Beiträge von Nordlicht1337

    Spontan sehe ich hier drei Wege:

    • Fünf Jahre warten und gesund leben (und "darauf wetten", dass nichts schlimmeres dazukommt)
    • Eine anonyme Risikovoranfrage stellen und dann das Ergebnis bewerten. Aus ihrem Beitrag hört es sich so an, als ob die Makler hier die Arbeit scheuen, ggf. selbst an die Versicherung herantreten. Einige bieten eine anonyme Risikovorprüfung an.
    • Einige Arbeitgeber bieten BUs im Rahmen von Betriebsrenten an. Obwohl immer empfohlen wird, dies nicht zu koppeln, könnte es in schwierigen Fällen eine Absicherung geben, in der ansonsten keine Absicherung möglich wäre.

    Die Gesundheitsfragen nicht erschöpfend anzugeben, kann wie ein Blindflug bei 180 Sachen auf der Autobahn gleichen. Wenn im Leistungsfall dann herauskommt, dass hierzu schriftliche Angaben eines Arztes vorliegen (und die Versicherungen werden sicherlich alle Abrechnungen und Unterlagen sichten), ist das problematisch (Fahrlässig / Grob fahrlässig). Wenn nun aber bekannt wird, dass der Versicherer absichtlich getäuscht wurde, um einen Vertrag zu policieren, könnte dies als arglistige Täuschung aufgefasst werden. Falls dem so ist, sind die gezahlten Beiträge weg und der Versicherer tritt vom Vertrag zurück, leistet also nicht (und nie wieder für Sie).


    Das ist also nicht zu empfehlen..

    Vielen Dank für die Infos.


    Ich habe mir besagten Link durchgelesen, mittlerweile zum zweiten Male (vor dem ersten Post und nun nach dem dritten ...).


    Verstehe ich es also richtig, dass die wesentliche Maklerleistung die Herausgabe der Kontaktdaten zur nächsten Kontaktperson ist (inkl. Angebot und Werbung auf Internetplattformen) und damit sowohl realbest als auch der eigentliche Makler Provision erhalten würden?
    Ist es dann aber nicht auch so, dass Realbest mit der Erfüllung der Maklerleistung begonnen hat, ohne das meine Widerrufsfrist abgelaufen ist? Ich finde es dubios, dass durch das Anmelden auf einer vermeintlichen Internetplattform ein Maklervertrag zustande gekommen ist.
    Der eigentliche Makler hat mir gar kein Widerrufsformular / Belehrung zukommen lassen. Heißt es dann automatisch, dass diese Frist dann 1 Jahr + 2 Wochen beträgt?

    Mir ist ja gar nicht klar gewesen, dass Realbest als Makler auftritt und dann jedoch ausschließlich die Kontakte weitergibt. Der eigentliche Makler will irgendwann ja auch Geld verdienen, was bekommt dann Realbest?
    Die Zahlungsmodalitaten sind mir hier unklar.
    Ist es nicht entsprechend einer EuGH Rechtsprechung so, dass Verbraucher bei einem fernabsatzgeschäft ein Widerrufsrecht haben? Wäre es dann nicht Aufgabe des Maklers (Realbest) gewesen, mich zum Verzicht des Widerrufs zu bewegen, bevor auf der Online Plattform die Kontakte stehen?

    Hallo zusammen,
    Auf einer gängigen online Immobilienplattform wurde ein Haus angeboten, welches durch Realbest.de angeboten wurde. Wir haben nun Interesse daran, dass Haus zu erwerben und sind uns nicht ganz klar, ob wir zur Zahlung einer Provision verpflichtet sind.
    Mir wurde nach Kontaktaufnahme per Kontaktformular auf der Immobilienplattform eine Email von Realbest zugeschickt, die eine widerrufsbelehrung enthalten hat und ein Link zur Anmeldung auf deren Plattform enthielt. Ich habe mich also auf der Plattform angemeldet und dann keine neuen Infos zum Haus gefunden, jedoch die Kontaktdaten zum Verkäufer. Der Verkäufer scheint jedoch nicht der Eigentümer, sondern wiederum ein Makler zu sein. Diesen habe ich direkt in einer eigener Email nach weiteren Informationen gefragt, die er mir auch per Mail geschickt hat. Dieser hat mir jedoch keine Widerrufsbelehrung gegeben. Ich schließe nun auf einen weiteren Makler, da in der Signaturzeile steht, dass er Makler nach Gewerbeordnung wäre.
    Mir ist nun nicht klar, ob ich überhaupt ein Vertragsverhältnis mit diesem Makler hätte und überlege, sicherheitshalber den Maklervertrag mit Realbest zu widerrufen, da ich mit denen ja nichts zu tun haben möchte.


    Kennt sich jemand von euch damit aus?

    @regenschein: Ist das Thema hier noch aktuell?


    Zum Bewerten und Verstehen der Zuteilbarkeit von Bausparverträgen hilft zunächst, sich genau die Bedingungen dazu durchzulesen. Bei meinem BSV der Deutschen Bank ist das ziemlich verklausuliert. Dort steht beispielsweise, dass die Bewertungszahl quartalsweise bestimmt wird und sich um einen Betrag erhöht, der linear mit dem angesparten Guthaben zusammenhängt. Erreicht die Bewertungszahl zum Bewertungszeitpunkt dann eine vorgegebene Grenze, ist der BSV zuteilbar. Das heißt jedoch nicht, dass dieser auch zugeteilt wird. Hierüber ist dann entscheidend, wie viele weitere Kunden ihren zuteilbaren BSV zugeteilt bekommen haben.


    In Summe ist es dann wiederum ein Kalkulationsspiel: Beide BSVs haben eine Abschlussgebühr gekostet (~1-1,6% der Bausparsumme typischerweise). Teilt man nun einen BSV und kündigt den Anteil, in dem schon Geld drin ist, hat man die Abschlusskosten dafür umsonst bezahlt.


    Beispiel:

    • Bausparsumme: 50.000, aktuelles Guthaben: 10.000, bei 1% Abschlusskosten sind bereits 500 Euro an die Bank geflossen.
    • Teilt man diesen nun in einen 10.000 er und einen 40.000 (sofern die Bank das so mitmacht), dann könnte man den einen mit 10.000 Euro kündigen und das Geld wird ausbezahlt (die 1% (100 Euro) Abschlussgebühr sind dann umsonst bezahlt worden).
    • Der neue 40.000 würde wahrscheinlich nur zu Neukonditionen laufen ...
    • Die 10.000 Euro "darf" man wahrscheinlich nicht mehr auf einen Schlag in den BSV des Partners fließen lassen (das könnte und dürfte die Bank wohl verhindern).

    Ferner dürfen Bausparkassen die Sparer dazu auffordern, die regelmäßige Sparrate einzuzahlen. Auch das hängt von der Bank und den Konditionen ab. Es könnte dann zum Beispiel sein, dass man einen zuteilbaren Vertrag weiterbesparen muss, damit er nicht gekündigt wird. Vielleicht ist das aber auch euer Ziel?

    Ab heute sind die Förderbedingungen bei der KFW Online. Gemeint ist das Programm 424
    KFW Programm 424


    Kurz zusammengefasst:

    • Geld gibt es nur für bereits geborene Kinder für dann 10 Jahre (p.a. und Kind 1200 Euro)
    • Antragszeitraum 01.01.2018 - 31.12.2018
    • Haushaltseinkommen: kleiner 90.000 Euro bei einem Kind (+15.000 pro weiterem Kind) Grundlage zur Bemessung sind die Einkommenssteuerbescheide der vergangenen zwei Jahre (für 2018 gilt: Durchschnitt aus 2016 und 2015!)
    • Nur Ersterwerb wird gefördert, der selbst bewohnt wird.

    Hallo @*Martin*,
    zu deiner konkreten Frage kann ich das leider nicht sagen, ich bin jedoch bei meiner Recherche für meine RSV (Baustein "Privat") auch auf diese Fragestellung gestoßen. Einige Versicherungen meinten zum Beispiel, dass sie keine Deckungszusagen gegen eine BU-Versicherung auf Auszahlung der einer BU-Rente machen würden, falls dies ursächlich auf einen Betriebsunfall zurückginge (was aus meiner Sicht totaler Quatsch ist, daber das ist ein anderes Thema).
    Kurz um: Ich habe die Versicherung dann für mich ausgeschlossen und zahle bei einer anderen etwas mehr, um das mit drin zu haben.


    Hast du bereits versucht, zunächst telefonisch einen ersten Eindruck von dessen Meinung zu bekommen und wo da für die Gesellschaft die Grenze ist?

    Die Berechnungsgrundlage für das Elterngeld bezieht sich auf den 13 (?) wöchigen Erwebszeitraum vor Mutterschutz. Daher wird sich eine Veränderung der Steuerklassen nicht mehr auf die Höhe des Elterngeldes aus. Dazu gibts hier im Forum auch bereits einige Beiträge.

    Ich habe einen ähnlichen Fall selbst gerade erfahren, der noch nicht abgeschlossen ist. Daher habe ich mich als Laie ein wenig mit der Thematik beschäftigt. Soweit ich das in Erfahrung bringen konnte, muss zunächst folgendes unterschieden werden:

    • Handelt es sich um eine Pauschalreise oder einzeln gebuchte Verträge?

    Als zweites müsste man schauen, ob die Gründe "höhere Gewalt" sind. Wie die Situation bei Streiks aussieht, weiß ich nicht.
    Als drittes müsste man dann klären, wem man die "Schuld in die Schuhe" schieben kann. In Hamburg gab es vor kurzem einen Stromausfall, die Airlines haben nichts erstattet, dafür musste man sich dann an den Flughafen wenden...


    Die EU-Fluggastrechte Verordnung schließt Entschädigungen bei höherer Gewalt auch aus...


    Je nach Höhe der Kosten würde ich das Geld abschreiben oder ein paar Versuche unternehmen...

    ich selbst nutze für die Arbeit ein Dell Precision Notebook, welches über Docking Stations mal zu Hause oder auf der Arbeit eingesetzt wird. Für den Fall der Heimarbeit sehr gut. Ich habe längere Zeit darüber nachgedacht, für meinen Vati ein Surface anzuschaffen, welches er tagsüber als Tablet nutzt und wenn er mal am Rechner ist, das Surface per Docking Station an seine Monitore und so anzuschließen. Ich kenne aber keinen, der das schon so mal gemacht hat.
    Grundsätzlich stellt sich natürlich immer die Frage, wo eine Sicherung der Daten stattfindet. Diese Frage ist für mich umso wichtiger, je mobiler ein Gerät ist, da dieses auch mal verloren gehen kann, vergessen wird, unterwegs gestohlen wird, herunterfällt, etc.


    Je nach Art des Fernstudiums wäre ja auch zu schauen, was das Gerät überhaupt können soll / muss.

    Ich lese hier mal interessiert mit :)


    Wir wohnen seit gut 6 Monaten zusammen und sind nicht verheiratet. und machen das ähnlich wie roadrun87: Jeder hat sein Reich und es gibt ein gemeinsames Konto für gemeinsame Ausgaben (miete, Urlaub).


    Zu der neuen Situation kann ich (noch) nichts beitragen, jedoch ist es sicherlich immer eine gute Idee, den Überblick zu behalten. Dafür nutze ich Starmoney und habe Einblick in meine Konten und das Gemeinschaftskonto. Ich überprüfe regelmäßßig, ob unser Budget für "gemeinsames Leben", welches anteilig überwiesen wird, noch passt. Dazu kategorisiere ich die Umsätze entsprechend der Starmoneykategorien.


    Dazu gehört dann auch, Rücklagen zu bilden und da finde ich den AfA Ansatz von Kater.Ka ganz gut:

    • 1/(Anzahl Nutzungsdauer in Jahren) p.a. für PKW des jeweiligen Modells und Preisvorstellung. Bei einem Familienwagen könnten das zB 24.000 Euro brutto sein. Bei 8 Jahren Nutzung wären Rücklagen von 3.000 Euro p.a. zu bilden.
    • 2% des Herstellungswert eines Hauses (brutto ohne Nebenkosten) Je nach Austattung könnte man mit 1800-2000 Euro pro qm Wohnfläche + Nebenflächen kalkulieren. (ganz grob, je nach Region unterschiedlich). Bei der typischen Hausgröße von 140qm * 1900 Euro *2% = 5.320 Euro pro Jahr an Rücklagen zu bilden. Das ist schon eine Ansage und käme noch zu den Kreditraten hinzu.

    Gerade beim letzten Punkt hakt eine pauschale Berechnung meines Erachtens. Man baut ein neues Haus und hat wahrscheinlich am Anfang kaum Instandhaltungskosten. -> Es ist immer der Gesunde Meschenverstand zu benutzen.


    Ferner habe ich häufiger gelesen, dass man so etwa 2-3 Nettogehälter als Rücklage kurzzeitig verfügbar für diverses haben sollte.

    Ich schreibe als Ingenieur häufiger Dinge ab, die ich zur Arbeit oder Studium benötigt habe. Es gilt jeweils die GWG-Grenze für den nicht-privat genutzten Anteil der Nutzung. Alles, was unterhalb von 150 Euro liegt, wird im ersten Jahr mit dem Nutzungsantil abgeschrieben: Also Fachbücher, 100% geschäftlich oder Studium im ersten Jahr.
    Beim Laptop hat mein Finanzamt jedes Mal nachgefragt. Bei Kosten von etwa 1000 Euro musste ich es grundsätzlich über 36 Monate abschreiben (also zB April 2018 - März 2021). Berechnungsgrundlage ist dann, zu wie vielen Teilen ich es geschäftlich nutze. Wenn auch eine private Nutzung dabei ist, kann das hakelig werden. Ich habe beide Male 66% angesetzt und das über 36 Monate abgeschrieben.
    Das Finanzamt hat mir noch einen Fragebogen geschickt und nach der verbauten Hardware gefragt und dabei musste ich angeben, welche Komponente wofür ist (also warum eine potente Grafikkarte verbaut wurde).


    Da das Ganze dann Werbungskosten sind, vermindert es das zu versteuernde Einkommen. Auf Grund der gemeinsamen Veranlagung wären das bei dir wohl die 25%.

    Haben Sie denn mit der Telekom über Ihre Konfiguration gesprochen? Ihr Anliegen ist sehr speziell und Sie geben fast keine Angaben. Da ist es schwierig, Ihnen einen genauen Rat zu geben.



    Gibt es denn Anlass zur Sorge? Ich bin selbst nicht im Mieterbund und für Mietstreitigkeiten auch rechtlich nicht abgesichert. Bisher konnte ich mit den Vermietern immer einvernehmliche Lösungen herbeiführen. Das nervt zwar manchmal, hat letzen Endes jedoch in allen Fällen zu einvernehmlichen Lösungen geführt. Vertrag kommt ja auch schließlich von vertragen :)

    Neben der Frage, ob der AG diesen Betrag anpassen muss, stellt sich die Frage, ob der zusätzliche Beitrag überhaupt in den Vertrag mit der Versicherungsgesellschaft zu alten Konditionen ergänzt werden kann. Meine Versicherung (grün aus Hannover) wollte das nicht und mich dann einen größeren Tarif mit weniger Zinsen und weiteren Gebühren verfrachten ...

    Für uns Nordlichter lohnt es ggf. einen Dänemarkurlaub mit einem Baumarkt in Dänemark zu verbinden. Im Winter / Frühjahr gibt es dort typischerweise ziemlich gute Angebote. Bei Gasgrills muss man nur auf den anderen Druckminderer achten. Aber der kostet hier etwa 10-15 Euro.


    Und weil Sie noch wegen der Mobilität gefragt haben: Der Weber Go Anywhere Gas ist dafür prima.

    Stichhaltige Nachweise zur Fahrleistung kann man durch Tankrechnungen nur teilweise erreichen, da ja dort typischerweise nicht das Kennzeichen mit vermerkt ist. Wenn der PKW regelmäßig (zum Beispiel jährlich) bei einer Werkstatt in der Inspektion ist, wird dort gerne de Kilometerstand notiert. Oder der TÜV notiert ihn auch. Zusammen mit den Tankbelegen müsste das reichen. Wir reden hier ja auch nur über Entfernungspauschalen von 10tkm im Jahr. Ich habe jahrelang etwa 15tkm abgesetzt und es hat keinen gekümmert. ...

    Die Versichererung hat den Nettobetrag gekürzt, da nach technischer Prüfung angeblich nicht alle Details erforderlich sind. Ich kann die Auswirkung des Eintrags im HIS nicht abschätzen. Wenn es einfach nur ein Eintrag ist, den keiner interessiert, so ist mir das recht egal. Aber das weiß ich eben nicht.

    Hallo,
    ich habe mir einen Schaden an meinem Auto von der gegnerischen Haftpflichtversicherung auszahlen lassen und diese hat den Nettobetrag der Kostenschätzung gekürzt. Zusätzlich wurde ein Eintrag an das HIS (Sonderwagniskartei) gesendet. Ist das so erlaubt?


    Zu den Details:

    • Es geht um einen Lackschaden an meinem Privat-KFZ.
    • Ich habe von einer Vertragswerkstatt des Autoherstellers, die eine Lackiererei hat, einen Kostenvoranschlag erstellen lassen. Dieser belief sich auf etwa 1100 Euro brutto.
    • Diesen Kostenvoranschlag habe ich dann zur gegnerischen Versicherung geschickt. Diese hat den geprüft und mir schriftlich bestätigt, dass ich die Arbeiten so ausführen lassen kann.
    • Ich habe mich dann jedoch aus verschiedenen Gründen dazu entschieden, den Nettobetrag auszahlen zu lassen. Auf diese Möglichkeit hat mich der Versicherer hingewiesen.
    • Der Versicherer zahlte nun bereits das Geld aus, jedoch hat er den Betrag um gut 220 Euro gekürzt.
    • Zusätzlich wurde ein Eintrag in die Sonderwagnisdatei HIS erstellt, da dies auffällig gewesen sei. Ich kann an diesem Vorgang jedoch nichts auffälliges erkennen, habe ich doch nur die rechtlichen Möglichkeiten genutzt, die es gab.

    Würde sich ein Widerspruch gegen die Kürzung und den HIS Eintrag lohnen?