Beiträge von Oekonom

    Immerhin teilt LogoEnergie mit, dass die Preise erhöht werden und man ein Sonderkündigungsrecht hat. Bei meinem Vertrag (Scharr Wärme) steht ganz smart in den AGB:


    "7.3 Wird die Belieferung oder die Verteilung von Erdgas bzw. Strom nach Vertragsschluss mit erhöhten oder mit zusätzlichen Steuern, Abgaben, Gebühren oder Umlagen belegt, kann SCHARR die hieraus entstehenden Mehrkosten an den Kunden weiterberechnen. Dies gilt nicht, soweit die Mehrkosten nach Höhe und Zeitpunkt ihres Entstehens bereits bei Vertragsschluss konkret vorhersehbar waren oder die jeweilige gesetzliche Regelung der Weiterberechnung entgegensteht. Die Weitergabe ist auf die Mehrkosten beschränkt, die nach dem Sinn und Zweck der gesetzlichen Regelung (z. B. nach Kopf oder nach Verbrauch) dem einzelnen Vertragsverhältnis zugeordnet werden können. Mit den Steuern oder Abgaben korrespondierende Kostenentlastungen - z. B. der Wegfall einer anderen Steuer - sind anzurechnen. Eine Weitergabe kann mit Wirksamwerden der betreffenden Regelung erfolgen. Der Kunde wird über die Anpassung spätestens mit der Rechnungsstellung informiert."


    Im Zweifel merke ich also erst mit der Rechnung, dass die Preise angepasst wurden und somit eine Kündigung zum Erhöhungszeitpunkt gar nicht möglich ist. Ob das so korrekt ist?


    Meiner Meinung nach benachteiligt diese Regelung den Kunden beträchtlich, weil man ihm eine Handlungsoption nimmt....

    Um deine Frage vernünftigt beantworten zu können, wäre es hilfreich, wenn du den Fonds genau benennen würdest. Üblicherweise werden die Immobilien mit Fremdkapital (von der Bank) und Eigenkapital (von den Anlegern) finanziert und dabei kommt es zu der Eigenkapitalrendite von ggf. 4 %. Garantiert ist dabei ganz sicher nichts und sollte es doch eine Garantie geben, ist die erfahrungsgemäß nicht viel wert, soll heißen, im Fall der Fälle nicht mit genug Geld hinterlegt, damit die Garantie gewährt werden kann....

    Hat hier jemand Erfahrung, wie hier Preise ab dem 2. Jahr angehoben wurden oder auch gleich blieben?

    Schau dir das mal bei Verivox. Wenn du einen Preisvergleich startest, dann öffne bei einem beliebigen Angebot den Link "Tarifdetails" und schon siehst du den Preisunterschied zwischen erstem und zweiten Jahr, ohne dass es zu einer Preiserhöhung kommen muss. Der Grund liegt im Bonus, wie von Chris2702 beschrieben.


    ich hänge mal einen Link an, bin mir aber nicht sicher, ob der dauerhaft Bestand haben wird:
    https://www.verivox.de/stromve…mlldyIsMF0%3D&partnerid=1

    Vielleicht gibt es ja ein Missverständnis.

    natürlich gibt es da ein Missverständis, liebe Anika, und zwar ein Systematisches! Nur schade, das sich FT hier immer noch vor den Karren spannen lässt. Nicht zuletzt, seitdem sich die "Finanztip Verbraucherinformation GmbH" als Stiftung auch noch die Nimbus von Verbraucherschutz gibt.


    Der geneigte Leser mag also spitzfindig zwischen Verbraucherschutz und Verbraucherinformation unterscheiden. Ersteres bieten nur die Verbraucherschutzzentralen und Stiftung Warentest. Finanztip hingegen leider nicht. im Gegenteil: Manchmal sind die von Finanztip im Newsletter "beworbenen" Schnäppchen mMn genau das Gegenteil von Verbraucherschutz!

    Ich kann das von Maierhuber angrführte BMF Anwendungsschreiben vom 10.1.2014, (Gz. IV C 4 – S 2296- b/07/003:004, DOK 2014/002765 Rdnr. 27,28,44,47 u. 48 – n) trotz intensiver Suche im Netz nicht finden, ist das irgendwie zugänglich?

    Na, also so schwer ist es ja nicht zu finden, mein Link oben funktioniert leider nicht mehr, hier ein neuer Versuch....


    https://datenbank.nwb.de/Dokument/Anzeigen/484715/


    im Netz lese ich (bfd.de), daß die Nichtzulassungsbeschwerde (Az. VI B 75/16) des FA nicht erfolgreich gewesen sei,, so daß das FG-Urteil inzwischen rechtskräftig sei.
    Hat "Oekonom" andere Erkenntnisse?

    stimmt genau: http://www.justiz.nrw.de/nrwe/…9_16_Urteil_20160824.html


    Vgl. letzter Absatz:
    "IV. Die Revision war nicht zuzulassen, weil im Streitfall keiner der in § 115 Abs. 2 FGO abschließend aufgezählten Zulassungsgründe vorliegt. Insbesondere weicht der erkennende Senat mit seiner Entscheidung im Streitfall wegen der in den Gründen dargelegten Sachverhaltsunterschiede nicht i.S. von § 115 Abs. 2 Nr. 2 FGO von den tragenden Rechtssätzen ab, die der BFH im Urteil vom 9. November 2011 VIII R 18/08 (BFH/NV 2012, 370) aufgestellt hat. Da die Frage, ob dem Steuerpflichtigen grobes Verschulden i.S. von § 173 Abs. 1 Nr. 2 AO vorzuwerfen ist, unter Berücksichtigung der tatsächlichen Umstände des jeweiligen Einzelfalls zu prüfen und zu entscheiden ist, kommt der Rechtssache auch keine grundsätzliche Bedeutung i.S. von § 115 Abs. 2 Nr. 1 FGO zu."

    Lieber wäre uns psychisches Gold, aber ob sich die Kosten zum Umwandeln lohnen?

    Wenn du einerseits Ausstiegskosten bei der Sutor Bank hast und dann wiederum Kaufkosten für physisches Gold hast, dann kostet dich der Tausch schon ein paar (unnötige?) Euros. Gibt es denn auch laufende Kosten bei der Sutor Bank?


    Schau dir mal die Preise für pysisches Gold an - auch da muss du aufpassen, nicht zu viel zu zahlen. Am Höhepunkt der Corona-Krise hat selbst die eigentlich von mir als seriös eingeschätzte Degussa Gold ziemlich freche Verkaufskurse gestellt (soll heißen Aufschlag von 10 Prozent ggü Goldwert). Viel besser war und ist in meinen Augen auch heute noch ProAurum (Aufschlag damals und heute ca. 5 Prozent). Da kannste ja mal kucken, was es so gibt, wenn man 50 Gramm Gold sucht...


    Beispiel 50 g Goldbarren im Verkauf für 2.811 Euro (Ankauf zu 2.687 Euro)
    https://www.proaurum.de/shop/gold/goldbarren/


    Bei Degussa Gold:
    Beispiel 50 g Goldbarren im Verkauf für 2.813 Euro (Ankauf zu 2.669 Euro)
    https://www.degussa-goldhandel.de/infothek/preisliste/

    Wie berechnet sich die MWSt für die zweite Rate? - 4202,- + 16 % ??? - Ist dies so richtig? Und kann die Anzahlung auch noch mit dem günstigeren Steuersatz nachträglich berechnet werden?

    Wenn die Küche erst im Juli geliefert und eingebaut wird, dann ist das für den Umsatzsteuersatz entscheidende Leistungsdatum zu einem Zeitpunkt, wo der niedrigere Steuersatz von 16 Prozent gilt. Was zum Zeitpunkt der Anzahlung galt, ist dann nicht mehr relevant.


    Der Sachverhalt wird hier ganz gut erläutert:
    https://www.bakertilly.de/news…_content=Mailing_12027821

    Uli Hoeness`'ses beste Anwälte bestritten natürlich auch dessen "Vorsatz" bei Nichterklärung seiner Wertpapier-Veräußerungsgewinne,

    Das ist falsch, ich kenne natürlich nicht die Schriftsätze, sondern nur dass, was in der Presse stand, und da ging es um ganz was anderes.


    Außerdem wirft du jetzt einiges durcheinander. Der Hoeness hat eine unvollständige Selbstanzeige eingereicht, damit war die Frage, ob eine Steuerhinterziehung vorliegt, nicht mehr relevant! Seine (neuen) Anwälte konnten so oder so nur noch Schadensbegrenzung betreiben. Und für jemanden, der über 20 Mio. Euro Steuern hinterzogen hat, ist er doch recht gut weggekommen, finde ich zumindest.


    Ach ja und so ganz allgemein macht es bei der Frage nach Vorsatz oder Leichtfertigkeit schon einen ganz zentralen Unterschied, ob ich bei einer zum Teil schwer verständlichen Steuerbescheinigung einer deutschen Bank einen sehr speziellen Teilaspekt falsch oder missverstehe, oder ob ich einen zweistelligen Millionenbetrag im Ausland versteckt habe und die relevanten Belege nicht angemessen steuerlich würdige - und zwar in ihrem ganzen Umfang.

    Sehr interessanter Hinweis, ich habe in den letzten Tagen meine steuerliche Information von der ebase bekommen, aber noch nicht im Detail angesehen. Trotz aller Pflichten würde ich aber die Nummer nicht ganz so hoch aufhängen:


    juristisch ist die Nichterklärung dieser Beträge in der Steuererklärung eindeutig Steuerhinterziehung!

    Der Verdacht drängt sich auf, aber zu den Tatbestandsvoraussetzungen einer Steuerhinterziehung gehören auch der "Vorsatz", den ich hier nicht pauschal unterstellen würde.


    (Dem Finanzamt sind auch diese "nur nachrichtlich" gekennzeichneten Beträge über die Datenmeldepflicht der Banken an die Finanzverwaltung bekannt.)

    Es ist mir neu, dass dem FA die Daten so im Detail bekannt sind - und wenn das der Fall ist, dann kommt der Vorwurf einer Steuerhinterziehung noch weniger in Betracht, weil man die Finanzbehörde wohl nicht pflichtwidrig über steuerlich erhebliche Tatsachen in Unkenntnis lassen kann, wenn sie es eh schon weiß.

    @blubber1234
    hier noch ein paar Faxnummern, damit dir nicht langweilig wird ;) :


    - Auf der Website von Exklusiv Marketing (exclusiv-marketing.com/impressum/) steht im Impressum folgende Faxnummer: 089 / 211 291 87.


    - Dann gibt es da noch Presseshow.news / PVZ.de (pvz.de/impressum.html).
    Auch mit diesem Laden kommt man in Kontakt, wenn man sich von Finanztip in eine kostenlose, potentielle Abofalle verführen lässt. Faxnummer dort: Telefax: +49 (0) 451 / 49 06 670.


    Eventus Media ist auch mit Zeitschriften&Co. auf Kundenfang (zeitschriftenundco.de/Impressum). Hier gibt es folgende eine Faxnummer: +49 (0) 231 / 775 779 05

    Das passt dann doch nicht zum Tätigkeitsbereich...

    Muss es das den? Spontan fällt mir da nur ein, dass ein Freiberufler aufpassen muss, dass er den Status des Freiberuflers nicht durch eine gewerbliche "Nebentätigkeit" gefährdet. Also zB der Zahnarzt, der nebenbei noch elektrische Zahnbürsten, Zahnseide usw verkauft.


    Ansonsten:
    Ich gehe mal davon aus, dass Euer PC kein Vermögen gekostet hat und einer allein den Kauf "stemmen" kann. Also im Zweifelsfall verkaufst du den nach 1,5 Jahren zum halben Preis an deine bessere HÄlfte. Das ist dann natürlich auch nicht ganz die perfekte Lösung, weil die Mitnutzung durch den jeweils anderen eine betriebsfremde Nutzung ist. Steuerlich nennt man das dann eine Aufwandsentnahme....Viel Spaß beim Buchen :-)

    Und auf welchen Namen lautet die Rechnung?


    Idee: Der Rechnungsadressat setzt den PC voll ab und stellt dem Ehepartner eine Rechnung über die Nutzung....


    Dann passt auch der Vorsteuerabzug zur Rechnung :-)

    Was mir grad noch einfällt:
    Die Aussage der Schufa, dass sie keine Infos zu Nationalität und Familienstand hat, ist m.E. nicht immer korrekt. Wer eine Selbstauskunft beantragt, muss eine Kopie von Personalausweis mitschicken, die natürlich gespeichert wird und da stehen die Dinge bekanntlich drauf.....

    Nun wollte ich fragen, ob diese Unachtsamkeit meinerseits irgendwelche Folgen hat.

    Nein, dass hat keine Folgen, aber wenn du dich besser fühlst, dann ruf an.


    Ich hatte mal einen ähnlichen Fall. Mein 450 Euro Mini-Job wurde vom Arbeitgeber falsch angemeldet und dann als "normaler" Lohn ans Finanzamt gemeldet. ich habe nichts in der Steuererklärung angegeben, weil ich ja (laut Vertrag) einen Minijob hatte. Im Steuerbescheid tauchte dann auch der Lohn auf, den ich nicht angegeben hatte. Ich habe auch telefoniert und mein Sachbearbeiter hat mir gesagt, dass viele AN den Arbeitslohn gar nicht mehr eintragen, weil er eben automatisch übermittelt wird. Und meine Frage, ob ich damit nicht eine unvollständige Steuererklärung abgegeben habe, hat er verneint.


    Konkret steht das (mittlerweile?) auch in der von Kater.Ka genannten Anleitung zur Anlage N (die ich schon lange nciht mehr gelesen habe):
    "Die Abgabe der Anlage N entfällt, wenn:
    • die elektronisch übermittelten Daten zutreffend sind und
    • in den Zeilen 21 bis 27 keine Eintragungen vorzunehmen sind und
    • die Werbungskosten (Seite 2 bis 4) den Arbeitnehmer-Pauschbetrag von 1.000 € oder 102 € bei Versorgungsbezügen nicht übersteigen."


    Und eine "Kooperation" zwischen Finanzamt und Schufa wäre mir neu. An die Schufa werden insbesondere Kreditverträge und säumige Schulder gemeldet. Die SCHUFA verarbeitet die folgenden Kategorien personenbezogener Daten (Personendaten, Zahlungsverhalten und Vertragstreue):


    • Personendaten, z.B. Name (ggf. auch vorherige Namen, die auf gesonderten Antrag beauskunftet werden), Vorname, Geburtsdatum, Geburtsort, Anschrift, frühere Anschriften
    • Informationen über die Aufnahme und vertragsgemäße Durchführung eines Geschäftes (z.B. Girokonten, Ratenkredite, Kreditkarten, Pfändungsschutzkonten, Basiskonten)
    • Informationen über unbestrittene, fällige und mehrfach angemahnte oder titulierte Forderungen sowie deren Erledigung
    • Informationen zu missbräuchlichem oder sonstigem betrügerischem Verhalten wie Identitäts- oder Bonitätstäuschungen
    • Informationen aus öffentlichen Verzeichnissen und amtlichen Bekanntmachungen
    • Scorewerte

    Die SCHUFA hat keine Informationen zu:

    • Vermögen und Einkommen
    • Marketingdaten (Kaufverhalten oder Ähnliches)
    • Beruf
    • Lebenseinstellungen und Mitgliedschaften (z. B. religiöse, politische etc.)
    • Familienstand
    • Nationalität

    https://www.schufa.de/daten-scoring/daten-schufa/