Beiträge von Nordlicht1337

    Ich denke, dass wir hier mehrere Effekte voneinander trennen sollten. Das erste ist zunächst, ob die Softwareupdates den gewünschten Effekt bringen. Ich selber fahre einen Euro5 Diesel und profitiere von gar nichts, der Wert des Autos ist gesunken, etc.
    Das zweite ist die Betrachtung des zusätzlichen Rabatts. Es kann dadurch bestimmt vorkommen, dass Neuwagen günstiger als Jahreswagen sind. Aber ist es aus ölologischer Sicht sinnvoll, ein Auto zu verschrotten, welches noch verkehrssicher und "in Ordnung" ist?
    Als drittes sollte angemerkt werden, dass auch ein Neuwagen als Diesel nicht zwangsweise von Fahrverboten (falls sie denn tatsächlich kommen sollten) ausgenommen ist.
    Bei fünfstelligen Neuwagenpreisen inklusive Rabatt stellt sich weiter die Frage, wie lange man noch das "alte" Auto damit fahren könnte.


    Und zu guter letzt hat ja keiner etwas zu verschenken. Ich würde daher grundsätzlich von einem Kauf im Autohaus absehen und entweder über Internet der gängigen Portale oder über einen Reimport / EU-Wagen nachdenken... Sonst wird der Rabatt mit den überteuerten (oder zu geringen Rabatten) der Autohäuser kompensiert.

    Ich kann Ihnen empfehlen, die Krankenakten geschwärzt als Kopie mitzuschicken und damit "den schwarzen Peter" abzuschieben. Die Herren und Damen wissen selbst am besten, was sie interessiert. Schreiben Sie ein Begleitschreiben dazu, in dem Sie auf die für sich widersprüchlichen Sachverhalte nachfragen. Ergo: Legen Sie alles offen, damit es Ihnen später nicht zur Last fallen kann.
    In meinem Fall wurde auf das Begleitschreiben derart reagiert, dass weitere Informationen von Fachärzten angefragt wurden; später hat sich dann alles geklärt.

    Hallo zusammen,
    was haltet ihr davon, einige nützliche Beiträge und Threads hier zu verlinken, die als Einstieg in die Thematik Geldanlage ganz gut passen? Haben wir irgendwo schon mal gesammelt?


    Grundsätzliches


    ETFs:

    ETFs - Fokus Kosten / Steuern



    Sonstige Anlageformen:


    Vielleicht ergänzen wir diese Übersicht oder streichen oder ersetzen Links, die vielleicht doch nicht so gut sind. Das sollte von mir erstmal ein erster "Schuss" sein

    @Oekonom:
    Interessante Idee mit den Graphen. Jedoch kann man sich natürlich die Daten so lange zurecht schieben, bis das für einen das gewünschte Bild der Dinge widerspiegelt. Hier wird also ein 30J Wert angenommen (Start 1988).
    Ich komme selbst aus dem Bereich der Regelungstechnik und hier wird ein Zweipunktregler mit Hysteres beschrieben, der jedoch keine starren Grenzen hat. Ein "Outperforme" oder "mehr als 10%" ist ja eher eine weiche Angabe und nicht immer genau messbar. Ebenso das gleiche mit einer unteren Grenze. Ist es denn statistisch oder wissenschaftlich erwiesen, dass nach einem "Outperforme" wieder ein Abschwung kommt? Da wir es im Markt ja eher mit Zukunftsprognosen und Erwartungshaltungen zu tun haben, würde ich mich zu so einer Aussage nicht hinreißen lassen.

    Da kannst du dich entweder mit gut Glück aufs Bauchgefühl verlassen oder dieser "Machenschaft" ausweichen und nicht mit dnen zusammenarbeiten. Meine Erfahrungen aus dem Bereich haben mir gezeigt, dass man Versicherungen "nicht umbiegen" kann. Ich habe bei meiner BU-Anfrage im letzten Jahr keine persönlichen Daten weitergegeben und in allen Arztberichten die Angaben geschwärzt. Der Herr bei der Versicherung hat dann meine anonymisierte Anfrage weitergeleitet. Er selbst wusste natürlich, dass diese von mir kam, da er ja auch eine Email-Adresse für eine Antwort gebraucht hat.


    Das wichtigste bei der Anfrage ist natürlich ein vollständig ausgefüllter Fragebogen und möglichst alle Arztberichte der gefragten Zeit. Dann hat die Versicherung alles und kann später nicht mehr so leicht behaupten, man hätte ihr etwas wichtiges vorenthalten.

    Bei AG Verträgen ist jedoch immer zu prüfen, was passiert, wenn man den AG wechselt. Hier gibt es erhebliche Schwierigkeiten bei zum Beispiel bAV! Zwar sind die Versicherungen verpflichtet, das Guthaben aus dem alten Vertrag ohne große Kosten in einen neuen Vertrag zu stecken, jedoch nur zu neuen (und meistens schlechteren) Konditionen...


    Und wer bleibt schon ewig beim gleichen AG?

    Ich habe mir seinerzeit auch so meine Gedanken gemacht und im Nachhinein festgestellt, dass es alles ganz entspannt war. Mir fallen zwei Dinge in dem Beitrag auf:

    • Du hast dich für ein Studium entschieden und es anscheinend erfolgreich absolviert. Das allein zählt in Deutschland nicht so viel, aber anscheinend hast du damit auch eine Anstellung gefunden. Das ist der wichtigste Grundstein. Die IG-Metall Tarifverträge scheinen auch immer ganz anständig zu sein und meistens gute Tarifverhandlungen zu führen.
    • Du machst dir Gedanken über die weiteren Dinge, die es dann zu beachten gibt.

    Ich persönlich würde erstmal schauen, mit etwa 1/3 des monatlichen Nettos für die Wohnung zu kalkulieren. Ohne eigene private Haftpflichtversicherung geht in Deutschland nunmal nichts. Der Rest schaukelt sich dann zurecht und der Überblick über die Ausgaben kommt dann von automatisch.
    Ich pflege immer zu sagen "Use your brain", also mit ein bisschen gesunden Meschenverstand und kritischer Meinunug wird es passen.


    Ich habe letztens mal gehört, dass man bei einem Nettoeinkommen von monatlich über 2.000 Euro zu den "Besserverdienenden" gehört. Von daher: Nur Mut.

    Ich bin für "privat" rechtschutzversichert, wie ich ja in meinem Beitrag zum "optimalen Vorgehen BU" beschrieben habe. Der Eigenbeitrag pro Fall ist mit 1000 Euro sicherlich hoch, deckt damit aber ein unverhältnismäßig hohes Risiko ab, wenn die Versicherung nicht zahlen will. Die Kosten für Rechtstreitigkeiten orientieren sich wohl am Streitwert, dazu noch etliche Gutachter etc. Für den kleinen Nachbarschaftsstreit, den ich jedoch nicht sehe und nicht wollen würde, habe ich diese Versicherung nicht.
    Ich zitiere da gerne nochmal die eine Dame der Örag "Bei diesem hohen Eigenbetrag bringt ihnen die Versicherung ja fast nichts mehr..." Also streiten sich wohl viele eher über Kleinigkeiten...


    Beachte bitte, dass die Abdeckung "Privat" nicht bei allen Versicherern gleich ist und es ist zu unterscheiden, ob die nach "Folge-Ereignis-Theorie" arbeiten. So wäre in meinem Fall bei der Örag der Rechtsschutz für den Zahlungsausfall der BU nicht mitversichert, wenn ich durch einen Arbeitsunfall BU werde, da dieser ja auf der Arbeit geschehen wäre und das dann nicht über Privat abgedeckt sei, sondern über Beruf...

    @bannisdale :
    Der Rechtsweg bei so einer Angelegenheit steht natürlich jedem - also auch Ihnen - offen. Nur "Recht haben" und "Recht bekommen" sind zwei verschiedene Dinge. Wir könnten nun philosophisch darüber streiten, ob früher alle Geräte ewig gehalten haben (die gute alte Miele) und ob wir heutzutage nur noch alles wegwerfen... Das war aber auch nicht Ihre Frage.

    @chris2702:
    Mir kommt gerade noch ein Impuls, warum ein Riestervertrag nicht zwangsweise schlecht sein muss, auch wenn er nach Kosten eine geringere Rendite aufweist als eine herkömmliche Anlage bzw im Vergleich mit einer betrieblichen Altersvorsorge.


    Anlageform Aus Bruttoeinkommen
    sparen
    KV+PV
    Beiträge
    Hartz IV
    sicher
    Kosten
    bAV Ja Nein Ja mittel-hoch
    Riester Ja Ja Ja mittel-hoch
    ETFs Nein Ja Nein gering


    Ich denke, uns beiden ist die Situation bekannt. Interessant wird für mich Riester vor allem für zwei Fälle:

    • Hohes Einkommen oberhalb der Beitragsbemessungsgrenze zur Rentenversicherung, dieses Jahr etwa 6300 Euro brutto. -> Riesterbeiträge werden dann aus einem Einkommensbereich entnommen, auf dem keine KV+PV Beiträge bezahlt werden, die bei Verrentung auch nicht nachbezahlt werden. Der Zuschuss wird dann über die Steuererstattung erlangt, was sich dann für Steuerklasse I Zahler deutlich bemerkbar macht (Förderquoten wohl >30-40%)
    • Mittelbar förderfähige Personen, die bei vielen Kindern den Zuschuss über die Kinderförderung erhalten.

    Für den "Durchschnittsverdiener" kann man hier sicherlich auch andere Varianten fahren, da die Förderung bei hohen Kosten nur mäßig ist.

    Das kann ich durchaus nachvollziehen "damit abschließen zu können". Mich hat die Antwort der Debeka nicht sonderlich begeistert und ich überlege noch, was ich damit anfangen soll. Die Begründung war im Wesentlichen, dass ich erst dann die Garantiezinsen bekommen kann, wenn ich mindestens 3 Beitragsjahre voll habe.
    Mir ist diese Rechnung genau dann aufgefallen, als ich mit Excel versucht habe, die Einzahlungen / Zulagen, die Kosten und die Rendite nachzurechnen und dabei aufgefallen ist, dass ich im ersten Jahr -5 Euro Garantiezinsen bekam. Da wurde ich dann doch stutzig.

    @chris2702, hast du die Versicherung schon mal schriftlich um Stellungnahme zu den Kosten gebeten?
    Ich habe bei meinem Debeka-Vertrag mal eine schrifliche Anfrage gestellt und nach ein paar Wochen auch eine Aussage erhalten (es ging bei meinem klassichen Riestervertrag darum, dass ich negative Garantiezinsen "gutgeschrieben" bekommen habe ...)

    Meiner Ansicht nach sollte hier zunächst zwischen Garantie und Gewährleistung unterschieden werden. Garantie kann Ihnen der Hersteller der Geräte aussprechen, weil er zum Beispiel von seinem Produkt überzeugt ist. Dies ist eine rein freiwillige Sache des Herstellers.


    Gewährleistung ist gesetzlich geregelt (im BGB) und hier haben Sie einen Anspruch gegenüber den Verkäufer, dass er Ihnen eine mangelfreie Ware geliefert hat. Nur hier gilt die Beweislastumkehr (6 Monate ab Kauf), in der Ihnen der Verkäufer nachweisen muss, dass der Mangel nicht bereits bei Kauf bestanden hat. Nach 6 Monaten haben Sie in der Tat das Problem, dem Verkäufer nachzuweisen, dass der Mangel bereits bei Kauf bestanden hat. Das ist schwierig bis unmöglich...

    Es kommt hierbei darauf an, welche Werbungskosten und in welcher Höhe diese abgesetzt werden sollen. Als ich 2007-2011 ein duales praxisintegriertes Studium absolviert habe (da war die Rechtslage noch leicht anders), habe ich die Fahrten zum Arbeitgeber mit der Pendlerpauschale abgerechnet und Ausgaben für das Studium, also zB Bücher und ein Laptop, auch als Werbungskosten. Das hat jedes Jahr funktioniert (das Laptop auf drei Jahre zu dem Anteil der studentischen Nutzung).

    Neben der Renditebetrachtung ist es auch sinnvoll sich zu überlegen, welche Ziele mit der jeweiligen Anlageform verfolgt werden. Eine Riester-Rentenversicherung zahlt Ihnen lebenslang, ggf. Ihren Hinterbliebendenden für die Garantiezeit eine monatliche Rente aus. Das ist letztlich eine Wette auf ein langes Leben... Dies kann man positiv oder negativ bewerten, wie alles im Leben hat es seine Vor- und Nachteile. Falls Sie eine Rentenversicherung wünschen, gibt es natürlich unterschiedliche Anlageformen (klassisch und fondsbasierend). Diese Rendite nach Kosten könnten Sie dann mit einer klassischen herkömmlichen Anlage vergleichen und wahrscheinlich werden Rentenversicherungen immer schlechter abschneiden, da die Kosten recht hoch ausfallen. (Hier kommt es natürlich auf die persönliche Förderquoten an). Keiner von uns weiß, wie sich die Rentenfaktoren in Zukunft entwickeln werden. Dieser gibt an, wie viel Monatsrente Sie für 10.000Euro Kapital erhalten. Aktuell liegt dieser für Mitte 20-Jährige etwa bei rund 30. (also 30 Euro Monatsrente für 10.000 Euro Kapital).


    Da es eine Rentenversicherung ist, ist diese auch wiederum Hartz IV sicher. Zinserträge während der Aufschubphase sind mE auch kapitalertragssteuerfrei.


    Ich denke, man sollte hier mehr vergleichen als lediglich die Rendite p.a.