Beiträge von Vers.BeraterGamper

    Hallo NaSch75,


    das relevante gesetzliche Grundlage für das Thema Informationen ist die VVG-Informationspflichtenverordnung - VVG-InfoV.


    https://www.gesetze-im-internet.de/vvg-infov/


    Den Vertrag in die richtige Kategorie einordnen, die Besonderheiten des Vertrages berücksichtigen und dann wissen Sie, welche konkreten Informationen der Versicherer zu welchem Zeitpunkt liefern muss. Natürlich ist das Vertragdatum relevant für den Umfang der Informationspflichten.


    Der GDV ist ein Interessensverband und spricht nur unverbindliche Empfehlungen gegenüber seinen Mitgliedern (u.a.) aus. Den Weg über den Versicherungsombudsmann halte ich für zu kompliziert.


    Ggf. sollten Sie einen Versicherungsberater einschalten. Das sind spezialisierte Rechtsberater, die Sie auch außergerichtlich vertreten dürfen. Generische Informationen was Versicherungsberatern genau machen, finden Sie hier:


    https://de.wikipedia.org/wiki/Versicherungsberater


    Viel Erfolg!

    Hallo greatinstef,


    nun, schauen Sie sich im Markt der sog. Legal Tech-Industrie um. Die Facto Financial Services AG ist insolvent. Das Geschäftsmodell von wenigermiete.de war für einige Zeit in Frage gestellt (bis der BGH im Sinne der Mietright GmbH geurteilt hatte).


    Die Facto AG war zu dem Zweck gegründet worden, um Ansprüche von Verbrauchern, die bei der Rückabwicklung von Lebensversicherungsverträgen verursacht worden waren, zu verfolgen. Die Insolvenz der Facto AG war - neben vielen weiteren Gründen - ein Beispiel dafür, welchen Schwierigkeiten ein solches Unternehmen in der Legal Tech-Industrie ausgesetzt ist, wenn individuelle Mengen- und Leistungsbewertungen erforderlich sind und die Automatisierung auf die Frontend-Dateneingabe begrenzt ist.


    Zum Vertrag analysieren und zur Beratung. Ihnen ist schon klar, dass das Legal Tech folgendes macht:
    1.) Dateneingabe auf Webseiten durch den Verbraucher (Frontend-Dateneingabe) bzw. durch Sie!
    2.) Automatisierte Schadensfeststellung durch Backend-Datenbanken.
    3.) Computergenerierte Einschätzung der Wahrscheinlichkeit im Klageverfahren zu obsiegen.
    4.) Computergenerierte und standardisierte Korrespondenz mit den Beklagten. Dann Klage.


    Mit der Analyse wird es vielleicht noch klappen. Ob das aber angemessene und ordentliche Beratung ist, werden Sie dann später erfahren. Das Analyseergebnis erfahren Sie auch nur indirekt. Entweder übernehmen die den Fall und Sie dürfen Ihre Rechte abtreten oder die lehnen ab. Die Wahrscheinlichkeitsberechnung und das Ergebnis erfahren Sie nie. Einen Vergleich mit dem Versicherer werden Sie aber auf diesem Wege nicht umsetzen können. Es gilt dann "hopp" oder "top", Klage gewinnen oder Klage verlieren.


    Ich würde empfehlen, die Vor- und Nachteile nochmals abwägen. Ggf. ist ein "stationärer" Rechtsanwalt (Fachanwalt) die bessere Lösung.


    Mit besten Grüßen




    HAFTUNGSAUSSCHLUSS
    Diese Veröffentlichung wurde von der Risikomanagement und Versicherungsberatung Robert Gamper erstellt. Die darin enthaltenen Ansichten entsprechen denen der Risikomanagement und Versicherungsberatung Robert Gamper zum Zeitpunkt der Erstellung und können sich ohne Vorankündigung ändern. Diese Veröffentlichung wurde ausschließlich zu Informationszwecken erstellt. Sämtliche darin enthaltenen Informationen stammen aus Quellen, die als verlässlich und glaubwürdig erachtet wurden. Die Risikomanagement und Versicherungsberatung Robert Gamper gibt weder eine ausdrückliche noch stillschweigende Zusicherung oder Garantien in Bezug auf die Richtigkeit oder Vollständigkeit dieser Informationen.




    Die vorliegende Veröffentlichung ist nicht als rechtlicher, versicherungstechnischer, rententechnischer, finanzieller, anlagetechnischer oder sonstiger professioneller Ratschlag auszulegen. Die Risikomanagement und Versicherungsberatung Robert Gamper lehnt jeder Haftung im Zusammenhang mit der Nutzung oder dem Verlass auf diese Veröffentlichung ab.




    Da diese Aussagen von Natur aus bekannten und unbekannten Risiken und Unwägbarkeiten unterliegen und durch zahlreiche unvorhersehbare Faktoren beeinträchtigt werden können, sollten sie nicht als absolut verlässlich angesehen werden. Die Risikomanagement und Versicherungsberatung Robert Gamper haftet nicht für etwaige Verluste, die sich aus der Nutzung oder der Verteilung der vorliegenden Veröffentlichung ergeben.




    Diese Veröffentlichung ersetzt insbesondere nicht die individuelle Beratung.

    Hallo Andreas Radke,



    ich gehe mal von einem Widerspruch / Widerruf der LV aus und nicht von einer Kündigung / Rückkauf.



    Wie macht man dem Versicherer Druck wegen der Auszahlung?


    Man reicht eine Petition bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) ein. Es ist die Aufsichtsbehörde der Versicherer. Dann dürfte die Auszahlung in kurzer Zeit erfolgen.


    Wie prüft man die Berechnung (der Vertrag wandelt sich ja in ein sogenanntes Rückabwicklungsschuldverhältnis um)?



    Man beauftragt einen Versicherungsberater, der rechtlich beraten darf. Der sollte natürlich auch „rechnen“ können und nicht nur in Rechtsberatung unterwegs sein. Was der Versicherer da rechnet, kann stimmen, muss aber nicht. Wenn der Versicherer schon sagt, dass das nicht einfach ist und für eine Standardberechnung wie dieser länger als 8 Wochen braucht, wäre ich persönlich schon einigermaßen skeptisch.



    Viel Erfolg!



    Mit besten Grüßen



    HAFTUNGSAUSSCHLUSS
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    Hallo darwin,



    unter Berücksichtigung der Systematik bei der Übertragung von Vermögen in einen Wohnriester geht das m.E. nur einmal. Ehrlicherweise hatte ich so einen Fall aber noch nie in der Beratung. Ich würde daher empfehlen, diesen Punkt final mit der Zentralen Zulagenstelle für Altersvermögen klären.



    In dem FAQ-Dokument „Förderung von selbst genutzten Wohnimmobilien“ https://www.zfa.deutsche-rente…_301_FAQ_WohnRiester.html steht dazu nichts drin.



    Vielleicht schreibst Du etwas zu dem Thema, wenn Du die Stellungnahme der ZfA erhalten hast.



    Viel Erfolg!



    Mit besten Grüßen



    HAFTUNGSAUSSCHLUSS
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    Diese Veröffentlichung ersetzt insbesondere nicht die individuelle Beratung.

    Hallo Markus42,



    zur Thematik von Kombiverträgen (Basisrentenversicherung + BUZ + Todesfallabsicherung) hatte ich am 10.01.2020 zwei Beiträge geschrieben. Den wohl relevanten Beitrag findest Du hier: https://community.finanztip.de…ng?postID=56414#post56414



    Ggf. sind damit einige Fragen bereits beantwortet. Aussteigen im Sinne von Kündigen / Rückkaufen wird wahrscheinlich vertraglich ausgeschlossen sein (wäre zu prüfen). Der Gesetzgeber hat es so gewollt.



    Grundsätzliche Beobachtungen: Die FREELAX-Serien sind sogenannte With-Profits-Verträge, die normalerweise (vertraglich) einige Optionen enthalten, die die „gesetzlichen“ Optionen (Kündigung/Rückkauf und Beitragsfreistellung/Umwandlung des Vertrages in prämienfreie Versicherung) ergänzen. Die gilt es rechtlich, sachlich und finanzmathematisch zu prüfen. Da es sich um eine Basisrentenversicherung handelt, gelten Besonderheiten. Die Basisrentenversicherung enthält steuerliche Kicker (z.B. nachgelagerte Versteuerung), die es ebenfalls zu bewerten gilt. Praktisch gesehen, müssen aber jede Menge Annahmen für die steuerliche Bewertung getroffen und Prognosen erstellt werden. Ob sich das lohnt, hängt von der Höhe des Vermögens ab.



    Generell gilt: es ist alles verhandelbar, auch mit Versicherern!



    Viel Erfolg!



    Mit besten Grüßen



    HAFTUNGSAUSSCHLUSS
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    Diese Veröffentlichung ersetzt insbesondere nicht die individuelle Beratung.

    Sehr geehrter Herr Dr. Schlemann,


    versuchen Sie bitte nicht mir die "Worte im Mund zu verdrehen".


    1.) Es ich habe Ihnen keinen Persilschein für irgendetwas ausgestellt. Ich habe lediglich zu Ihren Gunsten unterstellt, dass es sich nicht um Fake-Bewertungen handelt. Ich weiß es schlichtweg nicht.
    2.) Zu Ihrer Begriffsverwendung "die meisten (...) sind nicht sehr aktiv" möchte ich anfügen, dass 84,6% der hier abgegebenen Bewertungen von Community-Mitgliedern stammen, die nur 1 Beitrag veröffentlicht hatten (nämlich die Bewertung). Darum werden andere Community-Mitglieder auch hinsichtlich der Bewertungen misstrauisch.
    3.) Wie können Sie eigentlich wissen, ob die zu bewertenden Kunden Sie über Finanztip gefunden haben und die Bewertung nach der Vermittlung abgegeben hatten. Das würde doch darauf hindeuten, dass es "Bewegungsprofile" von diesen Kunden gibt? Wie kommen Sie an diese Daten (...Unsere uns hier bewertenden Kunden haben uns über Finanztip gefunden, wurden von uns beraten und haben hier anschließend ihr Feedback hinterlassen...) ?
    4.) Was Sie da übr Whofinance schreiben dürfte nach Einführung der DSGVO überholt sein. IP-Adressen sind personenbezogene Daten.


    Unter welchen Thread ich meine Beiträge schreibe ist im Übrigen alleine meine Entscheidung. Hier passte es eben am besten.


    Mit freundlichen Grüßen

    Hallo DeSa,



    danke für die Informationen.



    Zu Thematik von Kombiverträgen (Basisrentenversicherung + BUZ + Todesfallabsicherung bzw. Sicht 1-Kombivertrag) habe ich heute einen Beitrag geschrieben. Den findest Du hier: Kündigung: Rürup mit BU als Kombiversicherung - Vorsorge - Finanztip Community



    Zur Berufsunfähigkeitsversicherung als Zusatzversicherung „BUZ“ wiederhole ich mich:


    Was die BUZ wirklich wert ist (gemeint ist hier der Leistungsumfang im Marktvergleich und die Zugangskriterien für den Versicherungsnehmer im Versicherungsfall) wäre zu prüfen und zu analysieren. Erst dann kann man sagen, ob es zu empfehlen ist, die BUZ aus dem Vertrag herauszulösen oder weiter laufen zu lassen (was häufiger vertraglich möglich ist, Stichwort: Teilkündigung Baustein BUZ).



    Zur Ermittlung der BU-Rente:


    Ich lese und höre das immer wieder: Die BU-Rente sollen 60 bis 75% des letzten Nettoeinkommens betragen. Wer sagt das? Na ja, meistens Makler und Vertreter und die dahinterstehenden Versicherungen. Ein grober Richtwert, nicht mehr und nicht weniger. Das macht es beim Verkauf von BU-Policen natürlich einfach. Leider ist das Leben nicht so einfach. Die Ermittlung der passenden BU-Rente sollte schon einiges mehr umfassen. Z.B.: Höhe der Ansprüche aus der gesetzlichen Erwerbsminderungsrente (risikomäßig angepasst), Schätzung wie sich die Einkünfte durch die Berufsunfähigkeit voraussichtlich verringern werden, Anpassungskosten bei Berufsunfähigkeit, mögliche Einsparungen bei Berufsunfähigkeit, Steigen Löhne und Gehälter tatsächlich um 5%, Geldentwertung i.S. von Inflation usw. Ferner sollte vorab gemeinsam mit dem Kunden entschieden werden, was er überhaupt will: eine Grundabsicherung oder eine einkommensersetzende Absicherung? Macht es also Sinn auf diesen groben Richtwert hin, Policen abzuschließen? Nein.



    Grundsätzlich macht es jedoch viel Sinn, die verschiedenen Ziele (Todesfallabsicherung, Arbeitskraftabsicherung und Sparvorgang) voneinander zu trennen. Das Forum ist voll von guten Beiträgen und Argumenten zu dieser Thematik und auch Finanztip selber vertritt diese Auffassung. Meine Gründe sind: Neben den Kosten (Kombiverträge sind in aller Regel teurer), sind „getrennte Verträge“ transparenter und meistens einfacher anzupassen.



    Viel Erfolg!



    Mit besten Grüßen



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    Diese Veröffentlichung wurde von der Risikomanagement und Versicherungsberatung Robert Gamper erstellt. Die darin enthaltenen Ansichten entsprechen denen der Risikomanagement und Versicherungsberatung Robert Gamper zum Zeitpunkt der Erstellung und können sich ohne Vorankündigung ändern. Diese Veröffentlichung wurde ausschließlich zu Informationszwecken erstellt. Sämtliche darin enthaltenen Informationen stammen aus Quellen, die als verlässlich und glaubwürdig erachtet wurden. Die Risikomanagement und Versicherungsberatung Robert Gamper gibt weder eine ausdrückliche noch stillschweigende Zusicherung oder Garantien in Bezug auf die Richtigkeit oder Vollständigkeit dieser Informationen.
    Die vorliegende Veröffentlichung ist nicht als rechtlicher, versicherungstechnischer, rententechnischer, finanzieller, anlagetechnischer oder sonstiger professioneller Ratschlag auszulegen. Die Risikomanagement und Versicherungsberatung Robert Gamper lehnt jeder Haftung im Zusammenhang mit der Nutzung oder dem Verlass auf diese Veröffentlichung ab.
    Da diese Aussagen von Natur aus bekannten und unbekannten Risiken und Unwägbarkeiten unterliegen und durch zahlreiche unvorhersehbare Faktoren beeinträchtigt werden können, sollten sie nicht als absolut verlässlich angesehen werden. Die Risikomanagement und Versicherungsberatung Robert Gamper haftet nicht für etwaige Verluste, die sich aus der Nutzung oder der Verteilung der vorliegenden Veröffentlichung ergeben.
    Diese Veröffentlichung ersetzt insbesondere nicht die individuelle Beratung.

    Hallo DeSa,


    könntest Du bitte noch Angaben zu den Kombiverträgen machen. Handelt es sich um Basisrentenverträge mit BUZ, private Rentenversicherungen mit BUZ oder Versicherungsanlageprodukte mit BUZ?


    Das Produkt "BU-Start-Police" der Allianz ist ja eine SBU (selbstständige Berufsunfähigkeitsversicherung).


    Dann würde ich heute oder morgen dazu etwas schreiben.



    Mit besten Grüßen

    Hallo in die Runde,


    ich teile bei dem Thema Altersvorsorge(-beratung) die Argumentation von Saidi, habe aber einen praktischen Vorschlag zum den Themen "Fake-Empfehlungen" und "Kundenbewertungen allgemein" (ich sage damit ausdrücklich nicht, dass die hier veröffentlichten Kundenbewertungen für den Makler Dr. Schlemann Fake-Empfehlungen / Fake-Kundenbewertungen sind) zu machen: die Community-Mitglieder stören sich ja u.a. daran, dass hier neue Mitglieder Empfehlungen abgeben und danach nie wieder einen Beitrag in der Community schreiben. Das hat auch für Finanztip m.E. keinen Wert. Technisch wäre es sicherlich umsetzbar, Mitgliedern erst eine Bewertungsfunktion zuzuordnen, die erst dann aktiviert wird, wenn z.B. ein Mitglied mehr als 10 / 20 / 25 Beiträge in der Community verfasst hatte. Dann hätte sich ein Teil der Diskussion wahrscheinlich von selbst erledigt.

    Hallo Culeyka bzw. Anna,



    versuche die verschiedenen Themen zu ordnen und Dir einige sinnvolle Hilfestellungen zu geben. Und ja, solche Kombiverträge von Kunden liegen häufiger zur Bewertung auf meinen Tisch. Insofern kann ich auf Erfahrungen aufbauen.



    Vorab: In dem Kombivertrag steckt wahrscheinlich auch eine Todesfallabsicherung (Todesfallleistung), auch wenn diese wahrscheinlich summenmäßig zu vernachlässigen ist



    Zur Berufsunfähigkeitsversicherung („BUZ“):


    Was die BUZ wirklich wert ist (gemeint ist hier der Leistungsumfang im Marktvergleich und die Zugangskriterien für den Versicherungsnehmer im Versicherungsfall) wäre zu prüfen und zu analysieren. Erst dann kann man sagen, ob es zu empfehlen ist, die BUZ aus dem Vertrag herauszulösen (was häufiger vertraglich möglich ist, Stichwort: Teilkündigung Baustein BUZ). Dann sollte man aber auch die Frage beantworten können, ob man eine Berufsunfähigkeitsversicherung („SBU“) im Markt zu besseren Bedingungen einkaufen kann. Eine BU-Rente in Höhe von 650,-- € per Monat ist sicher nur ein Grundschutz.



    Optionen bei der Rentenversicherung („Sparvorgang“ und Langlebigkeitsrisiko):


    Der Gesetzgeber hat eine Kündigung einer Basisrentenversicherung („Rürup“) verbaut, d.h. gesetzlich ausgeschlossen. Es gibt nur sehr wenige Ausnahmefälle, in denen eine Kündigung möglich ist. Manchmal kann man eine Aufhebung mit einem Versicherungsunternehmen („VU“) verhandeln. Dafür braucht man aber gute Argumente. Eine Option ist die Beitragsfreistellung. Mit der Beitragsfreistellung sind aber einige bittere Pillen zu schlucken (z.B. Wegfall der Langlebigkeitsabsicherung durch zwangsweise Auszahlung der Kleinbetragsrente, weiterer Vermögensverlust durch die Entnahme diverser Kosten über die Restlaufzeit, ggf. Wegfall BUZ-Schutz, jährliche Erinnerung der Fehlentscheidung durch VU mit Übersendung des Jahresinformationen usw.). Eine weitere Option ist die Übertragung des Vermögens auf einen anderen Basisrentenvertrag. Für viele Betroffene stellt das aber keine Option dar. Sie könnten auch Verhandlungen über die Herabsetzung der Beiträge für den Sparvorgang führen, aber müssen dann wieder bedenken, dass es ggf. zur zwangsweisen Auswahl einer Kleinbetragsrente kommen kann.



    Zur Stornogebühr:


    Es handelt sich ja um eine Stornogebühr, die in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen („AGB“) geregelt ist. Die Rechtsprechung sieht das durchaus kritisch. Es wäre zu prüfen, ob die Stornogebühr überhaupt wirksam vereinbart wurde. M.E. aber ein Randthema im Vergleich, was ich weiter oben beschrieben habe.



    Allgemeine Beobachtungen:


    Ja, diese Produkte werden immer nach dem gleichen Muster von Maklern und Vertretern verkauft. Einmal zahlt man mit den in der Ansparphase Steuervorteilen den BUZ-Schutz. Ein anderes Mal wird einem „vorgerechnet“ wie vorteilhaft es steuerlich ist, wenn man in der Rentenphase nachgelagert versteuert wird. Ein Problem: es handelt sich nicht um Steuerberechnungen / Steuerschätzungen für die konkrete Person, sondern immer um verkürzte Prognoserechnungen für eine marketingmäßig vorteilhafte Personengruppe mit entsprechend vielen Annahmen.



    Also: leider viele schlechte Botschaften von meiner Seite. Trotzdem: Viel Erfolg!



    Mit besten Grüßen



    HAFTUNGSAUSSCHLUSS
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    Hallo Pumphut,


    danke für die Ergänzung. Die Pressemitteilung hatte ich noch nicht gelesen. Ja, das ist merkwürdig. 15 Jahre lang einen solch gravierenden Fehler nicht bemerkt. Das spricht m.E. weder für die (verantwortliche) operative Führung des Vereins noch für die Risikomanagementsysteme bei der Verbraucherzentrale Bremen. Da bleibt zu hoffen, dass das in der Beratung von Verbrauchern besser funktioniert.


    Aber selbstredend hat da Referat Janders einen Punkt: ein direkter Zusammenhang zwischen diesen Vorgängen und der Beratungsqualität durch die Mitarbeiter der VBZ Bremen besteht nicht.


    Mit besten Grüßen

    Hallo Songuel,


    in einem Punkt kann ich Sie etwas beruhigen: die von Sparkassen vermittelten Verträge weisen in aller Regel dieselben oder sehr ähnliche Strukturen auf wie Verträge anderer Anbieter. Sie gelten im Allgemeinen als teuer, d.h. beinhalten (im Marktvergleich) hohe Abschluss- und Vertriebskosten. Es bedarf also keines Experten für „Sparkassenverträge“ in der Beratung. Wenn es Sie natürlich beruhigt, können Sie bei jedem Berater ausdrücklich nach den Erfahrungen mit Verträgen der Sparkassen fragen und dieses Auswahlkriterium („hat umfangreiche Erfahrungen mit diesen Verträgen“) höher gewichten als Preis, Qualifikation, Beratungsansatz usw. Aufgrund der vorhandenen Sparten suchen Sie wahrscheinlich eher einen Generalisten als einen Spezialisten.



    Viel Erfolg!



    Mit besten Grüßen



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    Hallo zusammen,



    ohne Schadenfreude von meiner Seite: Verbraucherzentrale Bremen hat offiziell Insolvenz beantragt (siehe https://www.butenunbinnen.de/n…rzentrale-bremen-102.html).


    Vorankündigung ja schon vom Februar 2019: https://www.faz.net/aktuell/fi…nsolvenz-an-16050589.html



    Ja, auch das ist die Realität: Nicht nur Honorar-Finanzanlagenberater und Versicherungsberater können als Gewerbetreibende und Unternehmer insolvent sein, sondern auch eine Verbraucherzentrale.



    Das freut einige Interessensverbände offenbar „diebisch“, z.B. den Bundesverband Finanzdienstleistung e.V. (AfW):



    Siehe: https://www.bundesverband-fina…rbraucherzentrale-bremen/



    Da wird dann die ganze Mantra abgespult, warum die Beratung durch Verbraucherzentralen schlecht und unfair ist (keine Haftung, keine Qualifikationsnachweise usw. und jetzt neu: „Können in die Insolvenz gehen“).



    HAFTUNGSAUSSCHLUSS
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    Da diese Aussagen von Natur aus bekannten und unbekannten Risiken und Unwägbarkeiten unterliegen und durch zahlreiche unvorhersehbare Faktoren beeinträchtigt werden können, sollten sie nicht als absolut verlässlich angesehen werden. Die Risikomanagement und Versicherungsberatung Robert Gamper haftet nicht für etwaige Verluste, die sich aus der Nutzung oder der Verteilung der vorliegenden Veröffentlichung ergeben.




    Diese Veröffentlichung ersetzt insbesondere nicht die individuelle Beratung.

    Hallo chris2702 und Referat Janders,


    Sie beiden werden nicht schlecht staunen wie stabil das Geschäft mit diesen "super" Produkten weiterhin läuft. Ich zitiere aus der Willis Towers Watson Vertriebswege-Studie 2018 (vom 12. Dezember 2018 - hier eine Zusammenfassung: :https://www.willistowerswatson…-der-Lebensversicherung):



    "Das Neugeschäftsvolumen nach APE1 in der Lebensversicherung ist um fast drei Prozent auf 7,6 Mrd. Euro gegenüber dem Vorjahr gesunken. Während jedoch die Einmalbeiträge mit 24,8 Mrd. Euro nahezu unverändert blieben, reduzierte sich das Neugeschäft gegen laufende Beiträge um vier Prozent auf 5,2 Mrd. Euro. „Dies ist nicht überraschend, denn die deutschen Lebensversicherer kämpfen weiterhin mit schwierigen Bedingungen wie den anhaltend niedrigen Zinsen, den u. a. durch zunehmende Regulierung steigenden Kosten sowie den geringer werdenden Vertriebskapazitäten“, sagt Michael Klüttgens, Leiter der Versicherungsberatung bei Willis Towers Watson in Deutschland. „Auch werden schrumpfende Bestände langsam zu einem Kostenproblem, vor allem für kleinere Unternehmen. Um eine Lösung, etwa in Form einer Kooperation mit einem oder mehreren anderen Versicherern, kommen die betreffenden Gesellschaften bald nicht mehr herum.“


    Und noch weniger wird überraschen, wer diese Produkte vertreibt: "Beim Vertrieb von Lebensversicherungen in Deutschland ergaben sich im Jahr 2017 nur leichte Verschiebungen: Führender Vertriebskanal blieben die Einfirmen-vermittler mit einem Anteil von 32,5 Prozent. Die Gruppe der Makler und Mehrfachagenten konnte den Aufwärtstrend des Vorjahres nicht fortführen, behielt aber ihren Anteil von knapp 29 Prozent. Lediglich bei den „Sonstigen Vertriebswegen“ (dort handelt es sich fast ausschließlich um fremdgeführtes Konsortialgeschäft) gab es nennenswerte Veränderungen, denn diese konnten ihren Anteil um signifikante 30 Prozent (auf 6,5 Prozent) steigern."



    Ja, auf Agenten/Vertreter und Makler kann man sich offenbar gut verlassen.


    Mit besten Grüßen

    Bewertung kapitalbildender Lebensversicherungen („KLV“) – Tücken, Lücken & Lösungen



    Hallo zusammen,



    heute schreibe ich etwas zu den wesentlichen Bewertungspunkten bei einer KLV.



    In Mittelpunkt der Bewertung steht natürlich eine Renditeberechnung. Die KLV ist ja (in der Regel) eine Risikolebensversicherung und ein Wertpapiersparvertrag auf Anleihen oder Aktien. Der Großteil der Beiträge fließt in den Sparvorgang, d.h. in den Wertpapiersparvertrag. Der viel geringere Beitrag fließt hingegen in den Todesfallschutz, d.h. in die Risikolebensversicherung.



    Die Rendite (Effektivzins) ist ein Maß für den Erfolg einer Kapitalanlage (Anlagesicht). Sie kann beispielsweise als der durchschnittliche jährliche Zinssatz, mit dem alle Zahlungen zeitgerecht so verzinst werden, dass die Summe der verzinsten Einzahlungen gleich die Summe der verzinsten Auszahlungen ist, berechnet werden.



    Die Rendite kann auf zwei Wegen zu ermitteln werden:


    1. alle Zahlungen auf das Laufzeitende hin aufzinsen und den Zinssatz so ermitteln, dass die Summe aller aufgezinsten Zahlungen (Endwerte) 0 ist oder


    2. alle Zahlungen auf den Anfangszeitpunkt abzinsen und den Zinssatz so ermitteln, dass die Summe aller abgezinsten Zahlungen (Barwerte) 0 ist.



    Da der eine Weg nur die Umkehrung des anderen Weges ist, führen beide zu dem gleichen Ergebnis.



    Trotzdem sind einige Vorüberlegungen notwendig, bevor man „rechnen“ kann.


    Derjenige, der sich bereits damit beschäftigt hat, weiß es: da ist die Sache mit dem Sparanteil: Einige Menschen glauben, der Beitrag wandert 1:1 in den Sparvorgang. Dies ist Mitnichten der Fall. Der Beitrag einer klassischen KLV teilt sich in drei Bestandteile auf: in den Risikoanteil zur Deckung des Todesfallrisikos, den Kostenanteil für Abschluss und Verwaltung (u.a.) sowie den Sparanteil. Die genaue Aufteilung der Prämie erfahren Sie (meistens) nicht, sodass Sie nicht nachvollziehen können, wie viel von Ihrer Prämie in den Sparvorgang fließt. Nur der Rest, der nach Abzug der Abschluss- und Verwaltungskosten und des Risikobeitragsübrig bleibt, wird mit dem Garantiezins (bei ab 2017 abgeschlossenen Verträgen höchstens 0,9 Prozent) verzinst.



    Zwei Verbesserungen der „Situation“ sind manchmal möglich. Hierzu stellen sich zwei Fragen:


    1.) Kosten: Wie sind die Kosten des Vertrages (z.B. Abschluss- und Vertriebskosten, Verwaltungskosten, Garantiekosten usw.) zu berücksichtigen? Nun, hier zeigen sich die meisten Versicherer per se intransparent und verweigern Kosteninformationen bei Auskunftsbegehren. Das ist aber meistens nicht schlimm. Wenn man einen direkten Vergleich mit anderen Anlagen durchführen will (und hier ebenfalls keine Kosteninformationen vorliegen) ist das meistens egal, wenn die Berechnung auf Basis einer „Bruttorendite“ erfolgt, d.h. inklusive der Kosten.


    2.) Todesfallabsicherung: Sollen die Beitragsanteile herausgerechnet werden? Ja, hier tendiere ich dazu die Beitragsanteile beim Versicherer anzufragen und nach Erhalt dieser Information herauszurechnen. Ungefähr 50-60% der Versicherer teilen diese Werte tatsächlich mit.



    Exkurs zur Todesfallabsicherung: die Todesfallabsicherung über eine KLV ist regelmäßig eine teure Angelegenheit. Und: die Absicherung für den Todesfall ist mit einer Kapitallebensversicherung meist zu niedrig, denn diese Kombination mit einem Sparvorgang führt zu hohen Prämien, wenn eine vernünftige Todesfallleistung vereinbart wäre.



    Inflation: Ja, es ist zwar bitter für das Ergebnis, aber nur eine reale Rendite zählt (hierzu ein Zitat: „Es fällt uns Menschen nicht leicht, zwischen realen Werten einerseits und nominalen Werten andererseits zu unterscheiden. Die meisten unterschätzen, wie viel weniger Kaufkraft ein Euro in zwei, drei oder zehn Jahren hat (von Prof. Dr. Martin Weber, Experte für Behavioral Finance an der Universität Mannheim).“ Die Daten werden von der DeStatis veröffentlicht. Je nachdem, ob es sich beim Anleger um einen Immobilieneigentümer oder Mieter handelt, ist der VPI oder der HVPI zu verwenden.



    Und zu guter Letzt: die Steuern


    Ja, hier ich bin ich ein „Purist“ und vertrete ich die Meinung, dass Steuern immer zu berücksichtigen sind, d.h. Nach-Steuerrenditebetrachtungen zu erfolgen haben.



    Kommentare und Meinungen sind willkommen!



    HAFTUNGSAUSSCHLUSS
    Diese Veröffentlichung wurde von der Risikomanagement und Versicherungsberatung Robert Gamper erstellt. Die darin enthaltenen Ansichten entsprechen denen der Risikomanagement und Versicherungsberatung Robert Gamper zum Zeitpunkt der Erstellung und können sich ohne Vorankündigung ändern. Diese Veröffentlichung wurde ausschließlich zu Informationszwecken erstellt. Sämtliche darin enthaltenen Informationen stammen aus Quellen, die als verlässlich und glaubwürdig erachtet wurden. Die Risikomanagement und Versicherungsberatung Robert Gamper gibt weder eine ausdrückliche noch stillschweigende Zusicherung oder Garantien in Bezug auf die Richtigkeit oder Vollständigkeit dieser Informationen.




    Die vorliegende Veröffentlichung ist nicht als rechtlicher, versicherungstechnischer, rententechnischer, finanzieller, anlagetechnischer oder sonstiger professioneller Ratschlag auszulegen. Die Risikomanagement und Versicherungsberatung Robert Gamper lehnt jeder Haftung im Zusammenhang mit der Nutzung oder dem Verlass auf diese Veröffentlichung ab.
    Da diese Aussagen von Natur aus bekannten und unbekannten Risiken und Unwägbarkeiten unterliegen und durch zahlreiche unvorhersehbare Faktoren beeinträchtigt werden können, sollten sie nicht als absolut verlässlich angesehen werden. Die Risikomanagement und Versicherungsberatung Robert Gamper haftet nicht für etwaige Verluste, die sich aus der Nutzung oder der Verteilung der vorliegenden Veröffentlichung ergeben.




    Diese Veröffentlichung ersetzt insbesondere nicht die individuelle Beratung.

    Bewertung kapitalbildender Lebensversicherungen – Tücken, Lücken & Lösungen



    Hallo zusammen,



    die Fragen von DonVandalo hier in der Community (siehe https://www.finanztip.de/commu…en?postID=51236#post51236) geben mir den Anlass etwas mehr und strukturierter zur Bewertung dieser Versicherungsanlageprodukte zu schreiben.



    Dafür habe ich die kapitalbildende Lebensversicherung ausgewählt, da bei der Bewertung einer kapitalbildenden Lebensversicherung in aller Regel auf eine ergebnisbedeutende Annahme verzichtet werden kann, nämlich die Schätzung der Lebenserwartung.



    Im ersten Beitrag möchte ich zwei Definitionen der kapitalbildenden Lebensversicherung vorstellen. Beiden Definitionen ist gemeinsam (und hier hören die Gemeinsamkeiten schon aus) das sie eine relativ starke Wertung beinhalten.


    Definition nach Dr. G. Kommer (Dr. G. Kommer, Souverän investieren mit Indexfonds und ETFs, 5. Auflage, S. 201 f.) = wertende Definition:


    „Vermutlich existiert kein Land der Welt, in dem die Zahl der kapitalbildenden Lebensversicherungsverträge relativ zur Bevölkerungsgröße so hoch wie in Deutschland. Leider ist das kein Vorteil für die Nation, denn kapitalbildende Lebensversicherungen („KLVs“) repräsentieren eine renditeschwache, wenig sinnvolle Kombination zweier verschiedener originärer Finanzprodukte: Einer Risikolebensversicherung und eines Wertpapiersparvertrags auf Anleihen oder Aktien. Viele Haushalte brauchen in einem gegebenen Zeitraum nur das eine, aber nicht das andere. Wer nur den Todesfallschutz einer Risiko-LV benötigt, kann diesen zu einem Bruchteil der monatlichen KLV-Prämie getrennt erhalten. Überdies kann er eine Risiko-LV jederzeit ohne Schaden kündigen, wenn sie nicht mehr notwendig ist, Z.B. „wenn die Kinder aus dem Haus sind“ oder nach einer Scheidung. Wer Vermögen über einen Wertpapiersparvertrag bilden will, ist mit separatem Wertpapiersparen, wie in diesem Buch dargestellt, renditemäßig fast immer besser bedient – vor allem, weil die offenen und versteckten Kosten einer KLV im Vergleich zu ETFs, weit höher sind. Die steuerlichen Vorteile von KLVs sind bei Neuabschlüssen für normale Privathaushalte inzwischen nicht mehr groß genug, als dass sie die zahlreichen Nachteile einer KLV ausgleichen könnten. Auch sind KLVs risikoreicher als viele Bundesbürger annehmen. Die sogenannte „Garantieverzinsung“ bei klassischen KLVs ist keineswegs eine „garantierte Verzinsung“ wie der Name suggeriert. Sie ist im Konkursfall der Versicherung nicht garantiert und kann mit Zustimmung der Aufsichtsbehörde sogar schon dann gesenkt werden, wenn die Gesellschaft „nur“ ins Schlingern gerät. Wenn man bedenkt , dass die Laufzeit einer KLV mehrere Jahrzehnte betragen kann, dann hilft selbst ein Vertragsabschluss bei der größten und kreditwürdigsten Versicherung nicht weiter, denn verlässliche Bonitätsaussagen über zwei oder drei Jahre hinaus sind generell für kein Unternehmen möglich. Auch trifft bei klassischen KLVs der sogenannte Sondervermögensstatuts für das Anlegervermögen gar nicht oder nur eingeschränkt zu.“



    Definition nach Foitzek et al, Lebensversicherung und Betriebliche Altersversorgung, 2. Auflage 2015, S. 21):


    „Die Kapitallebensversicherung verbindet die Vorteile der Risikolebensversicherung mit zusätzlicher Altersvorsorge. Der Versicherte kann mit dieser Vertragsvariante also seine Angehörigen absichern und gleichzeitig für einen sorgenfreien Ruhestand vorsorgen. Die Kapitallebensversicherung eignet sich vor allem für alle diejenigen, die neben der Hinterbliebenenversorgung Wert auf eine sichere Altersvorsorge mit stabiler Rendite legen. Die Versicherungswirtschaft bietet den Versicherten eine garantierte Alterskapitalleistung und sagt, vereinfacht dargestellt, eine garantierte Verzinsung des aufgebauten Kapitals zu (sog. Rechnungszins) und zwar für die gesamte Laufzeit des Versicherungsvertrages. Hinzu kommt eine Überschussbeteiligung. Für den Versicherten bedeutet diese Garantie zusätzliche Sicherheit, denn sein Versicherer nimmt ihm das Kapitalmarktrisiko weitgehend ab.“



    Zwei so gegensätzliche Betrachtungsweisen des gleichen Produkts! Wie kann das sein? Nun, ich will erst einmal ehrlich bekennen, dass die Definition von Dr. Kommer mir realistischer erscheint als die Definition von Foitzek et al, die auch in den Marketingbroschüren der Versicherungswirtschaft leicht Platz finden könnte. Das liegt natürlich daran, dass ich nie im Vertrieb tätig war und bereits 100+ KLV-Verträge unter „Live-Bedingungen“ bewertet habe.



    Im nächsten Beitrag schreibe ich etwas zu den wesentlichen Bewertungspunkten bei einer KLV.



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    Hallo Candu,



    ja, ich habe den Artikel von Prof. Dr. Beenken gestern gelesen. Hier meine Anmerkungen:



    1.) Honorarvermittlung ist keine Honorarberatung


    Der kenntnisreiche Leser wird schnell feststellen, dass Herr Prof. Dr. Beenken über Honorarvermittler (bzw. Honorarvermittlung) spricht und nicht über Honorarberater (bzw. Honorarberatung). Das ist ein großer Unterschied. Versicherungsberater und Honorar-Finanzanlagenberater sind qua Gesetz Honorarberater.



    2.) Annahme: Beanspruchung einer marktüblichen Vergütung = Höhe der Provision / Courtage eines Vermittlers


    Also wir selber vermitteln und beschaffen keine bAV-Produkte, Riesterprodukte, kapitalmarktnahen Rentenversicherungen, Versicherungsanlageprodukte usw., aber ich weiß von vielen Kollegen und Kolleginnen (die das machen), dass eine Honorarberatung deutlich unter 40 Promille „kostet“. D.h. die zentrale Annahme von Herrn Prof. Dr. Beenken ist m.E. nicht korrekt.



    3.) Annahme: Aufzinsung der Vergütung mit 3,7%


    Diese Annahme ist mindestens diskutabel (wenn nicht gar zu verwerfen). Da die Auszahlung der Vergütung „sicher ist“, zudem in Periode 0 oder 1 erfolgt und keinen Risiken unterliegt, halte ich es für vertretbar und angemessen, diese mit einem risikofreien Zinssatz abzuzinsen/aufzuzinsen. Aber auch die Ermittlung von risikoadäquaten Zinssatzaufschläge (Spreads) im Rahmen der Abzinsung / Aufzinsung würde zu keinem anderem Ergebnis führen. Wenn ein Artikel natürlich eine bestimmte Wirkung (und eine Leserschaft bedienen soll) erzielen soll, kann ich über die Wahl des „passenden“ Zinssatzes praktisch jedes Ergebnis generieren.



    4.) Nur ein Tarif für die Ableitung eines Ergebnisses


    Herr Prof. Dr. Beenken hat nur einen Tarif rechnen lassen. Das Angebot hat er nicht einmal selber eingeholt, sondern sich Franke und Bornberg „bedient“. Ihnen wird klar sein, dass so eine Herleitung auf einer solchen Datenbasis wissenschaftlichen Anforderungen nicht standhalten wird.



    Belassen wir es erst einmal dabei.



    Übrigens: Woher nehmen Sie die Gewissheit, dass es bei Riester-Fondsparplänen keine abschluss- und vermittlungskostenfreie Tarife bzw. Verträge gibt? Natürlich gibt es die! Vielleicht nicht über eine Finanztip-Empfehlung, aber so doch sicher von Honorar-Finanzanlagenberatern.



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    Hallo DonVandalo,



    zu den weiteren Fragen:



    1.) Beitragsfreistellung


    Prima. Besser wäre es, die Daten per 01.04.2019 abzufragen. Aber rechnen kann man auch mit den Daten von 2018.



    2.) Dynamisierung der Beiträge


    Praktisch berücksichtigen Sie in einem Modell alle tatsächlichen Ein- und Auszahlungen, sozusagen in einer Cash-Flow-Betrachtung. Damit wird jede Beitragsdynamisierung erfasst. Auf dieser Grundlage wird dann der interne Zinsfuß berechnet. Das geben natürlich keine kostenlosen Rechentools her. Selbst die meisten Standard-Rechentools im Markt lassen das nicht zu.



    3.) Rendite auf Sparanteil


    Aus den Zahlen kann ich ohne eine Berechnung durchzuführen und weitere Auskünfte einzuholen keine Rückschlüsse herleiten. Es mag sein, dass die Differenz (zum Teil) für Kosten und Risiken aufgewendet wurden. Zu den Kosten möchte ich anfügen, dass nicht nur Abschluss- und Vermittlungsprovisionen für den Vertreter der Debeka angefallen sind und laufende Verwaltungskosten berechnet werden, sondern der Vertrag wahrscheinlich mit weiteren Kostenbestandteilen, z.B. Garantiekosten belastet wird.



    4.) Lebenserwartung und barwertige Betrachtung


    Ich weiß nicht, ob wahlweise eine Kapitalauszahlung aus dem Vertrag möglich ist (es scheint so zu sein). Wenn ja, wäre das der Ausgangspunkt für die Berechnung, denn die Schätzung der Lebenserwartung bringt weitere „Unsicherheit“ mit sich. Es gibt zwar vernünftige Schätzmethoden für die Lebenserwartung, aber die Prognosewahrscheinlichkeit liegt gerade einmal bei 50%. Ihre Ergebnisse kann ich nicht nachvollziehen, ohne eine Berechnung zu sehen.



    Auf jeden Fall muss alles was in der Zukunft liegt, barwertig betrachtet werden, d.h. es müssten Barwertermittlungen für alle in der Zukunft gelegenen Ein- und Auszahlungen erfolgen.



    5.) Fazit und abschließender Tipp


    Aus meiner Sicht bestehen drei Optionen für Sie: 1.) Sie erstellen ein für Sie passendes Modell und berechnen bzw. ermitteln darüber die Renditen dieser Optionen. Da wir im Unternehmen gut über 80 Stunden für den Aufbau eines vernünftigen Modells investiert haben, halte ich das für nicht empfehlenswert. 2.) Sie schließen einen Lizenzvertrag mit einem Anbieter wie beispielsweise XPS-Finanzsoftware für 12 Monate ab (hier: XPS-Finanztools) und berechnen über ein fertiges Finanztool die Renditen. Das ist dann ein Produkt von der Stange, aber ganz brauchbar. 3.) Sie beauftragen einen Berater oder Sachverständigen mit der Erstellung der Berechnungen und haben zudem jemanden an Ihrer Seite, der gemeinsam mit Ihnen durch den ganzen Entscheidungsprozess geht.


    Da habe ich leider keine besseren Nachrichten zu verkünden.



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    Ich habe das Thema Nettoarife mit Prof. Dr. Matthias Beenken vor längerer Zeit einmal "offline" diskutiert. Seine Argumente erschienen mit seinerzeit nicht überzeugend. Vor allem in finanzmathematischer Hinsicht. Den Artikel aus der ZfV werde ich lesen und ggf. nochmals hier in dem Thread diskutieren.


    Danke für den Hinweis auf den Artikel.


    Angehangen habe ich ein vollständiges und transparentes Berechnungsbeispiel für einen Nettotarif (hier als Honorartarif bezeichnet) zum Nachrechnen. Gerechnet hat hier Dipl.-Math. Claudia Bischof.

    Hallo DonVandalo,



    zu den Fragen:



    1.) Beitragsfreistellung


    Die Debeka ist nach § 155 VVG verpflichtet die Auskunft in der sog. jährlichen Standmitteilung zu geben. Hier zu Nachlesen: https://www.gesetze-im-internet.de/vvg_2008/__155.html. Sollte die Information nicht vorliegen, würde ich Ihnen empfehlen diese mit Verweis auf § 155 VVG anzufragen. Und ja, die Beitragsfreistellung ist eine wichtige Option, die bewertet werden sollte.



    2.) Dynamisierung der Beiträge


    In diesem Fall gehören die in der Vergangenheit geleisteten dynamischen Erhöhungsbeträge in die Berechnung. Ab Aussetzung der Dynamik natürlich nicht.



    3.) Rendite auf Sparanteil


    Bitte denken Sie das Thema so. Beiträge für UZV und Todesfallschutz haben nichts mit dem Sparvorgang zu tun. Es handelt sich um einen mehr oder weniger sinnvollen Versicherungsschutz. Der interne Zinsfuß (IRR) ist eine Rendite. Eine Rendite ermittelt man bei Sparvorgängen. Insofern ist es sinnvoll, nur die Beiträge für den Sparvorgang in die Berechnung einfließen zu lassen und sozusagen alle sparvorgangsfremden Beiträge herauszunehmen.



    4.) Weitere Kriterien


    Sie wollen eine informierte Entscheidung im Sinne Fortführung ja/nein bzw. Modifizierung ja/nein treffen. Die Berechnung des IRR ist ein wichtiger Faktor. M.E. sollte die Entscheidung aber auf eine breitere Basis gestellt werden. Wenn wir die Bewertung für einen Kunden durchführen, berücksichtigen wir in einer Nutzwertanalyse weitere Kriterien, z.B.


    (i) Ist das Kapital über eine Sicherungseinrichtung wie die Protector Lebensversicherungs-AG oder eine freiwillige Auffanggesellschaft oder eine vergleichbare Einrichtung abgesichert?


    (ii) Handelt es sich um ein im Versicherungsvertragsgesetz verankertes Optionsrecht?


    (iii) Kann ausgeschlossen werden, dass das im Gesetz oder Vertrag verankerte Optionsrecht in rechtlicher Hinsicht auslegbar ist?


    (iv) Löst die Option steuerlich etwas aus und wenn ja, welche Steuerzahlung konkret?


    (v) Können bei Umsetzung der Option sozialversicherungsrechtliche Folgen vermieden werden?


    (vi) Kann ein Barwertvorteil gesichert werden, d.h. kann der Steuervorteil von Buy and Hold und der damit einhergehende sogenannte Barwertvorteil der nachgelagerter Steuerzahlungen gesichert werden?


    usw.



    Ggf. sollte bei Ihnen noch die UZV und der Todesfallschutz bewertet werden, wenn ich davon ausgehe, dass Sie den Vertrag in Kenntnis des Bestehens dieser Versicherungslösungen abgeschlossen haben (und es hier einen Bedarf gab).



    Um es auf den Punkt zu bringen: Sie treffen so oder so eine finanzielle Entscheidung, die mehrere tausend Euro „ausmachen“ wird. Es ist gut, dass Sie sich deshalb eingehender mit dem Thema beschäftigen. Versuchen Sie daher eine informierte Entscheidung auf möglichst breiter Basis zu treffen. Das Finanztip-Rechentool hilft Ihnen hier leider wenig weiter.



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