Beiträge von ralfo1704

    Hallo,
    ich habe in Düsseldorf für einen Neubau ein Darlehen am 3.2010 mit 10 Jahren Zinsbindung abgeschlossen (4,2%) und den Vertrag bei der Verbraucherzentrale prüfen lassen. Die Widerrufsbelehrung ist laut der Aussage des Anwalts nicht wirksam und ich kann den Vertrag jederzeit widerrufen.


    In meinem Vertrag steht der Satz "Der Lauf der Frist für den Widerruf beginnt einen Tag, nachdem der Darlehensnehmer..." Das scheint ja schwammig genug zu sein...


    Ich war heute bei der Bank und habe dem Berater davon erzählt und um ein Angebot mit niedrigeren Zinsen gebeten. Das hat er abgelehnt und auf die Laufzeit des Vertrags bestanden.
    Das Gespräch verlief etwas merkwürdig. Zunächst meinte er der Vertrag ist richtig (das wäre sogar ein neuer Vertrag), dann hat er gemeint er ist kein Jurist und dann hat er gemeint ich kann den Vertrag kündigen dann würde es die Rechtsabteilung prüfen ob der Vertrag gültig ist. Am Schluss wurde betont wie teuer so ein Widerruf werden kann und er hat mit einem kurzen Blick auf den Vertrag gemeint - oh das wäre bei dem Streitwert sogar Landesgericht.


    Ich habe mich dann verabschiedet. Bin mir in dem Gespräch schon sehr klein vorgekommen. Das war wohl seine Taktik.
    Morgen rufe ich einen Anwalt an und möchte dass er den Vertrag auch nochmal prüft und dann das Schreiben an die Bank schickt. Ich habe keine RSV und mein Ziel wäre es eine außergerichtliche Einigung zu bekommen, deshalb möchte ich einen Anwalt der viele Vergleiche erwirkt hat.


    Ich werde morgen auch ein Protokoll von dem Gespräch anfordern. Dann hat der Berater noch etwas zu tun...die Bank hat auf jeden Fall einen Kunden verloren.


    Dann muss ich noch die Anschlussfinanzierung organisieren (interessanter Tipp dass manche Banken solche Finanzierungen ablehnen). Ich habe noch eine genossenschaftliche Bank in Bayern und ein Nachbar ist mit der Interhyp sehr zufrieden.