Beiträge von 5551008

    Ich hatte erneut Kontakt zu Zinspilot und muss erfreulicher Weise sagen, dass ich eine zusätzliche Kulanzzahlung erhalten habe. Natürlich ist dies jetzt keine 100% Ausfallentschädigung, aber immerhin gute 50%. Das ist deutlich besser als nur 25 EUR die jedem Anleger versprochen wurden, dessen Restlaufzeit > 12 Monate war. Man lernt also: immer schön hartnäckig bleiben und NIEMALS locker lassen, schon gar nicht wenn man sich im Recht fühlt und es auch ist! Ob ich zukünftig jemals wieder erneut bei BGFI Bank Europe S.A. inkl. Tochtergesellschaften anlegen möchte, lasse ich ich mal offen - vermutlich eher nicht. So etwas möchte ich nicht mehr erleben wollen. Da die aktuelle Zinsentwicklung ohnehin weiter eine fallendende Tendenz hat, frage ich mich, ob Festgelder überhaupt noch attraktiv sind. Ganz aktuell hat KLARNA erneut gesenkt. Aber alles in Aktien & Fonds zu investieren, kann sicherlich auch nicht der Weisheits letzter Schluss sein...vermutlich gilt wie immer alles schön verteilen (diversifizieren) und Treppenstrategie befolgen und ggf. sich auch einfach mal etwas gönnen (konsumieren).

    zum Glück bin ich bei der Sparda-Südwest , und die haben das Rechenzentrum zur FIDUCIA GAD gewechselt (analog Sparda Berlin und Hannover). Hier ist das Girokonto Online OHNE Bedingungen noch gebührenfrei. Inzwischen habe ich auch auf elektronisches Postfach umgestellt und benötige im Grunde keine Filiale und auch kein SB-Center mehr. Die Banking-App ist die gleiche wie die der Volks- und Raiffeisenbanken und somit bin ich bei TEO nochmal davon gekommen. Ansonsten nutze ich überwiegend online banking am Laptop und nicht am smartphone. Bin da ggf. etwas altmodisch, aber Bankgeschäfte will ich nicht unterwegs in der Ubahn machen!


    Hoffentlich gibts für das Kalenderjahr 2020 wieder volle 3% Dividende, nachdem 2019 eine komplette Nullrunde war... erst in 2017 konnte man von 17 auf 30 Anteile a 52 EUR aufstocken. Wenn ich die Nullrunde hätte vorhersehen können, hätte ich garantiert nicht aufgestockt, sondern im Gegenteil auf nur 1 Anteil reduziert. Mitglied ist Mitglied egal ob 1 oder 30 Anteile! Das ist ja das schöne bei Genossenschaften...

    Hallo, ich kann die PSD Nürnberg wirklich sehr empfehlen! Und Sie können kostenlos Bargeld ziehen bundesweit bei allen VR-Banken (außer Sylt). Und es gibt eine Neukundenprämie und einen Werberbonus. Zusätzlich empfehle ich auch die Mitgliedschaft (für 2019 noch 4,25% auf 1.000 EUR) pro Person.

    Finanztest hat in der aktuellen Ausgabe Heft 03/2021 über diesen Sachverhalt berichtet, allerdings ganz nüchtern, sachlich und neutral, ohne weiterführende Tips und Hinweise:


    Die BGFI Bank Europe aus Paris hat vielen Sparern ihre über das Portal Zinspilot abge­schlossenen gut verzinsten Fest­geld­verträge zum 1. Februar 2021 vorzeitig gekündigt. Das hat bei Anle­gerinnen und Anlegern, deren Verträge noch länger laufen würden, Ärger ausgelöst.

    Zwar erhalten Kunden die bis Anfang Februar aufgelaufenen Zinsen für ihre Anlagen. Zudem sollen für Verträge, die noch mehr als sechs Monate gelaufen wären, pro Vertrag 25 Euro Entschädigung gezahlt werden. Das ist für viele jedoch kein adäquater Ausgleich.

    Ein zweijäh­riges Fest­geld wurde etwa mit 1,25 Prozent pro Jahr verzinst, was aktuell nicht mehr zu erzielen ist.

    Zinspilot begründet die Kündigungen mit „regulatorischen Vorgaben“ der französischen Aufsicht. Um welche Vorgaben es sich handelt, wisse Zinspilot nicht. Beim Portal Welt­sparen können Geschäfts­kunden derweil weiter Fest­gelder der BGFI Bank abschließen.


    https://www.test.de/BGFI-Bank-Festgeld-gekuendigt-5714215-0/

    Wir haben auf Nachfrage von der französischen Aufsicht ACPR die Information erhalten, dass die Behörde die Bank gebeten bzw. von ihr verlangt hat, die Konten zu schließen. Zu den Details läuft unsere Recherche noch. Die Banklizenz ist, wie hier schon angemerkt, nicht erloschen, es wurde ja auch keine Entschädigung über die Einlagensicherung ausgelöst.

    aber schon eine seltsame Vorgehensweise, oder? Die französische Bankenaufsicht verlangt eine Teilkündigung bestimmter Festgelder? Hat es so etwas schonmal gegeben? Gibts es das jetzt öfters? Kann das auch in Deutschland und anderswo auf der Welt passieren? Wie kann man sich als Anleger davor schützen? Haben private Kleinanleger keine Rechte, nur Pflichten?

    Bei der französischen Finanzaufsicht gibt es eine Mediatorin, an die man sich wenden kann. https://www.amf-france.org/fr/…-une-demande-de-mediation

    Leider erhalte ich bei der Auswahl der Zuständigkeit "Bankwesen" folgenden Hinweis:


    Der AMF Mediator ist nicht kompetent und kann Ihren Fall daher nicht bearbeiten.

    Wir laden Sie ein, sich an den Mediator der betreffenden Einrichtung zu wenden. Um die Kontaktdaten des zuständigen Mediators herauszufinden:

    • Beziehen Sie sich auf Ihre Kontoauszüge oder fragen Sie Ihre Agentur
    • Besuchen Sie die Website Ihres Bankinstituts

    Lebensversicherung
    MwSt
    Anerkennung
    Finanziell

    *Benötigte Felder


    aber es ist doch sehr seltsam, dass nur einige auserwählte Festgelder vorzeitig gekündigt wurden und das es keine Stellungnahme/Entschuldigung seitens der Bank gekommen ist. Auch der Vermittler Zinspilot wurde nicht über Details und Hintergründe informiert. Eine Entschädigung von nur 25 EUR ist m.E. hier nicht zielführend. Ich bezweifle sehr stark, dass es hier mit rechten Dingen zugeht...unglaublich und sowas in Frankreich, also mitten in der EU.

    "kleiner" Wermutstropfen: viele Genobanken (z. Volksbank Odenwald, Volksbank Darmstadt-Südhessen, VR Bank Bad Salzungen-Schmalkalden usw...) die bisher ein kostenloses Girokonto (teils ohne Bedingungen) als Basis für die Mitgliedschaft angeboten haben, stellen sukzessive auf kostenpflichtig um. Wie ärgerlich!


    Meinungsumfrage: Ab bzw. bis wann lohnt es finanziell noch weiterhin Mitglied zu bleiben? Spätestens wenn die Kontogebühren teurer werden als die ausgeschüttete Dividende lohnt es sich meiner Meinung nach finanziell nicht mehr. Wenns grade so Null auf Null aufgeht und man es als eine Art Hobby betrachtet, kann man dabei bleiben. Also verliert auch die Mitgliedschaft Ihrer Reiz...leider ;-(

    Ich war anfangs (2012-2015) bei Emil-Energie und bin vor ca. 2 Jahren zu OVAG gewechselt. Meine Preisgarantie läuft zum 31.3.2021 aus. Auf Anfrage teilte man mir mit, man könnte mir den inzwischen günstigeren Tarif rückwirkend zum 01.01.21 anbieten und mir erneut eine Preisgarantie von 15 Monaten anbieten. EINFACH SUPER - toller Kundenservice! Diesen unschlagbar günstigen Tarif wird in keinem mir bekannten online-Preisrechner angeboten. Wenn ich dort nicht schon Kunde gewesen wäre, hätte ich diesen Tarif wohl nie entdeckt.


    P.S. Natürlich muss jeder für seinen individuellen Verbrauch und Ort selbst ausrechnen, bei mir (ca. 400 kwh Jahresverbrauch) ist dies der günstigste Anbieter. Und es gibt ein Kunden-werben-Kunden Programm bei Direktabschluss ;-)

    In die Verkürzung der Kündigungsfrist würde ich nicht allzuviel hineininterpretieren. Ohne die internen Beratungen zu kennen, die zu dieser Entscheidung geführt haben, kann man nur mutmaßen.


    Vom Selbstverständnis her dürften Genossenschaften (nicht nur die Banken) die Einlage nicht als Investment sehen.

    In der Außendarstellung kann das natürlich anders aussehen.

    deswegen habe ich ja den neutralen Begriff "Investment" verwendet und nicht von "Geldanlage" gesprochen ... aber wir wissen ja alle, dass sich wohl kaum jemand mit großen Summen bei 0% Dividende dauerhaft beteiligen würde... natürlich gabs dort bisher auch immer eine jährliche Kundenveranstaltung mit Laugengebäck, Getränken und "Kulturprogramm". Aber hierzu reicht 1 Anteil a 100 EUR aus , um als Mitglied teilnehmen zu dürfen ;-)

    Also ich habe bei Quirion 5.000 EUR als Einmalanlage vor ca. 1 Jahr investiert und aktuell ca. 25% plus gemacht. Und das bei NULL Kosten (außer ETF-Kosten, die aber auch bei einer Direktanlage anfallen). Was soll daran verkehrt gewesen sein?

    bis vor kurzem (31.12.2020) gab es dort noch eine 15-monatige Kündigungsfrist zum Jahresende laut Satzung! Diese wurde seit 2021 auf nur 6 Monate reduziert...vermutlich um diese "Geldanlage" für Anleger interessanter zu gestalten? Natürlich kommt die unverzinste Wartezeit (weitere ca. 4-6 Monate) bis zur Auszahlung hinzu, aber das war vorher auch und ist bei allen Genossenschaftsbanken so. Und wenn man den Kündigungsstichtag (30.06.) zum 31.12. verpasst hat, muss man quasi weitere 12 Monate warten. Aber jeder aufgeklärte Investor, weiß ja dass diese Investition langfristig ist und eine Kündigung üblicherweise nur die absolute Ausnahme darstellt.