Beiträge von sebi

    Schön, dass das Thema hier angeregt aufgegriffen wird.


    Ich werde in jedem Falle widersprechen, dann wird man weitersehen.


    Meine Überlegung noch zum möglicherweise erlangten Sonderkündigungsrecht: Wenn das automatisch so wäre, könnte ein Versicherer ja immer ne hanebüchene Änderung einführen, dann damit rechnen, dass der Vertragspartner widerspricht, um dann den Vertrag aufzulösen. Das wäre schon sehr merkwürdig..
    Vermutlich reicht es, wenn einige diese Änderung überlesen, sich schlicht nicht die Mühe machen zu widersprechen oder auf Grund von Bedenken, irgendwelche Schwierigkeiten zu bekommen, den Widerspruch aussetzen. Die Debeka handelt etwas verzweifelt, und vermutlich wird es ihr etwas helfen.

    Danke für die Eröffnung des Themas.


    Moin!


    Gestern hatte ich den Jahresauszug 2016 von meinem Debeka-Bausparvertrag in der Post, und im Anhang findet sich die ABB-Änderung zur Einführung der Servicegebühr. Klare Sache, widersprechen. Eigentlich.
    Was mir dabei durch den Hinterkopf geht: Besteht seitens der Debeka ein Kündigungsrecht, wenn ich solchen Änderungen widerspreche? Ich hatte das mal in einem anderen Vertrag einer anderen Gesellschaft (behauptete jedenfalls die Gesellschaft). Der Debeka könnte es recht sein, auf die Servicegebühr zu verzichten und meinen Vertrag dafür komplett zu beenden. Entsprechendes Lockangebot dazu gab es vor Monaten schon mal..
    Die Servicegebühr werde ich aber auf keinen Fall bezahlen..


    Gruß,


    Sebi

    Hm, das sehe ich noch nicht bewiesen. Immerhin erhebt fairr bis auf die (scheinbar sehr transparenten) Verwaltungsgebühren keinerlei Vermittlungskosten..

    Ups, hier habe ich mich vertan. Ich meinte die nicht vorhandenen Abschlusskosten.
    Trotzdem: Mit 0,5-1,5% laufenden Kosten plus ETF-Kosten (momentan bei der teuersten Komponente 0,48%) liegt man ggf. immernoch unter den Kosten der DWS-Fonds, deren Verwaltungskosten eher steigen, wenn man sich den Vergleich zu älteren TERs anschaut.
    Ich bin selbst auch nicht restlos von fairr überzeugt, aber die Transparenz der Kosten gefällt mir sehr gut, da mich inzwischen die Vertragswerke abgeschlossener Riester-, Renten- und Lebensversicherungen ganz schön nerven. Es ist einfach nicht nachvollziehbar, was am Ende wirklich im Spartopf landet, mit welchem Teil was passiert und welche Rendite ich daraus ziehe. Da tendiere ich schnell zu einem Produkt, das ich meine zu verstehen (und das dann auch sehr günstig abschneidet)..

    damit ist diese Variante noch günstiger als das Angebot von fairr der Surtor-Bank.

    Hm, das sehe ich noch nicht bewiesen. Immerhin erhebt fairr bis auf die (scheinbar sehr transparenten) Verwaltungsgebühren keinerlei Vermittlungskosten..