finanzamt das wie ein Verkauf. Will man höhere Einkünfte erhalten, tauscht man Fonds die im Plus liegen. Hat man zu hohe Einkünfte tauscht man Fonds die im Minus liegen und senkt damit seine Einkünfte.
    Was meint Ihr dazu?


    Altsachse

    Hallo Kater. Ka,
    aber da scheinen noch manche Unklarheiten bei den anderen Teilnehmern vorhanden zu sein.
    Aber wenn ein thesaurierender Fonds auch keine neuen Anteile gutschreibt, ist er doch genauso gut oder schlecht wie ein ausschüttender Fonds. Die Entwicklung ist im Fondspreis aber besser ablesbar, da bei ausschüttenden Fonds der Fondspreis durch die Ausschüttung sinkt. Sein Fondspreis entspricht dann nicht mehr seiner Entwicklung. Das ist genauso als würde ich mir durch Anteilverkauf einen Teil des Kapitals entnehmen.
    Bei der Wahl eines Fonds ist mir die Bewertung durch komerzielle Stellen wichtig." 5 Sterne" oder "sehr gut" sind mir wichtiger als "thesaurierend" oder "ausschüttend". Nur möchte ich nicht nur ausschüttende Fonds haben, da ich dann meine Einkünfte nicht so gut manipulieren könnte.
    Kater. Ka Du wirst das sicher wissen, aber für die anderen Teilnehmer soll das ein Hinweis sein.


    Altsachse