Beiträge von Nordlicht1337

    Hallo zusammen,
    ich krame diesen Artikel mal wieder aus, obwohl er schon etwas älter ist. Ich habe ja in einem anderen Thread nach Anlagemöglichkeiten von Mischfonds nachgefragt und bin dabei auf fondsdiscount.de gestoßen. Der Herr am Telefon war auch ganz freundlich zu mir.
    Ich habe da zunächst zwei Fragen:
    1. Ist eure Einschätzung von früher weiterhin gültig?
    2. Ich besitze ein Consorsbank Depot und könnte das mit Fondsdiscount verknüpfen oder ein neues Depot bei Comdirect eröffnen. Was würdet ihr empfehlen? Ich kann noch nicht einschätzen, ob das Verknüpfen meines "Haus & Hof" Depots, in dem ich idR. ETF-Sparpläne bespare, nur Vorteile oder auch Nachteile hat. Das ist mir nicht so ganz klar bislang.

    Hallo @Kater.Ka:
    Danke für deine ausführlichen Infos: Ich verstehe das jetzt so, dass Flatex an diesem Beispiel diesen Fonds zum Beispiel bei einem Direkthandelspartner für den Briefkurs kaufen würde, also für 230,272 und dann die 5,90Euro Provision bekommt. Verkaufen könnte ich dann irgendwann zum Geldkurs, aktuell also für 228,... Diese Differenz bliebe dann dort immer hängen.


    Wenn ich nun den anderen Fall betrachte, also über einen Fondvermittler das beziehen würde, kauft der dies direkt bei der Kapitalgesellschaft für den Rücknahmepreis, also in diesem Fall für 229,68 Euro. Wenn das über einen Fondsvermittler läuft, ist man dann Kunde des Vermittlers, der für mich ein Depot bei Ebase führt oder besitze ich selbst ein Depot bei Ebase, nutze dies ganz "regulär" und kann Produkte des Vermittlers ergänzen?

    Vielen Dank für eure Antworten!
    Ich recherchiere gerade mal wieder ein wenig und habe versucht, den
    LU0323578657 / A0M430

    mit Rabatten auf den Ausgabeaufschlaf zu finden. Meine Hausbank Consorsbank gewährt 50% Rabatt auf den Ausgabeaufschlag, andere Anbieter, wie zum Beispiel Fondsdiscount Fondsdiscount.de gewähren angeblich 100%. Gibt es bei Fondsdiscount einen Haken? Ich bin dann auch auf AAV-Fondvermittlung gestoßen. Kennt sich jemand damit aus?


    Parallel eröffne ich gerade bei Flatex ein Depot (natürlich über euren Affiliate-Link). Dort gibt es in der Fonds-Liste auch diesen Fonds, der ab 1000 Euro wohl Ausgabeaufschlagsfrei sein soll.


    Wie läuft denn das Geschäftsmodell, wenn es anscheinend Anbieter gibt, die das ohne Aufschlag hinbekommen. Wovon leben die denn dann? Ausschließlich von den Bestandsprovisionen?

    Hallo zusammen,
    mir wurde bei der HVB ein Investment in Pioneer Investmentfonds angeboten und das in ein Paket verpackt. 50% der Anlagesumme sollen nach Willen des Beraters in zwei Dachfonds fließen und die andere Hälfte in Festgeld. Einer von den beiden Dachfonds sollte A1W9BL sein.
    Ich stehe so ein wenig auf dem Schlauch. ... Warum wurde mir denn jetzt zum Beispiel kein kostengünstiges Depot mit ETFs oder ähnlichem angeboten ? Die Kosten scheinen mir sehr hoch zu sein und wenn ich das richtig verstanden habe, soll es wohl für das Kombiprodukt auch noch eine 2,5% Abschlussgebühr geben.


    - Kennt jemand von euch das?
    - Habt ihr Empfehlungen, um neben ETFs ggf. eine Risikominderung zu bekommen?


    Vielleicht sollte ich mal spaßeshalber häufiger zur Bank gehen und sehen, was die mir verkaufen wollen :)

    Hallo @Mario14,
    mein aktueller Kenntnisstand zu Entgeldumwandlungsprodukten ist, dass man einen Altvertrag zu einem neuen Anbieter ohne weitere Kosten umwandeln kann. Das Kapital aus dem alten Vertrag wird entnommen, in den neuen gesteckt und der alte wird dann stillgelegt. Meiner Kenntnis nach gab es vor ein paar Jahren mal eine Gesetzesänderung dazu. Es ist jedoch leider dann so, dass dies nur zu den neuen Konditionen des Anbieters stattfinden kann.
    Mich wundert es, dass du deinen ersten Vertrag nicht mehr auf die ursprünglich vereinbarte Summe (auf die du ja auch die Provisionen bezahlt hast) zurückkehren kannst (also auf 210 Euro monatlich).
    Soweit ich weiß, werden die Beiträge aus Nettozahlungen auch später anders behandelt als die steuerlich begünstigten Beiträge.


    Ebenso hört sich deine Idee mit dem Wohnriestern in dieser Höhe als Baustein einer Immobilienfinanzierung eher heikel an.

    Hallo @Efler,
    ich selbst habe auch eine Debeka Riester-Rentenversicherung als Angestellter 2014 abgeschlossen. Ich habe für das Produkt einen eigenen Excelrechner erstellt und dabei festgestellt, dass die Schlawiner da die Preise ganz gut verstecken...
    Vergleichsmöglichkeiten Vorsorgeprodukte - Versicherung & Vorsorge - Finanztip-Community


    Meine Intention war, einen Banksparplan gegenüber einer Rentenversicherung nachzustellen.


    Zu deinem Post:
    - Ich weiß gerade nicht, wie die sich mit den Sterbetafeln in die Tasche lügen ... Ich habe im ersten Jahr auf der Abrechnung noch 3,2% Überschüsse bekommen, aber komischerweise waren die Garantiezinsen negativ ... (das habe ich bis heute nicht verstanden). Im letzten Jahr hat es 3,1% Überschüsse gegeben. (Aber auf was? Die eingezahlten Beiträge? Das Kapital abzgl. Kosten?) Das sagt einem keiner ...

    Ich habe mal mit einem Riesterrechner angefangen...
    Habe dazu in Excel die Informationen, die man vermeintlich benötigt, zusammengestellt und dann den Anlagehorizont rekursiv abgebildet.
    Anbei ein erster Entwurf als PDF Ausdruck. Ich kläre derzeit noch mit meiner eigenen Versicherung, wo mein vermeintlicher Fehler liegt. Wenn der Rechner fertig ist, gebe ich gerne auch das Excelblatt heraus.


    Der Erkenntnisgewinn für mich liegt darin, zu erkennen, welche Bemessungsgrundlagen für welche Kosten und welche Zinsen / Überschüsse benutzt werden. Ferner kann in der Abschlusszeile auf einem Blick gesehen werden, wie viel eigenes Geld in einen Vertrag fließt, wie viel "Nettobetrag" (also mit Steuerersparnis) aufgebracht werden muss, wie hoch die laufenden Kosten sind (die ja so schön mit x% der laufenden Einzahlungen angegeben werden) und wie hoch dann die Durchschnittsrendite ist (hier habe ich wohl noch einen Fehler drin).


    Ich habe meinen eigenen Riester-Rentenvertrag durchgesehen und lustigerweise gibt es zu den Fakten sogar Auskünfte, die aber so gestellt sind, dass man sie als Laie kaum durchblickt. Es wird dann auch nur eine garantierte Rente ausgewiesen, aber ob meine eingezahlten Beiträge eigentlich noch da sind, steht da nicht :)

    Ja genau, sowas in der Art meine ich!

    • Fakten sammeln:

      • Welche Abschlusskosten gibt es (einmalig, bzw. gezillmert auf x Jahre). Egal ob es Abschlusskosten / Vertriebskosten oder "..."-Kosten sind
      • Welche laufenden Kosten entstehen in welchen Phasen des Vertrags (x% auf die Jahresbeiträge o.ä.) und (y% auf die Rentenzahlungen)
      • Welche Garantien gibt es in welchen Phasen (x% Garantiezins, lebenslange Rente oder Garantie von x-Jahren)
      • Wie viel Geld zahle ich ein (inkl. Dynamik).
    • Randbedingungen klären:

      • Ist etwas steuerfrei oder Sozialversicherungsfrei?
      • Kann man das Halbeinkünfteverfahren (Privatrenten) anwenden (12 Jahre Laufzeit) und ab wann kann ich dann in Rente gehen?
      • Gibt es Kinder oder sind diese schon "fest eingeplant" (Zulagen für Riester zum Beispiel)


    • Annahmen für die Laufzeit treffen:

      • "Wenn ich meinen Beitrag in ... investiere, dann rechne ich durchschnittlich mit x%"
    • Einen Rechner anwenden. (So in der Art wie du das gemacht hast, oder eine Exceltabelle bereitstellen oder so)


    Ich habe dies für meinen Riester-Rentenvertrag mal gemacht und für ein Angebot zu einer "Privat-Rente".
    Bei letzterer war das Ergebnis, dass die Garantieleistung (Kapital zum Ende der Sparphase inkl. Zinsen abzgl. Kosten) weniger als die eingezahlten Beiträge entsprach.


    Das Ziel wäre es, einen ersten Überblick zu bekommen, ob sich ein Vertrag überhaupt rechnet. Wir wissen glaube ich alle, dass Garantieleistungen immer mit Kosten verbunden sind.

    Dazu stellen sich für mich jetzt zwei Fragen:

    • Bei Verträge, bei denen eine Darlehensgebühr bereits zu Unrecht bezahlt worden ist, müsste nun ja eine Rückforderung inklusive Zinsen möglich sein ?
    • Was für Möglichktien entstehen bei Verträgen, die eine Darlehensgebühr erheben, diese aber noch nicht gezahlt worden ist (wegen Ansparphase)?

    Hallo zusammen,
    gestern Abend (7.11.16) lief in der ARD die Sendung "GeldCheck" zum Thema Rentenversicherungen. Obwohl keiner von uns in eine Glaskugel schauen kann, war es doch erschreckend, wie einfach sich Menschen offensichtlich blenden lassen können.
    Mir kam daher eine Idee, bzw. auch eher eine Nachfrage: Haben wir an einer Stelle schon mal zusammengestellt, worin sich "gleiche" Produkte unterscheiden und wie man dann zu einem objektiverem Vergleich kommt?
    Mal ein Beispiel:
    Riester-Rentenversicherungen sind ja relativ klaren Bedingungen ausgeliefert. Die Versicherungen verklausulieren ihre Kosten und die "möglichen Eträge". Was wäre denn, wenn wir einen einfachen Kostenrechner basteln, der mehr Transparenz schafft?
    Oder gibt es das schon irgendwo?

    Ich kann mich @Oekonom und @chris2702 nur anschließen: Bei MLP geht bei mir gleich die Alarmglocke an!


    @Daniela: Überlege dir, ob du schon weißt, was du in den nächsten Jahren vorhast und welche Absicherung / Versicherung / Vorsorge du brauchst. Bei mir gilt der Grundsatz, nur das abzusichern, das ich nicht aus der "Portokasse" stemmen könnte. Bei der Altersvorsorge kann dir heute keiner sagen, wie sich zukünftig die Zinsen entwickeln und welche Rahmenbedingungen (Förderungen durch Staat etc.) gelten.


    Zum Thema Entgeltumwandlung:
    - Hier ist zunächst zu klären, ob du gesetzlich oder privat versichert und wie hoch dein Jahresbruttoeinkommen ist.
    -> Liegt das Bruttoeinkommen über der JAEG (Jahresarbeitsentgeltgrenze) lohnt sich i.d.R. die Entgeltumwandlung nicht, wenn du gesetzlich versichert bist und das auch bleiben willst. (Dann sparst du in der Einzahlphase / Anwartschaft keine Sozialversicherungsbeiträge, musst sie aber später entrichten).

    Hallo Sommerfeld,
    Ihre Frage lässt sich nicht ohne weitere Angaben beantworten. Bei BU-Versicherungen werden ja im Wesentlichen zwei Arten unterschieden:

    • Reine Risikoversicherung: "Selbstständige BU-Versicherung" oder ähnliches
    • ... Versicherung inklusive BU-Schutz. Bei diesen ist die BU-Versicherung "nur" die Ergänzung beispielsweise einer Lebensversicherung.

    Da müssten Sie in Ihre Vertragsunterlagen von damals schauen. Dort müssen Rückkaufswerte aufgeführt werden.
    Ich habe zum Vergleich mal in Angebote von meinen BU-Versicherungen geschaut:

    • Nürnberger-Versicherungen :" Selbstständige Berufsunfähigkeitsversichrung", Tarif SBU2800P
      "Ein Rückkaufswert wird laut §3 der Tarifbedingungen bei Kündigung nicht ausgezahlt. Die garantierten Rückkaufswerte aus der Hauptversicherung betragen somit während der gesamten Vertragslaufzeit 0 EUR. Vorhandene Werte aus der Überschussbeteiligung werden jedoch ausgezahlt."
    • Volkswohlbund-Versicherung: "Selbstständige Berufsunfähigkeitsversichung"
      "Welche Möglichkeiten haben Sie, den Vertrag vorzeitig zu beenden?Sie können Ihren Vertrag schriftlich kündigen. Mit Kündigung erlischt die Versicherung, ohne dass ein
      Rückkaufswert fällig wird. Die Kündigung der Versicherung ist also mit Nachteilen verbunden."



    Ich habe im Thema "Riester" auch gerade von anderen Mitgliedern gelesen, dass nächstes Jahr die 10 Euro Verwaltungskosten eingeführt werden sollen. Ich selbst habe vor ein paar Jahren eine Riester-Rentenversicherung abgeschlossen und zahle gut 90 Euro Vewaltungskosten im Jahr. Daher war mein erster Eindruck, dass die 10 Euro Verwaltungskosten doch noch ganz human sind ...
    (Man könnte jetzt natürlich auch hinterfragen, warum meine Kosten "so hoch" sind.).