Beiträge von chris2702

    Nachtrag; kostenlos wäre es bei Scalable und deutlich billiger der Sparplan bei Smartbroker. Ob das so bleibt im Vergleich zu Comdirect für die nächsten 10 Jahre ...

    Es ist keine Frage, dass es diverse billigere Anbieter als Comdirect gibt. Die Frage ist aber, ob sie bis zu deinem Lebensende billiger sein werden, ob es keine Ärger geben wird und ob du immer und "sofort" bereit sein wirst, von deinem Broker weg zu wechseln, wenn er, wie zB Flatex zum Jahresanfang plötzlich Depotgebühren nimmt. Denn genau dazu müsstest du dich committen: "Ich garantiere mir selbst, immer und sofort zum billigsten Anbieter am Markt zu wechseln!"


    Ansonten hat auch Comdirect Kostenlos-Kauf-Aktionen. Ich kaufe den LYX0AG, da entstehen die 1,5% Kosten nicht. Aktuell würde ich auf den 01. Januar 2021 warten, denn die Aktion kann natürlich beendet werden. Denn auch hier ist die Frage, welchen Vorteil der ACWI IMI dir bietet. Mehr Rendite? Weniger Vola? In der Vergangenheit? In der Zukunft? Wieviel besser wirst du nach 50 Jahren dastehen? 1000 Euro? Mehr?

    Hallo footballtricks


    ich habe mir meine Meinung im Laufe der Zeit beim Lesen verschiedener Quellen gebildet, zB dieser hier, einer 3 Jahre alten: https://www.finanzwesir.com/blog/etf-sparplan-kosten


    Oder der hier, ebenfalls 3 Jahre alt: https://www.finanzwesir.com/blog/etf-sparplan-optimieren.


    Oder hier ein Video zum Thema "Maximale Steueroptimierung", wo man schön sieht, dass viel Aufwand auch wenig Ertrag haben kann:


    Außerdem kannst du auf https://www.zinsen-berechnen.de/fondsrechner.php deine Kosten selbst hochrechnen, hier nennen sie es Ausgabeaufschlag, aber der Effekt von Kaufkosten deiner Depotbank ist der selbe.


    Ich will keinem Verbieten, seine Kosten zu optimieren. Aber ob du in 50 Jahren 100.000 oder 1.000.000 oder mehr auf deinem Depot liegen hast, wird nicht durch diese Kosten entschieden, sondern durch deine Sparrate und dein Durchhaltevermögen.


    Ich bin auch bei der Comdirect. Allein meine drei Kinder haben jeweils zwei Depots. Da werden die Wechsel-"kosten" für das Umziehen und neu Einrichten von TAN Apps und so weiter schon immens hoch. Ich denke, wegen 100 Euro Kosten pro Depot würde ich wechseln, darunter eher nicht.

    Im Prinzip hast Du Recht. Kosten drücken die Rendite und ganz häufig unterschätzen wir die Auswirkungen, gerade wenn es um lange Zeiträume geht.


    Aber wenn ich alles richtig verstanden habe, reden wir hier über eine Einmalanlage in einen einzelnen ETF, der dann gehalten wird. Wenn es z.B. um 250.000 € geht, zahlst Du bei Comdirect den Maximalbetrag von 59,90 €, bei Smartbroker sind es tatsächlich nur 4 €. Depotgebühr bei beiden keine.


    Wie viel Einfluss würden die gesparten 55,90 auf die Gesamtperformance nehmen und in welchem Verhältnis stünde das zur benötigten Arbeitszeit? - Auswahl des richtigen Brokers, Anmeldung, Einarbeitung in die andere Oberfläche...

    Letztlich kann jeder die Brokerwahl nur mit einer Kostenkalkulation sinnvoll machen. Und dann für sich entscheiden "wechsle ich wegen 10, 50 oder 100 Euro pro Jahr". So wie man ja auch wegen 0,1% mehr Tagesgeld ein neues Konto aufmachen kann. Oder es sein lassen kann.

    SuSe8

    Im Prinzip machst du nichts falsch (oder alles richtig).


    Über Schenkungssteuer brauchst du dir keine Gedanken machen. Der Freibetrag für Erbe und Schenkung bei Eheleuten ist 500.000. Davon sind aber natürlich alltägliche Bedarfe ausgenommen, euer alltägliches Wirtschaften oder Einzelkonto/Gemeinschaftskonto Themen interessieren das Finanzamt erst wenn größere Beträge verschoben werden, nicht in dem Umfang wie unter Eheleuten üblich.


    Vieles was Ihr entscheidet beruht auf euren Einstellungen im Bezug auf eure Ehe. Habt ihr Zugewinngemeinschaft, Gütetrennung oder irgendwas modifiziertes? Wir haben Zugewinngemeinschaft und sparen komplett auf meinem Einzeldepot. Im Scheidungsfall müsste ich meiner Frau den halben Zugewinn auszahlen, verarschen würde ich sie nicht. Meine Frau hat ihren Login zum Girokonto seit 2011 nicht benutzt, es interessiert sie einfach nicht, sie vertraut mir zurecht. In anderen Konstellationen sind zwei Einzelkonten, ein Gemeinschaftskonto, zwei Einzeldepots, ein Gemeinschaftsdepot für die Kinder vielleicht viel angemessener.


    Wenn ihr Pläne für Kinder habt und auch die Rollenverteilung klar ist, könnt ihr natürlich schon Änderungen antizipieren. Wenn einer beruflich zurücksteckt, muss der andere mehr Kosten tragen. Dann ist vielleicht ein Gemeinschaftskonto und Gemeinschaftsdepot passend. Wenn jeder sehr seine Unabhängigkeit im Blick hat und seine Entscheidungen unabhängig treffen möchte, ist man mit Einzellösungen vielleicht besser bedient.


    Vom Prinzip her ist alles ok, was du oben beschreibst und ich sehe keine Risiken. Es ist eher die Frage, wie ihr miteinander umgehen und leben wollt.

    Hallo Neal,


    geht es um eine zweite Elternzeit für ein noch zu gebärendes Kind oder um eine zweite Elternzeit mit dem bereits geborenen Kind?


    Für ein noch zu gebärendes Kind hast du alles richtig verstanden. Bei einem bereits geborenen Kind werden die Einkünfte bis zu Geburt herangezogen, da kann man dann bei einer zweiten Elternzeit nicht mehr optimieren.

    Im Prinzip ist mir der Basistarif 1 Euro Wert und die Versicherung über unversicherte Räume einen weiteren Euro. Da es das am Markt nicht gibt, habe ich mich umgesehen und die Ammerländer gefunden, die den Premium Tarif für 168 Euro haben. Wir könnten auch den 5. Von 6 namens Exclusiv Tarif abschließen für 150 Euro, darunter lassen sich die unversicherten Räume nicht einschließen.


    Dann haben wir uns gefragt, ob wir das Risiko überhaupt versichern wollten und mussten sagen, das wir lieber 50 Jahre lang 200 Euro zahlen als einmal einen 50.000 Euro Schaden zu haben.


    Weiterhin habe ich der Ammerländer Fotos unserer Außentüren- und Fensterbeschläge geschickt und bestätigt bekommen, dass Einbruch versichert wäre.


    Zu guter letzt hat die Ammerländer einen Riss im Fenster über 275 Euro gezahlt bei 168 Euro Jahresbeitrag und sie hat danach nicht gekündigt.


    Ich versichere gerne, wenn mich die Versicherungsprämie nicht stört, der Schadensfall dagegen sehr.

    Pantoffelheld


    Das haben wir natürlich überlegt. Im ersten Schritt ist es eine Geldfrage. Die Ammerländer hat 6 Versicherungsstufen. Wir können unser Hab und Gut für 168 Euro im besten von 6 Tarifen versichern. Oder das gesamte Haus im schlechtesten von 6 Tarifen für 158 Euro. Was macht wohl mehr Sinn?


    Im zweiten Schritt ist es eine Prinzipienfrage. Meine Frau hat eine halbe Stelle (20 Std), wir erbringen aber in großem Umfang Leistungen, die darüber hinaus gehen. Wollen wir diese Mehrleistung darauf ausweiten, dem Büro eine Basis Hausratversicherung zu spendieren statt unserem Privateigentum den Excellent Tarif? Ich denke nicht.

    Die Steuerklassenwahl 3:5 führt dazu, dass du unterjährig weniger Steuern zahlst. Allerdings macht das nur Sinn, wenn das höhere Gehalt ca 50% höher ist als das niedrigere. Ansonsten droht eine Nachzahlung (insbesondere wenn beide gleich viel verdienen oder einer nichts).


    Der Steuervorteil ist allerdings nur temporär. Wenn du die Steuererklärung zurück bekommst, wird deine "echte" Steuerschuld festgelegt. Egal ob du Steuerklassen 3:5 oder 4:4 wählst, du wirst nach Steuererklärung immer gleich viel Steuern gezahlt haben. Bei 4:4 ist deine Steuerrückzahlung tendenziell höher, in Summe gleicht es sich aber aus.


    Wenn deine Frau Rentnerin ist, wirst du mit 3:5 mit hoher Wahrscheinlichkeit nachzahlen. Da du mit 4:4 eine kleine Rückzahlung erwarten kannst, aber im Endeffekt nicht mehr Steuern zahlst, würde ich empfehlen in 4 zu wechseln.

    Saidi


    Die Frage ist halt, ist die Listung auf bvvb.de ein Qualitätsmerkmal. Aus meiner Sicht ist das eine Seite, bei der sich Honorarberater gegen Geld registrieren können, um Kundenkontakte zu generieren. Man muss einige Voraussetzungen erfüllen, "gut sein und zufriedene Kunden haben" ist aber kein Kriterium.


    Ich würde mich eher von jemandem beraten lassen, der viele Infos kostenfrei preisgibt und zig positive Bewertungen hat, als jemanden nach seiner Postleitzahl auszusuchen. Denn räumliche Nähe ist in Zeiten von Zoom für solcher Art Aufgaben überhaupt kein Kriterium.


    Und wenn ich mich dann tatsächlich schlecht beraten fühle, kann ich ja immer noch entscheiden, weiter zu suchen.

    Saidi Ich sehe das eher so: Jemand verkauft Autos und Fahrräder. Die ganze Stadt ist begeistert von seinen Fahrrädern. Er gibt auf seiner Homepage seitenweise Auskunft über die Fahrräder, über Marken, Typen, Handhabung, Pflege, Zubehör, Vorteile, Nachteile. Es gibt ellenlange Referenzen zu seinem Geschäftsgebaren.


    Sollte man dann nicht auch mal vorbeischauen und sich informieren, wenn man ein Auto braucht? Auch wenn das vom Produkt her was ganz anderes ist als ein Fahrrad, viel teurer, viel komplizierter, die zweitgrößte Anschaffung nach einem Hauskauf? Aber offenbar verkauft er super Fahrräder, warum nicht auch mal beim Autokauf vorbeischnuppern?

    Dann sollten wir hier doch auch nicht über ETFs/Aktienfonds schreiben. Diese sind ja auch in keiner Einlagensicherung. ETFs/Aktienfonds sind Sondervermögen, aber nicht über eine Einlage gesichert.

    Ich glaube, da werden nicht Äpfel mit Äpfeln verglichen.


    Fall 1: Du legst 101.000 Euro bei einer x-beliebigen, europäischen Bank an. Dann ist die (mindestens) im Einlagensicherungsfonds und wenn sie Pleite geht, verlierst du 1000 Euro, die restlichen 100.000 bekommst du zurück.


    Fall 2: Die oben beschriebenen Bonds verlierst du, wenn der Emittent Pleite geht oder du machst Verluste, wenn der Business Case nicht aufgeht.


    Fall3: ETF sind Sondervermögen. Das heißt, du verlierst sie weder wenn deine Depotbank pleite geht noch wenn iShares oder Blackrock Pleite gehen. Sie liegen bei Clearstream und da liegen sie gut.