Beiträge von 5551008

    Aus aktuellem Anlass muss ich mal etwas Erschreckendes zu der PSD Bank Hessen-Thüringen eG mit Sitz in Eschborn berichten:


    Der Vorstand hat auf den Generalversammlungen immer wieder von "Kundenbereinigungen" gesprochen. Jetzt hat es auch mich erwischt und ich weiß jetzt endlich, was das genau bedeutet: nämlich sofortiger Ausschluss aus der Genossenschaft wegen ungenügender Nutzung der Bank- und Verbundprodukte! So etwas habe ich bisher noch NIE gehört, ist aber laut Satzung zulässig! Hierüber ich ich sehr verärgert, aber auch zutiefst verletzt und enttäuscht!!! Natürlich bin ich darüber in Korrespondenz mit der Bank und versuche den Ausschluss abzuwehren...aber wohl aussichtslos, da ich die Mitgliedschaft nicht einklagen kann!


    Diese Bank hat vermutlich starke Probleme und versucht mit allen Mitteln Kosten zu senken: von 5 Filialen in Hessen und Thüringen wurde bereits 1 (Filiale Wiesbaden in der Landeshauptstadt Hessen!) geschlossen, Kontoauszüge und Mitteilungen gibts nur noch online bzw. digital, (BAR)Kassengeschäft wurde komplett eingestellt und unrentable Kunden/Mitglieder werden rausgeworfen...


    Bis 2017 gabs dort noch 5% Dividende auf 3 Anteile a 100 EUR, ältere Mitglieder konnten in Vorzeit noch 7 Anteile zeichnen. für 2018 wurde die Dividende auf 2,25% reduziert und in 2019 ist diese komplett ausgefallen. Gewinn und Bilanzsumme sind rückläufig und natürlich auch die Mitglieder und Kundenanzahl. Alles mehr als bedauerlich. Eine damals diskutierte Fusion mit der PSD Bank RheinNeckarSaar eG ist geplatzt, vermutlich auch weil man sich nicht auf den zukünftigen Hauptsitz (Eschborn oder Stuttgart) einigen konnte und das Geschäftsgebiet nicht zusammenhängend ist, dazwischen liegt noch die PSD Karlsruhe-Neustadt eG.


    Daneben gibts andere Banken , die derzeit noch mehr Dividende zahlen und keinerlei Bedingungen an eine Mitgliedschaft knüpfen und sogar die Ausschüttung auf ein externes Bankkonto vornehmen. Nur schade, dass ich in unmittelbarer Nähe wohne und die Generalversammlung bei mir um die Ecke abgehalten wurde. Das war immer äußerst praktisch. Das ist dann mit dem Ausschluss leider auch vorbei, sowie auch der Kampf am Kuchenbuffet ;-)

    winter und 5551008 ,


    zum Glück darf ein/e Jede/r eine eigene Meinung haben und ihre/seine Freiheit ausleben, solange die Freiheit eines anderen Menschen nicht eingeschränkt wird.


    Euch allen eine gute Zeit

    Es geht nicht darum seine eigene Meinung zu haben oder diese durchzusetzen, sondern sich kontrovers auszutauschen. In jeder Meinung liegt mindestens ein Funken Wahrheit. Durch eine kritische Betrachtung der Situation sollen weitere Erkenntnisse veröffentlicht und transaprent gemacht werden, so dass jeder seine eigene Meinung kritisch überdenken kann. Auch ich habe nicht die Weisheit mit Löffeln gefressen und bin für jeden Denkanstoss sehr dankbar. Und niemand weiß alles - trotz Internet und globaler Vernetzung. Ggf. sind alle Banken Verbrecher - quasi ein Wolf im Schafspelz? Und selbst die Caritias hat Gewinnerzielungsabsicht...

    ja, der Durchschnittswert wurde mir vor 2 Wochen vom BVR genannt, aber stimmt dieser trägt den Zusatz "vorläufig", nach meiner Einschätzung müsste er ggf. noch etwas niedriger sein, da ich bereits 3 Banken (Sparda-Bank Südwest, Volksbank RheinAhrEifel und Münchener Hypothekenbank) kenne die eine Nullrunde umgesetzt haben! Die Dunkelziffer liegt bestimmt noch höher. Das sind idR solche die bereits planmäßig Ihre General/Vertreterversammlung im Sommer haben stattfinden lassen. Angeblich darf diese immer nur 1x im Jahr stattfinden und es wäre nicht möglich gewesen nur den TOP "Beschluss der Gewinnverwendung" auf den Herbst zu vertagen. Und auf meinen Vorschlag im nächsten Jahr die doppelte Dividende auszuzahlen (sofern entsprechend Gewinne erwirtschaften wurden) ist man gar nicht eingegangen.


    Viele Sparda-Banken haben nur noch 1,5% beschlossen. Also mit 2% liegt man leider schon richtig gut. Ob es jemals wieder über 6% ansteigen wird? Die Inflationsrate und das Thema Steuern muss man auch immer mitbetrachten. Da gabs auch schon massig Änderungen.

    aber immer trotzdem noch besser als ein klassisches Festgeld z.B. 5 Jahre zu 1,5% und bei 10 Jahren Laufzeit gibts max. 1,8%, wenn man an einer Aktion teilnimmt ggf. noch ein kleiner Bonus (steuerfrei) aber über 2% p.a. kommt man damit auch nicht.

    jedenfalls zahlen seit Anfang Oktober die ersten Genossenschaftsbanken so langsam Dividenden aus (sofern diese nicht bereits im Frühjahr/Sommer Ihre Versammlung abgehalten haben und damit auf eine Dividendenzahlung verzichtet haben, COVID-19 kam gerade recht um einen Sündenbock zu finden). Leider muss man aber sagen, dass die Dividenden in den letzten 10 Jahren ebenfalls stark sinken, wen wunderts da diese vom Gewinn abhängen. Aber sinken die Gewinne der Banken tatsächlich? Jedenfalls steigen Kontogebühren und Guthabenzinsen auf Girokonten sind Mangelware während Soll/Überziehungszinsen nahezu unverändert auf hohem Niveau geblieben sind. Zudem reduzieren Banken ihre Filialen und Mitarbeiter und reduzieren somit Ihre eigenen Kosten. Soll man sich mit einer Dividende um die 2% zufrieden geben? Der Bundesdurchschnitt liegt für 2020 bei 3,8% laut BVR.

    Die Versammlung ist 30 km von mir entfernt. Da währe ich ohnehin nicht hin gefahren.

    Gruß


    Altsachse

    also ich fahre auch 80km mit der Bahn (kostenfreies Jobticket!) für eine unterhaltsame Abendveranstaltung mit Showprogramm und lecker Essen ;-)


    Und für ein schönes Wochenende mit Übernachtung sogar auch nach Hamburg, München, Berlin, Frankfurt, Düsseldorf ... oder JWD...sehr gerne mit Begleitung

    Anika S. Könnt Ihr mal dieser Info (Abschaffung Nachschusspflicht) nachgehen. Könnt Ihr dieses so bestätigen?

    In den Satzungen einiger Genossenschaftsbanken findet man eine sogenannte „Nachschusspflicht“. Die meisten haben diese bereits ganz herausgenommen. Was ist darunter zu verstehen? Theoretisch muss ein Mitglied im Falle der Insolvenz der Bank pro Anteil noch einmal den gleichen oder sogar einen höheren Beitrag „nachschießen“. Da es aber noch nie eine Pleite einer Genossenschaftsbank gegeben hat, musste das bisher keine einzige Person tun. Einige Banken haben diese Pflicht auch deshalb noch drin, weil sie ab 2022 ohnehin bundesweit abgeschafft wird. Das gilt dann für alle angelegten Gelder.


    https://www.biallo.de/geldanla…videnden-bei-volksbanken/

    Den Vertrag hat meine Schwester alleine abgeschlossen. Kann sich ja auch, da Sie volljährig ist, aber zukünftig wird Sie mich immer informieren bzw. meinen rat einholen. Ich hatte zu dem damaligen Zeitpunkt leider nicht mehr zu hause gewohnt, und wurde somit schlicht "vergessen" ... leider passiert, aber nicht mehr änderbar. Der Vertrag wurde beitragsfrei gestellt... ansonsten bliebe nur die Kündigung.

    ZUSATZFRAGE: durch eine anstehende Verbeamtung vermutlich zum 01.01.2021 ändert sich mein Versichertenstatus von Angestellter auf Beamter. Die VBL Extra (Beginn: 01.10.2010) welche ich bisher als Entgeltumwandlung monatlich maximal bespare, kann ich danach nur privat als "normale" Rentenversicherung freiwillig fortführen. Ist dies sinnvoll oder soll ich diese beitragsfrei stellen? Wie kann ich diese mit meiner Debeka-Versicherung (Beginn: 01.10.2004) vergleichen? Beide haben den gleichen Garantiezins von 2,75%, die spätere steuerliche Behandlung ist Unterschiedlich. Der Kostenfaktor unterscheidet sich vermutlich auch und kann ggf. schwanken? Wäre die effektive Rendite eine geeignete Vergleichgsgröße? Eine Erhöhung der eingezahlten Beiträge ist nicht möglich (keine Dynamik vorhanden). Danke für eure Meinungen.

    Warum kommt das für Dich nicht in Frage?

    Du kennst den Unterschied zwischen Kündigung und dem Widerruf?

    Hallo Tom, es ist nicht immer möglich alte Versicherungen zu widerrufen. Bei dem DEBEKA-Vertrag aus 2007 (mit Garantieverzinsung: 2,25%) meiner Schwester hatten wir das offizielle Schreiben der Verbraucherzentrale verwendet und zusätzlich den zuständigen Ombudsmann für Versicherungen eingeschaltet, beides jedoch ohne Erfolg. Auch das startup helpcheck.de lehnte die Bearbeitung des Widerrufs ab, da sich hieraus im Vergleich zu einer Kündigung ein negatives Ergebnis ableiten würde (selbst wenn der Widerruf Erfolg hätte). Somit lassen sich nicht alle Verträge widerrufen, es kommt immer auf den Einzelfall an. Dieser Vertrag wurde damals ohne meine Kenntnis/Zustimmung abgeschlossen, kombiniert mit einer Berufsunfähigkeit und einer Unfallversicherung. Nach Kenntnisnahme (ca. 2 Jahre nach Abschluss) , habe ich dafür gesorgt, dass diese Zusatztarife beendet werden und die Versicherung beitragsfrei gestellt wird. Da kann man sehen, was provisionsgetriebene Versicherungsagenten anrichten können bei Personen welche sich in Finanzangelegenheiten wenig auskennen und hieran wenig bis keinerlei Interesse haben...

    oh das tut mir leid, am besten direkt mal bei einem Versicherungsmakler oder direkt bei einer gesetzlichen Krankenkasse anfragen. Es gibt genaue Vorgaben wann und ob ein Wechsel möglich ist. Allerdings kann man sagen, ist man einmal privat kommt man nicht mehr so einfach in die gesetzliche Versicherungspflicht zurück, aber ein Unfall bzw. Gewalttat und eine damit verbunde Erwerbsunfähigkeit dürfte m.E. ein hinreichender Grund sein? Bin aber kein Fachmann im Versicherungs/Versorgungsrecht. Ggf. kann auch das Versorgungsamt weiterhelfen? TOI TOI TOI

    Hat jemand für den Wegfall der Nachschusspflicht ein offiziellen Text? Bin bei einer Genobank Mitglied, wo dieses noch in der Satzung steht.

    aktuell ist die noch bestehende Nachschusspflicht im GenG geregelt:

    https://dejure.org/gesetze/GenG/105.html

    die Presse hat darüber schon mehrfach über eine Abschaffung z.B. in der Schweiz berichtet, z.B.

    https://www.freiburger-nachric…lieder-der-raiffeisenbank

    Ich vermute , dass man auf EU-Ebene auch hier eine Harmonisierung anstrebt, allerdings habe ich noch keinen amtlichen Gesetzestext hierzu gefunden. Es gibt aber auch einzelne BGH-Urteile zu diesem Thema. Geplante Abschaffung laut biallo ist 2022:


    https://www.biallo.de/geldanla…videnden-bei-volksbanken/

    Mich würde mal interessieren, wie der Freund das geschafft hat und bei welchen Banken ist er bzw. seine kleine Tochter Mitglied?

    Wie macht Ihr das eigentlich mit der eventuellen Nachschusspflicht (gibt es ja vereinzelt)? Haltet Ihr das Geld für den Fall der Fälle als Tagesgeld bereit? Oder denkt Ihr Euch, dass Ihr die Genossenschaft so gründlich ausgesucht habt, dass die Nachschusspflicht ein rein theoretisches Problem darstellt?

    Die Nachschusspflicht ist nur theoretisch auf dem Papier. Es ist noch nie zu einem Fall gekommen, vorher wird fusioniert oder keine Dividende gezahlt. Einige Banken haben diese bereits in Ihrer Satzung gestrichen. Außerdem: Ab 2022 fällt diese Verpflichtung offiziell bundesweit ganz weg... also keine Bedenken haben!!!


    https://www.biallo.de/geldanla…videnden-bei-volksbanken/

    Den Wert 2,52% hat mit die Debeka auf Anfrage in 2014 bestätigt. Unter Berücksichtigung der Überschussbeteiligung sogar 3,63% (wenn man eine Gesamtverzinsung von 3,6% bis zum Ende hochrechnet). Über Finanztest-Rechner konnte ich eine Rendite von 5,61% ausrechnen. Die Debeka ist auch bekannt für ihre sehr niedrigen Verwaltungskosten. Ob diese höher/niedriger/gleich zur VBL sind, weiß ich leider nicht. Von der VBL habe ich bisher noch keinen Vergleichsrendite erhalten. Die VBL habe ich als Entgeltumwandlung abgeschlossen, diesen Vorteil in der Ansparphase muss man mit berücksichtigen. Leider gibt mein Arbeitgeber für Altverträge aktuell (noch) nichts dazu, aber ab 2022. Ansonsten habe ich nur 100% Aktienfonds als ETF (ca. 8 verschiedene, 7 als Einmalanlage und 1 als monatlichen Sparplan mit 500 EUR) sowie Quirion global als Einmalanlage mit 5.000 EUR. Früher sagte man, man solle einen bunten Blumenstrauss , also von allem etwas haben. Einen alten BHW Bausparvertrag aus früheren Zeiten für die 6,65 EUR monatlich VL bespare ich auch noch, Zinssatz: 3,5%, BSS: 10.000 EUR, ohne Kosten.


    Es geht mir hier hauptsächlich um die Fragestellung die beiden/oder eine der o.g. Versicherungen weiter zu besparen oder einzustellen. Als Grund für meine Frage sehe ich, die Tatsache, dass (langfristig bzw. auf Dauer?) keine Überschüsse, Schlussüberschüsse, Sockelbeteiligungen mehr erwirtschaftet werden können? Vermutlich eine Fragestellung worauf es keine richtige/falsche Antwort gibt, da niemand die Zukunft kennt?


    Oder anders gefragt: sind garantierte 2,52% bzw. 2,75% als Untergrenze eine gute/mittlere/schlechte Rendite für eine Altersvorsorge? Mit neu abgeschlossenen RV/LV-Verträgen sind diese nicht mehr erreichbar und steuerlich: Einmalauszahlung ist komplett steuerfrei , da Abschluss vor 2005!) Bei monatlicher Rentenauszahlung ist nur der Ertragsanteil steuerpflichtig. (für die Debeka-RV) ist auch noch ein dicker Pluspunkt!

    Den Wert hat mit die Debeka auf Anfrage bestätigt. Die Debeka ist auch bekannt für ihre sehr niedrigen Verwaltungskosten. Ob diese höher/niedriger/gleich zur VBL sind, weiß ich leider nicht. Von der VBL habe ich bisher noch keinen Vergleichsrendite erhalten. Die VBL habe ich als Entgeltumwandlung abgeschlossen, diesen Vorteil in der Ansparphase muss man mit berücksichtigen. leider gibt der Arbeitgeber für Altverträge aktuell nichts dazu. Ansonsten habe ich nur 100% Aktienfonds als ETF (ca. 8 verschiedene, 7 als Einmalanlage und 1 als monatlichen Sparplan mit 500 EUR) sowie Quirion global als Einmalanlage mit 5.000 EUR. Früher sagte man, man solle einen bunten Blumenstrauss , also von allem etwas haben. Einen alten BHW Bausparvertrag aus früheren Zeiten für die 6,65 EUR monatlich VL bespare ich auch noch, Zinssatz: 3,5%, BSS: 10.000 EUR, ohne Kosten. Aber es geht mir hier nur um die Fragestellung die beiden Versicherungen weiter zu besparen oder einzustellen. Vermutlich eine Fragestellung worauf es keine richtige/falsche Antwort gibt, da niemand die Zukunft kennt?


    Oder anders gefragt: sind garantierte 2,52% bzw. 2,75% als Untergrenze eine gute/mittlere/schlechte Rendite für eine Altersvorsorge? Mit neu abgeschlossenen RV/LV-Verträgen sind diese nicht mehr erreichbar und komplette Steuerfreiheit bei Einmalauszahlung (zum für die Debeka RV) ist auch noch ein dicker Pluspunkt!