Beiträge von bimmerfan

    @pluto5



    Warum der SFR bei Ehepaaren nicht untereinander übertragen werden kann, ist mir unklar, denn sowas müsste immer möglich sein, wenn der Ehepartner auch als Fahrer eingetragen ist und entsprechend lange den Führerschein besitzt.


    Selbst wenn der SFR nicht übertragen wird, bieten sehr viele Versicherer eine günstigere Einstufung, wenn ein weiteres Fahrzeug hinzukommt und innerhalb der Familie angemeldet wird. Ich kann bei so einer Konstellation z.B. problemlos SF2 (55%) vergeben.


    Wer auch immer sich da so querstellt, manchmal hilft ein klärendes Gespräch mit dem Vermittler. Außer es handelt sich um einen Direktversicherer. Dann würde ich eventl. ohne Änderungen erstmal den Versicherer wechseln und danach umschreiben.


    Gruß

    Hallo pluto5, von einer generellen Ablehnung der SFR-Übertragung habe ich noch nie gehört und ich hatte in den letzten Jahren einige hundert KFZ-Policen in der Hand.


    Allerdings muss die Nutzung des (Alt-)Fahrzeugs durch den SFR-Begünstigten plausibel begründet werden, und zwar für den Zeitraum, der in SFR-Jahren übertragen werden soll.


    Es ist z.B. nicht plausibel, dass eine in Bayern lebende Enkelin regelmäßig das Fahrzeug des in Hamburg wohnenden Großvaters bewegt haben soll.


    Ebensowenig kann jemand, der den Führerschein seit 10 Jahren besitzt, mehr wie SFR 10 übernehmen.


    Eine SFR-Übertragung wird auch dann abgelehnt, wenn im Altvertrag nur der Versicherungsnehmer als alleiniger Fahrer vermerkt ist. Dann wäre eine Nutzung durch Dritte quasi vertraglich ausgeschlossen gewesen, was eine theoretische Erfüllung der Kriterien für eine SFR-Übertragung (=regelmäßige Mitbenutzung) unmöglich macht.


    Du kannst davon ausgehen, dass die Versicherer sich untereinander absprechen und ggf. unwahre oder geschönte Angaben entdeckt werden.


    Gruß