Beiträge von chris2702

    Ja, ne Mio oder ne Mrd wär natürlich besser um nachts entspannt heia zu machen. Ist halt für 99% der Bevölkerung unerreichbar.


    Ich denke es ist gut, wenn man sich seine Rentenlücke in jungen Jahren bewusst macht, Maßnahmen definiert und jährlich trackt. Bis hierher dürften 90% der Bevölkerung ausgestiegen sein. Wer noch dabei ist fährt aus meiner Sicht mit einem Fokus auf das Notwendige gut. Dass Mehr erfreulich wäre, dürfte jedem klar sein.

    Ich denke deine Berechnungen sind soweit korrekt.


    Frage ist ob deine Familienplanung schon feststeht oder abgeschlossen ist, 35 Jahre vor der Rente. 3800 Euro Altersbedarf in 35 Jahren entspricht inflationsbereinigt 1900 Euro heute. Damit bist du als Single Mitte der Mittelschicht. Du wohnst in einer mittelgroßen Wohnung, fährst ein mittelgroßes Auto, machst ein zwei mal im Jahr Urlaub etc etc typisch deutscher Durchschnitt - alles gut. Wenn du aber mit Partnerin, mehreren Kindern etc planst, sind deine Sparmöglichkeiten andere in den nächsten Jahrzehnten und auch dein Altersbedarf ist ein anderer. Auch hier geht die Spanne von Doppelverdiener ohne Kinder (keine Geldsorgen) bis Alleinverdiener mit Frau und mehreren Kindern, da kann das Geld schon mal knapp werden.


    Ist nur als Denkanstoß gedacht. Ohne mehr zu wissen scheint erstmal alles ok zu sein.

    Spätestens ab 6stelligem Depotwert schwankt dein Depot am Tag mehr als du über 30 Jahren bei 1,50€ im Monat Kosten haben wirst. Trotz allem kann es ein sportlicher Anreiz sein, das Letzte aus seiner Kohle rauszuholen. Und dann macht es Sinn den Broker zu wechseln.

    Ich würde auch ein separates Kinderdepot für jedes Kind erstellen (bzw habe das für unsere drei Kinder getan). Deine Kinder sind vermutlich keine Zwillinge, das heißt eins ist früher 18 als das andere. Zeiten können sich ändern, damit auch die Sparraten. Mit einem eigenen Kinderdepot ist klar, welches Vermögen am Tag x vorhanden ist und wem es gehört.

    Du kannst davon ausgehen, dass Finanztip konservativ rechnet, während die Banken dir eine möglichst hohe Kreditsumme verkaufen wollen. Daher fallen die Ergebnisse auseinander.

    Du kannst alles einrechnen, was in 30 Jahren einen Wert haben sollte.


    Ich würde immer zwei bis drei Szenarien rechnen. Riester hochrechnen mit 3, 5 und 7 % Rendite über 30 Jahre. Riester mit Garantievermögen, 1 und 2% Rendite usw. Dann bekommt man ein gutes Gefühl wo man eventuell landen wird, zumal wenn man das einmal im Jahr erneuert. Das nähert sich dann nach zb 25 Jahren gut der Realität.

    Kann man pauschal die 220 Arbeitstage angeben, oder sollte man Urlaubstage herausrechnen?

    Es sind je nach Bundesland ca. 250 Arbeitstage aber das ist verschieden von Bundesland zu Bundesland


    https://www.schulferien.org/Ar…eitstage_2022_Hessen.html


    Je nach Arbeitsvertrag musst du davon deine Urlaubstage abziehen, sowie Krankheitstage.


    Daher ist 220 die Annahme hinter 250 Arbeitstage minus 30 Urlaubstage und 0 Krankheitstage. Das solltest du für dich anpassen.

    Grundsätzlich sollten sich 88 Jährige Großväter bei der Geldanlage auf Tagesgeld und Festgeld beschränken, da der 15 Jährige Zeithorizont für ETF Investments fehlt.


    Wenn dein Opa seinen Kindern oder Enkeln etwas Gutes tun möchte, kann er einen breit gestreuten ETF für seine Nachkommen kaufen. Das geht aber nur unter der Prämisse, dass er nicht plant das Geld selbst auszugeben und erträgt, wenn plötzlich mal 30.000 auf dem Depotauszug steht.

    Alle 3 Kinder werden gleichbehandelt mit Dritteln, ausser der Vater setzt ein Testament auf, in dem der Vater seinem ersten Kind mindestens den Pflichtteil gewähren muss (ein Sechstel).

    Danke Chris2702 für den schnellen Tipp. Ich habe deinen Post mehrfach gelesen: WAS schlägst du also konkret vor

    Der Worst Case wäre für mich 2% Inflation und -0,5% Negativzins. Dann reicht das Geld 17,9 Jahre

    Der Best Case wäre 2% Inflation und 1% Zins. Dann reicht das Geld 20,3 jahre. (Hoffe ich hab das korrekt auf Zinsen Berechnen DE eingegeben)


    Damit lohnt sich aus meiner Sicht in jedem Fall das Engagement.


    Festgeldtreppe ist ein gutes Stichwort.


    Und du bist sehr abhängig von deinem Vermögen. 1500 Euro Entnahme bei 400.000 Euro Vermögen ist viel und birgt schon an sich einige Unsicherheit. Ich würde nicht in ETF gehen, aber wenn du risikofreudig bist und gut dabei schläfst, kannst du das natürlich in Erwägung ziehen. Wäre ich dein Sohn würde ich fragen "was machst du, wenn du dir nur noch 700 Euro Entnahme leisten kannst?". Wenn du dann Existenzängste hast, spricht das eher gegen ETF.

    Hallo AntixLinux


    Willkommen im Finanztip Forum.


    Wenn du konstant 1500 Euro abhebst, reichen die 400.000 für 22 Jahre. Dann bist du 92.

    Wenn du 2% Dynamik (Inflation) und 0,5% Zinsen einbeziehst, reicht dein Vermögen für 19 Jahre. Gut möglich, dass du das erreichst.

    https://www.zinsen-berechnen.de/entnahmeplan.php

    Die Frage ist, ob du weiteres Vermögen hast. Deine Rente reicht ja offenbar nicht aus.

    Ich wäre mit einem ETF Investment in jedem Fall vorsichtig. Wenn in den nächsten 20 Jahren eine längere Tiefphase kommt, hast du ein echtes Problem.


    Wenn es dir der Aufwand Wert ist, kannst du dem Negativzins entgehen und 0,5% Zinsen erwirtschaften. Das wäre eine Realrendite von 1% gegenüber nichts machen. Aktuell also 4.000 Euro Brutto mit abnehmender Tendenz wegen der Entnahmen. Wenn ich 70 wäre, wäre es mir das in jedem Fall Wert. Dann aber bitte auf solide Banken verteilen, gute Bonität, Westeuropa, maximal 100.000 Euro Einlage je Bank.

    So, nun kann die ETF Ultra Fraktion wieder ihre Keulen rausholen ...

    Ich denke zu Bashing von Anhängern des aktiven Investierens gibt es keinen Grund. Glückwunsch, wenn du es langfristig schaffst den Markt zu outperformen. Ich habe das für mich versucht, bin kläglich gescheitert und lasse es seit ein paar Jahren. Ich "begnüge" mich mit der MSCI World Rendite. Wenn du ein Händchen für mehr hast, solltest du das unbedingt nutzen. So wie jeder andere auch. Mir gelang es nicht und ich habe meine Wahl getroffen. Wir können doch gut nebeneinander her leben. Mit meinen Investitionsbeträgen beeinflusse ich den Markt sicher nicht, du kannst also getrost machen und outperformen.