Beiträge von 5551008

    die Frage heißt ja nicht "ODER" - man kann ja auch ALLES parallel bzw. zeitgleich machen und nach 50 Jahren vergleichen und drauf schauen, was am besten war... und dann die Zeit zurück drehen und dann alles auf das beste Pferd setzen ;-)


    Wer erfindet denn endlich mal die Zeitreisen zu einem "günstigen Preis" den sich dann auch Normalsterbliche leisten können

    was mich nur stutzig macht, ist, dass auch gei Genossenschaftsanteilen die Rendite immer weiter sinkt... von 5,4% in 2012 ... für 2018 im Schnitt noch 4%, für 2019 im Schnitt nur noch 3,8% und für 2020 vermutlich nur noch 3,5%... in 2030 dann vermutlich 2% und in 2040 0%... Bitte bestätigt mir das ich falsch liege!!!


    Der Bundesdurchschnitt der Dividenden ist seit 2012 leider rückläufig laut BVR:


    Durchschnittlicher Dividendensatz

    2019 3,8 Prozent (voraussichtlich)

    2018 4,0 Prozent

    2017 4,2 Prozent

    2016 4,4 Prozent

    2015 4,9 Prozent

    2014 5,1 Prozent

    2013 5,3 Prozent

    2012 5,4 Prozent


    bis wann lohnen sich Geschäftsanteile als Geldanlage noch? Soll man dies mit einem 1-2jährigen Festgeld vergleichen oder mit einer ETF-Anlage?

    für mich sind ETFs weiterhin die beste Geldanlage als Altersvorsorge und wenn es zusätzlich noch Prämien und Steuervorteile gibt, sollte man doch alles mitnehmen was geht?

    Natürlich ist die "nachgelagerte Besteuerung" ein Dorn im Auge... aber es heisst ja immer im Rentenalter ist der Steuersatz niedriger... irgendwie muss man wohl auch an das System glauben!


    Oder lieber alles zu Lebzeiten verjubeln und hoffen, dass es im Alter noch Sozialhilfe und Hartz 4 gibt, kann auch eine Einstellung sein... wenn man wüsste wie alt man wird, könnte man das besser ausrechnen, oder man muss selbst das Ende bestimmen. Und wenn dann noch Geld über bleibt und man keine Nachkommen hat, ist auch doof... schwierig... aber ggf. hat sich durch COVID19 & Fortsetzungen eh bald alles von selbst erledigt? Verschiedene Religionsgemeinschaften hatten ohnehin das Ende der Welt schon mehrfach vorausgesagt...

    Eine Unsicherheit bleibt somit immer ...

    Die lange Kündigungsfrist spielt bei mir keine Rolle, da ich ohnehin nicht vorhabe zu kündigen.

    Gruß


    Altsachse

    Ich empfinde die MüncherHyp als seriös und habe bereits mit dem Vorstand telefoniert. Man ist dort sehr gewillt eine sehr gute Lösung zu finden. Da die MünchenerHyp als systemrelevant gilt und von der EZB beaufsichtigt wird, dürfen die tatsächlich nichts auszahlen aber ggf. gibts dann im Folgejahr das doppelte? Ich rechne ganz fest damit, oder es gibt Gratis- bzw. Bonusanteile. Ich habe bei dieser Bank ein sehr sehr gutes Gefühl!

    winter


    Den Banken steht das Wasser bis zum Hals. Ich rechne damit, dass in wenigen Jahrzehnten kaum noch etwas von dem übrig ist, was wir heute Bank nennen, zumindestens wenn man an Sparkassen, Voba, DeuBa, CoBa, PoBa denkt. Ich war das letzte Mal in den 90ern in einer Filiale zur Beratung. Ich brauche das nicht und sonst auch immer weniger Menschen. Natürlich ist die Dividende der Volksbanken geil. Aber vor 10/20 Jahren standen hinter 5% Dividende eine gewaltige Marge. Und heute? Heute werden Kredite mit 0,x bis 5% vergeben. Wie kann man erwarten, wenn man nichts zu einer Genossenschaft beiträgt, dass man dauerhaft ein Recht darauf hat, dort fette Dividende zu kassieren? Jede Volksbank, die Genossen füttert, die keine aktiven Kunden sind, gehört wegen Dämlichkeit dicht gemacht.

    Den banken geht es weiterhin relativ gut - jammern auf hohem Niveau! Es werden immer noch ausreichend Gewinne gemacht, schau mal was so ein Vorstand im Monat verdient? Und die Gebühren für die Kunden steigen, der Service wird schlechter...alles Abzocker und Verbrecher (habe selbst Langezeit als Kundenberater gearbeitet)

    Ich kenne mich in der Geno Landschaft nicht aus. Ich dachte, man kann immer Genoanteile im Wert von 500-3000 Euro erwerben (Zahlen sind reines Bauchgefühl). Ich versuche bei meinen ETF immer Pakete von mindestens 10.000 euro zu erreichen, bevor ich der nächsten Kostenlosaktion hinterherhechel. 10.000 euro Genoanteil mit 4% gibt es aber nirgends oder?

    doch es gibt sogar 10.000 EUR für 6 % bei der Frankfurter Volksbank und 4% auf 50.000 bei der VR-Bank Schmalkalden - schau mal auf http://www.biallo.de und 3,25% auf 70.000 EUR bei der MünchenerHyp

    Aus aktuellem Anlass muss ich mal etwas Erschreckendes zu der PSD Bank Hessen-Thüringen eG mit Sitz in Eschborn berichten:


    Der Vorstand hat auf den Generalversammlungen immer wieder von "Kundenbereinigungen" gesprochen. Jetzt hat es auch mich erwischt und ich weiß jetzt endlich, was das genau bedeutet: nämlich sofortiger Ausschluss aus der Genossenschaft wegen ungenügender Nutzung der Bank- und Verbundprodukte! So etwas habe ich bisher noch NIE gehört, ist aber laut Satzung zulässig! Hierüber ich ich sehr verärgert, aber auch zutiefst verletzt und enttäuscht!!! Natürlich bin ich darüber in Korrespondenz mit der Bank und versuche den Ausschluss abzuwehren...aber wohl aussichtslos, da ich die Mitgliedschaft nicht einklagen kann!


    Diese Bank hat vermutlich starke Probleme und versucht mit allen Mitteln Kosten zu senken: von 5 Filialen in Hessen und Thüringen wurde bereits 1 (Filiale Wiesbaden in der Landeshauptstadt Hessen!) geschlossen, Kontoauszüge und Mitteilungen gibts nur noch online bzw. digital, (BAR)Kassengeschäft wurde komplett eingestellt und unrentable Kunden/Mitglieder werden rausgeworfen...


    Bis 2017 gabs dort noch 5% Dividende auf 3 Anteile a 100 EUR, ältere Mitglieder konnten in Vorzeit noch 7 Anteile zeichnen. für 2018 wurde die Dividende auf 2,25% reduziert und in 2019 ist diese komplett ausgefallen. Gewinn und Bilanzsumme sind rückläufig und natürlich auch die Mitglieder und Kundenanzahl. Alles mehr als bedauerlich. Eine damals diskutierte Fusion mit der PSD Bank RheinNeckarSaar eG ist geplatzt, vermutlich auch weil man sich nicht auf den zukünftigen Hauptsitz (Eschborn oder Stuttgart) einigen konnte und das Geschäftsgebiet nicht zusammenhängend ist, dazwischen liegt noch die PSD Karlsruhe-Neustadt eG.


    Daneben gibts andere Banken , die derzeit noch mehr Dividende zahlen und keinerlei Bedingungen an eine Mitgliedschaft knüpfen und sogar die Ausschüttung auf ein externes Bankkonto vornehmen. Nur schade, dass ich in unmittelbarer Nähe wohne und die Generalversammlung bei mir um die Ecke abgehalten wurde. Das war immer äußerst praktisch. Das ist dann mit dem Ausschluss leider auch vorbei, sowie auch der Kampf am Kuchenbuffet ;-)

    winter und 5551008 ,


    zum Glück darf ein/e Jede/r eine eigene Meinung haben und ihre/seine Freiheit ausleben, solange die Freiheit eines anderen Menschen nicht eingeschränkt wird.


    Euch allen eine gute Zeit

    Es geht nicht darum seine eigene Meinung zu haben oder diese durchzusetzen, sondern sich kontrovers auszutauschen. In jeder Meinung liegt mindestens ein Funken Wahrheit. Durch eine kritische Betrachtung der Situation sollen weitere Erkenntnisse veröffentlicht und transaprent gemacht werden, so dass jeder seine eigene Meinung kritisch überdenken kann. Auch ich habe nicht die Weisheit mit Löffeln gefressen und bin für jeden Denkanstoss sehr dankbar. Und niemand weiß alles - trotz Internet und globaler Vernetzung. Ggf. sind alle Banken Verbrecher - quasi ein Wolf im Schafspelz? Und selbst die Caritias hat Gewinnerzielungsabsicht...

    ja, der Durchschnittswert wurde mir vor 2 Wochen vom BVR genannt, aber stimmt dieser trägt den Zusatz "vorläufig", nach meiner Einschätzung müsste er ggf. noch etwas niedriger sein, da ich bereits 3 Banken (Sparda-Bank Südwest, Volksbank RheinAhrEifel und Münchener Hypothekenbank) kenne die eine Nullrunde umgesetzt haben! Die Dunkelziffer liegt bestimmt noch höher. Das sind idR solche die bereits planmäßig Ihre General/Vertreterversammlung im Sommer haben stattfinden lassen. Angeblich darf diese immer nur 1x im Jahr stattfinden und es wäre nicht möglich gewesen nur den TOP "Beschluss der Gewinnverwendung" auf den Herbst zu vertagen. Und auf meinen Vorschlag im nächsten Jahr die doppelte Dividende auszuzahlen (sofern entsprechend Gewinne erwirtschaften wurden) ist man gar nicht eingegangen.


    Viele Sparda-Banken haben nur noch 1,5% beschlossen. Also mit 2% liegt man leider schon richtig gut. Ob es jemals wieder über 6% ansteigen wird? Die Inflationsrate und das Thema Steuern muss man auch immer mitbetrachten. Da gabs auch schon massig Änderungen.

    aber immer trotzdem noch besser als ein klassisches Festgeld z.B. 5 Jahre zu 1,5% und bei 10 Jahren Laufzeit gibts max. 1,8%, wenn man an einer Aktion teilnimmt ggf. noch ein kleiner Bonus (steuerfrei) aber über 2% p.a. kommt man damit auch nicht.

    jedenfalls zahlen seit Anfang Oktober die ersten Genossenschaftsbanken so langsam Dividenden aus (sofern diese nicht bereits im Frühjahr/Sommer Ihre Versammlung abgehalten haben und damit auf eine Dividendenzahlung verzichtet haben, COVID-19 kam gerade recht um einen Sündenbock zu finden). Leider muss man aber sagen, dass die Dividenden in den letzten 10 Jahren ebenfalls stark sinken, wen wunderts da diese vom Gewinn abhängen. Aber sinken die Gewinne der Banken tatsächlich? Jedenfalls steigen Kontogebühren und Guthabenzinsen auf Girokonten sind Mangelware während Soll/Überziehungszinsen nahezu unverändert auf hohem Niveau geblieben sind. Zudem reduzieren Banken ihre Filialen und Mitarbeiter und reduzieren somit Ihre eigenen Kosten. Soll man sich mit einer Dividende um die 2% zufrieden geben? Der Bundesdurchschnitt liegt für 2020 bei 3,8% laut BVR.

    Die Versammlung ist 30 km von mir entfernt. Da währe ich ohnehin nicht hin gefahren.

    Gruß


    Altsachse

    also ich fahre auch 80km mit der Bahn (kostenfreies Jobticket!) für eine unterhaltsame Abendveranstaltung mit Showprogramm und lecker Essen ;-)


    Und für ein schönes Wochenende mit Übernachtung sogar auch nach Hamburg, München, Berlin, Frankfurt, Düsseldorf ... oder JWD...sehr gerne mit Begleitung

    Anika S. Könnt Ihr mal dieser Info (Abschaffung Nachschusspflicht) nachgehen. Könnt Ihr dieses so bestätigen?

    In den Satzungen einiger Genossenschaftsbanken findet man eine sogenannte „Nachschusspflicht“. Die meisten haben diese bereits ganz herausgenommen. Was ist darunter zu verstehen? Theoretisch muss ein Mitglied im Falle der Insolvenz der Bank pro Anteil noch einmal den gleichen oder sogar einen höheren Beitrag „nachschießen“. Da es aber noch nie eine Pleite einer Genossenschaftsbank gegeben hat, musste das bisher keine einzige Person tun. Einige Banken haben diese Pflicht auch deshalb noch drin, weil sie ab 2022 ohnehin bundesweit abgeschafft wird. Das gilt dann für alle angelegten Gelder.


    https://www.biallo.de/geldanla…videnden-bei-volksbanken/

    Den Vertrag hat meine Schwester alleine abgeschlossen. Kann sich ja auch, da Sie volljährig ist, aber zukünftig wird Sie mich immer informieren bzw. meinen rat einholen. Ich hatte zu dem damaligen Zeitpunkt leider nicht mehr zu hause gewohnt, und wurde somit schlicht "vergessen" ... leider passiert, aber nicht mehr änderbar. Der Vertrag wurde beitragsfrei gestellt... ansonsten bliebe nur die Kündigung.