Beiträge von Finanz Exzellent

    Endlos, mag ggf. für eine Familienstiftung interessant sein.

    Als Investor für die eigene Unruhestandsplanung befürchte ich, dass mein Anlagehorizont unwiderruflich mit meinem Tod beendet ist.;) Das kann heute, morgen oder halt in 50 Jahren sein.

    Eine gewisse Entnahme-Strategie ist also sinnvoll. Daher muss das Kapital auch entsprechend strukturiert angelegt werden. Hier halte ich stets die Augen auf und dabei ist mir auch die Alpha-Strategie aufgefallen. Aber alles hat Vor- und Nachteile, Chancen und Risiken.


    Mein Credo: Nie dogmatisch denken. Offen sein und eine eigene Meinung bilden. Mit Schwarz und weiß kommt man selten weiter.

    Ich habe die Anlageprodukte, die der Finanzwesir noch bis vor kurzem als völlig ausreichend zum 'nicht Arm sterben' empfohlen hat. Ach ja, er empfiehlt die Produkte ja auch weiterhin (Brot-und-Butter-ETF). Zumindest denjenigen, die noch kein Vermögen haben.:/

    Ich verstehe halt nicht, warum ich bei 10.000€ eine andere Strategie brauchen sollte als bei 100.000€ oder gar 1 Mio. €.

    das ist auch betrags-unabhängig. Allerdings ist der "risikoarme" Teil eines Portfolios mittlerweile ziemlich anspruchsvoll geworden. Die Anleihemärkte können (wie kürzlich gesehen) auch empfindlich korrigieren. Die Strategie wird also stark vom Anlagehorizont beeinflusst. Schwierig wird es immer dann, wenn ich das anlegte Kapital nicht mehr endlos lange investieren kann.

    Hier mal der aktuelle Beitrag von Prof. Hartmut Walz zum Thema Finanzwesir bzw. Democratic Alpha.

    Finanzwesir verspricht Überrendite für alle - Prof. Dr. Hartmut Walz

    Schauen wir mal recht behält.

    Ich lehne mich entspannt zurück und mache einfach weiter mein 'Buy-and-Hold'.:)

    "Buy-and-hold" ist ja schon mal ein guter und vernünftiger Ansatz...allerdings kommt es am Ende auch auf die einzelne Anlageentscheidung an :)


    Bin aber sicher, dass Sie da gute Anlageprodukte gewählt haben.

    Tradegate ist keine reguläre Börse (wie Xetra). Vermutlich zahlt Tradegate eine Provision an den Broker, um Umsätze zu generieren.


    Tradegate muss auch Geld verdienen und gerade beim Sparplan kann man die Abrechnungskurse (Spreads) nicht so leicht überprüfen.


    Würde also sagen: Ja, die Spreads sind tatsächlich so hoch

    Hallo an alle User,


    für mich hat der Fairriester Ansatz die "Nase vorn" gegenüber der UniProfiRente Variante.


    Hauptgründe:


    Diversifikation
    Der Aktienbereich im Fairriester wird durch zahlreiche passive Fonds abgebildet. Die UniProfiRente beinhaltet zwecks Aktienanlage den UniGlobal, der traditionell einen sehr hohen USA-Anteil hat (derzeit 45%). Das kann mal gut und mal schlecht sein, je nach Börsenlage. Mir ist die Zusammenstellung im Fairriester da lieber, aufgrund der ausgewogenen Streuung. Der Europa-Anteil und der Emerging Markets-Anteil ist im Fairriester wesentlich stärker vertreten.
    Außerdem wird mir der UniGlobal langsam auch zu groß. Mit 13 Milliarden (Tendenz steigend) kann er kleinere Titel, gerade aus Schwellenländer, gar nicht mehr absorbieren.


    Umschichtungsproblematik
    Die immer wieder kritisierte automatisierte Umschichtung in der UniProfiRente wird mit zunehmenden Alter zum unkalkulierbaren Risiko. Diesem Risiko möchte ich mich nicht aussetzen, da eine Rückkehr in den Aktienbereich nach erfolgter Umschichtung nicht möglich ist. Beim Fairriester wird planmäßig mit abnehmender Laufzeit aus dem Aktienbereich in den Rentenbereich umgeschichtet.


    Kosten
    Die Kosten der UniProfiRente sind wesentlich höher. Im UniGlobal immerhin 5% Ausgabeaufschlag zzgl. 1,49% Verwaltung. Im Rententeil der UniProfiRente 3% Ausgabeaufschlag zzgl. 0,82% Verwaltung. Gerade in schlechten Zeiten machen sich diese Kosten bemerkbar.
    Beim Fairriester sind die Kosten transparent augeschlüsselt und hängen mit dem vorhandenem Guthaben zusammen. Mit einem Guthaben von 10.000,- zahlt man insgesamt maximal 1,23% p. a. (Fondskosten + Depotgebühr + Kontoführungsgebühr). Eher weniger, da die Fondskosten unterschiedlich hoch sind. Bin von den teuersten Fondsgebühren ausgegangen. Weniger als 10.000,- Guthaben ist dann aber teurer, siehe https://www.fairr.de/riester-rente/gebuehren/


    Übrigens können viele Honorarberater den Fairriester mit zusätzlichem Rabatt anbieten!


    Viele Grüße!

    Hallo!


    leider liegen die Banken mit ihren Kapitalmarktausblicken regelmäßig daneben. Man orientiert sich zu sehr am Mittelwert und will sich nicht blamieren.


    Meines Wissens nach sehen fast alle Banken stets steigende Börsen voraus.

    Wie kann er Negativzinsen für Sparkassen ausschließen?? Wenn das irgendwann alle Banken so machen, dann werden auch die Sparkassen sich nicht verweigern!


    Oder leben die Sparkassen auf einem anderen Planeten?


    Was jetzt noch rigoros ausgeschlossen wird, kann in einigen Monaten schon gewohnte Praxis sein.


    Diese Entwicklung kommt doch den Banken sehr entgegen, da sie den Druck auf die Anleger erhöht ihr Geld anderweitig anzulegen.


    Die Banken warten doch nur darauf, ihre teuren Fonds und Zertifikate so besser zu verkaufen.