Beiträge von chris2702

    Vielleicht missverstehe ich dich... :/


    Du bist als Beamter/Beamtin privat versichert. Du hast bereits ein Kind mitversichert. Nun kommt ein zweites Kind dazu, richtig?


    Bei uns in der Debeka kostet ein Kind ca. 60 Euro brutto. Allerdings steigt durch die Hinzunahme der Beihilfesatz für Elternteil und erstes Kind. Somit steigt der Nettogesamtbetrag nur um 30 Euro. Aber er steigt, weil nun 3 statt 2 Menschen versichert sind.

    Aber jetzt fließen in dieses Depot plötzlich von "extern" Gelder, die eben aus dem Verkauf des Elternhauses, dem Bausparer, Rentenversicherungen etc stammen. Also aus Erbe und Schenkungen, was sonst nicht geteilt würde... Und da stellt sich mir schon die Frage wie das im Falle einer Scheidung regeln....

    Wir haben da auch keine Rechtssicherheit geschaffen. Meine Frau besitzt schon länger Immobilien, deren Wertzuwachs ich einklagen könnte. Ich verwalte Geld für meinen Vater, das man aber auch als Schenkung deuten könnte und dann wäre der 50k Wertzuwachs ebenfalls einklagbar und zu teilen.


    Daher rechne ich bei uns im Falle eines Falles mit Waffenstillstand und einer gegenseitigen Verzichtserklärung, allein schon um die Immos nicht vom Wert her schätzen zu müssen. Dazu bedarf es natürlich wenigstens einer sichtbaren Trennung was gemeinsames Vermögen und was geschenktes Vermögen ist, in meinem Fall zwei Depots, eins für uns, eins für meinen Vater.

    Beim Elternhaus stimme ich dir zu. Wenn es sich beim Bausparer um ein Geschenk der Eltern handelt, muss das verschenkte Vermögen nicht geteilt werden. Das Trennen der ETF Sparpläne war eher der Punkt, auf den ich angespielt habe. Du kannst mit großem Einkommen viel einzahlen, deine Frau mit geringem Einkommen wenig. Innerhalb einer Ehe ruft das nach Ausgleich, weil sie sich um die Kinder kümmert. Wenn du sie jetzt quersubventionierst ist fraglich, warum ihr nicht einfach ein gemeinsames Depot führt und im Trennungsfall teilt.


    Aber bei diesen Dingen muss man sich am Ende nur mit der Partnerin einig sein. Mich musst du von deinem Konzept nicht überzeugen. :)

    nicht gegenseitig die Altersvorsorge streitig macht.

    Der Gedanke der Zugewinngemeinschaft ist, dass man als Ehepaar gemeinsam wirtschaftet, ein Partner steckt beruflich zurück und versorgt die Kinder, ein Partner gibt beruflich Gas. Dann wird im Trennungsfall das in der Ehe erarbeitete Vermögen geteilt. Mir erscheint das eine faire Lösung in unserem Fall.

    roadrun87


    Ich würde aktuell keinen Riester eröffnen. Die staatlichen Zulagen abgreifen klingt zwar nett. Allerdings werden diese Zulagen zu nichts beitragen, was irgendwie relevant für dein Leben der nächsten 30 Jahre sein wird. Stellt euch lieber solide auf, gute Jobs, gutes Verhältnis von Einnahmen und Ausgaben, gute Sparrate. Damit habt ihr viel mehr gewonnen als mit ein paar Euro Zulage und dann sich in der Sicherheit zu wiegen, sich um nichts weiter Gedanken machen zu müssen.

    Lebt ihr im Scheidungsfall mit Zugewinnausgleich?


    Einen Steuervorteil durch den Riester dürftest du haben. Gleichzeitig ist die Rendite und Verrentungsformel vermutlich nicht berauschend. Letztlich ist es ein trade-off. Steuervorteil gegen andere Nachteile.


    Ich würde die BU erhöhen. Wenn du ausfällst, habt ihr ein Problem. Wenn möglich, würde ich das absichern.

    Einige Plattformen suggerieren, dass der Kostenvorteil der Neobroker so sehr wichtig ist, dass die Broker/Depots bei den Direktbanken schlechter bewertet werden.

    Kosten sind auch wichtig, aber nur, wenn man sie erzeugt. Ich zahle wie gesagt 18 Euro pro Jahr an DKB, das ist quasi irrelevant.


    Es gibt auch nicht nur gute Bewertungen von Neobrokern. Kein Service, keine Erreichbarkeit, keine Flexibilität wenn irgendwas nicht nach Schema-F läuft. Ich bin mit Comdirect, wo mein Hauptvermögen liegt, und DKB, wo ich seit Anfang des Jahres die Sparpläne nutze, vollumfänglich zufrieden und zahle gerne ein paar Euro für den guten Service. Und um mich zu wiederholen, ob man zum Neobroker geht, weil das en vogue ist oder weil man fette Gebühren spart, ist egal, das sind alles legitime Gründe. Ich tue es nur nicht.

    Ich habe aus Spaß mal Deutsche Bank gekauft bei 12,20 Euro. Da sieht man, dass man sowas lassen sollte. ;) Außerdem habe ich Aktien meines Arbeitgebers gekauft, die sich verdoppelt haben in 5 Jahren, war also gut. Aber grundsätzlich investiere ich alles in MSCI World ETFs.


    Was nicht heißt, dass "man nicht in Einzeltitel investieren sollte". Klar kann "man" das machen. Ich machs halt nicht. Punkt.