Beiträge von Nordlicht1337

    Da bei BUs immer der Gesundsheitszustand von heute und den zurückliegenden 5-10 Jahren entscheiden ist, prüfen Sie am besten zunächst, ob Ihr Gesundheitszustand sich in diesem Zeitraum veränder / verschlechtert hat. I.d.R. wird der Gesundheitszustand eher schlechter als besser. Wenn Sie eine neue BU abschließen, müssen Sie ja wieder durch die Prüfung durch...

    Guten Morgen,
    ich nutze bei ESWE Naturstrom mit kurzer Vertragslaufzeit. Ich glaube, dass die bestimmt nicht die allergünstigsten sind, ich fühle mich dort jedoch gut aufgehoben. Die relativ kurze Vertragslaufzeit (ich glaube es sind vier Wochen) ermöglicht es mir, nicht "Sklave des Unternehmens" zu sein und flexibler wechseln zu können.

    Ich möchte gleich vorweg sagen, dass ich Laie auf dem Gebiet bin:


    Wie so häufig kann man das pauschal nicht beantworten. Für mich ist ein Grund erkennbar, warum eine frühe BU-Versicherung sinn ergibt:
    Festschreiben des aktuellen Gesundheitszustand. Das bringt aber wohl nur dann etwas, wenn Ihre Tochter aktuell gesund ist und in den letzten 5 Jahren ambulant keine nennenswerten Krankheiten / Behandlungen hatte (letzten 10 Jahre stationär). Am besten organisieren Sie sich für Ihre Tochter die Krankenakten ALLER Ärzte, bei denen sie in Behandlung gewesen ist. Ein Auszug der Patientenquittung hilft auch (gibt es von der Krankenkasse).


    Es wird bei BU-Versicherungen ja immer ein Beruf versichert. Da Ihre Tochter noch Schülerin ist, weiß ich nicht, welcher Beruf dann ausgewählt wird.
    Zum generellen Vorgehen gibt es in diesem Forum schon recht viele Beispiele und Diskussionen. Vielleicht schauen Sie da auch noch nach.

    Hallo @Der Baum,
    ich beschäftige mich privat derzeit viel mit BU-Versicherungen, da ich selbst eine abschließen möchte. Ich bin jedoch Laie auf dem Gebiet.
    Zu Ihrem konkretem Anliegen:
    Meine Erfahrung bei Anfragen bei Versicherungen ist die, dass diese sehr sehr genau schauen, wer versichert werden soll. Ich habe selbst vor einigen Jahren ein Schulter-Arm-Syndron gehabt, welches therapiert worden ist und seitdem nicht mehr aufgetreten ist. Dafür hat eine Versicherung bereits einen Ausschluss formuliert. Ich bin nun kein Arzt, jedoch hört sich Ihre Diagnose deutlich gravierender an als meine.


    Vielleicht versuchen Sie, eine anonymisierte Risikovoranfrage zu stellen. Dann können Sie das "Prozedere" einmal durchspielen und riskieren nicht, in der Sonderwagniskartei zu landen. In diesem Forum plädieren einige Mitglieder auch dafür, sich an einen Markler zu wenden, der auf den Abschluss von BU-Versicherungen spezialisiert ist.


    Haben Sie sich bereits hier im Forum nach dem Thema BU-Versicherungen umgesehen?
    Zum Beispiel habe ich im u.a. Thema noch ein mögliches Vorgehen vorgestellt und diskutiert.
    http://www.finanztip.de/commun…5C3%25A4higkeit#post32018

    Sie könnten überlegen, ob Sie in einen Riester-Banksparplan investieren möchten. Dazu gibt es hier im Forum auch schon einige Beiträge und Ratgeber. Da die meisten Banksparpläne keine Gebühren haben, können Sie die Zulage abgreifen und ggf. den Sockelbetrag von 60 Euro im Jahr (je nach Situation) sparen. Da es ein Banksparplan ist, dürfen Sie sich nach Ablauf der Sparphase nicht 100% des Kapitals auszahlen lassen, max. 30% und müssen den Rest in einen Rentenvertrag umschichten, nach den dann gültigen Konditionen. Wenn Sie in eine Immobilie investieren wollen, können Sie das Kapital auch dazu herausnehmen, wieder unter Beachtung der allg. üblichen Riesterkonditionen.

    Hallo zusammen,
    vielen Dank @Sara für die Infos. Ich wurde selbst vor ein paar Tagen zum Thema Riester-Bausparen beraten. Es ging dabei um ein großes blaues Institut mit Querstrich im Logo und vielen schlechten Nachrichten. Dort gäbe es für die Sparzeit konstant einen Zins von 0.1% und 1,6% Abschlusskosten. Die Abschlusskosten würden bei Nicht-Benutzen des Kredits erstattet werden. Also fährt man wahrscheinlich mit dem Gronau-Ahaus Modell immer besser und schichtet später um.
    Vielen Dank!

    Ich möchte hier nochmal nachfragen, ob ihr bei Riester-Banksparplänen weiterhin die Volksbank Gronau-Ahaus empfiehlt, da diese die Garantieverzinsung von 0.25% auf 0.1% p.a. gesenkt hat. Das hatte @Efler bereits gefragt gehabt, nur habe ich keine Antwort gefunden.


    Gibt es von euch eine zeitnahe Aktualisierung des Artikels "Riester-Banksparplan" oder eine neue Empfehlung? Die Volksbank Gronau-Ahaus stellt das Produkt zum Jahresende 2016 ein, vielleicht ist ja ein vorheriger Abschluss noch sinnvoll ?

    Hallo @winter,
    ich habe mich das kürzlich auch gefragt (die BU-Versicherung will natürlich alles wissen :)) und mein Stand (als Laie) ist folgender:


    Die GKV bekommt von der kassenärztlichen Vereinigung quartalsweise eine Rechnung. In dieser sind alle Leistungen aller Patienten aus dem Gebiet summiert und nicht einzeln angegeben. Die Krankenkasse weiß also gar nicht, welche Leistungen für dich oder mich abgerechnet werden. Ich habe bei meiner KV angerufen (TK) und die haben für mich eine "Patientenquittung" geordert. Darauf sind die alle Abrechnungen der Krankenkassenkarte der letzten 18 Monate inklusive Honorare und Diagnoseschlüsseln etc. enthalten.


    Ich war dann noch bei meinen Haus- und Fachärzten und habe um Einsicht meiner Krankenakte gebeten. Laut kassenärtzlichen Vereinigung (telefonische Auskunft) steht mir das zu (Einsicht und nicht Herausgabe, denn der Arzt muss die x Jahre aufbewahren). Ich habe also von fast allen einen Ausdruck der Akte bekommen ("nur zur privaten Verwendung versteht sich"). Mein ehemaliger Hausarzt jedoch verweigerte das zunächst. "Meine Notizen sind meine Privatsache". Der Kompromiss war zunächst der, dass ich nur die Diagnosen bekommen habe und nicht noch die Befunde / Untersuchungen / Rezepte etc.


    Weiß jemand von euch, was uns alles aus der Akte zur Einsicht zusteht? Auch die "privaten" Notizen? (Ich bezweifle hier, dass es sich um Privatsachen handeln kann, wenn sie während der Dienstzeit entstanden sind)

    Hallo,
    ich kenne das aus einigen anderen Foren und vermisse es hier ein wenig:
    Wenn ich hier hereinschnupper und sehe, dass in den Threads, die ich nicht verfolge, Beiträge geschrieben werden, muss ich diese einzeln durchklicken, um die Benachrichtung "neue Beiträge" / schwarzes Ordnersymbol abzuhaken. In anderen Foren gibt es zu jedem Unterforum eine Schatfläche, mit der ich alle neuen Beiträge auf "gelesen" setzen kann. Könntet ihr so etwas auch einrichten?

    Ich kann Ihnen noch einen Riester-Rechner ans Herz legen, der die "optimale" Förderquote für Sie bestimmt. Das ist ja mit Kindern und einem Einkommen doch alles komplizierter.


    Riester Rechner


    Das Thema Wohn-Riester-Bausparverträge ist ja auch etwas komplizierter. Ich kenne mich da selbst eher nicht aus, habe demnächst selbst einen Banktermin. Ich riester selbst mit einem klassichen Riestervertrag, der im Jahr um die 100 Euro laufende Gebühren kostet (!). Der Bankberater möchte auf ein Wohn-Riester Vertrag umstellen, da "Sie ja sowieso planen zu bauen / zu kaufen". Die laufenden Kosten seien wohl deutlich geringer.
    Der Verkäufer des ursprünglichen Riestervertrags meint dazu, dass man seit der Gesetzesänderung von 2011 (ich glaube es war 2011 oder 2012) für wohnwirtschaftliche Zwecke auch Geld aus einem klassischen Riestervertrag entnehmen kann, solange dies mindestens 3000 Euro sind und 3000 Euro im Konto verbleiben. Entnimmt man Geld, hat man dies natürlcih vorab in den Abschlussprovisionen mitbezahlt (die Versicherung gibt einem ja keine bezahlten Gebühren zurück).
    Der Verkaufsberater meinte auch, dass es weiter kompliziert wird, wenn man das mit Riester (teil-)bezahlte Eigentum verlassen muss (zB durch Scheidung). Vermietung geht dann auch wohl nicht, da es ja dann nicht selbst bewohnt wird. Mir scheint auch die Berechnung des Wohnförderkontos kompliziert und intransparent...


    Ich habe mir daher persönlich überlegt, die Riesteranlage eher als Altersvorsorge zu nutzen, als sie für einen Hausbau zu "missbrauchen".

    Ich beschäftige mich ja privat selbst sehr intensiv mit der Frage, ob ich demnächst weiterhin zur Miete (andere Wohnung) oder eine Wohnung / Haus kaufen soll. Ich habe selbst das erwähnte Buch noch nicht gelesen, habe dies aber noch vor.
    Ich habe mich zur Standortbestimmung mehrere Abende hingesetzt und mit Excel Tabellen aufgestellt und verschiedene Szenarien mal simuliert. Ich bin selbst Ende 20 und möchte mit meiner Freundin zusammenziehen.


    Ich habe also, ähnlich wie @muc dies auch überschlagen hat, überlegt, was ich im Monat derzeit bei Seite packen kann, was ich bereit bin, für eine Mietwohnung (kalt, netto kalt, warm) zu bezahlen und wie groß mein Wunschobjekt denn wäre. Dann habe ich das alles zusammengetragen und bei einem Eigentum (egal ob Wohnung oder Haus) überlegt, welche Instandhaltungsmaßnahmen passieren werden (Erneuerung Dach, neue Küche, neue Bodenbeläge, etc.)
    Bevor ich die Instandhaltungsgelder berücksichtigt habe, wäre kaufen attraktiver gewesen und mit etwas Eigenkapital auch in 15-20 Jahren getilgt. Nachdem ich aber die Instandhaltungsgelder (etwa eine halbe fiktive Kaltmiete pro Monat) mit eingeplant habe, rechnet sich das alles schon ganz anders...


    Es gibt eben folgende Unwägsamkeiten:
    - Keiner weiß, wie lange der Zinssatz so niedrig bleibt. Welchen Zinssatz wir in 5J bezahlen müssen, weiß keiner (ich habe vor 5J einen Bausparvertrag abgeschlossen, da alle Welt gedacht hatte (2011), nun ginge es wieder bergauf... Dann kam Zypern und Griechenland). Daraus folgt, dass Sie nicht wissen, wie ihre Anschlussfinanzierung aussieht.
    - Keiner weiß, wie sich die Immobilienpreise entwickeln. Wir könnten in einer Blase sein, keiner weiß dann, wann sie platzt und wo die Bodenbildung ist. Sprich: Falls etwas schief läuft oder das Objekt verkauft werden muss / soll, dann wissen Sie nicht, wie viel die Bude wert ist.


    Durch das Mieten einer Wohnung verlagern Sie oben genannte Risiken (Wert / Zinsen / Objektzustand) auf den Vermieter. Es gibt dann natürlich auch wiederum die Vermieter, die ihre Wohnungen vernachlässigen, aber mir ist aus meinem Freundeskreis nur einer bekannt. Ändern sich die Lebensumstände, so können Sie mit Frist ausziehen. Eine Immobilie ist das, was der Name sagt: Nicht mobil, Sie können sie nicht mitnehmen und ein Verkauf dauert auch seine Zeit, in der Sie Geld benötigen und es dann nicht haben.


    Ich bin momentan selbst häufiger bei Banken im Gespräch, um für mich selbst auch eine Strategie zu finden. Aktuell hört sich das für mich bei jedem Berater so an, dass etwas verkauft werden soll und die Bank daran verdient. Mein Wohl ist denen nicht am wichtigsten: das ist deren eigenes Geschäft. Die Bank ist nicht Ihr Freund.


    Wenn Sie sich fiktiv auf die Seite des Vermieters stellen und annehmen, dass Sie Geld über hätten und dies nun in eine Immobilie stecken wollen, die vermietet werden soll. Dann wollen Sie auch eine gewisse Rendite vor Steuern erzielen. Bei einem Verhältnis von Jahreskaltmieten zu Investment von 4%-5% geht es da eigentlich erst los, sonst ist das uninteressant, da die Risiken und die Instandhaltungsrücklagen zu groß sind (und natürlich noch Steuern gezahlt werden müssen).
    Beispiel:
    Investment: 200.000 Euro (Also 180.000 Euro für das Objekt und gut 10% Nebenkosten)
    Jahreskaltmiete: 80qm*7 Euro/qm*12=6720 Euro.
    6720 / 200.000 = 3,36%
    Das wäre also schon etwas knapp.
    (Die Zahlen habe ich aus einem Maklergespräch, der mir weiß machen wollte, wie "gut situirte Personen" Ge rechnen würden.)

    Ich habe bislang erst zwei Autos besessen: Einen gut erhaltenen Golf IV als Diesel, den ich mit 80.000 Kilometern gekauft und mit 190.000 km verkauft habe. Das ganze habe ich 7 Jahre lang gefahren und einen Wertverlust von 7.000 Euro hingenommen. Machte so etwa 1000 Euro pro Jahr. Bis auf die üblichen Wartungskosten bei einem Auto mit diesem Alter ist nichts passiert. (Obligatorischer Zahnriemenwechsel und einmal neue Bremsen). Ich bin mit dem Auto weg vom Vertragshändler und zu einer freien Werkstatt gegangen. Ich würde mal schätzen, dass ich zusätzlich für dieses Auto etwa 2.000 Euro an Wartungskosten hingelegt habe. Also mit Wertverlust etwa 9.000 Euro, macht auf 7 Jahre ~1300 Euro im Jahr. Das habe ich als recht günstig empfunden.


    Ich habe mir danach einen EU-Neuwagen gekauft und mir privat ein wenig Geld geliehen. Der EU-Neuwagen war auch ein Neuwagen (ich als erster Halter) und keine Tageszulassung und ich habe etwa 23% unter Listenpreis gekauft (inkl. Überführungskosten). Durch diesen hohen Rabatt hält sich der Wertverlust jetzt, nach drei Jahren, noch in Grenzen. Das Auto hatte etwa 27.000 Euro neu gekostet (Listenpreis entsprechend gut 33000 Euro). Aktuell geschätzter Verkehrswert mit gut 80.000 km wahrscheinlich bei 17000-18000 Euro (gut erhalten, etc.). Macht ein Wertverlust von etwa 15000 Euro nach Liste bzw. 9000 Euro nach tatsächlichem Preis, also einen Verlust von gut 3000-5000 Euro pro Jahr.


    - Ein Neuwagen, egal ob für EU oder DE bestimmt, ist i.d.R. im Wertverlust teurer, als ein gebrauchtes Auto, welches 3-4 Jahre alt ist, da auch jeder weiß, dass der Wertverlust zu Beginn des Autolebens am größten ist.
    - Man darf beim Kauf nie vom Listenpreis ausgehen, da den niemand bezahlt (mir ist keiner bekannt, der sein Auto zum Listenpreis erworben hat). Das wird bei Jahreswagen manchmal unter den Tisch gekehrt. Die Differenz bei meinem EU-Wagen zum Jahreswagen waren etwa 1000 Euro ...
    - Es wird gerne das Argument ins Feld geführt, dass man bei einem Neuwagen ja keine Wartungskosten hat und man ja Garantie des Herstellers hat. Das ist zwar anfänglich sicher nicht ganz falsch, ich kenne nun einige, die einen Neuwagen gekauft / geleast haben und dennoch den nächsten Satz Reifen nach 50.000km aufziehen oder die Bremsen wechseln lassen. Und Garantie gibt es auf viele Teile am Auto auch nicht.
    - Wir treffen beim Autokauf häufig keine rationalen Entscheidungen, vielmehr geht es um "das neue Auto", "das neue Modell", "dann habe ich mehr PS als der Nachbar".
    - Vielleicht geht es einigen auch um den Status, ein Auto zu fahren, welches deutlich über dem liegt, was man sich leisten könnte.
    - Kaufe ich ein Auto und führe es in mein Eigentum über, ist klar, was mit Kratzern und Unfällen passiert. Mir ist nicht klar, wie das bei Leasingautos aussieht. Geht man mit einem geleasten Auto genauso pfleglich um, wie mit seinem eigenen?


    Die Autoindustrie mit ihrem Vertrieb hat uns ganz gut im Griff.
    Ich kann aber euch verstehen, wenn es auf Grund der Liquidität dazu führt, zu leasen oder wenn man Selbstständig ist und ein Auto benötigt.

    Mein erster Impuls, als ich das hier gelesen habe war, was die ComDirect-Bank damit verfolgen will. Es gibt ja recht gute Programme (zB StarMoney), welches für einmalig etwa 40 Euro den Dienst seit langem übernimmt (und vieles mehr). Warum fängt dann eine Bank damit an, diesen "Service" anzubieten? Da bin ich auch skeptisch...

    Wieso ist dann so, dass ich keine Chance habe zu sehen, ob alle der "guten" Tarife auch als Nettotarif existieren? Gibt es dazu transparente Vergleiche?
    Beispiel: BU-Versicherung bei Anbieter Meyer kostet im Bruttotarif x und im Nettotarif y. Die Abschluss- und Vertriebskosten belaufen sich auf ... im Brutto- und ... im Nettotarif.


    Ich vermute mal, dass die Versicherungen sich nicht ihr eigenes Geschäftsmodell (provisionsbasiert) kaputt machen wollen, aber diese Mentalität führt meines Erachtens dazu, dass der Markt dadurch intransparent ist und ein ungleicher Zugang besteht und folglich die Verdrossenheit gesteigert wird.


    Herr Gamper, ich weiß daher nicht, ob Ihr Zugriff auf Nettotarife folglich einen ausreichend großes Marktsegment abdeckt.