Beiträge von Michael_1

    Vielen Dank Michael und Oekonom,


    insbesondere der Link auf KvdR war sehr hilfreich !
    Michael, leider habe ich Dein Fazit nicht verstanden - und noch eine Frage : was fange ich dann damit an wenn ich die Höhe der Altersrückstellungen weiß ?


    Ich war von 1996 bis 2004 bei der Bayrischen Versicherungskammer und seit 12 Jahren bei der Alte Oldenburger. Altersrückstellungen wurden, soweit ich mich erinnere, von der BayVK nicht gebildet.


    Von einem Standardtarif hatte ich bisher gar nichts gewusst, aber auch der scheint mir in Anbetracht der schlechteren Leistungen zur GKV nicht erstrebenswert. Eigentlich hätte ich bei meiner Frage an die PKV erwartet, dass sie mir zumindest eine ungefähre Höhe auf Basis meiner jetzigen Beiträge und unter Einbezug meiner Altersrückstellungen hätten geben können. Da kam aber leider nur, dass sie keine Prognosen zur zukünftigen Höhe abgeben. Das kann dann ja wieder alles sein.
    Oekonom : Beziehen sich Deine Durchschnitte alle auf den Standardtarif ? Wäre jetzt natürlich wissenswert ob der sich in den nächsten Jahren auch weiter nach unten entwickelt. Aber falls der Kostendeckend sein muss, wird der sich wohl mit der zukünftig steigenden Zahl der Rentner auch erhöhen.


    Wie auch immer, auch wenn ich nicht mehr Mitglied des exklusiven Clubs der KvdR werden kann, scheint mir die GKV immer noch deutlich attraktiver zu sein, insbesondere wenn man die Möglichkeit von Zusatzversicherungen einschließt.


    Danke nochmal für eure Hilfe !
    Michael

    Hallo zusammen,


    Ich versuche eine Entscheidung für mich zu treffen, ob ich die Möglichkeit wahrnehmen soll in die GKV zu wechseln oder in der PKV bleiben sollte.


    ich bin 52, war 25 Jahre selbstständig tätig und bin in der PKV versichert. ich habe zwar auch steigende Beiträge aber einschl. Selbstkostenbehalt von 1100,- Euro zahle ich im Jahr aktuell rund 7500,- Euro, also noch überschaubar.
    Vor einem Jahr bin ich in ein Angestelltenverhältnis gerutscht (als Leiharbeiter mit Zeitvertrag für 1 Jahr). Der Vertrag würde im Oktober auslaufen, ich könnte mich arbeitslos melden, einen Monat ALG I beziehen und in die GKV wechseln. Anschließend würde ich wohl wieder einen neuen Zeitvertrag bekommen.


    Meine Rente wird voraussichtlich nicht üppig sein, sie setzt sich zusammen aus gesetzlicher Rente (derzeit ca. 500,- € laut RVA), privater Rente (ca. 500,-€) und etwas angespartem Geld dass ich hoffentlich zinsbringend anlegen kann. Die 90% der zweiten Arbeitlebenshälfte in der GKV werde ich nicht erreichen, ausserdem bin ich verheiratet, habe 2 Kinder, meine Frau als teilzeitbeschäftigte Beamtin im Grundschullehramt wird auch noch eine Pension erhalten.


    Nun meine Frage : KvdR Mitglied werden kann ich nicht mehr, aber soweit ich das verstanden habe, könnte ich die nächsten 15 Jahre freiwillig in die GKV einzahle und bleibe dann als Rentner auch GKV versichert. Nur auf wieviel summiert sich dann mein GKV Beitrag. Kann ich pauschal 15% auf alle meine Einkommen annehmen (unabhängig von der Pension meiner Frau) - also 1000,- Euro == 150,-€ Beitrag ?


    Bei der PKV habe ich angefragt und hier wurde mir angeboten als Rentner in den Basistarif zu wechseln, der bei max 650,- Euro monatlich liegen soll. Nur was heißt das - dass ich von 1000,- Euro für den Basistarif 650,- Euro Beitrag zahlen muss ?


    In diesem Fall scheint mir der Wechsel von PKV zu GKV zwingend - aber vielleicht kennt sich hier jemand besser aus und kann mir besser Auskunft geben oder hat Tips für mich welche Informationen ich noch einholen kann ?


    Vielen Dank schon mal für eure Antworten