Beiträge von chris2702

    Man hört jedoch immer wieder, dass eine Scheidung eine enorme finanzielle Belastung wäre.

    Ich denke die enorme finanzielle Belastung entsteht eher dadurch, dass man zwei Hausstände hat. Das statistische Bundesamt legt den Bedarf eines Zweipersonenhaushalts stark vereinfacht mit Faktor 1,5 dar. Eine Unterkunft, eine Waschmaschine, manchmal ein Auto etc. etc. Wenn das Ehemodell nur einen Verdiener vorsieht oder 1,5 Gehälter, ist dies mit dann eröffneten zwei Haushalten eben auch mit Einschränkungen verbunden.


    Wenn Ihr schon lange getrennt wohnt, habt Ihr Euch sicher an Eure Verhältnisse gewöhnt. Dann kommt ggf. der Versorgungsausgleich, Zugewinnausgleich und die Scheidungskosten. Das Modell, das Uwe Vinke beschreibt kann dabei in der Tat sehr viel Geld sparen. Das andere Extrem wären jahrelange Rechtsstreitigkeiten über Ausgleiche und Unterhalt. Auch dabei käme es zu hohen Kosten. Aber das scheint ja bei Euch nicht der Fall zu sein. Viel Glück.

    Ich kann dir die exakten Pragraphen nicht sagen. Aber du brauchst eine IHK Schulung und Prüfung nach Paragraph 34.x und eine Haftpflichtversicherung. Letztere hat Beitragssätze im vierstelligen Bereich. Du musst also einen gewissen Umsatz machen, um da mit Gewinn rauszugehen.


    Ich hatte mal davon geträumt, Menschen gegen kleines Geld 20 Euro/h zu beraten. Nach obiger Erkenntnis hatte sich das erledigt. Am Ende hätte ich 2000 Eur Umsatz gemacht, die komplett in die Haftpflichtversicherung gegangen wären.

    Mein Vater hat Depots für jedes seiner Enkel. Da geht per Dauerauftrag jeden Monat Geld drauf und wird per Sparplan in den MSCI World angelegt. Die Depots sind bei Comdirect, nicht die billigsten aber Top Service. Ich habe eine Vollmacht für jedes Depot, da mein Vater sich um technisches nicht kümmern möchte.

    Hallo finja


    Du kannst die Fonds hier mit einem ETF auf den MSCI World vergleichen. https://www.fondsweb.com/de/ve…LU0392494562,LU0247467987


    Eigentlich sind sie aber nicht vergleichbar. Dein Fonds ist ein Geldmarktfonds. Er schwankt praktisch gar nicht, hat aber auch nur eine extrem geringe Rendite.


    Sowas braucht man mit 18 nicht, da man 50 Jahre bis zur Rente hat und jede Schwankung aussitzen kann. Ich würde den Fonds verkaufen und das Geld in deinen Wunsch ETF auf den MSCI World investieren.

    Unabhängige Beratung könnte man der Verbraucherzentrale oder beim Honorarberater anfragen. https://www.verbund-deutscher-honorarberater.de/


    Der Honorarberater kostet ca. 150 Euro pro Stunde, die Verbraucherzentrale ca. 100 Euro.


    Sofern Risikobereitschaft für ETF besteht und der Anlagehorizont 10-15 Jahre beträgt, die wiederum ruhig auch in die Rente hineinreichen dürfen, sofern das Geld nicht bei Renteneintritt voll verfügbar sein muss, könnte man einfach einen MSCI World ETF kaufen. Da lägen die jährlichen Kosten bei ca. 0,2% oder bei 10.000 Anlagesumme bei 20 Euro, keine weiteren Kosten.


    Eigentlich braucht man über so ein Angebot gar nicht nachzudenken. Vierstellige Kosten bei fünfstelligen Anlagen sind völlig indiskutabel. Aber die Mutter steht zwischen ihren Kindern. Vielleicht sind da ein paar Euro für Verbraucherzentrale oder Honorarberater gut angelegt, um eine qualifizierte Drittmeinung zu bekommen.

    Wenn man sagt "Rendite schlägt alles, 5% besser 3%" hat JDS schon Recht.


    Wenn man extrem risikoavers ist, kann einen Rentenversicherung schon ihre Berechtigung haben. Aber auch ich habe für mich gerechnet und habe meine Riester+Rürup gekündigt +beitragsfrei gestellt.

    Bonjour MonsieurRobinet


    Ich würde verschiedene Punkte überlegen.


    1) Die Versicherungen sind 12 Jahre alt. Die Abschlusskosten hast du bezahlt. Die Frage ist, wie hoch die laufenden Kosten sind. Ich würde 1% all in akzeptieren, mehr nicht. Achte auf Kosten während der Auszahlphase. Die wären mit ETF = 0.

    2) 10.000 Euro Kapital wird meist mit 20-35 Euro verrentet. Insofern sind 135 Euro bei 37.000 Euro nicht auffällig schlecht.

    3) Ich würde mir überlegen, ob mir eine Rente von 135 Euro brutto wichtig ist. Vielleicht hast du mal eine kleine gesetzliche Rente, dann sind 135 Euro zusätzlich eine feine Sache. Vielleicht sind 135 Euro irrelevant für deinen Lebensabend, dann kannst du natürlich auch die Sparrate in ETF lenken

    Ich vermute stark, dass du viermal in die Anbietersuche gehen musst. Dann kannst du vier Verbräuche berechnen und die vier Zähler sind berücksichtigt. Das heißt, du schließt vier verschiedene Verträge. Kannst du natürlich bei einem und demselben Anbieter machen.


    Eine Suchmaschine, die es erlaubt, dass du einen günstigeren Tarif bekommst, weil du als ein Abnehmer vier Zähler und einen insgesamt hohen Verbrauch hast kenne ich nicht.


    Alternative: Du fragst beim lokalen Stromversorger an, dann aber nicht mit einer Onlinesuche sondern über den Kundenservice.

    Ich gehe zu 100% in World mit 100k+ Depot. Man weiß nicht vorab, was einem die Diversifizierung bringt. Wenn die Kurse abrauchen, rauchen sie überall ab. In den letzten 10 Jahren war EM und Europe ein Nachteil. Wer sagt mir, dass sie in den nächsten Jahren ein Vorteil sein werden. Und wenn ja, wieviel steigt meine Depotdurchschnittsrendite? 1%? 2%? Und was wenn sie sinkt?


    Ich fühle mich mit 1600 Aktien in Industrieländern pudelwohl.

    Wenn es nur darum geht, eine Metrocard zu bekommen (oder verstehe ich das hier falsch?)....


    Meine Schwiegereltern haben einen Handwerksbetrieb. Die haben die Karte beantragt und jetzt steckt sie seit meiner Hochzeit vor 9 Jahren unbenutzt im Portemonnaie, weil man zwar Gigapackungen bekommt aber alles mindestens so teuer ist wie im Edeka.