Beiträge von chris2702

    Hallo Kulf,


    Klassisch würdest du für jeden Partner eine BU abschließen, die im Schadenfall einen gleichbleibenden Lebensstandard für die Familie ermöglicht. Allerdings bedarf eine Erhöhung der Rente meist einer neuen Gesundheitsprüfung. Irgendwann bekommen viele Menschen Krankheiten, die sie bei einer Prüfung schlecht aussehen lassen.


    Ihr solltet langfristig planen was ihr zum Leben braucht. Aus eigener Erfahrung mit drei Kindern sind 5000 netto Basis für ein eher bescheidenes Leben, jedenfalls wenn man Viel Miete zahlt oder hohen Kredit bedient.


    Wenn ihr in 5 Jahren 12.000 netto hättet, wären 5000 BU jedenfalls wenig. Und ihr könnt die Rente irgendwann vielleicht nicht mehr erhöhen. Daher lieber jetzt vorausschauend planen.


    Wir haben wegen Vorerkrankung leider keine BU, aber können im Extremfall mit Großelterlicher Unterstützung rechnen. Auch so ein Faktor kann beruhigen.

    Wenn Ihr in Zugewinngemeinschaft lebt, also bei Scheidung der Zugewinn geteilt wird, ist eine gemeinsame Altersvorsorge möglich.


    In unserem Fall hat meine Frau schlicht keine Lust sich um irgendwas zu kümmern. Daher mache ich alles für uns gemeinsam. Sogar auf meinem Depot, nicht auf unserem, aus historischen Gründen. Im Scheidungsfall müssten wir den Zugewinn dann aufteilen.

    Wenn du die Ausschüttungen des EM kostenlos wiederanlegst, ist der Performance fast identisch wie die des Thesaurierers. Wenn du die Ausschüttungen konsumierst, ist die Performance schlechter. Wenn du deinen Freibetrag durch die Ausschüttungen nutzt, ist das steuernsparend. Wenn du flexibel Ausschüttungen konsumieren willst, ist es praktisch einen Ausschütter zu haben.


    Wenn du nicht selbst wiederanlegen oder konsumieren willst, ist ein Thesaurierer praktisch und wenn dein Freibetrag schon anderweitig verbraucht ist, hat der Thesaurierer die höchste Rendite.

    Sagen wir ich verkaufe dir das erste Paar Schuhe meiner Tochter für 10 Euro. Dann hab ich 10 Euro und du ein paar alte Kinderschuhe. 1 Jahr später stellst du vielleicht fest, dass die Kinderschuhe Schrott sind, dann hast du nichts und ich hab 10 Euro.


    Vielleicht findest du heraus, dass meine Tochter ein britischer Royal ist. Dann hast du die ersten Schuhe einer Urenkelin der Queen. Du verkaufst sie für 1000 Euro. Dann hast du 990 Euro Gewinn gemacht und ich 10.


    So geht das auch mit den Aktien. Ich verkaufe dir Aktie x für 10 Euro. Du hast die Aktie, ich hab 10 Euro. Die Aktie bricht ein, du hast sie immer noch, sie ist aber nur 2 Euro Wert. Jetzt kannst du 8 Euro Verlust realisieren, warten bis sie wieder steigt oder bankrott geht. Ich habe, egal was du machst, immer 10 Euro

    das Verhältnis 800 Miete zu 465000 Kaufwert ist ungewöhnlich. Hier würde ich mit Faktor 30-35 auf die Jahresmiete rechnen. Also 450000 geteilt durch 30 gleich 15000 Jahresmiete, dann wäre die Monatsmiete bei 1250 Euro, nicht bei 800.

    Mit cash in de täsch und Einkommen als Rechtsanwalt schmeißen dich die Banken mit Kredit mindestens bewusstlos, wenn nicht tot. Da würde ich mir keine Sorgen machen.


    Schau einfach mal nach Beispielhäusern und frag bei nem Finanzierer an. Die haben nen guten Überblick.

    Hallo RAMO


    Zunächst musst du sicher entscheiden, ob du die Wohnung behältst. Dann musst du ein Haus finden, das du haben willst. Dann kannst du die Finanzierung angehen. Interhyp oder Dr. Klein sind typische Finanzierungsberater.


    Natürlich kannst du versuchen, zum Zeitpunkt t=1 ein Haus zu finden, ein Tag später deine Wohnung verkaufen, 2 Tage später das Geld dafür zu haben, 3 Tage später das Haus zu bezahlen und so weiter. Das ist aber auch leicht hakelig, wenn irgendwas nicht zusammen passt. Entspannter ist es, wenn du Wohnungsverkauf und Hauskauf durch einen Kredit entzerrst.


    Ich würde mir über Immoscout ein Preisgefühl für eine Wunschimmobilie erzeugen und darauf aufbauend beim Finanzierer eine erste Anfrage zu Kreditbedingungen verschaffen.

    Die Einlagensicherung bezieht sich auf Sichteinlagen. Girokonto, Tagesgeld, etc. Wenn du Aktien und ETF besitzt über 100.000 ist das unproblematisch, weil sie Sondervermögen sind und nicht in der Insolvenzmasse deiner Depotbank landen. Also kein Handlungsbedarf.

    Ich glaube, die werden nur in großen Abständen aktualisiert, wenn überhaupt. Ich finds auch zu viel verlangt, da quartalsweise nachzuhalten, wer welche Trophäe bekommt. Denn das hat ja was mit qualitativen Inhalten zu tun, die man nur schwer mit einem Algorithmus auslesen kann, anders als man die Post Anzahl einfach zählen kann.


    Für mich ist das Spielerei der Forensoftware, die im Alltag nur schwer bespielt werden kann.

    Streng genommen müssen deine Angaben der Realität entsprechen. Ich würde angeben was für mich günstig ist und abwarten, ob das anerkannt wird.

    Mir gefällt an der GRV, dass die Gruppe von Einzahlern und Empfängern sehr groß ist, es ist ein soziales Gemeinschaftsprodukt, bei dem meine Frau eine Witwenrente kassiert, auch wenn sie als Beamtin nichts beigetragen hat und wenn wir beide früh weg sind, fällt das Geld an die Gemeinschaft. Anders als eine Private Rentenversicherung, wo bei Frühableben des Versicherten ein Großteil im Gewinntopf des Anbieters landet.


    Ich hatte die Rendite auch als kompetitiv gegen eine private Rente abgespeichert, hattest du Referat Janders nicht kürzlich erst einen Rentenfaktor >40 vorgerechnet? Das gibt's nirgendwo privat.


    Klar, die Politik kann die Bedingungen einseitig anpassen. Das tut sie dann aber für Millionen Versicherte gleichermaßen, nicht nur für eine Tarifkohorte. Und auch der Riester meiner Frau wurde vom Aktuar dieses Jahr im Rentenfaktor um 2,5 verschlechtert, auch hier gibt es als Anpassungen an die ungünstige Realität.


    Ich bin insgesamt gerne GRV Versichert. Gibt natürlich weitere Bausteine, auf einem Bein kann man nicht so gut stehen. Aber lieber GRV versichert, als irgendeine private Rentenversicherung, die ich 5 Jahre nach Abschluss wegen Nutzlosigkeit beitragsfrei stelle.