Beiträge von Nordlicht1337

    Wenn ich Sie korrekt verstehe, haben Sie eine Immobilie über einen Bausparvertrag mit Wohnriesterförderung und Darlehensanspruch gekauft und nutzen diese selbst. Wenn Sie diese Wohnung nicht mehr selbst bewohnen, ist dies eine förderschädliche Verwendung der Riesterförderung. Sie müssten den Betrag, den Sie gefördert investiert haben, in eine andere, selbstgenutzte Immobilie investieren, damit die Förderung erhalten bleibt und nicht zurückgezahlt werden muss. Wenn Sie genug Eigenkapital besitzen, müssen Sie die Wohnung mE nicht verkaufen.

    Freiberufler nutzen das Girokonto nicht privat. Und fast alle Direktbanken bieten das Konto ausschließlich zur privaten Nutzung an. Daher geht man als Freiberufler das Risiko ein, von der Bank gekündigt zu werden, wenn man entgegen der Bedingungen das Konto auch beruflich nutzt.


    Es gab von der DKB-Bank, die mittlerweile zu Consorsbank fusioniert worden ist, ein kostenfreies Freiberuflerkonto. Das gibt es jetzt nicht mehr. Ich habe mir letztes Jahr bei Gründung auch die Fintech Modelle angeschaut, fand das aber für mich zu undurchsichtig.


    Eine aktuelle, kostenfreie Empfehlung eines Geschäftskontos (und das ist es als Freiberufler!) kenne ich derzeit nicht.

    Hallo @Frab,
    am besten sprechen Sie Ihren Vermieter mal darauf an. Er wird ja sicherlich eine Abrechnung über einen "Allgemeinstromzähler" haben. Ich denke nicht, dass Sie aussagekräftige Vergleichswerte dazu finden werden.
    Ich wohne in einem 6-Parteienhaus und über den Allgemeinstrom läuft die Treppenbeleuchtung (jetzt LED), die Kellerbeleuchtung (konventionelle Leuchtmittel), die Außenbeleuchtung (konventionell), die Heizung (glaube ich zumindest, also Betrieb des Geräts) sowie eine Steckdose zum Reinigen, Gartenarbeiten etc. Da kommen bei uns so etwa 10-20 Euro pro Jahr und Mietpartei zusammen.
    Vielleicht haben Sie ja noch einen Aufzug, der Betriebskosten erzeugt oder etwas anderes. Ein Gespräch mit Ihrem Vermieter oder anderen Mietparteien könnte da wahrscheinlich helfen.


    Über den Verteilungsschlüssel kann ich Ihnen nichts sagen.

    Als ich mich letztens mit dem Thema "Fondsvermittler" auseinandergesetzt habe und mit einem Herrn von fondsdiscount.de gesprochen habe, hieß es, dass der Fondsvermittler einen "Teil vom Kuchen" der sowieso entstehenden Kosten abbekommt. Der Ausgabeaufschlag und die Bestandsprovisionen (letztere sind in den TER enthalten) werden zwischen Depotbank / Fondgesellschaft und Vermittler aufgeteilt.
    Ich hätte jetzt gedacht, dass die Weigerung dieser Geschäftspraxis gar nicht möglich ist, wenn man über einen Vermittler Wertpapiere beziehen möchte.

    Hallo @Altsachse,
    wie meinst du das bitte? Wenn ich bei fondsdiscount.de auf der Seite schaue, erscheint es mir möglich, auch bei combase ein Depot eröffnen zu können. Ich bin nur leider noch nicht dazu gekommen, mal zu klären, wie viel Geld und wie anzulegen, um daraus das optimale Depot zu finden. Ebase ist m.E. nach erst ab 25000 Euro Depotkostenfrei im Jahr.

    Da würde ich meinen, dass es auf Ihre Anlagestrategie ankommt. Die Wiederanlage oder Thesaurierung von Erträgen erhöht ja bekanntlich überproportional die Erträge im Folgejahr.

    Hallo in die Runde,
    immer mal wieder trudeln bei mir in der Post Werbungen von Firmen ein, bei denen ich mal meine Daten hinterlassen habe. Ich achte eigentlich sehr genau darauf, ob ich irgendwo meine Erlaubnis für Werbung entziehen kann.
    Bei der Hannorvschen habe ich in Textform letztens widersprochen und einen sehr diplomatischen Brief bekommen. Nach meinem Werkstattbesuch mit meinem Auto hat ein Call-Center angerufen, was ich aber gar nicht wollte ... Da werde ich jetzt auch nochmal meine Erlaubnis (von der ich gar nicht weiß, wo ich sie gegeben habe) entziehen.


    Ist euch bekannt, ob man Werbemaßnahmen "global" irgendwo untersagen kann und muss mir zB die Vertragswerkstatt zeigen, wo und wann ich meine Erlaubnis zur Datenweitergabe + Werbung gegeben habe? Mir geht es nämlich tierisch gegen den Strich, dass "alle/viele" meine Daten weitergeben und mich dann nerven.

    Ehrlich gesagt weiß ich das noch nicht ...
    Ich überlege sogar, ein drittes Depot bei Combase mit einem Fondsvermittler zu eröffnen (zB fondsdiscount.de) und dann die AA ganz zu sparen. Dann ist das Flatex Depot nur aktuell leider "über". Denn der A0M430 gäbe es bei fondsdiscount 100% rabattiert.
    Generell liegt der DAX ja recht hoch und ich weiß nicht, wie lange sich der Trend so anhält. Ob das dann ein guter Zeitpunkt für einen Einstieg ist, ist mir noch nicht ganz klar. ... Ob das Geld im Euroraum weiterhin so günstig bleib, weiß auch keiner und was der Herr Twitter-Präsident so umsetzt von dem, was er "posaunt", weiß auch keiner ...


    Ich habe noch dauerhaft 0,75% Zinsen auf meinem Tagesgeldkonto, aber das wird durch die anziehende Inflation ja auch entwertet ...


    Ich bin mir also noch unschlüssig...

    @Kater.Ka: Ich habe das Flatex Depot nun eröffnet und beim Kundendienst angerufen. Die Dame war etwas angesäuert, weil man ja auch alles nachlesen könne ... Ich habe dann also wieder von meinem Beispiel des A0M430 Fonds erzählt (Ja, die WKN kann man irgendwann dann auch auswendig :)) und das mit den Börsengebühren nochmal durchgegangen.


    Bei Handel über KAG nimmt Flatex einen Ausgabeaufschlag (AA), der aktuell bei 2,50% liegt, da um 50% rabattiert ist (von 5,00%). Dann jedoch ohne Orderentgelte.
    Alternativ kann der Handel, wie du auch schon geschrieben hast, über einen Direkthandelspartner oder eine Börse erfolgen. Dann ohne AA, jedoch mit Entgelten (5,90Euro flat über Direkthandelspartner, 5,00Euro + Börsenplatz bei börslichem Handel). Hinzu kommt in diesem Fall noch der Spread.


    Vielen Dank euch nochmals für diese Klärung!

    Wohnimmobilien zu entwickeln birgt jedoch immer noch das erhebliche Risiko, dass nicht klar ist, wie sich die Standorte entwickeln werden und das dann zu Verlusten bei einem späteren Verkauf führen könnte (Immobilienblase?). Bei 4-6 Parteien müssten diese auch "erstmal" vermietet werden und vermietet bleiben. Sie können Glück haben mit den Mietern oder Pech. Sie könnten Leerstände haben. Sie müssen sich um Ihr Haus auch kümmern (oder den Handwerker bestellen). Sie könnten dann sicherlich auch gut einen Steuerberater damit betreuen, die ganzen Abrechnungen und Erklärungen zu machen. Und zu guter Letzt sind m.E. die Baupreise auch recht teuer aktuell.


    Auf der anderen Seite: Was ist schon sicher?

    Hier muss man beides auseinanderhalten. Der Freistellungsauftrag bezieht sich auf Kapitalerträge und Zinsen. Wird kein Freistellungsauftrag erteilt, werden Kapitalerträge / Zinsen mit 25%+Soli+ggf. Kirchensteuern besteuert. Diese Steuer kann dann wiederum nachträglich im Zuge der Einkommensteuererklärung "zurückgeholt" werden (sofern der Freibetrag nicht erschöpft ist).


    Werbungskosten reduzieren ja bekanntlich die Einkünfte (Einnahmen aus jeglichen Arbeiten / Selbstständigen etc. abzgl. Sonderausgaben). Da können natürlich Fahrtkosten und sonstige Aufwendungen angegeben werden.
    Der Finanztip-Artikel wird sich daher lediglich auf die Zusatzkosten eines Depots beziehen, die generell nicht abzugsfähig sind.


    Beide Dinge haben an sich recht wenig miteinander zu tun.

    Ich sehe hier noch das praktische Problem, dass wahrscheinlich keiner mehr weiß, was er/sie vor einigen Jahren konkret abzusetzen hatte. Daher könntest du schonmal damit beginnen, Unterlagen zu sortieren und zu sichten, sodass andere, die dir helfen könnten (Steuerberater), auch Grundlagen haben, die es zu bewerten gilt.
    Zum Beispiel:
    - Jahresbelege der Einkommen
    - Fahrtkosten
    - Abzugsfähige Beiträge zu Krankenkassen / Rentenkassen, sonstigen Versorgungswerke
    - Kapitaleinkünfte / Steuerbescheinigungen
    - etc.


    Ich würde wohl auch damit beginnen, mir für schmales Geld die älteren Versionen eines Steuerprogramms zu kaufen. (Diese sind dann ja wiederum absetzbar). Dann "mal eben" die Beträge eintragen und überschlagen, mit welchen Erstattungs- / Nachzahlbeträgen zu rechnen wären. Dann professionelle Hilfe einholen. Viel Erfolg dabei! Es ist jedenfalls eine Menge Arbeit...

    Die Aussage dazu @winter, die ich von der Consorsbank sowie von fondsdiscount.de bekommen habe, ist folgende:
    - Eine Verknüpfung "nachträglich" funktioniert.
    - Die Sonderkonditionen von Consorsbank werden durch die von fondsdiscount.de getauscht.
    - Fondsdiscount.de hat ein Leserecht auf das Depot.


    Die Consorsbank hat ja im Bereich ETF-Sparpläne viele rabattiert und auch manchmal Sonderaktionen wie comstage oder db-x Trackers. Diese würden dann wohl entfallen und die fondsdiscount.de Rabatte greifen. Ob diese auch alle Rabatte von Consosrsbank enthalten, habe ich nicht geprüft.


    Ich habe Consorsbank dann angerufen und nachgehakt, ob die mir etwas "bieten" oder sagen könnten, warum ich das nicht machen sollte. Es ginge ja schließlich auch um deren Provisionen. Der Herr von Consorsbank war wohl etwas überfragt und recht kurz angebunden. Ich soll aber demnäcsht noch eine schriftliche Info bekommen...