Beiträge von Gandalfini


    Artikel der Süddeutschen Zeitung zum BGH Urteil
    http://www.sueddeutsche.de/gel…xakt-zehn-jahre-1.2195475


    "Umstrittene Altfälle
    Konkret befasste sich der BGH am Dienstag mit zwei Kreditverträgen, die 2006 beziehungsweise 2008 geschlossen wurden. In einem der beiden Fälle verlangte ein Kläger Bearbeitungsgebühren von mehr als 1000 Euro von der Santander Consumer Bank zurück, ein zweiter Kunde hatte mehr als 550 Euro von der Credit-Plus Bank eingefordert. Die Banken hatten argumentiert, die Verjährungsfristen seien schon Ende 2009 und Ende 2011
    abgelaufen. Das lehnten die Bundesrichter aber ab - und sprachen den
    Verbrauchern zur Rückzahlung noch eine Verzinsung des Bertrags von fünf
    Prozent über den Basiszinssatz hinaus zu.
    "

    Verzinsung? Wenn ja, wie?


    Das meine zu unrecht gezahlte Bearbeitungsgebühr verzinst werden mus steht für mich außer frage. Die frage ist nur wie genau.


    Bei mir war es so:


    Kredit im März 2005 aufgenommen - Zinssatz 5,99 % p.a.


    Kredit abbezahlt März 2010


    Dann ist es doch sicher unstreitig, das ich zumindest für die 5 Jahre die Zinsen auf die Bearbeitsgebühr zurück erhalte.


    Darüberhinaus müsste die Versicherung mir ja auch noch den
    Vermögenschaden ersetzen, weil ich die Gebühr ja nicht anderweitig
    verwenden oder anlegen konnte.


    Ich würde also sagen das zumindest 5 Jahre lang 5,99% + 5%punkte über
    Basiszinssatz zu erstatten sind. Aber Ablauf des Kredits dann nur noch
    die 5%punkte über Basiszinssatz. siehe Zinsrechner basiszinssatz.info/zinsrechner/index.php


    Wäre bei mir:


    5,99% für 5 Jahre auf 210,08 € = 62,92 €


    5% punkte ü. Basiszinssatz für 9 Jahre + 8 Jahre da Rückzahlung erst am 10.11.2014 = 129,97 €


    Summe 192,89 €


    Wenn meine Berechnung stimmt ist mir klar warum kaum einer automatisch die Zinsen bekommt. Was meint Ihr?

    Ich hinterfrage mal das Thema "Einschreiben mit Rückschein" ... macht in meinen Augen keinen Sinn es so zu verschicken und sich dann den Kopf zu zerbrechen, warum der Rückschein noch nicht da ist usw.


    Ist nicht das Risiko viel zu groß das der Empfänger das Einschreiben einfach nicht abholt? Ich nehme immer das "Übergabe" Einschreiben und faxe es meist nochmal. Dann habe ich auch noch einen Sendebericht der beweist das mein Schreiben angekommen ist.


    Lest zB das hier http://www.rechthaber.com/eins…n-sind-rechtlich-wertlos/ & http://www.anwaltseiten24.de/r…iben-mit-rueckschein.html

    Hallo Gandalfini, hattest du in deinem Anschreiben zur Santander die Zinsen mit gefordert? Wenn nicht würde ich das noch tun. Ich vermute, dass die Santander wirklich denkt, dass man sich über die Rückerstattung freut (dass überhaupt was kommt) und nichts weiter unternimmt. Fordere deine Zinsen nach und setze eine letzte Frist.
    Wann hattest du das Schreiben dorthin gesandt und wann hattest du Antwort? LG


    Hey Sylvi,


    das Schreiben ging am 03.11. raus und die Antwort hatte ich am 08.11. im Kasten. Das Geld war dann am 10.11. auf dem Konto.


    Zu den Zinsen stand/steht bei mir folgendes:
    "Ebenfalls fordere ich Sie auf, die auf Basis des Vertragszinses zu viel gezahlten Zinsen binnen vorgenannten Frist ordnungsgemäß zu berechnen und auf o.g. Konto zu überweisen." ... ich habe das Musterschreiben der Verbraucherzentrale benutzt. LG

    Hallo zusammen,


    habe die Gebühr bei der Santander Bank zurück gefordert. Die komplette Gebühr in Höhe von ca. 220,00 € wurde am 10.11.2014 auf meinem Konto gutgeschrieben. Leider ohne Zinsen.


    Gibt es bei Euch schon Überlegungen dazu? Im Schreiben der Santander Bank stand auch nur "das man aus Kulanz und ohne Anerkennung einer Rechtspflicht" erstatte.


    Was heißt denn das? Muss ich Zinsen nochmal gesondert einfordern? Oder wollen die so möglichst viele Kunden von der Rückforderung der Zinsen abhalten weil die ja nun happy ob der Erstattung sind?


    Bin gespannt was Ihr denkt! :-)