Beiträge von chris2702

    Ich glaube das Thema ist komplex und von Arbeitgeber zu Arbeitgeber unterschiedlich. Ich hab mich noch nie mit Freunden darüber unterhalten, obwohl deren Arbeitgeber das sicher auch haben (BASF, Commerzbank, ProcterGamble, VW). Müsst ich eigentlich mal fragen, ist mit 40+ halt nicht akut...


    Bei uns erhalten Tarifangestellte 30% Zuschuss. Außerdem verhandelt die Gewerkschaft Benefits die für sofortige Freizeit, versteuerte Auszahlung oder eine Einzahlung in das Zeitwertkonto genutzt werden können.


    Bei uns kann man aktuell wählen, ob man zu 50 oder 100% rausgeht, entsprechend früher reduziert man.


    Ich finde es einen phantastischen Benefit und zahle gerne meine Überstunden ein. Wegen der Nullrendite macht Gehalt oder Bonus keinen Sinn, Cash ist in ETF besser aufgehoben.

    Hi ichbins


    Mein Arbeitgeber, ein Konzern, bietet das an. Man kann Überstunden einzahlen, die entsprechend des Stundenlohns in Geld umgerechnet werden. Außerdem Bonusanteile und Gehaltsanteile. Für Ü57 gibt es Altersfreizeit. Nimmt man sie nicht, kann man sie ins Konto einzahlen.


    Leider ist der Fonds in den investiert wird quasi renditefrei, die Firma argumentiert, man müsse eine Beitragsgarantie erreichen. Ich zahle nur Überstunden ein, ca. 3000 Euro pro Jahr. Überlegung ist, dass ich die Überstunden sonst in Phasen abfeiern würde wo eh nicht viel Stress auf der Arbeit ist, erste Januarwoche zB, das bringt mir nichts also investiere ich. Früher sind in meinen Riester 2100 Euro geflossen (gekündigt) da sind Renditefreie 3000 doch auch was.


    Die Hochrechnung sagt, ich werde damit über 100.000 Guthaben erreichen. Bin 40, was das in 25J bringt werde ich sehen. Letztlich ist es einfach ein Baustein neben GRV und ETF, da weiß ich ja auch nicht, was ich in 25J davon genau habe. Irgendwas positives wirds schon sein.


    P.S. noch kann ich nur früher in Rente. Nächstes Jahr wird ein Sabattical Modell eingeführt.

    Wenn man da nicht investiert war, verliert man halt einen Gutteil der möglichen Marktrendite.

    Bei EM hast du jetzt seit 15 Jahren meist eine Underperformance ggü World. Ich bin seit 2014 dabei, habe jetzt also 9 Jahre lang nicht viel verpasst.


    Wieviel Überperformance müsste EM erreichen, um meine 9 Jahre nicht-EM zu kompensieren, so dass ich in Summe schlechter dastehe als mit einem EM Dauerinvestment seit 2014? In welchem Zeitraum ist solch ein Turborendite realistisch? Ich kann ja immer noch binnen 2 Tagen zum EM Investor werden, wenn ich das Gefühl habe, was zu verpassen.


    Wieviel Stabilität erwartest du dir von einer 30% EM Beimischung, die die Underperformance rechtfertigt?


    Nur zur Erklärung: Ich bin hier zwar dem Titel nach Senior-Mitglied, beschäftige mich aber seit einiger Zeit mit anderen Themen als Finanztip. Daher bin ich nicht ganz uptodate und freue mich über Food for Thought. :)

    monstermania mir reicht es in einen Großteil der weltweitern Marktkapitalisierung zu investieren. Nur USA wäre mir zu eng, 65% USA finde ich ok. Im übrigen, wenn der MSCI World um 20% fällt, wird der Emerging Markets auch fallen, vielleicht mehr, vielleicht weniger als 20%, aber er wird never ever steigen. Insofern fühle ich mich im MSCI World gut aufgehoben.

    johu


    Wenn du die letzten 10 Jahre lang dein 70:30 Portfolio gerebalanced hast, hast du vermutlich ein nicht gerebalancedes Portfolio outperformed.


    Du hast aber keine 1 ETF Lösung aus MSCI World, ACWI oder ähnliches outperformed. Die Schwäche des EM kann rebalancen nicht ausgleichen oder überkompensieren. Der MSCI World war fast immer besser als der EM, in Summe sowieso.


    In 10 Jahren wissen wir, wie es bis dahin gelaufen ist. Viel Erfolg.

    Es macht einen Unterschied, ob du 110.000 Euro in cash bei der Baader hast oder 110.000 in Aktien/Fonds/ETF.


    Cash ist bis 100.000 Euro über die Einlagensicherung geschützt, somit 10.000 Euro im obigen Beispiel nicht. Aktien/Fonds sind Sondervermögen und könnten von dir im Pleitefall der Baader an eine andere Bank verlustfrei übertragen werden, mit beliebigem Wert.

    Ich finde die Frage immer wieder wert diskutiert zu werden. ;)


    Ich habe mal fünf ETF relativ zufällig in einen Vergleich gepackt. MSCI World, World SRI, IMI, ACWI, EM. Wenig überraschend, was man da sieht: Vergleichen - fondsweb. EM hat Rendite gekostet, egal wie hoch der Anteil war. Vielleicht hat ja jemand einen Vergleich der spannender ist?


    Am Anfang meiner ETF Erfahrungskurve (2014) habe ich in diverse ETF parallel investiert, inzwischen nur noch in zeitgleich einen Ableger des MSCI World. Aktuell bin ich beim MSCI World SRI von UBS, wenn der zwei drei Jahre gefüttert wurde, werde ich mir wieder einen neuen suchen, um die Verkaufsphase besser steuern zu können.


    Ansonsten kommt es meiner Ansicht nach nur auf die Sparrate an, mit der man den ETF füttert. 10% vom Netto ist Minimum um Schwung in die Altersvorsorge zu bringen, 1, 2, 3% ist Kinderkram, das bringt am Ende nicht viel. Wenn man die Möglichkeit zu mehr hat oder zu Einmalanlagen aus Schenkung, Erbschaft, Abfindung, ist das natürlich um so besser, hat halt nicht jeder.


    Die konkrete Fondsauswahl ist meines Erachtens Nebensache. World, IMI, EM, ACWI, was die nächsten 30 Jahre Optimal ist weiß keiner. Alles durchmischen mit allen möglichen Indizes ist in jedem Fall nicht optimal. Und wenn der EM, den ich nicht im Portfolio habe, mal wirklich 1 Jahr lang outperformen sollte und ich hoffe, dass er das auch auf Dauer tut, dann kann ich ja immer noch 10% meines MSCI World umschichten, ist ne Sache von 2 Tagen und wenigen Clicks.


    Auf 30 Jahre gesehen kriegen wir alle irgendeine wie immer geartete Marktrendite, die keiner von uns beeinflussen kann. Bis dahin würde ich mir weniger über iShares vs. Lyxor Gedanken machen, als über "100 Euro monatlich über 30 Jahre" versus 200 Euro.

    Schwangerschaft 2 sollte eben erst im ca. März 2024 oder später avisiert werden, damit das Teilzeiteinkommen ab 10/23 für exakt/minimum 12 Monate bezogen wird. Dann hat sich der Steuerklassenwechsel sie=3 am meisten gelohnt. Und früh genug die Steuerklasse wechseln, bei gesetzlich Versicherten 7 Monate (Privat versichert 6 Monate) vor Geburt, das ist knapp mit nem Schwangerschaftstest nach 7 Wochen. Wir hatten die Steuerklasse prophylaktisch gewechselt, um sicher zu sein, gibt ne hübsche Rückzahlung im folgenden Jahr und man gewöhnt sich an weniger laufendes Netto.

    Natürlich macht es Sinn, jeden Betrag >0 mitzunehmen. Ich mache mir nur Sorgen um die Leute, die denken, dies würde für ihre Altersvorsorge genügen. 6,65 Euro sind "auch Geld" keine Frage. Aber ich bin sicher da draußen gibt es Menschen, wenn man die fragt ob sie vorsorgen, werden die stolz von ihrer 40 Euro-VL berichten und das böse Erwachen kommt, wenn mit 60 Jahren Kassensturz gemacht wird. Der gefühlte Beitrag zur Alterssicherung wird denke ich von so manchem überschätzt.

    Wir hatten einen Gasvertrag mit Preisen von Juli 2021 und Start am 01.12.2021. Heute kam die erwartete Erhöhung auf 11,9 ct/kwh (mehr als verdoppelt), der Grundpreis von 108 Euro pro Jahr bleibt konstant.


    Sind 11,9ct günstig? In welcher Range müsst Ihr zahlen, sofern ihr seit Frühjahr eine Erhöhung hattet?


    Danke für euren Input

    Oder Sie lässt ihm in diesem Fall gerichtlich unter Androhung von Ordnungsgeld oder Ordnungshaft verbieten, die Wohnung zu betreten. Dafür spielt es auch keine Rolle, auf welcher Rechtsgrundlage sie dort wohnt.

    Oder sie kauft sich auf dem Schwarzmarkt eine schmutzige Bombe. Dann hilft auch keine Hausratversicherung. Niemandem. Nicht im Umkreis von 100km.

    Ich sehe keine Notwendigkeit für einen Mietvertrag. Wenn ihr euch im Guten trennt, kann sie so lange bleiben wie notwendig. Wenn die Fetzen fliegen, wird sie sowieso Hals über Kopf ausziehen. Dann bringt auch ein Vertrag nichts, denn dann haltet ihr es nicht mehr zusammen aus. Ob sie dir xxx Euro monatlich in die Hand drückt, den Kühlschrank immer gefüllt hält oder einmal im Monat ins Restaurant einlädt, könnt ihr immer noch mündlich vereinbaren.

    Ein Unterdepot oder weiteres Depot ist natürlich sinnvoll, wenn du nicht 50:50 teilen willst oder steuern willst, wer welche Aktien bekommt. Dann wäre es natürlich schön, wenn es kostenfrei wäre, denn dein Ableben ist hoffentlich viele Jahre weit weg und Kosten belasten.


    Willst du lediglich zb 100 Aktien durch zwei teilen, braucht es kein weiteres Depot. Dann können die Enkel ihren Anteil in ihr eigenes Depot übertragen und jeder entscheidet, ob verkauft oder gehalten wird. Und wenn du "101 Aktien" übertragen willst, muss eben die ungerade 1 Aktie in Bargeld ausgeglichen werden. Das ist meist auch nicht weiter schwierig.