Beiträge von michael_d

    Zum Thema „Rollen“ macht es Sinn zu warten bis der Crash kommt (17März 2022 ???)

    Bist du sicher, dass es der 17.März ist. Ich dachte bisher immer der Crash kommt am 25. März. Ein genaues Datum wäre schon gut zu wissen.


    So und nun noch im Ernst:

    Man rollt doch, um aufgelaufene Gewinne mit dem Pauschbetrag verrechnen zu können. Warum sollte man also mit Verlust verkaufen und direkt wieder zurückkaufen?

    Du hast dann einen Verlusttopf, aber dafür ist ja nach dieser Aktion dein Einstandskurs viel niedriger als vorher, was in der Zukunft zu höheren Kursgewinnen und damit zu mehr Steuer führt. Macht also meiner Meinung nach überhaupt keinen Sinn

    Angestachelt durch Deinen Beitrag habe ich auch mal mein Depot bei der Consorsbank gecheckt und mit Entsetzen eine Differenz von 2 cent gefunden

    Sowas kann meiner Meinung nach durch Rundungen zustande kommen. Gerade, wenn man Aktienbruchstücke im Depot hat (durch Sparpläne), kann der Wert einer Position auch mal mehr als 2 Nachkommastellen haben. Angezeigt werden aber immer nur 2 Nachkommastellen.


    Nehmen wir an, man hat 2 Depot Positionen.

    Beide haben einen Wert von 100,005 EUR (also 100 EUR und ein halber Cent).
    Dann werden diese in der Anzeige jeweils auf 100,01 EUR gerundet.

    Für die Summenbildung werden die Einzelpositionen ungerundet addiert und ggf. am Ende gerundet. Also 100,005 + 100,005 => 200,01


    Somit hat man auf dem Auszug 2 mal 100,01 EUR und als Summe 200,01 EUR.

    Wäre jetzt interessant, ob das bei ManfJoh35 ebenfalls solche Centbeträge sind.

    Also zuerst will das Finanzamt von den 2500€ Gewinn ca. 25% abhaben (ggf. abzüglich Freibetrag). Somit bleiben zum investieren im Crash gar keine 2500 übrig.

    Und was machst du, wenn die Kurse im März nicht auf 7500 crashen, sondern auf 12000 steigen? Dann verschenkst du Rendite. Markettiming funktioniert im Normalfall nicht, sondern es ist besser, einfach voll investiert zu bleiben

    Es ist folgendermaßen:

    Die 2000€ Verlust werden mit den 10000€ Gewinn verrechnet.

    Bleiben 8000€ Gewinn. Von diesen 8000€ Gewinn wird der Freibetrag abgezogen, so dass 7200€ zu versteuern bleiben. Steuer hierauf ~25% also 1800€

    Ich persönlich würde für das Kind ein separates Depot eröffnen. Einfach, um die Investitionen von mir und dem Kind sauber getrennt zu haben.

    Wenn du für das Kind in deinem eigenen Depot einen Sparplan eröffnest und der auf den selben ETF geht, dann hast du in deinem Depot nur eine Position. Es wird dann später mal schwierig, den Anteil vom Kind wieder herauszurechnen. Wenn der Sparplan fürs Kind auf einen anderen EFT läuft, als der eigene, dann kann man es natürlich anhand der 2 Depot-Positionen trotzdem unterscheiden.

    Trotzdem finde ich persönlich getrennte Depots "sauberer".

    Wir haben ebenfalls 2 getrennte Depots und Konten.

    Das hat zum einen historische Gründe: Wir hatten beide schon Konto und Depot, bevor wir geheiratet haben. Und warum den Aufwand gehen und nach der Hochzeit alles zusammenlegen? Ich sehe keinen Vorteil im Gemeinschaftsdepot.

    Zusätzlich hat jeder eine Vollmacht für das Depot/Konto des jeweils anderen inkl. eigenen Zugangsdaten für dessen Depot. Somit kann ich mich auch um die Sparpläne meiner Frau kümmern, da sie daran ein eher geringes Interesse zeigt :)

    Die Europäische Union (EU) kann bis zu 60 Millionen Dosen eines möglichen Coronaimpfstoffs des französischen Unternehmens Valneva kaufen

    "Kann kaufen" heißt nicht, dass sie es kaufen. Und ich finde 60 Mio Dosen auch nicht viel. Von Biontech hat die EU das zehnfache gekauft. Ich lass die Finger von der Aktie.

    Habt ihr zufällig auch Erfahrung, ob bei einem Kontowechsel, darauf geachtet wird, dass die laufenden Kosten auch gleich bei dem neuen Konto abgebucht werden oder muss man dann z.B. bei jeder Versicherung, Sportstudio, usw. bescheid geben, das ein Kontowechsel stattgefunden hat?

    Ich habe vor ca. 2 Jahren mal das Girokonto gewechselt und habe damals alle Vertragspartner selbst informiert, weil ich dem Kontowechselservice nicht getraut habe. Habe dazu die Kontoauszüge der letzten 12 Monate rausgesucht und mir alle Abbuchungen angesehen. So hatte ich schnell einen Überblick, was alles per Lastschrift weggeht. Die habe ich dann alle per Mail oder Post (je nach Anbieter) über das neue Konto informiert. Daueraufträge kann man ja einfach selbst beim neuen Konto einrichten (und beim alten Beenden, damit nicht doppelt überwiesen wird).

    Hatte für ca. 3 Monate beide Knoten parallel, bis ich relativ sicher war, das alles umgestellt war. 100% sicher war ich trotzdem nicht, weil einige Firmen nie auf meinen Hinweis zum neuen Konto reagiert haben. Und wenn das eine Firma ist, die nur einmal im Jahr abbucht, dann sieht man halt erst nach einem Jahr, ob alles geklappt hat.

    Für mich ist wichtig, eine feste, stabile, wenn auch geringe, moderate Verzinsung.

    Du beschreibst hier eigentlich Festgeld und keien ETF. Denn der liefert weder eine feste, noch eine stabile Verzinsung.

    In der Vergangenheit hat man mit ETFs (welche die Welt abbilden) langfristig eine Rendite von 5 bis 7 Prozent pro Jahr erzielen können. Du hast hierfür aber keine Garantie, dass das auch in Zukunft so sein wird. Das nur als Hinweis.

    Weiß jemand, warum man eigentlich der Gebührenerhöhung zustimmen muss, bzw. galt ja bisher Schweigen als Zustimmung.

    Das macht doch sonst niemand. Fast alle anderen Branchen , bis auf die Banken, erhöhen ihre Preise, ohne den Kunden um Zustimmung zu fragen. Meine Versicherung erhöht auch die Prämie, ohne mich zu fragen.

    Wo liegt hier bei den Banken der entscheidende Unterschied? Warum können die Banken es nicht genauso, wie bspw. VERSICHERUNGEN, MOBILFUNKANBIETER oder Zeitungsverlage machen?

    Das ist jetzt nur mein laienhaftes Verständnis. Aber ich denke, es liegt daran, dass du bei der Bank einen unbefristeten Vertrag hast, bei einer Versicherung läuft der Vertrag meist ein Jahr und wird dann um ein weiteres Jahr verlängert, wenn man nicht kündigt (zumindest Autoversicherung, Haftpflicht etc.).

    Die Bank ändert also durch Gebührenerhöhung einen bestehenden Vertrag ab. Die Versicherung ändert die Gebühren zum Jahreswechsel, also sozusagen für den Folgevertrag. Beim Mobilfunk genauso. Da wird nicht während der Laufzeit erhöht, sondern ggf. für den Anschlussvertrag.

    Wie gesagt, weiß nicht ob das so stimmt, aber so erkläre ich es mir.

    Es gibt absolut keine Basis für 15 000 Punkte im Dax oder 33 000 im Dow Jones. 10000 im Dax wären schon viel, würde man das realistisch betrachten. 5000 ist eine denkbare Größe wenn es abrauscht.

    Wie kommst du denn auf diese Werte? Ist das einfach nur dein Bauchgefühl? Oder kannst du das irgendwie mit Daten belegen? Immerhin würde das bedeuten, dass der DAX mal eben 60-70% abschmiert.

    Das kann ich mir nicht Vorstellen, so viel Geld wie aktuell in die Märkte fließt. Ich glaube viel eher, dass wir in den nächsten Jahren eine steigende Inflation haben werden und die Aktienkurse das einfach schon vorwegnehmen.

    Ich glaube hier liegt ein Denkfehler vor, oder ich verstehe die Frage nicht richtig.

    Nehmen wir an du kaufst 10 Aktien zu je 100€ (=1000€), die dir 2€ Dividende bezahlen.

    Jetzt steigt der Kurs - wie du sagst - um 20%.

    Damit hast du immer noch 10 Aktien, die jetzt 120€ Wert sind (also 1200€ in Summe). Die Dividende ist immer noch 2€ (Die ändert sich ja nicht, nur weil der Kurs steigt).

    Wenn du nun deine Anteile verkaufst und direkt wieder kaufst, dann hast du nichts gewonnen (nur Transaktionskosten bezahlt), denn du verkaufst 10 Aktien, bekommst dafür 1200€ und kaufst direkt danach mit den selben 1200€ wieder 10 Aktien.

    Ggf. fallen beim Verkauf auch noch Steuern an, so dass du sogar weniger als die 1200€ bekommst.

    Wieso mehrere Jahre? Dieses Jahr habe ich noch 250 Euro frei vom FSA. Damit kann ich ca. 1.300 Gewinne steuerfrei realisieren: 1.300 Euro x 0,7 x 27,8 % = 253 Euro FSA


    Für nächstes Jahr hab ich komplett 801 Euro frei, da keine Vorabpauschale fällig wird nächstes Jahr. Mit 801 Euro FSA kann ich Kursgewinne bis 4.100 Euro steuerfrei realisieren (4.100 x 0,7 x 27,8 %).

    Ich glaube hier liegt ein Missverständnis vor:

    801 EUR Freistellungsauftrag bedeutet, dass du 801 EUR Ausschüttungen/Kursgewinne steuerfrei realisieren kannst, keine ~4000 EUR

    warum haben Sie Ihre Investitionen in den S&P500 gegenüber dem Nasdaq 100 getätigt

    Wo hat denn jemand behauptet, dass er in den S&P500 anstatt dem Nasdaq 100 investiert hat.?

    Finanztip empfiehlt den MSCI World und weder S&P, noch Nasdaq. Stichwort: Diversifikation

    Hallo zusammen,


    ich bin im Besitz von 2 ETFs von iShares:
    "Shares MSCI World UCITS ETF (Dist)" (IE00B0M62Q58)
    "iShares MSCI Emerging Markets UCITS ETF" (IE00B0M63177)


    Ich habe per Post erfahren, dass sich dort die Verwaltungsregeln ändern und näheres auf der iShares Homepage zu finden ist.
    Dort habe ich die folgende Information gefunden:
    https://www.ishares.com/de/ind…-rc-fund-announcement.pdf


    Leider sagt mir das nicht viel. Kennt sich jemand damit aus und kann mir sagen, was das konkret zu bedeuten hat?
    Oder bleibt für mich im Grunde alles so wie es bisher war?


    Danke euch und Grüße
    Michael